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Beamtenstatus

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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47 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon amwald 51 » Fr Feb 26, 2010 20:15

servus mitanan
spielmann hat geschrieben:
.... was die 5 stunden-woche betrifft, hatten die gewerkschaften ursprünglich das ziel ausgegeben.....
Hast du aber etwas hoch gegriffen :lol:
MfG. Emilson

.... gut dass es noch aufmerksame leser gibt. hast natürlich recht, dass da alle gewerkschaftler dann voll
:prost: :prost: :prost: und noch mehrere gehoben hätten, wenn ihnen das gelungen wäre.
war leider eine folge, dass meine 'maschine' während des schreibens mehrmals abgestürzt war.
amwald 51
 
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Re: Beamtenstatus/Pensionen

Beitragvon fridolin » Mo Mär 01, 2010 12:01

Durchschnittsrente? Was ist das? Fakt ist das der Beamte 70 % seines letzten Bruttoendgehaltes als Pension bekommt. Wohlgemerkt ohne Beitragsbemessungsgrenze, also Deckelung in / ab einer bestimmten Höhe.
Der " normale " Arbeitnehmer wird durch die bei ihm wirksame Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 48.600 ? p.a. bzw. 4.050 ? monatlich der Höhe nach begrenzt. Das ergibt bei einem " normalen" Arbeitnehmer eine Höchstrente von 2200,- Euro brutto. Diese Zahlen sind für 2009 angegeben. Von der Rentenhöhe der Landwirtschaftlichen Alterskasse will ich gar nicht erst reden/ schreiben! Die ist ein noch größerer Witz, als die Rentenzahlungen an den " normalen" Arbeitnehmer.
Da jedoch kaum ein Mensch sein Arbeitsleben frühestmöglich und gleichzeitig mit dem höchstmöglichen Einzahlungsbetrag beginnt, ist die Höchstrente als Wert nur von theoretischem Interesse.
Auch für Beamte sollte demnach dringend diese für normale Arbeitnehmer geltende Höchstrente eingeführt werden. Diese Deckelung der Pensionen/ Renten ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus 2006 durchaus möglich und zulässig!
Zuletzt geändert von fridolin am Mo Mär 01, 2010 18:19, insgesamt 1-mal geändert.
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
fridolin
 
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Re: Beamtenstatus/Pensionen

Beitragvon amwald 51 » Mo Mär 01, 2010 17:24

srvue mitanand
[bitte keine Realnames] hat geschrieben:...Der " normale " Arbeitnehmer wird durch die bei ihm wirksame Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 48.600 ? p.a. bzw. 4.050 ? monatlich der Höhe nach begrenzt. Das ergibt bei einem " normalen" Arbeitnehmer eine Höchstrente von 2200,- Euro brutto.

... die beitragsbemesssungsgrenze in der renetenversicherung beträgt 2010:
west 5.500 eur monatl. bzw. 66.000 eur jährl. bzw. ost 4.650 / 55.800 eur
deine genannten zahlen dürften die bemessungsgrenzen für die krankenversicherung 2009 gewesen sein
zur 'höchstrente' für einen normalsterblichen meine ich etwas höhere zahlen in erinnerung zu haben. :?:
grüße vom alpenrand
amwald 51
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon hans g » Mo Mär 01, 2010 21:26

Süpp hat geschrieben:mal ne ganz einfache frage,
für was brauchen wir beamte??????????

kann mir das jemand vernüftig erklären........

weil die parteien ihre leute gut unterbringen müssen,um ihre macht zu erhalten :!:
hans g
 
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Fluri » Mo Mär 01, 2010 23:01

Mit den letzten drei Anworten haben wir dann endlich Stammtischniveau erreicht. :lol:
War bei dem Thema ja auch zu erwarten. ;)
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Ford8210 » Di Mär 02, 2010 11:21

Tja, Fluri, da gebe ich dir vollkommen recht. Ich ging zwar davon aus, daß man sich hier mal sachlich mit diesem Thema auseinandersetzen will, aber leider kam hier auch dieses Niveau herein. Deshalb ziehe ich mich hier zurück. Denn wenn ich unqualifizierte Äußerungen hören will, setze ich mich in die Kneipe und trinke ein oder zwei (oder wenn´s ganz schlimm kommt auch viele) Bier, damit ich das dann auch aushalte.

Noch was zum Schluß:
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viele Leute der Meinung sind, sie könnten über andere, insbesondere deren Berufe und Tätigkeiten, urteilen, obwohl sie eigentlich keinen blassen Schimmer von dem haben, was sie beurteilen wollen. Also, immer zuerst einmal nachschauen, ob das Blau, das man sieht auch wirklich blau ist oder vielleicht doch violett.

In diesem Sinne: Habe die Ehre.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Paragraf » Di Mär 02, 2010 13:33

NEID MUSST DU DIR VERDIENEN;
SPRÜCHE UND MITLEID BEKOMMST GESCHENKT,

manche leute und aussagen einfach nur "belächeln" :wink: ..
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Fluri » Di Mär 02, 2010 17:17

Ford8210 hat geschrieben:Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viele Leute der Meinung sind, sie könnten über andere, insbesondere deren Berufe und Tätigkeiten, urteilen, obwohl sie eigentlich keinen blassen Schimmer von dem haben, was sie beurteilen wollen.


Genau so ist es.
Dabei sollten doch gerade auch Landwirte wissen, wie leicht eine Berufsgruppe schnell in eine falsche Schublade gesteckt wird.
Oder findet sich hier doch der eine oder andere in dem "Bauer sucht Frau"-Image richtig vertreten? ;)

Naja, die Deutschen sind halt ein Volk von Experten und jeder hat von allem eine Ahnung (Politik, Fussball, ...)
Fluri
 
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Ford8210 » Mi Mai 05, 2010 13:45

Welchen Sinn es macht, daß es Beamte gibt?
Schau mal jetzt nach Griechenland. Dort gibt es einen Generalstreik! Das öffentliche Leben funktioniert nicht mehr. Kein Radio, kein Fernsehen (also keinerlei Information), Ärzte behandeln nur noch in Notfällen (und dabei geht es um Leben oder Tod, nicht darum, daß man den kaputten Zahn, der einem den Schlaf raubt und fast zum Wahnsinn bringt, gezogen bekommt), der Flugverkehr ist lahmgelegt (was das für Wirtschaft und Gesellschaft bedeutet weiß man mittlerweile aus dem europäischen Flugverbot wegen der isländischen Vulkanasche), öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr.
Mit einem Berufsbeamtentum wie hier in Deutschland würde das öffentliche Leben dort noch funktionieren, da Beamte von Gesetzes wegen kein (ich wiederhole: Kein!) Streikrecht haben.
Und wer jetzt noch glaubt, daß es in jeder Branche Leute gibt, die keine Beamten und so nett sind und ihre Arbeit machen wenn sie, wie im Fall Griechenland, außergewöhnlichen persönlichen und finanziellen Belastungen ausgesetzt werden, der ist doch sehr blauäugig.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon amwald 51 » Mi Mai 05, 2010 14:31

servus mitanand
Ford8210 hat geschrieben:Welchen Sinn es macht, daß es Beamte gibt?
Schau mal jetzt nach Griechenland. Dort gibt es einen Generalstreik! Das öffentliche Leben funktioniert nicht mehr. Kein Radio, kein Fernsehen (also keinerlei Information), Ärzte behandeln nur noch in Notfällen (und dabei geht es um Leben oder Tod, nicht darum, daß man den kaputten Zahn, der einem den Schlaf raubt und fast zum Wahnsinn bringt, gezogen bekommt), der Flugverkehr ist lahmgelegt (was das für Wirtschaft und Gesellschaft bedeutet weiß man mittlerweile aus dem europäischen Flugverbot wegen der isländischen Vulkanasche), öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht mehr.
Mit einem Berufsbeamtentum wie hier in Deutschland würde das öffentliche Leben dort noch funktionieren, da Beamte von Gesetzes wegen kein (ich wiederhole: Kein!) Streikrecht haben.
Und wer jetzt noch glaubt, daß es in jeder Branche Leute gibt, die keine Beamten und so nett sind und ihre Arbeit machen wenn sie, wie im Fall Griechenland, außergewöhnlichen persönlichen und finanziellen Belastungen ausgesetzt werden, der ist doch sehr blauäugig.

... in vorderster front der streikenden in griechenland stehen mit u.a. staatsbedienstete, denen in gewiss nicht unerheblicher zaghl beamtenstatus zuzumessen ist. im verstaatlichten = verbeamteten gesundsheitsapparat halten die ärzte ihre hosentaschen für das obligatorische fakalaki auf, bevor sie einen finger krumm machen. >>> ein schlecht gewähltes argumentattionsbeispiel :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :gewitter: :gewitter: :gewitter:
grüße vom alpenrand
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Ford8210 » Do Mai 06, 2010 5:22

Aha! Und du denkst, daß die Beamten bei uns in Deutschland es genauso handhaben und sich erst einmal "schmieren lassen" bevor sie tätig werden?
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon amwald 51 » Do Mai 06, 2010 19:10

servus mitanand
Ford8210 hat geschrieben:Aha! Und du denkst, daß die Beamten bei uns in Deutschland es genauso handhaben und sich erst einmal "schmieren lassen" bevor sie tätig werden?

... ich habe nur geschrieben, dass dein beispiel mit den zahnschmerzen etc. in zusammenhang mit akutuellen geschehnissen in griechenland kein gut gewähltes beispiel für deinen standpunkt ist. totschlagargument: dort werden an staatsbedienstete boni dafür bezahlt, dass der /die staatsdiener/in
pünktlich am arbeitsplatz erscheint (ohne einer weitergehenden anforderung, dass er/sie auch ihren aufgaben gewissenhaft während der anwesenheit nachgeht).
grüße vom alpenrand
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Ford8210 » Di Mai 11, 2010 5:00

Der Beamtenstatus in Griechencland, wenn es so was dort überhaupt gibt, ist nicht mit dem in Deutschland vergleichbar. Griechenland sollte lediglich als Beispiel dafür dienen, was in einem Land passiert, wenn jeder die Möglichkeit hat zu streiken.
In Deutschland bekommt kein Beamter einen "Boni" nur damit er am Arbeitsplatz erscheint. In Deutschland bekommt der Beamte mit einen Disziplinarverfahren "in den Arsch getreten", falls er ohne ausreichende Entschuldigung nicht erschein. Beim Bund nennt man das "Unerlaubtes Fernbleiben von der Truppe". Im Wiederholungsfall hat solch ein Verhalten dann auch die Entfernung aus dem Dienst, sprich fristlose Kündigung auch bei Lebzeitbeamten, zur Folge. Und zwar mit dem Verlußt sämtlicher Rechte. D.h., der Beamte würde dann vom Dienstherrn in der gesetzlichen Rentenversicherung für seine abgeleistete Arbeitszeit nachversichert. Allerdings würde nur der Arbeitgeberanteil bezahlt, nicht der Arbeitnehmeranteil. Dementsprechend niedrig würde dann auch die Rente später ausfallen.
Übrigens: Der Streik eines Beamten hat per Gesetz zwangsläufig die Entlassung des Beamten aus dem Beamtenverhältnis zur Folge.
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon ingo_m » Mi Mai 26, 2010 18:58

@ ford8210:
bei den vielen nachteilen und der eingeschränkten rechte die so ein beamter hat,
da müßte doch das beamtenherz frohlocken wenn nach abschaffung des beamtentums gerufen wird!
immerhin dienstherr, das klingt so nach leibeigentum :wink:

meiner meinung nach gehört ein beamtentum abgebaut, wenn wirklich gefährliche berufe wie feuerwehr und polizei eine besondere kranken-und rentenabsicherung erhalten ist das voll in ordnung. bei den lehrern ist da ja schon eine zweiklassengesellschaft. und die schreibtischtäter brauchen nun wirklich keine beamten zu sein, die brauchen ja auch kein streikrecht, merkt ja eh keiner wenn die streiken (vielleicht gänge es dann mal wieder aufwärts hier :lol: ).

übrigens hast du bei deinen aufzählungen den kündigungsschutz vergessen...

grüße
ingo
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Re: Beamtenstatus

Beitragvon Rumpsteak » Do Mai 27, 2010 9:36

Ford8210 hat geschrieben:da Beamte von Gesetzes wegen kein (ich wiederhole: Kein!) Streikrecht haben.


Das ist ja auch gut so. Es bedeutet aber nicht, dass wir die Anzahl von Beamten unbedingt brauchen die wir jetzt haben. Polizei,Feuerwehr, vieleicht sogar öffentliche Krankenhäuser..DA gehören Beamte hin..aber ob der Mann oder die Frau hinterm Schreibtisch die mir meinen Personalausweis ausstellt für den ich dann auch noch Geld investieren muss obwohl er garnicht mein Eigentum ist streikt, ist mir in dem Moment völlig Wurst!

Gleiches Beispiel Lehrer, für was muss ein Lehrer Beamter sein ? Wenn denn wenigstens ALLE Lehrer Beamte wären könnte ich es eventuell verstehen wobei das nun auch unnötig wäre..
Rumpsteak
 
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