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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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230 Beiträge • Seite 2 von 16 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 16
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Helgab » Mi Okt 22, 2014 12:35

Inzwischen glaube ich, das es sich manche zu einfach machen :)

Wenn jemand kriminell wird, ist in meinen Augen auch nicht die schwere Kindheit schuld, sondern immer der, der kriminell wird.

Genau so kann jeder Bauer für sich entscheiden, bei dieser Quälerei nicht mitzumachen.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Mi Okt 22, 2014 12:41

Piraterie hat geschrieben:Wo werden und warum werden durch diese Fragestellung alle Bauern über einen Kamm geschert?[/quote

Zum einen der Titel
Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?
Von Tiger24
Immer noch nicht das Thema: Ist das ein Sch...-Beruf?
Und du selbst fragst dich:
Ob nur speziell der Beruf "Bauer" ein ganz mieser ist


Piraterie hat geschrieben:Es geht doch eher um das "Leben" als Tierhalter und ob man das wirklich machen möchte bis zu seinem Tod und nicht darum was da so dranhängt...
Leider wird man keine ehrliche Antwort darauf bekommen und das nicht etwa weil Menschen andere belügen, sondern weil sich die meisten Menschen selbst belügen. Das ist aber nicht Berufsspezifisch.


Meinst du alle Landwirte sind gefühlskalt?

Sml hat geschrieben:
Die ganze Sache wird nur von der falschen Seite angegangen, den letztendlich hat doch der Verbraucher die Macht.


[quote="Piraterie"]
Das ist nun eine ganz andere Baustelle.......außerdem hat es wenig damit zutun ob etwas ein "mieser" Beruf ist oder nicht./quote]

Da bin ich aber ganz anderer Meinung:
Denn nicht der Landwirt sagt zu welchem Preis er produziert, sondern er bekommt die Preise diktiert!
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Königstiger2 » Mi Okt 22, 2014 12:46

Der mehrheit der Verbraucher, und da schließe ich mich selber mit ein, kauft günstige und vor allem fertig abgepackte Produckte.
Wenn beide Eltern arbeiten, die Mittagspause kurz ist und die von der Schule kommenden Kinder was warmes zu Mittag haben sollen, bleibt nicht viel Zeit für aufwendige Gerichte. Sonntags hätte man die Zeit, aber da wird spät gefrühstückt und gut ist.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Mi Okt 22, 2014 12:50

Helgab hat geschrieben:Inzwischen glaube ich, das es sich manche zu einfach machen :)

Wenn jemand kriminell wird, ist in meinen Augen auch nicht die schwere Kindheit schuld, sondern immer der, der kriminell wird.

Genau so kann jeder Bauer für sich entscheiden, bei dieser Quälerei nicht mitzumachen.


Super Idee!!!

Ich gehe mal davon aus du bist Verbraucherin.!
Beim Einkaufen immer dran denken , nur Ware von glücklichen Tieren kaufen!

Viel Spass beim Hungern
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Mi Okt 22, 2014 12:54

Königstiger2 hat geschrieben:Der mehrheit der Verbraucher, und da schließe ich mich selber mit ein, kauft günstige und vor allem fertig abgepackte Produckte.
Wenn beide Eltern arbeiten, die Mittagspause kurz ist und die von der Schule kommenden Kinder was warmes zu Mittag haben sollen, bleibt nicht viel Zeit für aufwendige Gerichte. Sonntags hätte man die Zeit, aber da wird spät gefrühstückt und gut ist.


So sieht's aus!

Es gibt ja keiner gerne zu das er günstig kauft.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Mi Okt 22, 2014 13:01

Ich war mir erst nicht sicher ob man auf so ein dummes Zeug überhaupt ernsthaft antworten kann, ich mach es trotzdem:

Auch wenn der Verbraucher keine Ställe plant oder einstallt, Tiere mästet, oder Kriminelle Sprösslinge nicht von vornherein kriminell werden bestimmt der Verbraucher durch sein Einkaufsverhalten den Preis. Solange der Verbraucher günstig und reichlich zu essen hat, und von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch machen kann wenn ein für sein Essverhalten neuer Stall in der Nachbarschaft entstehen soll, ist dem auch herzlich egal wie seine Viecher gehalten werden.

Was genau jetzt die ZEIT mit einem Stück Fleisch aus der Tüte oder dem Fachgeschäft etc mit der Zubereitung zu tun hat erschließt sich mir allerdings genau so wenig wie der Grund zur abgepackten statt zur frischen Wurst...
Rumpsteak
 
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Max M » Mi Okt 22, 2014 13:05

Helgab hat geschrieben:Inzwischen glaube ich, das es sich manche zu einfach machen :)

Wenn jemand kriminell wird, ist in meinen Augen auch nicht die schwere Kindheit schuld, sondern immer der, der kriminell wird.

Genau so kann jeder Bauer für sich entscheiden, bei dieser Quälerei nicht mitzumachen.


Ich habe kein Problem mit Deiner Sinnesrichtung aber ich habe ein Problem mit Deiner/dieser Äußerung
„bei dieser Quälerei“ in einem Landwirtschaftsforum.
Ich denke, Du bist hier irgendwie falsch.
Emmy
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Mi Okt 22, 2014 13:14

Rumpsteak hat geschrieben:Ich war mir erst nicht sicher ob man auf so ein dummes Zeug überhaupt ernsthaft antworten kann, ich mach es trotzdem:

Auch wenn der Verbraucher keine Ställe plant oder einstallt, Tiere mästet, oder Kriminelle Sprösslinge nicht von vornherein kriminell werden bestimmt der Verbraucher durch sein Einkaufsverhalten den Preis. Solange der Verbraucher günstig und reichlich zu essen hat, und von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch machen kann wenn ein für sein Essverhalten neuer Stall in der Nachbarschaft entstehen soll, ist dem auch herzlich egal wie seine Viecher gehalten werden.


Danke Rumpsteak das du trotzdem geantwortet hast :!: :klee:

Natürlich ist das mit dem "Preis" so eine Sache. Und das die Konsumenten nicht die Ställe bauen ist mir schon klar.
Die Frage wäre dann anders zu stellen:

Wie wollen Tierhalter Tiere halten um durch die Tierhaltung Fleisch zu Erzeugen? Ich kann durchaus eine Selbstkritik aus dem was geschreiben wird herauslesen, sonst würde nicht ständig auf den "Verbraucher" hingewiesen werden.
Oder anders ausgedrückt:
Wenn man das Argument des "Verbrauchers" bedient ist man mit der aktuellen Situation nicht so zufrieden?! Wäre die Zufriedenheit da, bräuchte man ja diesen Spin in Richtung "Verbraucher" nicht immer wieder bemühen.

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"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Mi Okt 22, 2014 13:47

Landwirte oder Tierhalter die davon leben müssen, also Geld mit ihren Viechern verdienen müssen, haben schon allein deshalb ein großes Interesse an zufriedenen und gesunden Tieren. Die sind in erster Linie aber UNTERNEHMER, und ein Unternehmer muss wie gesagt Geld verdienen.

Man kann an einem Produkt aber nur so viel Geld verdienen, wie der Käufer dieses Produkts bereit ist zu bezahlen. Und wenn der nur bedingt bereit ist etwas zu bezahlen bzw eine Preisgrenze hat, müssen er UND der Erzeuger damit leben dass gewisse Standards eben nicht eingehalten werden KÖNNEN.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Helgab » Mi Okt 22, 2014 14:00

Mein Kartoffelbauer hatte einmal eine Landwirtschaft mit Tieren. Als der Sohn übernommen hatte, wurde die Tierhaltung aufgegeben. Der Sohn konnte es nicht und war jedesmal krank, wenn er wieder Tiere zur Schlachtung geben musste. Heute haben sie Erdbeeren, Gemüse und Salat und eben Kartoffeln.

Die Arbeit wäre mehr, aber sie können auch einmal wegfahren. Insgesamt wirken sie sehr zufrieden.

Ich gehe fast jeden Tag an einem Bullenstall vorbei, das Tor ist fast immer offen. Die Tiere stehen auf sehr engem Raum. Platz zum hinlegen ist gerade so vorhanden, aber nicht für alle. Und das soll ein schönes Leben sein ?
Zuletzt geändert von Helgab am Mi Okt 22, 2014 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Mi Okt 22, 2014 14:02

Den Zusammenhang suche ich noch...

Ich gehe jetzt mit meinen Hunden..vielleicht verstehe ich ihn nach etwas Luft
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Justice » Mi Okt 22, 2014 14:39

Der Verbraucher hat keinen Einfluss auf die Haltungsbedingungen! Def. nicht. Dazu müsste alles billige Fleisch aus Ställen mit schlechter Haltung sein, und das ist nicht der Fall. Ebenso kann niemand gewährleisten, das Fleisch aus artgerechter Tierhaltung nicht auch zu Billigprodukten verarbeitet wird. Wieviel Platz die Tiere haben und unter welchen Bedingungen sie gehalten werden ist auch keine Frage der Größe und des Alters der Ställe, sondern einzig und alleine in der der Verantwortung der Betriebsleiter/Bauern.

Frage: Wie würden sich die Haltungsbedingungen der Tiere ändern, wenn der Endverbrauer das Doppelte bezahlen müsste?

Meine Meinung: Überhaupt nicht! Es wären immer noch die gleichen Ställe, aus denen die Tiere kommen. Es wird doch keiner ernsthaft behaupten wollen, dass bei höheren Endverbraucherpreisen die Grattlerbauern und die Raffgierigen ihre Einstellung zu ihrem Betrieb verändern. NEIN. Wenn die fünf Euro über haben, dann wird erst mal für sieben Euro Land gepachtet zu egal welchen Preis und noch mehr produziert. Dann werden die Schweine eben hochkant in den Stall gestellt. Sehr viele Bauern wären einfach zu dumm, um mit dem Mehrverdienst umgehen zu können. Bestes Beispiel: die Pachtpreise.

Angebot und Nachfrage regeln nur in einer wirklich freien Marktwirtschaft den Preis, und das haben wir in Deutschland nicht.
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