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BDM Abschiedsparade

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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229 Beiträge • Seite 12 von 16 • 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16
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Beitragvon maexchen » Di Okt 28, 2008 15:14

wohin würde der Wandel in dem Tempo führen?
Und was wäre der Preis, den die Allgemeinheit dafür bezahlen müßte? :wink:
maexchen
 
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Beitragvon H.B. » Di Okt 28, 2008 15:18

Wir sind uns doch alle einig, daß sämtliche vom BDM erstrebten Maßnahmen national in Deutschland umgesetzt, jedem deutschen Milcherzeuger schaden.

Wenn wir soweit sind, können wir darüber diskutieren, wie lange es dauern wird, bis der BDM seine Maßnahmen auf Europa kopieren wird. Einzig dann könnten sich diese Forderungen für wenige Jahre auch für Deutschland positiv auswirken.
Stellen wir uns also vor, der BDM kämpft in Europa.

1. Wann wäre der konkrete Zeitpunkt erreichbar, daß dem BDM eine flexible und kartellrechtlich standhafte Quote mit staatlicher Sanktionsgewalt übertragen würde?

2. Wie würden diese Lieferrechte gehandelt, wenn diese dann dem Erzeuger kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollte?

Da könnten 20 Seiten unbeantwortbare Fragen aufgestellt werden.

Einzig und allein am Willen der Komission ist es abhängig, wie sich die Lage entwickeln wird, und da hat im Moment Marian FB das Sagen.

Die Wahrscheinlichkeit, daß die das Amt vor dem geplanten Quotenende verlässt, ist gering. Zudem kommt meist nichts besseres nach.

Wenn wir uns also mit den Tatsachen vertraut machen und dabei die Vorstellunegen des BDM mit einbeziehen, müsste es nicht unschwer erkennbar sein, daß JEDE auch nur erdenkliche Handlungsweise ganz klar das Einkommen eines jeden einzelnen deutschen Milcherzeugers verringert. Der BDM hat die Verdienste bei der Öffentlichekeitsarbeit, er hat beim Konsumenten einen gewissen "Mitleideffekt" ausgelöst, weshalb uns evtl. die Ausgleichszahlungen in Zukunft eher gegönnt werden. Dies ist positiv. Dabei hätten sie es belassen sollen.
Hätte der BDM NUR die Forderung nach einem besseren Milchpreis gestellt, und das Denken denen dies können überlassen, hätte auf europäischer Ebene eher was erreicht werden können.
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Beitragvon Gress » Di Okt 28, 2008 18:43

@ Schimmel: nein , mir fehlt hier nur ein wenig die mitte . Auf der einen Seite die vollkommenen Träumer auf seiten des BDM und auf der anderen die Gummistiefel der "Unternehmer" die noch als einziges aus dem Popo der Industrie und des Handels rausgucken - vor lauter Anbiederung ....
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Beitragvon xyxy » Di Okt 28, 2008 19:57

Die "Mitte" wäre?
Garantierte Milchmenge zum garantierten "Best"-Auszahlungspreis auf
nem Betrieb mit geregelter Arbeitszeit (möglichst wenig, gerne auch
Fremdarbeitskräfte auf 20-40 Kuhbetrieb) mit geregeltem Generationswechsel am besten mit Vorruhestandsregelung wo der
Nachfolger noch ordentlich das Altenteil vom Betrieb mitfinanzieren kann, von jetzt an bis auf Ewig von der Politik gesichert?
Sozusagen beamteter Milchbauer? :shock:
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Beitragvon Mr.T. » Di Okt 28, 2008 20:18

xyxy hat geschrieben:Die "Mitte" wäre?
Garantierte Milchmenge zum garantierten "Best"-Auszahlungspreis auf
nem Betrieb mit geregelter Arbeitszeit (möglichst wenig, gerne auch
Fremdarbeitskräfte auf 20-40 Kuhbetrieb) mit geregeltem Generationswechsel am besten mit Vorruhestandsregelung wo der
Nachfolger noch ordentlich das Altenteil vom Betrieb mitfinanzieren kann, von jetzt an bis auf Ewig von der Politik gesichert?
Sozusagen beamteter Milchbauer? :shock:

Tatsächlich läuft es so ähnlich nicht nur bei den Arbeitnehmern, sondern auch bei vielen selbstständigen Betrieben ab : Sobald mehr Arbeit da ist, wird eingestellt, der Arbeiter zahlt sich ja in den meisten Fällen mit Gewinn für den Chef aus, er bestimmt ja den Stundenlohn und kein Anderer. Bei den meisten Landwirten siehts anders aus, mehr Arbeit bedeutet , mehr oder länger arbeiten für den CHEF !
Bei den meisten selbstständigen Gewerbebetrieben werden auch die Familienangehörigen wie eine Fremdarbeitskraft bezahlt. Davon können viele landwirtschaftl. Hofnachfolger, Angehörige nur träumen.
Aber wenn den Landwirten nur lange genug eingeredet wird das Sie MEHR arbeiten müssen um die Preissenkungen auszugleichen, also nochmal 3 oder 4 umliegende Betriebe übernehmen müssen, glauben Sie es und tun es auch !
Wird aber anders leider auch nicht zu machen sein, da der Landwirt einer der wenigen bleiben wird, der als Selbstständiger keinen Einfluss auf den Preis hat !!!
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Beitragvon Hohenloher » Di Okt 28, 2008 20:58

xyxy hat geschrieben:Einen vom Erzeuger selbst bestimmten hohen Milchpreis wird es nie geben!


Ich weiß gar nicht was Ihr habt: Natürlich gibts einen vom Erzeuger selbst bestimmten Milchpreis !

Du entscheidest jeden Morgen, ob Du zu dem Dir bekannten Milchpreis der Molkerei die Kühe noch milkst !

Wenn Dir der Preis zu niedrig ist - hör einfach auf! Dann hast Du entschieden, dass Du nicht zu einem niedrigen Preis Kühe milkst.

Ich hab schon mal von unserem "Dänischen Kollegen" berichtet, der es gewagt hat, Hohenlohe zu besuchen. Er ist gekommen und hat gesagt: "Eins versteh ich bei Euch nicht - Warum sagt Ihr der Milchpreis sei zu niedrig ? Die Milch wird doch gemolken ?"

Gruß

H.
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Beitragvon Hessen-Sibirier » Di Okt 28, 2008 21:28

Ach, um für mich dies Thema mal zu beenden.
Derzeit haben wir noch eine Milchquotenregelung und daß diese für alle Milcherzeuger nichts gebracht hat, liegt grösstenteils daran, daß jedes Land von Anfang an großzügige Ausnahmeregelungen möglich gemacht hat.
Ich erinnere da nur an die unsägliche Härtefallregelung, die Aufkaufaktionen, die den Preis für die Sofamelker erst richtig hochgepusht haben.
Die abenteuerlichen Klimmzüge bei Pacht und Leasingaktionen z.T. von Molkereien vermittelt.
Mir sind Fälle bekannt, da wurde fast die gesamte Eigenquote verleast, in Extremfällen sogar verkauft und die Verleaser haben voll auf die Molkereisaldierung geliefert und zwar in erheblichem Umfang.
Wäre dies alles konsequent von Anfang an unterbunden worden, dann hätte das ganze System auch greifen können.
Jetzt ist es leider dafür zu spät.
Fast alle diese Aktionen hat der BV grösstenteils mit zu verantworten bzw. beratend unterstützt. Zuletzt hat er gar noch am Quotenhandel, durch die Abwicklung der regionalen Verkaufsstellen, verdient.
Aber jetzt immer feste auf die Fehlgeleiteten(Zitatende) eindreschen.
Wir werden sehen wie es weitergeht !
Ende der Durchsage.
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Beitragvon fedorow » Di Okt 28, 2008 21:39

Mr.T. hat geschrieben:[Tatsächlich läuft es so ähnlich nicht nur bei den Arbeitnehmern, sondern auch bei vielen selbstständigen Betrieben ab : Sobald mehr Arbeit da ist, wird eingestellt, der Arbeiter zahlt sich ja in den meisten Fällen mit Gewinn für den Chef aus, er bestimmt ja den Stundenlohn und kein Anderer. Bei den meisten Landwirten siehts anders aus, mehr Arbeit bedeutet , mehr oder länger arbeiten für den CHEF !
Bei den meisten selbstständigen Gewerbebetrieben werden auch die Familienangehörigen wie eine Fremdarbeitskraft bezahlt. Davon können viele landwirtschaftl. Hofnachfolger, Angehörige nur träumen.
Aber wenn den Landwirten nur lange genug eingeredet wird das Sie MEHR arbeiten müssen um die Preissenkungen auszugleichen, also nochmal 3 oder 4 umliegende Betriebe übernehmen müssen, glauben Sie es und tun es auch !
Wird aber anders leider auch nicht zu machen sein, da der Landwirt einer der wenigen bleiben wird, der als Selbstständiger keinen Einfluss auf den Preis hat !!!

Ich hab im Bekanntenkreis auch viele Nichtlandwirte, die sich mit der marterie wenig auskennen. als sie mich mal fragten warum die landwirtschaft immer noch wachsen muss oder will, und ich ihnen den sachverhalt erklärt habe, der preis sinkt bzw. ausgaben steigen, also : quote kaufen, fläche oder ganze betriebe pachten, gebäude erweitern bzw. neubau, maschinen vergrößern, usw. + natürlich mehr arbeit für die familie um auf das gleiche einkommen zu kommen, nahmen die mich nicht für voll, die dachten ich will sie auf den arm nehmen, denn angeblich kann man ja nicht so blöd sein, um das zu machen war deren aussage :cry:
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Beitragvon H.B. » Di Okt 28, 2008 21:42

xyxy hat geschrieben:Die "Mitte" wäre?


Die Mitte gibts nicht. Entweder jemand begreift was BDM Forderungen bewirken würden, oder er begreifts nicht. Ein Drittel der deutschen Milcherzeuger hats nicht begriffen. Die Fachpresse trägt auch schuld daran. Aus Angst um Leser oder Angriffen radikaler Gruppierungen traut sich niemand an die Aufklärung heran.
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Beitragvon fedorow » Di Okt 28, 2008 21:50

H.B. hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Die "Mitte" wäre?


Die Mitte gibts nicht. Entweder jemand begreift was BDM Forderungen bewirken würden, oder er begreifts nicht. Ein Drittel der deutschen Milcherzeuger hats nicht begriffen. Die Fachpresse trägt auch schuld daran. Aus Angst um Leser oder Angriffen radikaler Gruppierungen traut sich niemand an die Aufklärung heran.

richtig, würde irgendeine fachpresse gegen den BDM mobil machen, würde der BDM sofort all seine mitglieder aufrufen, diese fachpresse zu boykottieren !
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Beitragvon Hoschscheck » Mi Okt 29, 2008 9:53

Hohenloher hat geschrieben:.....


:oops: :cry: :cry:
An Borniertheit nicht zu übertreffen.

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Beitragvon Hohenloher » Mi Okt 29, 2008 10:21

Hoschscheck hat geschrieben:
Hohenloher hat geschrieben:.....


:oops: :cry: :cry:
An Borniertheit nicht zu übertreffen.

Hoschscheck


Würdest Du bitte begründen ???

Gruß
H.
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Beitragvon Hoschscheck » Mi Okt 29, 2008 10:46

Klar helf ich dir über den Berg.

Borniertheit:
Beschränktheit oder Begrenztheit mit Eingebildetheit vereint und kann sich auf Personen oder (seltener) Sachen beziehen; Im engeren Sinn nennt man jemanden borniert, der übermäßig von sich und seinen Ansichten überzeugt ist und andere Ansichten und Argumente ignoriert.


http://de.wiktionary.org/wiki/Borniertheit

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Beitragvon Hohenloher » Mi Okt 29, 2008 10:52

Hoschscheck hat geschrieben:Klar helf ich dir über den Berg.

Borniertheit:
Beschränktheit oder Begrenztheit mit Eingebildetheit vereint und kann sich auf Personen oder (seltener) Sachen beziehen; Im engeren Sinn nennt man jemanden borniert, der übermäßig von sich und seinen Ansichten überzeugt ist und andere Ansichten und Argumente ignoriert.


http://de.wiktionary.org/wiki/Borniertheit

Hoschscheck


Den Begriff hab ich früher schon mal gehört ... !
Ich versteh bloss nicht, auf welchen Beitrag sich Deine Wertung bezieht.

Könnte es evtl sein, dass Du gar keine Lust hast, Dich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen, weil Du selbst nur das hören willst, was Dir in den Kram passt ?

Gruß

H.
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Beitragvon xyxy » Mi Okt 29, 2008 11:01

Gibt dem Kürzel BDM eine völlig neue Bedeutung?
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