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Ausgleichzulage 2020

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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95 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 27, 2021 23:19

Botaniker hat geschrieben:Würden denn die Nebenerwerbler wirklich ihre Landwirtschaft aufgeben, wegen der fehlenden 5tsd Euro? Ist das nicht einfach Hobby was Spaß macht und es würde erst aufgegeben, wenn das richtig Kohle verschlingt?

Fünftausend haben und nicht haben, wenn man sie braucht, sind schon 10 000,- € Unterschied! :wink:

Aber auch ohne das Geld...
Siehe den Faden, 'Ich hör auf' !

Selbst, wenn es sich jemand leisten kann und will, auf die EU- Ablasszahlungen zu verzichten:
Wer nicht all seine Erzeugnisse selber legal vermarkten kann, muss ja dann bei" der aufnehmenden Hand" unterschreiben, daß er bei dem bürokratischen Schwachsinn mit macht...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 28, 2021 6:40

langholzbauer hat geschrieben:Also doch Neid!
Die ersten ha bekommst auch Du " Großagrarier" genau so besser gefördert.
Das erklärt noch nicht, warum Kleine zukünftig vielleicht nichts mehr bekommen sollten. :oops:


Wer redet denn von nichts mehr bekommen?
Mir geht es nur um gleiches Recht, bzw. um gleiche Kohle. Die "Kleinen" werden doch überall gepampert/gesponsort. Alle Sozialkassen, BG, mehr ha-Prämie, Ausnahme bei Dokumentation usw.! Dabei stellt sich die Frage, warum diese "Kleinen" so wertvoll sein sollen.
Worauf sollte ich den neidisch sein? Etwa darauf, dass ich mein Tagwerk auf 5 verschiedenen Schlägen abarbeiten "darf"? :lol:
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon ChrisB » Mi Apr 28, 2021 7:59

Hallo,
Bitte unter den Landwirten, keine Neiddebatte.
Machen schon genug, die weichenden Erben und teilweise ehemalige Landwirte, und "Sonstige".
Unser Konvi Landwirt kommt auf fast die gleiche Hektarprämie, Zwischenfrucht, Fruchtfolge usw.
Was solls,
wir haben hier in dem Wohlstandsstaat, genug andere Probleme ?
@ DWEWT,
gibt bei es bei Euch noch keine Wölfe?
Bleibt Gesund
ChrisB
 
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 28, 2021 10:23

ChrisB hat geschrieben:@ DWEWT,
gibt bei es bei Euch noch keine Wölfe?
Bleibt Gesund


Du auch!
Wir haben es bisher "nur" mit sogen. Durchziehern zu tun. Die Waldgebiete hier sind nicht durchgängig und weisen wohl zu viele Lücken auf, alsdass sich hier Wölfe niederlassen würden. Bisher habe ich zwei Kälber verloren. Gelegentlich zeigen mir die Jäger Aufnahmen von durchziehenden Wölfen. Da sie einzeln sind, ist ihre Zurückhaltung schon noch recht groß.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon julius » Mi Apr 28, 2021 10:44

DWEWT hat geschrieben: Dabei stellt sich die Frage, warum diese "Kleinen" so wertvoll sein sollen.

Wertvoll oder nicht, diese Gelder über die wir hier reden kommen bis vom letzen Cent vom Steuereinzahler darf man nicht vergessen. Der bezahlt diese Gelder und sollte mitentscheiden können.
Und der ist bereit kleinere Betriebe besser zu fördern, aber keine oder weniger Gelder für Großbetriebe.
Zumindest die deutliche Mehrheit. Sieht man in jeder Umfrage. In Bayern gabs bei den Tierskandalen mehrere Demos gegen die großen " Agrarfabriken "

In der Schweiz gibt es öfters Volksabstimmungen. Da kann das Volk bei Entscheidungen direkt abstimmen und mitentscheiden. Da hätten in Deutschland Großbetriebe dann erhebliche Probleme was Förderung betrifft wenn das Volk entscheidet. Weil die dann leer ausgehen. Auch wenn das nicht sinnvoll ist.
julius
 
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 28, 2021 10:58

julius hat geschrieben: Der bezahlt diese Gelder und sollte mitentscheiden können.
Und der ist bereit kleinere Betriebe besser zu fördern, aber keine oder weniger Gelder für Großbetriebe.
Zumindest die deutliche Mehrheit. Sieht man in jeder Umfrage. In Bayern gabs bei den Tierskandalen mehrere Demos gegen die großen " Agrarfabriken "


Das sind dann Umfragen, wie wir sie auch bei den Bioprodukten haben. Angeblich sind über 85% der Konsumenten bereit, für Fleisch aus tiergerechter Haltung einen höheren Preis zu zahlen. Tut er aber nicht! Wenn der deutsche Steuerzahler es in der Hand hat, zu bestimmen wieviel Geld die deutsche Landwirtschaft bekommt, dann gibt es für alle nichts! Damit wären die "Kleinen" dann doch sehr gekniffen! Idylle hin oder her, zahlen mag keiner etwas dafür. Für den Konsumenten wird es mit zunahmender Betriebsgröße billiger; das ist für ihn extrem wichtig. Regionalität und Umweltfreundlichkeit, werden dann zu Phrasen.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon 240236 » Mi Apr 28, 2021 11:22

Ob es die großen billiger können, wage ich zu bezweifeln. Warum sind in den östlichen Bundesländern (vor ein paar Jahren in der Milchkrise) die Milchküche prozentual mehr weniger geworden als in den westlichen (laut Landesamt für Statistik)?
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 28, 2021 11:54

240236 hat geschrieben:Ob es die großen billiger können, wage ich zu bezweifeln. Warum sind in den östlichen Bundesländern (vor ein paar Jahren in der Milchkrise) die Milchküche prozentual mehr weniger geworden als in den westlichen (laut Landesamt für Statistik)?


Weil die Milchproduktion immer noch zu den Ak-intensiven Produktionsverfahren gehört und hier im Osten i.d.R. keine Familiensklaven zur Verfügung stehen.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Apr 28, 2021 11:58

240236 hat geschrieben:Ob es die großen billiger können, wage ich zu bezweifeln. Warum sind in den östlichen Bundesländern (vor ein paar Jahren in der Milchkrise) die Milchküche prozentual mehr weniger geworden als in den westlichen (laut Landesamt für Statistik)?


"Meine Männer können zur Not ihre Koppel fressen, aber meine Panzer brauchen Sprit." Aussage von General Patton in WW2.
Kann man abgeändert auf Bauern übertragen. Frau und Kinder können auf ihren Gürteln lutschen, aber die Angestellten müssen monatlich bezahlt werden.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Apr 28, 2021 12:02

Und natürlich werden diese Zuschüsse auch nach Stimmung verteilt, nicht so sehr nach Bevölkerung sondern eher der in dem Bereich aktiven NGOs. Und die finden halt Bio, extensiv, klein ganz Prima. Wobei kleinstrukturiert im Sinne der Flächengrößen ökologisch sicher Vorteile bietet.


Ich denke da wird möglicherweise sogar etwas Richtung Schlaggröße kommen können. Zumindest bei Ackerflächen.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon julius » Mi Apr 28, 2021 12:39

Wenn die wirklich wie geplant unter 5000 Euro Prämie nicht mehr auszahlen weil man nicht mehr als Landwirt zählt ist das sicher nicht im Sinn vom Bürger von dem das Geld kommt.
Die Politik entscheidet nur aber die haben selber kein Geld, der Steuerzahler zahlt das.
Bei 5000 Euro sind das dann Betriebe unter 20 ha da gibts in Bayern schon noch viele die dann rausfallen würden.

Hat natürlich den Vorteil das man Beamte in der Verwaltung einsparen kann weil dann mehrere tausend Kleinbetriebe keinen Antrag mehr stellen. Das spart Arbeit in den Ämtern. Ob es dann weniger Beamte werden ist fraglich.
Die Regelungen und Vorschriften müssen dann denke ich über das Naturschutzgesetz eingehalten werden.
Dann darf man auch ohne Mehrfachatnrag kein Dauergrünland umbrechen und muss Randsteifen und Abstände einhalten.
Ich denke das wird so oder so bald für alle kommen, das man alles einhalten muss aber ohne Geldleistung. :?
Zuletzt geändert von julius am Mi Apr 28, 2021 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon Botaniker » Mi Apr 28, 2021 12:40

@julius, bitte definiere doch mal was ist ein erhaltenswerter Kleinbetrieb und wo fängt die Agrarfabrik an?
Du argumentierst wie die NGOs, wenn die über Massentierhaltung labern.
Botaniker
 
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon julius » Mi Apr 28, 2021 12:45

Botaniker hat geschrieben:@julius, bitte definiere doch mal was ist ein erhaltenswerter Kleinbetrieb

Das hab ich schon. Kleinbetriebe unter 5000 Euro. Das sind dann wenn die Prämie gestrichen wird Betriebe so unter 20 ha in Zahlen gesagt. Um die geht es das die keine Förderung mehr bekommen sollen.

Lest doch zuerst den Link durch, da steht es beschrieben :

https://www.wochenblatt-dlv.de/politik/ ... 2021-04-26

Diskutiert werden in Brüssel, dass Antragssteller unter anderem Einkommensteuerbescheide oder Arbeitsstunden in der Landwirtschaft nachweisen müssen. Als Grenze zum aktiven Landwirt könnten dabei mindestens 5.000 € Direktzahlungen gelten.


Ich hab nur gesagt das dies nicht im Sinne der meisten Bürger ist, welche diese EU Prämien mit ihren Steuern finanzieren müssen also bezahlen müssen. Die Politik bezahlt keine Prämie sondern die Steuerzahler.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 28, 2021 13:08

meyenburg1975 hat geschrieben:
Ich denke da wird möglicherweise sogar etwas Richtung Schlaggröße kommen können. Zumindest bei Ackerflächen.


Im Rahmen der Biodiversitätsrichtlinie gibt es dieses Vorhaben schon jetzt. Die Schläge sollen max. 10ha groß (klein) sein. (B-Verband)
Zuletzt geändert von DWEWT am Mi Apr 28, 2021 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ausgleichzulage 2020

Beitragvon CarpeDiem » Mi Apr 28, 2021 18:21

meyenburg1975 hat geschrieben:sogar etwas Richtung Schlaggröße kommen können. Zumindest bei Ackerflächen.


Da sind die NGOs jetzt schon aktiv. Bei uns ist nur ein Teil flurbereinigt. Alles andere duch Pflugtausch entstanden unter Einbezug so manchen Feldwegs. Da hat z.B. ein Grossagrarier einen Schlag mit ca. 12 ha. Selbst habe ich aber in der Fläche ca. 2 ha aber als 10 Einzelparzellen. Nun traten NGOs an mich heran diese Flächen einem Vertragsnaturschutz zuzuführen und als sog. Trittsteine zu benutzen. Das finanzielle Angebot war toll, aber der Schlag des Grossagrariers auch zerstört!
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