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Bäuerliche Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 17:38

SHierling hat geschrieben:Merkwürdigerweise sieht das auch jeder ein, der zum Arzt geht: da wird auch nicht in der Dorfgemeinschaft abgestimmt, ob der Blinddarm raus muß oder nicht.

....also nur mal als kurze Info, wie leben ja nicht in Nordkorea oder in Guantanamo bay....der Patient muss über die Modalitäten, Konsequenzen, vorteil, nachteile und Nebenwirkungen von Behandlungen dürch das ärztliche Personal aufgeklärt werden, die Entscheidung ob und wann obliegt ganz allein dem " Verbraucher"...und der "Fachmann" darf praktisch nur beraten, die Entscheidung trifft der Leihe!

SHierling hat geschrieben:Und keiner läßt seinen PC oder sein TV-Gerät vom Fleischer reparieren, oder bringt sein Auto zur nächsten Kindergärtnerin, um die Bremsbelege zu erneuern.

....ich lass meine Fernseher nicht mehr beim Fachservice reparieren, ich will ihne ja fun ktionierend wiederhaben......

SHierling hat geschrieben: Nur in der Landwirtschaft glaubt jeder, egal welchen Beruf er gelernt hat, nur weil er essen kann, könne er auch die Produktion mitbestimmen - funktioniert aber nun mal nicht.


....aber alle menschen brauchen es...deswegen hat auch jeder, meiner Ansicht nach, ein Recht darauf.....
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 17:47

SHierling hat geschrieben:
Wären alle Flächen und alles Vieh "Bio" nach EU-Bio-VO produziert, wäre der Druck dieser natürlichen Einflüsse um ein vielfaches stärker, und dann stünden die Bio-Bauern ganz genau da, wo die normale Landwirtschaft schon vor 30 und 40 Jahren stand: ohne PSM und Medikamente sind weder Pflanzen noch Tiere gesund zu erhalten, Krankheiten sind nichts, was "künstlich geschaffen" wurde, sondern das ist der Teil der natürlichen Selektion, den man nun mal ausschliessen will und muss, wenn man Mensch und Tier gesund erhalten will.


Du schriebst alle paar Monate den selben Blödsinn
...also bitte Studien und Beweise! Keine Verallgemeinerungen!
Krankheiten enstehen, wennd er Selektionsdruck passt, und wir erleben unheimlich viele Krankheiten die jetzt plötzlich auftauchen und gerade inm meiner Tierstarken Region......voll mit Massentierhaltung!
- Botulin toxin
- EHEC
- Blauzunge
- ESBL und MRSA


oder hier das neuste: http://www.topagrar.com/news/Rind-News- ... 20788.html

und die Ausbreitung wird noch schneller gehen, weil sie jemand durch die Gegend schleppt.....
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-623399.html
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 17:51

Cairon hat geschrieben:@Jochens Bruder

Ich denke nicht, dass wir die Probleme nicht sehen, wir bewerten sie nur anders und gehen sachlicher damit um. Und SHierling hat doch absolut recht, wenn wirklich so viele Leute nur noch Bio wollten, woher kommen denn dann die Umsatzzahlen von Aldi, Edeka, Lidl, Metro und Co. Warum werden dann konventionelle Produkte gekauft. Du kannst natürlich eine Umfrage so stellen, dass die Leute sagen dass sie Bio und nichts anderes wollen, aber die Scannerkassen sprechen dann eine ganz andere Sprache.

Und um den Krankheitsruck auf den SHierling aufmerksam gemacht hat noch einmal in den Fokus zu rücken nehmen wir doch einfach mal ein Beispiel. Phytophthora infestans (Kraut- und Knollenfäule) bei Kartoffeln, aus einer infizierten Saatknolle können bis zu 100 ha Kartoffeln infiziert werden, wenn man nicht gegensteuert. Schon jetzt stellt im Bioanbau dieser Pilz ein großes Problem da. Wenn jetzt aber alle Flächen nicht mehr behandelt würden, dann würde es zu einer explosionsartigen Ausbreitung kommen. In einem Jahr mit günstigen Infektionsbedingungen, warm und viel Regen, würden die gesamten Bestände zusammen brechen und falls es noch was zu ernten gibt würden die Knollen im Lager stark an Fäulnis leiden. Was willst Du dann im nächsten Jahr pflanzen?
.


.....tha wenns Leute gibt, die alle 2 oder 3 Jahre kartoffeln auf dem Selben schlag haben und dann 100 ha, ist für mich so, als wenn man Menschen mit MRSA immer im selben Zimmer ungereinigt lässt , und dazu kommt noch, dass ein 30 Mann Zimmer ist, da bekommt man auch keinen mehr leben raus.....
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon SHierling » Di Nov 22, 2011 17:54

...also bitte Studien und Beweise!

Guck Dir an, was ein Landwirt 1950 an Menschen ernährt hat, und wen er heute ernährt. Und wenn Dir das nicht reicht, lies einfach nach, warum man PSM erfunden hat, oder beschäftige Dich mit Pflanzenernährung.

Glaubst Du allen Ernstes, die Natur hört mit der Evolution auf, nur weil hier ein paar grüne Spinner an die Macht wollen?
Oder die Menschheit dezimiert sich "von selber" auf die Hälfte und läßt Dich derweil in Ruhe mißwirtschaften, "weil das so nachhaltig ist" ?
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 17:58

Jochens Bruder hat geschrieben:
Klar, Schweine wachsen nur in Ställen von mindestens 10.000 MP, Antibiotika-Volldröhnung und sachgemäßer Endlagerung der Gülle im Grundwasser. Getreide wächst nur aus GVO Saatgut von Monsanto oder Syngenta. Proteinfutter wächst nur in südamerikanischen Monsanto-Sojawüsten.

Deswegen gabe es früher auch keine Schweine und Getreide, die Menschen ernährten sich ausschließlich aus dem CO2 in der Atemluft.


....schöne Zusammenfassung! Das sollte man vorne in die Lehrbücher schreiben! :prost: :lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 17:58

ihc833 hat geschrieben:. Schweine werden auch nicht von Türken geklaut.

:lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 18:02

tyr hat geschrieben:
Ich persönlich geh in meiner Weltanschauung sogar noch weiter...... und sage:Land, Boden kann sowieso nicht das Eigentum eines einzelnen sein.... der besitz schon, aber nicht das Eigentum.... da gibts einen feinen, aber wichtigen Unterschied.....


....hard stuff....aber sind Besitz und Eigentum nicht ein Synonym?

mfg
M
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon Cairon » Di Nov 22, 2011 18:05

Genau Heinzi Quarantäne für alle, die Bewegungsfreiheit alles Bundesbürger wird auf einen Radius von max. 10 km eingeschränkt. Wer diesen Radius verlassen möchte muss eine Genehmigung beantragen, sich vorher auf Unbedenklichkeit untersuchen lassen und spezielle seuchenhygienische Abläufe über sich ergehen lassen. Das Verbringen von Waren, Dienstleistungen und ähnlichem wird ebenfalls auf den 10 km Radius reduziert. Seuchenschutz für alle!!!

Das ist doch totaler Blödsinn was Du da über Krautfäule erzählst, Du scheinst überhaupt keine Ahnung von dem Erreger zu haben. Du kannst 100 ha jungfräuliche Ackerland nehmen, da Kartoffeln einsetzen und eine erkrankte Knolle einbringen. Die Sporen überwintern nämlich im infizierten Pflanzgut und der gesamte Bestand geht bei der entsprechenden Witterung unter. Und die 100 ha bezogen sich nicht auf die Schlaggröße, sondern auf das Infektionspotential. Du kannst auch 100 Schläge a 1 ha im Umkreis von 10 km nehmen, der Effekt ist der gleiche.

http://www.ciqcaq.ch/Wissen/Kartoffel/kartoffel_krankheiten_d.htm hat geschrieben:Kartoffelkrankheiten
Kraut- und Knollenfäule
Braunfäule

Phytophtora infestans, ein niederer Pilz.
Die Zeitgenossen nannten die Krankheit: Nassfäule, nasse Stockfäule, Krautfäule, Brand, Schmierbrand, Erdäpfelpest, Faulseuche, Kartoffelseuche oder
Kartoffel-Influenza

Krautfäule Diese Pilzkrankheit zerstört das Kraut, wodurch es vorzeitig abstirbt und damit das Knollenwachstum zum Stillstand bringt.

Knollenfäule Der Pilz kann auch die Knollen befallen, indem er sich weiter innerhalb der Pflanze ausbreitet und bis in die Knolle vordringt oder Pilzsporen vom Laub auf den Boden fallen und dann von aussen an die Knolle gelangen.

Der Schaden zeigt sich in einer Verhärtung und Verbräunung des Kartoffelmarks = Trockenfäule, beginnend vom Rande her.

Früher war eine Bekämpfung nicht möglich mit der Folge grosser Hungersnöte!


Hungersnot in Irland 1845 und 1849 durch Kraut.und Knollenfäule und mir wäre nicht bekannt, dass in besagten Zeitraum Irland für Kartoffelmonokultur im großen Maßstab bekannt gewesen wäre. Damit ist Deine Aussage, dass es durch zu intensiven Kartoffelbau zu Krautfäuleausbrüchen käme widerlegt.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 18:07

tyr hat geschrieben:
Und hier teilen sich LPG´s meherer 10.000ha....DORT liegt das Problem für die bauern.... in dem Scheiß Wachstums und Verdrängung und Konzentrationswahn dieses Wirtschaftssystems... nicht in eine paar Tierschützer´n und Tierstreichlern. Damit kann man umgehen, notfalls mit der Gabel vom Hof jagen.
Das Hauptproblem ist die Spirale aus verschuldung -> wachstum -> verschuldung -> Wachstum....
Ich hab irgendwo mal gelesen. empfohlen ist sich alle 10Jahre seinen Betrieb zu verdoppeln.....
denken.gif
lol3.gif


....was du iimmer mit deinen 10.000er hast, mich nerven schon die 200er......aber sonst :prost:
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon heinzi the chicken » Di Nov 22, 2011 18:15

tyr hat geschrieben:
Schade, ich hätts genommen :lol:


Schimmel ist architekt und vertickt Massentierhaltungsanlagen, was denkst du, was der hier macht..... :lol:
Und wenn du die Topagrar Kommentare liesst, da ist er auch immer :lol: :lol:
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Re: Bäuerliche Landwirtschaft

Beitragvon forenkobold » Di Nov 22, 2011 18:17

heinzi the chicken hat geschrieben: ....hard stuff....aber sind Besitz und Eigentum nicht ein Synonym?

mfg
M


Nicht zu fassen..
sowas will selbstständiger Unternehmer sein.
Sieht irgendjemand einen Sinn darin, ihm den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum zu erklären?
Ich nicht...
Wenn ich sehe, wie oft Eigentum unberechtigt in Besitz genommen wird, so scheint mir das ein nationales Problem unseres Volkes zu sein..
die sind alle auf dem Wissenstand von Heinzi.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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