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Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Paule1 » Di Feb 20, 2018 23:15

Nur noch rechnen und rechen damit das Papier stimmt, furchtbare Bürokraten welche das alle sich ausgedacht haben :klug:

Dabei geht die Bäuerliche Landwirtschaft weiter den Bach runter.

Gestern sagte mir ein Bauer,der in einer Schulung für Düngerprogramme war die Betriebe unter 15 han würden überhaupt keine Org. Dünger mehr nehmen nur damit sie den ganzen Dokumentations Wahsinn nicht zu machen brauchen, da bin ich auch dabei das mal zu überdenken :idea:
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon countryman » Mi Feb 21, 2018 8:47

Paule1 hat geschrieben:furchtbare Bürokraten welche das alle sich ausgedacht haben :klug:

Dabei geht die Bäuerliche Landwirtschaft weiter den Bach runter.



Wenn in gewissen Landkreisen auf einmal zehntausende Hektar "Güllefläche" fehlen, wird aber auch klar dass was schiefgelaufen ist. Egal ob man diejenigen bei denen es bisher immer gepasst hat, jetzt aber nicht mehr, zum bäuerlichen oder zum industriellen Flügel zählt.

Wer sich mal ein zwei Vormittage mit der Materie beschäftigt, sauber dokumentiert und arbeitet, und auch mal bereit ist bei "Geschenken" Nein zu sagen hat als Aufnehmer eigentlich keine Probleme und kann weiterhin Höchsterträge anpeilen.
Wobei ich Betriebe unter 15 ha auch verstehe, die einfach wieder auf Mineraldünger setzen weil sie ihr Geld sowieso woanders verdienen als auf dem Acker.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Johnny 6520 » Mi Feb 21, 2018 9:55

Bonifaz hat geschrieben:
Johnny 6520 hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:
kann nur jedem raten der beim Erzeugerring ist dessen Programm zu nutzen, geht über das Bodenporta.
Man gibt die ganzen Daten ein und das Programm rechnet den Düngebarf aus.
Mit der Excel Berechnung von der lfl bin ich hinten und vorne nicht zurechtkommen.


Mir sagte mein Berater vom Erzeugerring, rechne mit dem Programm vom Lfl , das Programm vom ER rechnet (noch) falsch. Das war vor 10 Tagen.


kannst du mir genauer erklären was falsch ist.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Johnny 6520 » Sa Feb 24, 2018 14:19

Mir sagte mein Berater vom Erzeugerring, rechne mit dem Programm vom Lfl , das Programm vom ER rechnet (noch) falsch. Das war vor 10 Tagen.[/quote]

kannst du mir genauer erklären was falsch ist.[/quote]



Weis jemand genaueres?Für mich schauen meine Rechenergebnisse Plausibel aus!
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Cowrider » Sa Feb 24, 2018 16:40

Dann würd ich an deiner Stelle mal beim ER nachfragen....
Persönlich finde ich das vom LfL ok und funktioniert gut bei mir. In der heutigen Zeit muss die EDV immer auf dem neuesten Stand sein sonst gehts halt irgendwann nimmer....
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Johnny 6520 » Sa Feb 24, 2018 18:16

Cowrider hat geschrieben:Dann würd ich an deiner Stelle mal beim ER nachfragen....
Persönlich finde ich das vom LfL ok und funktioniert gut bei mir. In der heutigen Zeit muss die EDV immer auf dem neuesten Stand sein sonst gehts halt irgendwann nimmer....



Kann mir nicht vorstellen das der ER ein nicht funktionierendes Programm anbietet! Werde nächste Woche mal nachfragen.
Mit dem Excel Programm von der LfL komm ich nicht zurecht die eingabe der ganzen Daten ist viel zu umständlich, meine Meinung!
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Schauerschrauber » So Feb 25, 2018 19:02

Hallo

Kurze Frage in die Runde

Gilt alle 4 Jahre 5 to. Klärschlamm je Hektar als " langjährig organisch gedüngt " ?

MfG
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon elchtestversagt » So Feb 25, 2018 20:23

Für Nds. gilt folgendes: Flächen, die lt. Bodenuntersuchung mehr wie 13 mg P ausweisen, gelten als langjährig organisch gedüngt.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Bauerntrampel » So Feb 25, 2018 21:16

Elchtest hat es für Niedersachsen ja schon gesagt. Die meisten Bundesländer schließen sich dem an. Die Frage ist ja auch, warum das jetzt gefragt wird. Die Frage nach langjähriger organischer Düngung ist ja nur im Herbst von Bedeutung. Die Düngebedarfsermittlung im Frühjahr ist davon nicht betroffen.
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Mr.T. » So Feb 25, 2018 22:05

Paule1 hat geschrieben:Nur noch rechnen und rechen damit das Papier stimmt, furchtbare Bürokraten welche das alle sich ausgedacht haben :klug:

Dabei geht die Bäuerliche Landwirtschaft weiter den Bach runter.

Gestern sagte mir ein Bauer,der in einer Schulung für Düngerprogramme war die Betriebe unter 15 han würden überhaupt keine Org. Dünger mehr nehmen nur damit sie den ganzen Dokumentations Wahsinn nicht zu machen brauchen, da bin ich auch dabei das mal zu überdenken :idea:


Ich kenn einige Tierhalter die ab 2018 keine Gülle mehr aufnehmen und sich dadurch die Stoffstrombilanz ab 2018 sparen.
Ich glaub bis 750 kg N pro Jahr über Gülleaufnahme sollen für Viehhalter frei sein. Wären dann so 190 m³ im Jahr.

Viehlose Ackerbauern oder Biogasbetriebe ohne Tierhaltung die Gülle aufnehmen, betrifft das mit der Stoffstrombilanz meines wissens nicht.
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon countryman » So Feb 25, 2018 22:30

Mr.T. hat geschrieben:
Viehlose Ackerbauern oder Biogasbetriebe ohne Tierhaltung die Gülle aufnehmen, betrifft das mit der Stoffstrombilanz meines wissens nicht.


besser gesagt, erst ab 2023...
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Johnny 6520 » Mo Feb 26, 2018 8:49

countryman hat geschrieben:
Mr.T. hat geschrieben:
Viehlose Ackerbauern oder Biogasbetriebe ohne Tierhaltung die Gülle aufnehmen, betrifft das mit der Stoffstrombilanz meines wissens nicht.


besser gesagt, erst ab 2023...


schnell mit dem Handy hochgeladen
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Schauerschrauber » Mo Feb 26, 2018 20:43

Bauerntrampel hat geschrieben:Elchtest hat es für Niedersachsen ja schon gesagt. Die meisten Bundesländer schließen sich dem an. Die Frage ist ja auch, warum das jetzt gefragt wird. Die Frage nach langjähriger organischer Düngung ist ja nur im Herbst von Bedeutung. Die Düngebedarfsermittlung im Frühjahr ist davon nicht betroffen.


Hallo

Wo steht bzw. wer sagt das ?

MfG
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon Fossi » Mi Feb 28, 2018 12:39

Mir ist jetzt Champost angeboten worden.
Normalerweise habe ich den im Herbst vor ZR gestreut.
Wie verhält es sich hier grundsätzlich mit dem Stickstoff?
NH4N anrechnen - den gesamten N voll anrechnen oder 'nur' die 10% nach Anlage 3?
Im speziellen: Bundesland NRW

Nach topagrar braucht man den im Herbst gestreuten Champost vor Raps oder Gerste nicht anzugeben.

Ich habe zu dem Thema noch keine Info's gefunden...!?!?
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Re: Aufzeichnungen Düngebedarf ab 2018

Beitragvon countryman » Mi Feb 28, 2018 13:09

Ich gehe davon aus dass "Champost" zu den Kompostdüngern zählt.
Auch hier muss vor der Ausbringung eine Düngebedarfsermittlung erfolgen! Einfach so als Fruchtfolgedüngung kann man den nicht mehr einsetzen. Düngebedarf ist im Herbst gegeben zB bei Zwischenfrucht nach Getreide mit max. 60 kg/ha anrechenbarem N. Vom Kompost werden im Ausbringjahr "nur" 5% des ges. N angerechnet, in den 3 Folgejahren 4%/3%/3%. Also werden in den Folgejahren hier auch insg. 10% als Nachlieferung angesetzt, anders als bei Gülle aber über 3 Jahre verteilt. 10% Ausbringverluste sind abzugsfähig.
Ich habe dieser Tage eine Broschüre vom Verband http://www.VHE.de erhalten die dort auch downloadbar ist: Publikationen - Humussland Ausgabe 5. Die Darstellung ist recht informativ.
Ob Kompost/Champosteinsatz noch passt, muss jeder Betrieb entscheiden. Da der N in der Düngeplanung schwer zu handhaben ist bzw. durch die neue DüVO überbewertet wird, ist Kompost recht unattraktiv wenn gleichzeitig besser planbare Dünger wie Gärsubstrat oder Gülle zur Verfügung stehen.
Denn der gesamte N aus Kompost zählt für die 170 Norg. Grenze, wenn auch über 3 Jahre verteilt.
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