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Auslaufmodell Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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93 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon Botaniker » Mi Jan 22, 2020 20:46

Wer macht das Essen in 10 oder 20 Jahren?
Bauern/Landwirte oder…..?

https://www.wiwo.de/technologie/forschu ... 57256.html

Hat seinen Vorteil wenn man ein gewisses Alter hat, wäre ich 10, 15 Jahre jünger würde ich mir ernste Gedanken machen.
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon marius » Mi Jan 22, 2020 21:19

Naja, das selbe zum Thema hab ich hier im Landtreff schon seit Jahren mehrmals geschrieben, ist also nichts neues.

Damals noch unter erheblichen Protesten vieler Landtreffler, weil meine Beiträge bauernfeindlich wären, im Grunde wars halt doch nur die bittere Realität, was sich nun langsam aber sicher zeigen wird... 8)
Zuletzt geändert von marius am Mi Jan 22, 2020 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Jan 22, 2020 21:23

Was soll denn dabei herauskommen, wenn ein Redakteur für "Innovatives und Digitales" sich zu Lebensmitteln und ihrer Erzeugung auslässt? Für mich sind solche Beiträge ausreichend Grund, meine Erzeugung auszubauen. Heute abend im Aldi wurden mal wieder kurz vorm Ablaufen stehende Veggi- und Bio-Produkte im Preis reduziert. Auf meine Frage sagte die Dame, dass aus diesem Produktbereich die meisten Sachen ablaufen würden. "Aber, wir müssen es ja anbieten" fügte sie noch hinzu.
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mi Jan 22, 2020 21:25

Das Rennen gewinnen in einigen Jahren Bauern, die gutes Fleisch auch richtig vermarkten können und wollen.
Wir Erzeuger müssen nur die Zwischenstufen, die unsere guten Produkte zu Ramschpreisen verhökern , aus der Kette drängen!

Aber selbst das KunstFleisch braucht noch Rohstoffe, die von der Landwirtschaft erzeugt werden.
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Mi Jan 22, 2020 21:58

Nix neues, habe ich hier an anderer Stelle bereits beschrieben. Das wird uns richtig Umsatz und auch noch Arbeitsplätze kosten.
Siehe Diskussion Butter/Margarine; Käse/Analogkäse oder Milch/Hafermilch.

Betroffen ist der Anteil der Verarbeitungsware in Süßwaren, Backwaren und Fertiggerichten.

"Faul" ist das neue "BIO" im deutschen Haushalt.

Im Nachhinein profitieren wir heute davon, dass die Grünen uns ins "GVO-frei" reingepresst haben, trotzdem werden wir 1/3 der Tierhaltung verlieren, vorwiegend im Rinderbereich.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mi Jan 22, 2020 22:20

Und jetzt lehn ich mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, das in Deutschland so allgegenwärtige Jungbullenfleisch aus Intensivmast vom Ackerstandort ist viel leichter technisch zu ersetzten als ein Weidefleisch von Ochse oder Färse vom Grünland.
Lasst doch bitte die Ackerregionen aus ihrem Mais in einer " Betonkuh" Regellast-Strom produzieren!
Der Geschmack kommt von Mineralien und Umwelteinflüssen und gut Fleisch braucht Weile.
Für Grünland gibt es praktisch keine sinnvollere Verwertung zum Nutzen der Menschen, als die Nutztierhaltung!
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Jan 22, 2020 23:10

langholzbauer hat geschrieben:Und jetzt lehn ich mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, das in Deutschland so allgegenwärtige Jungbullenfleisch aus Intensivmast vom Ackerstandort ist viel leichter technisch zu ersetzten als ein Weidefleisch von Ochse oder Färse vom Grünland.
Lasst doch bitte die Ackerregionen aus ihrem Mais in einer " Betonkuh" Regellast-Strom produzieren!
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Mi Jan 22, 2020 23:12

T5060 hat geschrieben:
trotzdem werden wir 1/3 der Tierhaltung verlieren, vorwiegend im Rinderbereich.


Wenn dem so ist, ist es unbedingt notwendig, dass die Förderung auch weiterhin an die Fläche gebunden ist.
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mi Jan 22, 2020 23:22

Hört auf mit Förderung! ! !
Wir brauchen realistische Ausgleichszahlungen für jede
einzelne Auflage, die uns produktionstechnisch vom Weltmarkt trennt.
Und dieses Geld soll sich der Staat, gefälligst über Zölle holen.
Umweltschutz funktioniert nicht ohne Marktschutz!
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Mi Jan 22, 2020 23:25

langholzbauer hat geschrieben:Für Grünland gibt es praktisch keine sinnvollere Verwertung zum Nutzen der Menschen, als die Nutztierhaltung!

das sehen veganer ganz anders,die wollen grünland biovegan nutzen,dünger wird nicht gebraucht,sondern durch mischkulturen und zwischenfruchtanbau solls funktionieren.
so schreiben die jedenfalls in medien-foren.
wies praktisch geht,konnte/wollte mir keiner erklären.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon langholzbauer » Mi Jan 22, 2020 23:46

Ach, ich hätte jetzt auch nichts dagegen, wenn auf meinen Wiesen eine Horde Veganer gegen Gebühr ihre Salatkräuter selber pflücken.
Danach können meine Rinder ja noch das Gras in gesundes, für menschliche Ernährung gutes tierisches Eiweiß umwandeln. :lol:
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Do Jan 23, 2020 0:08

Es ist auch kein Landwirt gefragt worden, als man den Dorfmetzger durch Tönnies mit ALDI ersetzt hat. Es hilft auch nichts mit SuperWeideMastOchsen, das Problem ist das Verarbeitungsfleisch nicht der Braten, das Problem ist auch nicht der Joghurt, sondern die Milch in der Schokolade oder der Käse auf der Pizza und das sind in der heutigen Zeit, wo immer seltener gekocht wird, richtige Mengen.

Wir bekommen bis 12 Mrd. Menschen. Die werden satt ohne das es knapp wird und in Deutschland wird nichts knapp, was teurer aber es gibt immer genug. Es gibt auch nicht vielmehr Veganer oder so, aber der Anteil tierischer Lebensmittel geht zurück leider. Eis aus Lupinen kann man Essen, es ist jetzt kein Genuss, aber es geht schon. Aber die Produkte werden besser.

Der Deutsche wird Dosen Bolognese aus Kunstfleisch fressen und Miez und Hund mit Dosenfutter aus guten Kuhvordervierteln füttern.

Und ich die Tage einen billigen Rührkuchen vom LIDL (30%reduziert natürlich, statt 1,19 nur 0,85) und einen ähnlichen von OETKER aus dem Tegut für 1,49 €.
Beim Oetker stand in der Zutatenliste das Mehl an 4. Stelle. Palmöl auf der dritten Stelle. Im LIDL war Rapsöl.

Fragt mal bei den derzeitigen Pflanzenschutzversammlungen die Industrievertreter, besonders die der BASF, was die in dem Sektor NUTRITION so alles anstellen.
Das ist bei BASF eines der wachstumsstärksten und gewinnstärksten Arbeitsgebiete. Guckt mal was bei EVONIK mit künstl. Aminosäuren (Künast sei Dank) verdient wird.
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Do Jan 23, 2020 0:38

Der Doitsche wird sich demnächst voller Stolz mit Terminator-Frass ernähren,
in alter doitscher Tradition mit DOLFI´s Kunsthonig und Margarine und selbst Adenauer hatte ein Patent auf Sojawurst
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon Fortschritt » Do Jan 23, 2020 8:18

Hat man uns nicht auch schon in den 80er erzählt,das man Landwirtschaft irgendwann auf dem Mars betreiben wird ,dieses hyper Moderne Geschreibsel von der totalen Digitalen Welt,natürlich auch noch mal eben aus Zellgewebe ,was denn in den Vorstädten in Hochhäusern in Massen -Zell Vermehrungs Laboren geschieht, die WELT ernähren mit in Zukunft wohl 10Milliarden !! Da kann der Städter denn einkaufen,braucht nicht mal zum Metzger seines Vertrauens,oder zu Edeka,der Bauer ist über,,,,hat da nicht schon mal einer den totalen Krieg angekündigt,und was ist passiert ,das Land lag in Schutt un Asche,und die Menschen hungerten fürchterlich!

Machen wir uns nicht verrückt,einiges wird vielleicht im geringem Prozent- bereich eintreffen,die Ernährung der überwiegenden Masse an Mensch wird weiter die konventionelle Landwirtschaft leisten müssen!

Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Auslaufmodell Landwirtschaft

Beitragvon elchtestversagt » Do Jan 23, 2020 8:30

Reinhold, du hast noch den wichtigsten Wachstumsmarkt vergessen:
Pharmazeutika.
Denn mit der Zunahme der "Ersatzprodukte" aus dem Periodenbaukastensystem steigt die Anzahl der Allergiker um den faktor 100.
Sprich es wird in zwanzig Jahren nicht mehr "das" eine Essen geben. Sondern man wird sich in der Kantine aus tausend Zutaten "sein personalisiertes Essen" zusammenstellen müssen. War es vor zehn Jahren Cholesterin und Diabetis, so ist das heute schon weit irrer geworden, wobei erstgenanntes schon verschwunden ist.
Und was spielt die Ldw dann für eine Rolle: Energieerzeugung. Wenn das "Verbot" fällt, Getreide im grossen Stil energetisch zu verwerten, dann holla die Waldfehe...Unter der Hand reden ja schon alle wieder von alternativen Energiequellen, um das CO2 zu mindern.
Und es gibt keinen billigeren Speicher, der weder seltene Erden noch irgendwelche Schwermetalle braucht, und sehr lange die Energie speichern kann wie Getreide, Zuckerrüben/Rohrzucker und Mais....
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