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"Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnvoll?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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212 Beiträge • Seite 3 von 15 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 15
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Manfred » Mi Aug 01, 2018 6:20

Kommentar von Michael Reber:

https://www.youtube.com/watch?v=UuF5O7oDUl8
Zuletzt geändert von Manfred am Mi Aug 01, 2018 6:21, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Rohana » Mi Aug 01, 2018 6:20

Und weniger Tiere pro ha machen mehr Regen oder wie? :regen:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Pinzgauer56 » Mi Aug 01, 2018 6:25

210ponys hat geschrieben:und wo bitte soll das Wasser für die Beregnung herkommen? Mit den Gewässern sieht es doch auch nicht gut aus. Letztendlich wird nur eins helfen weniger Tiere pro ha.

Ja, genau um das geht´s :!:
Mittlerweile bekommen unsere Viehhändler das Schlachtvieh nicht mehr unter, Schlachtviehtourismus von Nord nach Süd, ob das mal gut geht ?
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Paule1 » Mi Aug 01, 2018 6:46

Es stimmt was meyenburg1975sagt ich hab es am Montag selbst gesehen wie schlecht der Silomais oder die nicht beregneten Katroffeln in Ostfriesland aussehen.



Aber selbst bei uns mit Niederschlägen wird der Mais an den Rändern Dürr sollte es wirklich bis zum 8.5. nicht regnen, aber der Satelit zeigt evtl , schon heute Stellenweise Abfrischungen
https://www.dwd.de/DE/leistungen/radarbild_film/radarbild_film.html
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Einstein88 » Mi Aug 01, 2018 6:57

Ich bin der Meinung, dass man höchstens den Jungbauern helfen sollte, also solchen, die erst seit 1 oder 2 Jahren ihren Betrieb führen. Die können noch keine Reserve haben und sie sind auch wichtig für die Zukunft der Landwirtschaft. Weiter würde ich es gut finden, wenn das Steuerrecht so angepasst würde, dass man echte Rückstellungen machen könnte.
Mehr muss man nicht tun. Eine Milliardenzahlung würde nur zu Missgunst im Land führen. Man müsste auch erklären, warum andere Branchen nicht das gleiche Recht hätten bei ihren Kriesen. Weiter wäre es so, dass der, der bezahlt, auch befiehlt und die Abhänigkeit der Landwirtschaft dabei noch grösser würde.
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon wespe » Mi Aug 01, 2018 8:03

Damit die Betrügende Autoindustrie nicht untergeht, bekommt die vom Staat Abwrackprämie und da geht es nichtnur um eine Mille..., da kann der Bauer doch wohl was abbekommen!
Oder er bekommt halt dann bei 50% Ernteausfall auch 50% mehr für sein Produkt, das wär gerecht.
Alle anderen, ob Handwerk oder Industrie machen das auch so. Schaut euch doch die Preissteigerungen in den letzten Jahren an und vergleicht mal die Preissteigerungen in der LW, und merkt ihr was? ...Aha!
Kauf doch mal den selben Schlepper von vor 10 Jahren heute und vergleicht mal die Preise in der LW von vor 10 Jahren zu heute.
Jede Kommune bekommt für ne doofe Dorfbank Fördermittel vom Steuerzahler , bloss die kann ich net fressen, taugt nur was fürn Ofen, wenns die Randalierer mal wieder geschafft haben...
Mit freundlichen Stachel
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Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Grimli » Mi Aug 01, 2018 8:31

nachdem ich heute morgen ein wenig angespannt bin von wegen Qualitätsjournalismus in der Lokalen Nachrichten Zeitung und was da einige wieder für ein "kein" Wissen verbreiten ....

wespe hat geschrieben:Oder er bekommt halt dann bei 50% Ernteausfall auch 50% mehr für sein Produkt, das wär gerecht.
...



Grundschule 2 Klasse + Dreísatz sagen aber schon etwas ?
Der erste Teil der Rechnung ist ja noch nachvollziehbar :
100% Menge-50% Ertragsausfall = 50% Menge
2 - 1 = 1 :wink:
----------------------------------
dann wirds aber schon schwierig:

100%*100% Preis = 1
50% *150% Preis = 0,75
----------------------------------
0,5*1,5 = 1 ->>>> ????? (Wer findet den Rechnefehler :gewitter: )
1*1,5 = 2 ->>>>> ????? ( Was muss umgestellt werden um als Ergbenis auf 2 zu kommen a) die Erntemenge b) der Preis ?)

und dann kommt noch das Wort Gerechtigkeit : Gerechtigkeit hat am Markt etwas mit Wiegen/Waage und Ausgeglichenheit von Angebot und Nachfrage zu tun. Die Waage pendelt sich sozusagen erst einmal auf das Maß ein. Das kann auch mit Ausschlägen in die eine oder andere Richtung einhergehen. Vorallem wenn noch eine vielzahl Marktteilnehmer am Markt agieren die erst mal einen Sinn für den zukünftigen Marktpreis erfassen müssen.
Die Ausschläge würden dabei sicher geringer wenn von Anfang an schonmal 2 Klasse Grundschule und der Dreisatz bekannt wären. :prost:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Einhorn64 » Mi Aug 01, 2018 8:39

Sorry, auch wenn wohl fast die ganze "Dürrebeihilfe" nach MOD oder Mannheim getragen wird,
ist das Thema doch eher zu "Agrarpolitik" gehörend, als zu Landtechnik...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Grimli » Mi Aug 01, 2018 8:46

Exponentialfunktion auf das sinken der Gewinne bei verringertem Ertrag und gleichen Ausgaben ist dann ein Thema womit sich vielleicht der ein oder andere auch noch beschäftigten sollte....

variable Unbekannte wie Qualitätseigenschaften (Kümmerkorn,Mehlkörperanteil), Lagerrisiken , Anteil Saatgetreide vom Ertrag (man kann nur einmal mehr essen als für die neue Aussaat benötigt wird) in der Betrachtung noch gar nicht aufgeführt.

Für Futterbaubetriebe kommt es nochmals eine Nr härter.
Mais mit Kolben - oder Mais ohne Kolben, Sickersaft Verluste , Zucker statt Stärke, Auswirkungen unerprobter Futterqualitäten auf die tierischen Leistungen ( Stichwort Ketose/Acidose, E-Coli Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen, Umwelterreger Assoziierte Erkrankungen), erhöhter Beratungsaufwand , erhöhter Betreuungsaufwand (Tierarzt, Futtermittelberatung etc), erhöhte Tierverluste oder verminderte Leistungen.

Dazu noch : erhöhte Lagerverluste,Gefahr verstärkter Schimmel und Sporenbildung

Im schlimmsten Fall steigen die Kosten auf das zigfache der verlorenen Futtermittelmengen !

Das Risiko dafür gehört eingepreist !
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 01, 2018 9:04

Wenn der DBV wirklich eines verändern will, dann sollte es Gesetz sein, das Gutschriften für die Landwirte verboten werden und der Landwirt statt dessen Rechnungen schreiben muss.
Dann ist es ende mit der ganzen "Abzieherei", dann steht vor Lieferung der Preis fest, man kann sich die Ware ja vorher ansehen und Proben ziehen...
Alles andere ist Nonsens und Feuer für unsere Gegner.
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon 210ponys » Mi Aug 01, 2018 10:42

Rohana hat geschrieben:Und weniger Tiere pro ha machen mehr Regen oder wie? :regen:



natürlich nicht, aber die Meisten Betriebe halten nun mal sehr viel Vieh oft mehr als die Fläche hergibt. Und der Betrieb wo was übrig lässt an Futter hat Reserven. Und kann mal ne Schlechte zeit überbrücken :regen:
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon henne » Mi Aug 01, 2018 11:07

Wir machen uns und unseren gesamten Berufsstand mit solchen hanebüchenen Forderungen nur lächerlich!!!
Oder habt ihr im vergangenen Jahr solche Forderungen von den Obstanbauern oder der Tourismusbranche gehört??
Man, in guten Jahren loben wir uns als große, selbstständige Unternehmer!!!
Dann müssen wir doch nicht bei jeder negativen Beeinflussung sofort nach staatlicher Hilfe jammern?
Die Bevölkerung nimmt dieses Gejaule schon lange nicht mehr ernst!
...... Und daran sind wir selber schuld!
Gruss
Henne
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Jm010265 » Mi Aug 01, 2018 11:12

henne hat geschrieben:Wir machen uns und unseren gesamten Berufsstand mit solchen hanebüchenen Forderungen nur lächerlich!!!
Oder habt ihr im vergangenen Jahr solche Forderungen von den Obstanbauern oder der Tourismusbranche gehört??
Man, in guten Jahren loben wir uns als große, selbstständige Unternehmer!!!
Dann müssen wir doch nicht bei jeder negativen Beeinflussung sofort nach staatlicher Hilfe jammern?
Die Bevölkerung nimmt dieses Gejaule schon lange nicht mehr ernst!
...... Und daran sind wir selber schuld!
Gruss
Henne

https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/bio-obstbauern-fordern-hilfe-wegen-frostschaeden-2630794312.html

Ja...
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon Pinzgauer56 » Mi Aug 01, 2018 11:38

Hm, in letzter Zeit sieht man immer mehr private riesige Getreidelager aus dem Boden sprießen, auch zum Teil mit erheblichen Fördermitteln.
Und nun bringen die diese Lager nicht voll u. schreien schon wieder um Zuschüsse aus Steuergeldern ?
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Re: "Bauern wollen eine Milliarde wegen Dürre" Ist das sinnv

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 01, 2018 12:43

210ponys hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Und weniger Tiere pro ha machen mehr Regen oder wie? :regen:



natürlich nicht, aber die Meisten Betriebe halten nun mal sehr viel Vieh oft mehr als die Fläche hergibt. Und der Betrieb wo was übrig lässt an Futter hat Reserven. Und kann mal ne Schlechte zeit überbrücken :regen:

Das ist, mit Verlaub, Unsinn. In unserer Gegend halten die allermeisten Betriebe Reserven vor, um ein schlechtes Jahr zu kompensieren. Egal ob groß, klein, intensiv oder eher extensiv.
Wir haben hier im Nordwesten aber nun mal zwei Bescheidene Jahre hinter/vor uns. Wegen Dauerregen sehr viel Futter, was letztes Jahr nicht geerntet werden konnte und eine sehr lange Stallperiode, in der entsprechend mehr gefüttert werden musste.
Die Reserven werden wieder aufgefüllt werden, aber niemand wird für gleich zwei Ausnahmejahre einen Vorrat anhäufen. Das hieße letztenendes, dass man permanent überjähriges Futter füttern müsste. Wenig sinnvoll wie ich finde.
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