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"Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnvoll?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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212 Beiträge • Seite 2 von 15 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 15
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon bauer hans » Di Jul 31, 2018 21:42

Dolly72 hat geschrieben:Ich finde halt, man kann sich das unternehmerische Risiko nicht immer abnehmen lassen. Jeder Unternehmer muss Flauten überstehen, und es schaffen nicht alle. Warum soll es in der Landwirtschaft anders sein?

weil bauern unelastisch unflexibel lebensmittelrohstoffe nach hohen deutschen standards mit sehr hohen langfristigen investitionen und extremen wetterrisiko produzieren.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Ferengi » Di Jul 31, 2018 21:47

Dolly72 hat geschrieben:Ich finde halt, man kann sich das unternehmerische Risiko nicht immer abnehmen lassen. Jeder Unternehmer muss Flauten überstehen, und es schaffen nicht alle. Warum soll es in der Landwirtschaft anders sein?



Machen Banken und Industrie doch nicht anders.
Nur kann Letztere halt mit Arbeitsplatzabbau drohen.

Ein Anfang wäre es mal die Beregnungsanlagen zu verbieten!
Was bringt es wenn 90% der Bauern standortangepaßte Kulturen anbaut, und dann ein Gemüsemagnat 17 Meter tief das Wasser absaugt. :x :x
Womit wir wieder beim Thema sind, "wenn du groß genug bist, kannste machen was du willst!" :roll: :roll:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Paule1 » Di Jul 31, 2018 22:00

Viele Bauernhöfe werden die Geier holen

Die Geier das sind Investoren außerhalb der Landwirtschaft die warten doch nur darauf wenn die Bank Stopp sagt und der Betrieb verkauft werden muß. Es trifft ja hier zum großen Teil die sogenannten Zukunftsbetrieb die in den letzten Jahren investiert haben um überhaupt weiter von der Landwirtschaft leben zu können und natürlich auch Agrargenossenschaft welche hohe Lohnzahlungen leisten müssen.Das ist der Hintergrund warum der DBV diese Zahlungen fordert. Sonst geht die Landwirtschaft noch schneller aus der Hand der Bauern.
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon T5060 » Di Jul 31, 2018 22:24

Konkret fehlt momentan noch keinem Hof ein Euro der dürrebedingt ist.
In 4 Wochen sieht das allerdings schon schlimmer aus.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Lonar » Di Jul 31, 2018 23:13

Interessant sind die Interviews von den Politikern.
Auf einmal ist Mais eine sehr wasserzehrende Pflanze.
Dann muss man noch bis Ende August warten bis die Ernte vorbei ist. Meinen die den Mais?
Dann kommt auf einmal aus der Reglementierungs und Bevormundungsecke das Argument, das ein Landwirt ein freier Unternehmer ist.
Großes Kino :mrgreen:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Ferengi » Di Jul 31, 2018 23:19

Ende August wird zu mindest bei uns in der Gegend kein Mais mehr stehen.
Selbst auf den nassen Standorten fängt er inzwischen an die Farbe zu verlieren und sich zusammen zu rollen.
Auf den schlechten Standorten ist er kaum kniehoch.

Hab heute auch den ersten beim Maisfahren gesehen.
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Paule1 » Di Jul 31, 2018 23:25

Heut gehört, außer dem Dr.... welcher selbst Praktiker istfast kein vernünftige Kommetar bzw. Beitrag nicht mal von einem aus Weihenstephan

Tagesgespräch 31. Juli 2018
Hitze, Dürre, Ernteausfall: Ist es mit Entschädigungszahlungen getan?
https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/tagesgespraech/index.html
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Paule1 » Di Jul 31, 2018 23:30

Die Klöckner die tut was für ihre Bauern :idea:

Sommer-Hitze zerstört Ernte Sind die Bauern-Hilfen gerecht?

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (45, CDU) hat die vom Bauernverband geforderte staatliche Unterstützung für Bauern mit extremen Wetterschäden grundsätzlich gerechtfertigt. „Es geht bei Lebensmitteln nicht um irgendein Produkt, sondern um unsere Mittel zum Leben“, sagte Klöckner.
https://www.bild.de/politik/inland/landwirtschaft/sind-die-hilfen-fuer-die-bauern-gerecht-56492896.bild.html
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Lonar » Di Jul 31, 2018 23:30

Keine Angst da kommt bald Regen. Ich versuch bald den minimalen dritten Schnitt in den Moorwiesen zu heuen ;-)
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon T5060 » Di Jul 31, 2018 23:38

Lonar hat geschrieben:Interessant sind die Interviews von den Politikern.
Auf einmal ist Mais eine sehr wasserzehrende Pflanze.


Wegen der Dürre bekommt keiner ein Problem.
Wenn wegen der Dürre einer ein großes Problem hat,
dann hatte er vorher schon mehrere andere Probleme.

Da kann man vor Ort meist recht viel machen, wenn es Sinn hat.
Wenn es keinen Sinn mehr hat, dann hätte es auch ohne Dürre keinen Sinn mehr gehabt.
Also ist das "Ende" nur vor verlegt.

Ansonsten "hilf dir selbst, so hilft dir Gott!".

Sich auf die Politik zuverlassen oder von denen noch was zu erwarten, könnt ihr euch schenken, egal welche Farbe der Laden hat.

Juristen und das sind meisten Politiker bzw. mit ähnlicher Ausbildung, sind grundsätzlich dumm, wenn es um die Beurteilung eines Sachverhalts geht.
Denen muss man das erklären und belegen.

Ja der Wasserhaushalt der Maispflanze, das ist etwas was mich fasziniert.
Der Mais ist ein Wasserspeicher und er tut ums verplatzen alles um das Wasser nur für sich zu verwenden.
Dazu arbeitet er mit allen Tricks.

Ohne Mais könnten wir heute 3 Mrd. Menschen auf dieser Welt nicht mehr ernähren.
Gemeinsam mit der Kartoffel, hat der Mais den Friedensnobelpreis verdient.
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon marius » Di Jul 31, 2018 23:57

Keine Geldzahlungen :
Marktwirtschaft wollten die Politiker und Verbände und die regelt das.
Nicht heute so, und morgen wieder anders.

Mit steigendem Strukturwandel kommt eh ein wahrer Milchtsunami auf euch zu. Warum hatten wir schon ausführlich ( Zukuntsbetrieb mit 3 Melkungen im Karussell mit SB liefert 100 % mehr pro ha als der verpachtenden Auslaufbetrieb )
:prost: sag ich da nur
Und nach der Biogaszeit wirds noch krimineller...
Die wos trifft ist hart, aber wir haben, zumindest die nächsten Jahre, deutlich zuviel Masse an Lebensmittel.

Wobei die Dürre bei Milch, Fleisch die Preise zwar anhebt, aber das fällt in die Kat. Strohfeuer.
Also Inflations und kostenbereinigt gibt es sicher keine dauerhaften Preissteigerungen könnt ihr euch sicher sein.
Hätte ich ( was ich nicht habe ) z.b. Getreide an der Börse gekauft, würde ich aus diesen Gründen, alsbald schon wieder verkaufen...
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Fendt 308ci » Mi Aug 01, 2018 0:16

Ferengi hat geschrieben:
( ...... )

Ein Anfang wäre es mal die Beregnungsanlagen zu verbieten!
Was bringt es wenn 90% der Bauern standortangepaßte Kulturen anbaut, und dann ein Gemüsemagnat 17 Meter tief das Wasser absaugt. :x :x
Womit wir wieder beim Thema sind, "wenn du groß genug bist, kannste machen was du willst!" :roll: :roll:


So ein Schwachsinn habe ich noch nie gehört!

Jeder, der die Möglichkeit der Beregnung in einem Jahr wie diesem hat, kann auf geringeren Böden noch passable Erträge erzielen.

Wir beregnen insbesondere die Sonderkulturen seit Wochen, da bei der aktuellen Trockenheit die Früchte, insbesondere beim Kernobst, nicht die für die Vermarktung als Tafelware nötige Fruchtgröße erreichen würden, ferner würden sogar Baumverluste drohen.

Die Erstellung einer ortsfesten Beregnungsanlage, wie wir es in 80 % unserer Obstbaufläche haben, ist sehr kapitalintensiv, sowie bei Betrieb arbeitsintensiv.
Wir sprechen von Investitionssummen pro ha von etwa 30 - 40 tsd. Euro.
Diese Investition dient als Risikoabsicherung bei Frost und Trockenheit für meinen Betrieb und vieler anderer in meiner Region.

Ein Verbot von Beregnungsanlagen zu fordern, ist absoluter Unsinn und zeugt von mangelndem Sachverstand.

Als Vollerwerbsbetrieb kann ich, gerade in Jahren wie diesem mit anhaltender Trockenheit oder wie letztem mit Spätfrösten, durch die Risikoabsicherung mit der Beregnungsfläche nachts doch ruhiger schlafen, denn ich bestreite mit der Landwirtschaft den Lebensunterhalt von mir und meiner Familie.

In diesem Sinne ..... erst denken, dann schreiben :shock:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 01, 2018 5:23

Lonar hat geschrieben:Keine Angst da kommt bald Regen. Ich versuch bald den minimalen dritten Schnitt in den Moorwiesen zu heuen ;-)

Das weiß man nicht. 1959 fing es im Oktober wieder an zu regnen. Für Mais müsste es jetzt anfangen zu regnen. Falls er noch nicht kaputt ist. Bei uns sieht es nach wie vor nicht nach Regen aus. Im Juli waren es 7mm.
Bei den anderen Ackerkulturen ist ja ohnehin alles gelaufen, bis auf die Rüben noch, die in Niedersaxhsen aber meist in den "Beregnungsgebieten" stehen.
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Pinzgauer56 » Mi Aug 01, 2018 5:36

Fendt 308ci hat geschrieben:Die Erstellung einer ortsfesten Beregnungsanlage, wie wir es in 80 % unserer Obstbaufläche haben, ist sehr kapitalintensiv, sowie bei Betrieb arbeitsintensiv.
Wir sprechen von Investitionssummen pro ha von etwa 30 - 40 tsd. Euro.
Diese Investition dient als Risikoabsicherung bei Frost und Trockenheit für meinen Betrieb und vieler anderer in meiner Region.

Ein Verbot von Beregnungsanlagen zu fordern, ist absoluter Unsinn und zeugt von mangelndem Sachverstand.

Als Vollerwerbsbetrieb kann ich, gerade in Jahren wie diesem mit anhaltender Trockenheit oder wie letztem mit Spätfrösten, durch die Risikoabsicherung mit der Beregnungsfläche nachts doch ruhiger schlafen, denn ich bestreite mit der Landwirtschaft den Lebensunterhalt von mir und meiner Familie.

In diesem Sinne ..... erst denken, dann schreiben :shock:

Mich würde interessieren wie viel an Zuschüssen du für die Erstellung der Beregnungsanlagen bekommen hast ? Irgendwo ist ja immer wo was zu holen, selbst das ``Jungbauernprogram´´ zähle ich in solch einem Fall dazu.
Ja, u. auch ich sehe die Beregnungsanlagen eher skeptisch.......
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon 210ponys » Mi Aug 01, 2018 6:13

und wo bitte soll das Wasser für die Beregnung herkommen? Mit den Gewässern sieht es doch auch nicht gut aus. Letztendlich wird nur eins helfen weniger Tiere pro ha.
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