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Bauer schimpft auf die Behörden

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Gutwein » Do Feb 06, 2014 19:05

Max M hat geschrieben:
Gutwein hat geschrieben:Ist es denn nicht vorstellbar, dass nicht "die Dame" übereifrig ist, sondern dass eure Kollegen dort schlampig arbeiten und sich vielleicht auch noch um den Tierschutz gar nichts sch..ßen ?

@Lieber Gutwein, wenn ich nicht über etwas Hintergrundwissen verfügen würde, hätte ich den link so bestimmt nicht reingestellt.
Und wenn Du den Artikel aufmerksam gelesen hast, wirst Du die Ungereimtheiten erkennen.
Außerdem, wurden auch schon Tiere von Bios abgeholt. :wink:



Hallo Max M, wir kennen uns halt nicht, vielleicht "leider" :) - mir ist schon klar, dass die Landwirtschaft also solche viel übergestülpt bekommt. Dass einem da der Hut gelegentlich hoch gehen kann ist sicher oft nachvollziehbar. Bio alleine ist nicht "gut", da pflichte ich dir auch bei.

Dass aber auch genug Schindluder getrieben wird ist ebenso Fakt. Und wenn ich mir, z.B., die Beiträge von @Forchhammer in diesem Faden ansehe, dann hoffe ich, dass der seine Tiere (falls er noch welche haben sollte) nicht so behandelt, wie es hier sein Auftreten vermuten lässt.
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Forchhammer » Do Feb 06, 2014 19:33

Mich würde es ungemein sehr aufregen, wenn man mir ohne ersichtliche Gründe, vielmehr aus persönlichen Gründen seitens der Veterinärin den Beruf, die Lebensgrundlage wegnehmen würde. Nobody is perfect. Deshalb sollts ja auch ihr Job sein auf Fehler und Unrechtsamkeiten hinzuweisen und diese im Sinne Aller beheben zu lassen, und zwar in dem Rahmen, nicht in 5 Minuten einen neuen Stall bauen zu lassen. (So ist zumindest im Artikel dargestellt, meiner Meinung)


Falls natürlich tatsächlich rechte Schandtaten betrieben wurden, sollte dies auch klar dargestellt werden und dem Bauern nicht mittels einer Sturmaktion mitgeteilt werden.

Aba sowas macht mich einfach wütend......... :evil: :evil: :evil:
Nichtlandwirte die meinen schlauer als Landwirte zu sein.....
G.O.A.T : Geballte Organisation Aufständischen Terrors (zu deutsch: Ziegen)

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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon anderson » Do Feb 06, 2014 19:38

Rechtsweg?! liebes Kaninchen, da kann ich nur lachen.
Mein Nachbar hatte auch eine Anzeige, der Amtsvet hat in der Verhandlung auf mehrere Zeugen verwiesen, die er aber nicht nennen wollte (und brauchte!!). Der Amtsvet hat gewonnen, trotz 4 Gegenzeugen.
mfg
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon JORA » Do Feb 06, 2014 20:44

anderson hat geschrieben:Rechtsweg?! liebes Kaninchen, da kann ich nur lachen.
Mein Nachbar hatte auch eine Anzeige, der Amtsvet hat in der Verhandlung auf mehrere Zeugen verwiesen, die er aber nicht nennen wollte (und brauchte!!). Der Amtsvet hat gewonnen, trotz 4 Gegenzeugen.
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Da kann ich dir nur zustimmen.

Auch wenn du 100%ig Recht hast, heißt das noch lange nicht, dass du auch Recht bekommst.
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Stoapfälzer » Do Feb 06, 2014 22:09

Forchhammer hat geschrieben:Solche Leute würd ich nur hauen egal welche Konsequenzen das ergibt....verdienen es nicht besser.......
Mir is in der Hinsicht aber noch nicht passiert....

Würd ich nicht machen! Die Vets rufen die Polizei die hält dich fest bis der Krankenwagen kommt und der liefert dich dann direkt in die Geschlossene ein. deine Tiere bekommen dann im Amtsauftrag den Gnadenschuss und du ein Tierhaltungsverbot wenn du nach 4 Wochen wieder auf freien Fuß bist.

Hab ich selbst schon live so gesehen. Mit denen muss du dich gut stellen die sind immer am längeren Hebel.

Aber von null auf gleich passiert da nichts da musst du bei einer Kontrolle schon auffallen und dann bei mehreren Folgekontrollen überhaupt keine Einsicht zeigen dass es so weit kommt.

Ach ja und die nächsten 10 Jahren kannst dann regelmäßig deinem Bewährungshelfer (Betriebsbetreuer) alles beichten :wink:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Fassi » Do Feb 06, 2014 23:38

Es würde schon ungemein helfen, wenn man für diesen Posten Praxiserfahrung nachweisen muss, ehe man überhaupt zum Referendariat eingestellt wird. Selbstverständlich auch als behandelnder Tierarzt mit Groß- und Kleintiererfahrung. Das Hauptproblem bei vielen der Jüngeren ist halt, dass sie meist vor dem Studium kaum echten Kontakt zu Tieren hatten und der Wendyillusion aus Jugendtagen nachhängen (überspitzt gesagt). Die haben meistens von der Tierhaltung ansich keine Ahnung, max. von den dazu gültigen Gesetzen, aber nicht von der Realität. Ich durfte da ja als Berater so einiges miterleben, und vor allem, wen man teilweise aufführen muss, damit der AmtsVet (in den meisten Fällen interessanterweise übrigens weiblich) einem glaubt, bzw. von seinem Irrtum überzeugt wird.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Kaninchen » Do Feb 06, 2014 23:46

Klar, sind Behörden oft am längeren Hebel. Bin ja selbst aus der Verwaltung und habe das da auch hin und wieder drauf ankommen lassen.
Aber wenn da schon Tiere euthanisiert werden auf Anweisung des Amtsvets und die andere Mängelliste ist ja auch nicht ohne...., dann wird da auch mehr dahinter stecken als bloß ein nicht ausgemisteter Stall!

Dass sich nun hier darüber aufgeregt wird, ohne die Hintergründe zu kennen oder sogar wie Forchhammer Schläge propagiert werden... , was ist das denn? :roll:

Ich finde es ganz gut, wenn es auch mal Amtsvets gibt, die durchgreifen. Hab ich schon andere erlebt, die erst reagiert haben, wenn die Tiere schon verreckt waren oder nur noch getötet werden konnten. Und in manchen Haltungen passiert nie was, jahrelang. Letzteres leider meist bei Kleintieren. Die scheinen nie so wirklich zu zählen, als wenn diese nicht leiden könnten. :evil:
Grüßle,
Birgit
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon anderson » Fr Feb 07, 2014 0:07

Liebe Birgit, wenn du auf meine Mängelliste anspielst, dann ist der gute Amtsvet damit tierisch auf die Nase gefallen. Ich hab fürchterlich gute Kontakte und innerhalb eines halben Tages war eine Begehung organisiert. Seither kommt auf meinen Hof nur noch eine Vertretung.
Hätte ich damals zugewartet und die Sache nicht sofort geklärt, wär das anders ausgegangen.
Hier in Ö ist das so, dass der Amtsvet die Beweisaufnahme, die rechtliche Zuordnung und den Bescheid bearbeitet. Wenn der will, dann kann der...
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Kaninchen » Fr Feb 07, 2014 0:16

Nein, ich meinte nicht dich, sondern den LW im Kreis Segeberg aus dem Ursprungspost. :wink:

Der LW hier hätte auch etwas in die Wege leiten können.
Mich verwundert aber auch so was wie, als er am nächsten Morgen etwas ändern wollte, dann war es schon zu spät.... Wenn ich die Amtsvets auf dem Hof habe, dann ändere ich doch sofort etwas und warte nicht bis zum nächsten Tag. :roll:
Grüßle,
Birgit
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Teddy Bär » Fr Feb 07, 2014 8:51

Hallo,
versucht bitte mal sachlich zu bleiben.
Es geht doch hier um die Frage der Verhältnismässigkeit. Und dazu fehlt uns allen das genaue Hintergrundwissen. Und wer nicht dabei war oder da wohnt, der kann auch nicht wissen was genau da abgegeangen ist.
Ich als Landwirt neige eher dazu Partei für den Landwirt zu ergreifen.
Fakt ist, es gibt da so einige Ungereimtheiten von Seiten der Behörde. Das kann keiner bestreiten.
Wenn Tiere aber nicht ordentlich gefüttert, nicht artgerecht gehalten, nicht sauber genug gehalten und bei Krankheit nicht behandelt werden, dann muss etwas passieren, das ist klar. Aber wo liegt die Grenze des zumutbaren? Darum geht es doch hier wie es scheint.

Beruflich hat ein sehr naher Verwandter von mir mit Problemfamilien zu tun, und vor allem deren Kindern. Und als Vater sträuben sich mir dabei öfters die Nackenhaare. Wenn die Kinder "nur" grob vernachlässigt werden und auch gelegentlich mal Prügel kriegen, dann passiert noch nichts ausser Ermahnungen. Ist dann irgendwann mal was ersteres passiert und es wird eingegriffen, dann ist es für die Kinder oft schon zu spät. Nehmt mir den Vergleich jetzt bitte nicht übel, aber es gibt Kinder, die werden wesentlich schlechter behandelt als Tiere.
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Frankenbauer » Fr Feb 07, 2014 9:07

Kaninchen hat geschrieben:Ich denke, ohne Hintergrundwissen gibt es für uns hier gar nix zu spekulieren.
Ansonsten bleibt dem Betroffenen immer noch der Rechtsweg über das Gericht offen.


Nach vier! Jahren wird hier bei uns eine fachlich nicht haltbare Wegnahme von Mutterkühen in zweiter Instanz bearbeitet. Da braucht man schon sehr langen Atem, bzw. externe Geldgeber. So etwas kann sich nur jemand leisten dem Gnadentiere weggenommen wurden, aber niemand dem man die Einnahmequelle "geraubt" hat.

Gruß

Werner
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon speeder » Fr Feb 07, 2014 9:32

Also, ich habe Flächen neben dem Landwirt und kenne ihn auch persönlich (also jetzt nicht als Freund).

Man muss sagen, teilweise sind die Verhältnisse dort grenzwertig. Jungtiere, die nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen können und von anderen übergetrampelt werden etc.

Das Verhalten des Amtes kann ich teilweise nachvollziehen. Wenn du ihm eine solche Aktion vorher ankündigst, dann bin ich mir für diesen Fall ziemlich sicher, dass er mit der Flinte auf die Beamten geschossen hätte. Sehr unbeherrscht ist noch freundlich ausgedrückt.

Hätte er einfach die Zehn schlechten Tiere verkauft...

Ich hatte persönlich schon mit der Amtsvet des Kreises Segeberg zu tun. Ich hatte im Herbst ein Jungtier einfach nicht eigefangen bekommen, wollte es daraufhin beim ersten Schnee etwas "Hunger kriegen lassen", und dann mit Heu locken/fangen. Wurde von Spaziergängern angezeigt. Ich fühlte mich angemessen behandelt. Frist bekommen (10 Tage) für entweder einfangen oder zweites Tier dazu und Füttern. Keine Strafe o.Ä.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Feb 07, 2014 12:22

Es gibt immer solche und solche.
Es gibt Vets die wollen nur die Karriereleiter hoch so schnell wie möglich und das geht nur über Leichen, also sprich mind 2-3 Betriebe pro Jahr räumen lassen und Berufsverbot!

Dann gibt es aber auch wieder Fälle da hat mir der TA selbst schon gesagt "Da kann man so oft melden wie man möchte denen passiert einfach nix". :shock: Der Anstoß zu Kontrollen kommt sehr oft vom Hof TA, Besamungstechniker oder von den Vets am Schlachthof.

Persönlich haben wir ja auch viel mit den Vets zu tun aber Probleme gabs noch nie. Wie man sich gibt so wird man auch behandelt :!:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon Teddy Bär » Fr Feb 07, 2014 14:07

So ganz unschuldig wird der Landwirt sicher auch nicht sein. Von heute auf morgen kommen solche Probleme ja nicht.
Wäre der Tierbestand in Ordnung gewesen hätte es nicht soweit gekommen müssen. Selbst wenn der Amtsveterinär einen aus welchem Grund auch immer was schlechtes will. Solange die Tiere in Ordnung sind hat der Amtsveterinär keine Handhabe. Der muss sich ja auch rechtfertigen bei solchen extremen Aktionen.
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Re: Bauer schimpft auf die Behörden

Beitragvon berndisame » Fr Feb 07, 2014 14:56

Hallo!!

Es ist eine Frechheit das die Behörden auf die Bauern so los gehen.
Die wollen Natürlich Lebensmittel nur mehr in Fabriken Produzieren.
Siehe Analogkäse- Kunstkäse :shock:

Es kommen alle Paar Jahren neue Stallmaße etc.
Welcher Bauer kann es sich Leisten alls 5 Jahre etc. einen neuen Stall zu bauen??
Ich sehe doch selbst wenn es meine Tiere gut geht.

Was soll das??

Gruß
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