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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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230 Beiträge • Seite 1 von 16 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 16
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Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Di Okt 21, 2014 22:21

Hat jemand gerade 37 Grad im ZDF gesehen?

Die objektivste Sendung zum Thema, die ich jemals gesehen habe.

Wirklich neutral wurden die Haltungs- und Mastbedingungen dargestellt, auch die Ausstallungs- und Schlachtbedingungen. Der Preiskampf, die Bemühungen, was zu verbessern. Vorbildliche Betriebe wurden präsentiert, ausschließlich. Da konnte man wirklich nicht meckern.

Gibt es sicher in der ZDF-Mediathek.

Trotzdem denke ich, ich möchte kein Mäster sein. Für kein Geld der Welt.

Massenhaft genetisch vorgeprägte Tiere aufzuziehen, die nie das Tageslicht zu sehen bekommen und dann nach langer Zeit der Enge automatisch geschlachtet werden, ich kann mir das nicht als die Erfüllung meiner Träume vorstellen.

Womöglich noch in Liefer- und Abnahmeverträge eingebunden..

Mir stellt sich die Frage, ist das noch ein Bauer? Ein Lebenstraum, so etwas zu praktizieren?

Ich habe kein Vieh und ich weiß, warum.

Und ganz sicher bin ich weder Grün noch Vegan.

Hähnchenhalter mit 200.000 Tieren und Schweinemäster mit 5000 Tieren werden hier selten sein, aber wie ist allgemein die Einschätzung, ist das noch ein erstrebenswerter Beruf?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Gigasgagasmann » Di Okt 21, 2014 22:29

Die "Geiz ist geil" Mentailtät führt halt dazu daß in diesem Preissegment nur mit Quantität ein Geschäft gemacht werden kann ..
da geht jedes Masttier seinen vorgeplanten Weg. Das ist halt schon Fließbandarbeit, ein billiger Massenartikel das Produkt.
http://37grad.zdf.de/ZDF/zdfportal/prog ... Dispatch=2
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Di Okt 21, 2014 22:31

Gigasgagasmann hat geschrieben:Die "Geiz ist geil" Mentailtät führt halt dazu daß in diesem Preissegment nur mit Quantität ein Geschäft gemacht werden kann ..
da geht jedes Masttier seinen vorgeplanten Weg. Das ist halt schon Fließbandarbeit, ein billiger Massenartikel das Produkt.
http://37grad.zdf.de/ZDF/zdfportal/prog ... Dispatch=2


Das weiß ich auch, aber das war nicht die Frage..

Ist das noch ein erstrebenswerter Beruf?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Gigasgagasmann » Di Okt 21, 2014 22:37

Es ist nicht alles erstrebenswert was Geld bringt, aber es findet sich immer wer, der es macht, weils eben Geld bringt.
Für mich wärs nicht erstrebenswert. Aber ich gestehe es anderen zu, z.b. einen Hühnermasthof zu führen.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Di Okt 21, 2014 22:43

Gigasgagasmann hat geschrieben:Es ist nicht alles erstrebenswert was Geld bringt, aber es findet sich immer wer, der es macht, weils eben Geld bringt.
Für mich wärs nicht erstrebenswert. Aber ich gestehe es anderen zu, z.b. einen Hühnermasthof zu führen.


Hühnermasthof, du hast ja richtig Humor :)
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Gigasgagasmann » Di Okt 21, 2014 22:47

Hätt ich Fabrik schreiben sollen ? oder Betrieb (ist neutraler) ?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon tiger24 » Di Okt 21, 2014 22:53

Gigasgagasmann hat geschrieben:Hätt ich Fabrik schreiben sollen ?


Da kann ich dir keine Antwort drauf geben, ich lebe in diesem Umfeld. Alles nette Leute, gar keine Frage, aber die Arbeit möchte ich nicht tun. Und bestimmt nicht, weil ich etwa Arbeit scheue. Nur, das will ich eben nicht.

Fabrik, natürlich was sonst. Optimal durchorganisiert.

Man will ja wohl verbessern, aber das muss der Kunde an der Ladentheke honorieren. Und das will der nicht.

Immer noch nicht das Thema: Ist das ein Sch....-Beruf?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon automatix » Mi Okt 22, 2014 8:33

Muß jeder selber wissen, keiner wird gezwungen, noch einen Maststall zu bauen, nochmal 100 Kühe mehr zu melken usw....

Und klar, wenn man die Nutztiere verbambit, dann wirst dich bald aufhängen.....
Badaboom
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Mi Okt 22, 2014 10:15

automatix hat geschrieben:Muß jeder selber wissen, keiner wird gezwungen, noch einen Maststall zu bauen, nochmal 100 Kühe mehr zu melken usw....


Hi Tiger und Automatix,

Deine Themen Tiger sind wirklich spannend und dazu lässt sich wirklich viel schreiben. Diese haben ja auch alle etwas miteinander zutun.
Ob nun speziell der Beruf "Bauer" ein ganz mieser ist...ich weis es nicht. Allerdings entwicklen sich sehr viele BErufe in den letzten Jahren zu "ganz miesen Berufen".
Sicher ist, was du auch schon in deinem anderen Thema andiskutiert hast, der "Druck" der auf denjenigen liegt welche einen Familienbetrieb führen und diesen durch Vererbung erhalten haben.


Und automatix,
Ja, gesetzlich wird niemand dazu "gezwungen" neue Ställe zu bauen. Aber auf anderen Ebenen wird der einzelne Landwirt eben schon gezwungen dieses zutun. Da kommt es dann auf die jeweilige Persönlichkeit an ob man sich einem dieser Zwänge entztiehen kann.
Grade in der Landwirtschaft sind die verschiedensten Zwänge sehr stark ausgeprägt.Diese sind aber keineswegs nur negativ, sondern haben auch positive Aspekte.

lg
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Mi Okt 22, 2014 10:56

tiger24 hat geschrieben:Hat jemand gerade 37 Grad im ZDF gesehen?

Die objektivste Sendung zum Thema, die ich jemals gesehen habe.

Wirklich neutral wurden die Haltungs- und Mastbedingungen dargestellt, auch die Ausstallungs- und Schlachtbedingungen. Der Preiskampf, die Bemühungen, was zu verbessern. Vorbildliche Betriebe wurden präsentiert, ausschließlich. Da konnte man wirklich nicht meckern.

Gibt es sicher in der ZDF-Mediathek.

Trotzdem denke ich, ich möchte kein Mäster sein. Für kein Geld der Welt.

Massenhaft genetisch vorgeprägte Tiere aufzuziehen, die nie das Tageslicht zu sehen bekommen und dann nach langer Zeit der Enge automatisch geschlachtet werden, ich kann mir das nicht als die Erfüllung meiner Träume vorstellen.

Womöglich noch in Liefer- und Abnahmeverträge eingebunden..

Mir stellt sich die Frage, ist das noch ein Bauer? Ein Lebenstraum, so etwas zu praktizieren?

Ich habe kein Vieh und ich weiß, warum.

Und ganz sicher bin ich weder Grün noch Vegan.

Hähnchenhalter mit 200.000 Tieren und Schweinemäster mit 5000 Tieren werden hier selten sein, aber wie ist allgemein die Einschätzung, ist das noch ein erstrebenswerter Beruf?



Schön das wieder mal alle Bauern über einen Kamm geschert werden!

Dann müsstest du aber auch fragen, ist es erstrebenswert Metzger, Verpackungsmittelhersteller, Spetiteur oder Verkäufer (alle Berufe ml+wbl) zu werden.
Denn alle haben direkt oder indireckt damit zu tun (habe die Leute aus der Werbung Und wahrscheinlich noch mehr vergessen).

Habe die Sendung gestern Abend gesehen und muß zugeben es macht schon nachdenklich.

Die ganze Sache wird nur von der falschen Seite angegangen, den letztendlich hat doch der Verbraucher die Macht.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Helgab » Mi Okt 22, 2014 11:50

sml hat geschrieben:
tiger24 hat geschrieben:Hat jemand gerade 37 Grad im ZDF gesehen?

Die objektivste Sendung zum Thema, die ich jemals gesehen habe.

Wirklich neutral wurden die Haltungs- und Mastbedingungen dargestellt, auch die Ausstallungs- und Schlachtbedingungen. Der Preiskampf, die Bemühungen, was zu verbessern. Vorbildliche Betriebe wurden präsentiert, ausschließlich. Da konnte man wirklich nicht meckern.

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Massenhaft genetisch vorgeprägte Tiere aufzuziehen, die nie das Tageslicht zu sehen bekommen und dann nach langer Zeit der Enge automatisch geschlachtet werden, ich kann mir das nicht als die Erfüllung meiner Träume vorstellen.

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Mir stellt sich die Frage, ist das noch ein Bauer? Ein Lebenstraum, so etwas zu praktizieren?

Ich habe kein Vieh und ich weiß, warum.

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Hähnchenhalter mit 200.000 Tieren und Schweinemäster mit 5000 Tieren werden hier selten sein, aber wie ist allgemein die Einschätzung, ist das noch ein erstrebenswerter Beruf?





Die ganze Sache wird nur von der falschen Seite angegangen, den letztendlich hat doch der Verbraucher die Macht.


Es ist nicht der Verbraucher, der die Tiere so hält. :klug:
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Mi Okt 22, 2014 11:58

Schön das wieder mal alle Bauern über einen Kamm geschert werden!

Wo werden und warum werden durch diese Fragestellung alle Bauern über einen Kamm geschert?

Dann müsstest du aber auch fragen, ist es erstrebenswert Metzger, Verpackungsmittelhersteller, Spetiteur oder Verkäufer (alle Berufe ml+wbl) zu werden.
Denn alle haben direkt oder indireckt damit zu tun (habe die Leute aus der Werbung Und wahrscheinlich noch mehr vergessen).

Es geht doch eher um das "Leben" als Tierhalter und ob man das wirklich machen möchte bis zu seinem Tod und nicht darum was da so dranhängt...
Leider wird man keine ehrliche Antwort darauf bekommen und das nicht etwa weil Menschen andere belügen, sondern weil sich die meisten Menschen selbst belügen. Das ist aber nicht Berufsspezifisch.

Habe die Sendung gestern Abend gesehen und muß zugeben es macht schon nachdenklich.

Ich hab das nicht gesehen...
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Das ist nun eine ganz andere Baustelle.......außerdem hat es wenig damit zutun ob etwas ein "mieser" Beruf ist oder nicht.

Btw:
Wer sich nicht dem Konformitätsdruck beugt wird auch "seine" Berufung finden können und das werden dann ganz andere Kriterien sein wie die nach denen wir gehen sollen.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon sml » Mi Okt 22, 2014 12:09

Helgab hat geschrieben:Es ist nicht der Verbraucher, der die Tiere so hält. :klug:


Ja klar!

Was gab's zuerst das Huhn oder das Ei?
Wer ist der Mörder? Der Waffenhersteller oder derjenige der den Abzug betätigt?
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Rumpsteak » Mi Okt 22, 2014 12:16

Helgab hat geschrieben:
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Die objektivste Sendung zum Thema, die ich jemals gesehen habe.

Wirklich neutral wurden die Haltungs- und Mastbedingungen dargestellt, auch die Ausstallungs- und Schlachtbedingungen. Der Preiskampf, die Bemühungen, was zu verbessern. Vorbildliche Betriebe wurden präsentiert, ausschließlich. Da konnte man wirklich nicht meckern.

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Womöglich noch in Liefer- und Abnahmeverträge eingebunden..

Mir stellt sich die Frage, ist das noch ein Bauer? Ein Lebenstraum, so etwas zu praktizieren?

Ich habe kein Vieh und ich weiß, warum.

Und ganz sicher bin ich weder Grün noch Vegan.

Hähnchenhalter mit 200.000 Tieren und Schweinemäster mit 5000 Tieren werden hier selten sein, aber wie ist allgemein die Einschätzung, ist das noch ein erstrebenswerter Beruf?





Die ganze Sache wird nur von der falschen Seite angegangen, den letztendlich hat doch der Verbraucher die Macht.


Es ist nicht der Verbraucher, der die Tiere so hält. :klug:



Nein, aber der Verbraucher ist es der die Haltung durch sein Einkaufsverhalten bestimmt.
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Re: Bauer, Mäster, ein ganz mieser Beruf?

Beitragvon Piraterie » Mi Okt 22, 2014 12:34

Rumpsteak hat geschrieben:
Nein, aber der Verbraucher ist es der die Haltung durch sein Einkaufsverhalten bestimmt.


Echt? Der "Verbraucher" plant die Ställe? Baut die Aufstallung ein? Er stallt die Tiere ein? Ist das so, mal ehrlich?(Edith sagt: Das ist keine Schuldzuweisung oä)

Außerdem sollte man nicht vergessen das auch die "Verbraucher" durchgehend getäuscht werden!n Eben durch Marketingbla.
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