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Berufsgenossenschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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69 Beiträge • Seite 2 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon toni simon » Do Mai 26, 2011 12:30

Mahlzeit Zusammen!

Bei uns werden auch von der BG (Allgemeine Arbeiten) berechnet,da wird unsere Grünlandfläche zum zweiten Mal mitberechnet (Hektar mal 1,2 Ber)! Beim ersten Mal (Hektar mal 0,638 Ber) ,konnte bei dem Erklärungsbogen keine Erklärung dafür finden :evil:




MFG Toni
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon karl1962 » Do Mai 26, 2011 12:49

Hallo Zusammen,

habe früher auch immer über die Beiträge zur BG geschimpft, bis mein Vater beim Kirschenpflücken , haben 2 Kirschbäume, vom Baum gefallen ist und seither im Rollstuhl sitzt.
Was da an Kosten von der BG übernommen wurde kann ich in 100 Jahren nicht über den Beitrag zurückzahlen

Gruß
Karl
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon heidepferd » Do Mai 26, 2011 13:31

Hier wird nicht über die Beiträge und die Unfallversicherung an sich geschimpft. Es geht um die neue Beitragsberechnung, die eine solidarische Gleichverteilung völlig infage stellt und darüber hinaus Kleinbetriebe in den Ruin treiben kann und wird.
heidepferd
 
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Do Mai 26, 2011 13:48

Inzwischen haben sich weitere Waldbesitzer und Nebenerwerbslandwirte bei mir gemeldet. Steigerung ebenfalls um min. 25-30%. Nur die "Großen" scheinen nicht betroffen. Die gutsubventionierten Agrar-Industriebetriebe scheint man zu verschonen. Mein Verdacht erhärtet sich. Die lästige Brut von Bio-Bauern und Co soll ausgeschaltet werden.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Do Mai 26, 2011 14:47

Nun habe ich es nachgelesen. http://www.waldbesitzerverband-brandenburg.de/unsere-themen/politik-ueberregional/101-waldbesitzer-subventionieren-die-solidargemeinschaft-der-bg-nr42010.html Auch kleinere Betriebe mit Tierhaltung sind die großen Verlierer.
Gewinnen werden die Betriebe, die in großen Maßstab Ackerbau betreiben, Energiepflanzen anbauen und tüchtig mit der chem. Keule fuchteln.
Die Gruppe also, die ohnehin schon den größten Teil der Subventionen kassieren.
Die Beiträge sind ausschließlich zur Marktbereinigung.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon forenkobold » Do Mai 26, 2011 16:32

An Deinem Stammtisch bist Du sicher der king.......

Deine Parolen und dann noch ein Bier und ein Korn... so lässt sichs leben.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
forenkobold
 
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon fridolin » Do Mai 26, 2011 17:42

und darüber hinaus Kleinbetriebe in den Ruin treiben kann und wird.
bemerkt heidepferd. Zigtausende Nebenerwerbslandwirte, Gärtner etc. sind bereits durch die LSV zur Aufgabe gezwungen worden. Dazu ein aktueller Fall aus Oberbayern :
Die zuständige LBG betreibt zur Zeit ein Zwangsversteigerungsverfahren in eine Villa, wegen einer " Schuld " von knapp 2.000,- Teuros. Der außerhalb der Landwirtschaft Selbstständige besitzt einen Wald mit ca. 3 ha. Ein gefundenes Fressen für die LSV! Oftmals reicht der Ertrag aus den landwirtschaftlichen Kleinbetrieben nicht aus, um die horrenden Beitragszahlungen an die LSV ( LKK,LAK, LBG ) zu erwirtschaften. Das nenne ich schlicht Erpressung! Die Politik will es eben so. Wo bleibt der Aufschrei der angeblichen selbsständigen Unternehmer, notfalls an der Wahlurne, welche sich Landwirte nennen?
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Do Mai 26, 2011 19:24

forenkobold hat geschrieben:An Deinem Stammtisch bist Du sicher der king.......

Deine Parolen und dann noch ein Bier und ein Korn... so lässt sichs leben.


Getroffene Hunde bellen, meiner beisst. :lol:

[bitte keine Realnames] hat geschrieben:
und darüber hinaus Kleinbetriebe in den Ruin treiben kann und wird.
Die Politik will es eben so. Wo bleibt der Aufschrei der angeblichen selbsständigen Unternehmer, notfalls an der Wahlurne, welche sich Landwirte nennen?


Den Aufschrei erlebst Du hier. Die Gewinner der auf industriuelle Großunternehmen ausgerichteten Agrarpolitik in den Verbänden, zeigen überhaupt kein Interesse, sich um ihre kleineren Berufskollegen zu kümmern. Sie sind ja noch beleidigt, wenn wir darüber sprechen.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Do Mai 26, 2011 19:27

forenkobold hat geschrieben:An Deinem Stammtisch bist Du sicher der king.......

Deine Parolen und dann noch ein Bier und ein Korn... so lässt sichs leben.


Der Mond geht auf, die Sterne Leuchten schon hoch am Firnament.
die Türe vom Wirtshaus geht auf und forenkobold fliegt heraus.
(frei nach Ludwig Thoma)
Komm doch mal zu uns, da diskutieren wir mal am Stammtisch :lol:
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon toni simon » Do Mai 26, 2011 20:35

Nabend Allerseitz!

Ich glaub nicht das es hier gegen Bio Betriebe geht eher gegen alle Nebenerwerbler und Hobbybauern ,unsere Beiträge fließen da wieder als Fördermittel in die Großbetriebe! Das Nachfloge Unternehmen unserer LPG hier bekam letztes Jahr z.B. 800000 € Fördermittel ! Wenn ich da höre und sehe was in Punkto Arbeitsschutz abläuft" Katastrophe" ! Uns als Privaten hätte der Kontrolleur der BG am liebsten noch in den Arsch geschaut ! :shock:

P.S.Weis nicht wo das für uns noch alles kostentechnisch für uns alle noch hinfüheren soll! :(
Gruß Toni
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Do Mai 26, 2011 20:44

toni simon hat geschrieben:Nabend Allerseitz!

Ich glaub nicht das es hier gegen Bio Betriebe geht eher gegen alle Nebenerwerbler und Hobbybauern ,unsere Beiträge fließen da wieder als Fördermittel in die Großbetriebe! Das Nachfloge Unternehmen unserer LPG hier bekam letztes Jahr z.B. 800000 € Fördermittel ! Wenn ich da höre und sehe was in Punkto Arbeitsschutz abläuft" Katastrophe" ! Uns als Privaten hätte der Kontrolleur der BG am liebsten noch in den Arsch geschaut ! :shock:

P.S.Weis nicht wo das für uns noch alles kostentechnisch für uns alle noch hinfüheren soll! :(
Gruß Toni

Toni, begreifs endlich,
Du sollst endlich dein Kram unter Wert an die Agrarmafia verhökern. mehr nicht.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon toni simon » Do Mai 26, 2011 20:53

....der war gut , aber die wollen es ja auch nicht weil es zu teuer ist... :lol:
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Bienchen_2 » Do Mai 26, 2011 20:55

Jonny1020 hat geschrieben:Steigerung ebenfalls um min. 25-30%.

Na, damit könnte ich mich ja noch arrangieren, bei mir sind es mit dem neuen Beitrag von 331 EUR = 502 % Erhöhung. Das ist unerhört. Und nur, weil ich 2 Esel und 2 Schafe auf einer Weide von 0,6 ha stehen habe. Dazu noch (man kann ruhig lachen :lol: ) 3 Laufenten und 4 Hühner. Nicht mehr und nicht weniger. Wofür, bitte schön, soll ich jetzt diesen horrenten Beitrag "zwangszahlen" ? Der Tierbestand macht den größten Anteil des Beitrages aus - aber mal ehrlich, dieser Tierbestand treibt doch jeden Landwirt / LW im Nebenerwerb die Lachtränen in die Augen.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Fr Mai 27, 2011 13:19

Bienchen_2 hat geschrieben:
Jonny1020 hat geschrieben:Steigerung ebenfalls um min. 25-30%.

Na, damit könnte ich mich ja noch arrangieren, bei mir sind es mit dem neuen Beitrag von 331 EUR = 502 % Erhöhung. Das ist unerhört. Und nur, weil ich 2 Esel und 2 Schafe auf einer Weide von 0,6 ha stehen habe. Dazu noch (man kann ruhig lachen :lol: ) 3 Laufenten und 4 Hühner. Nicht mehr und nicht weniger. Wofür, bitte schön, soll ich jetzt diesen horrenten Beitrag "zwangszahlen" ? Der Tierbestand macht den größten Anteil des Beitrages aus - aber mal ehrlich, dieser Tierbestand treibt doch jeden Landwirt / LW im Nebenerwerb die Lachtränen in die Augen.

Nachdem Heidepferd bei der BG angerufen hat, mußte ich das auch mal tun.
Nach dem Gespräch mit einer sehr auskunftsfreudigen Mitarbeiterin ist mir einiges klar
Waldbesitzer und Nebenerwerbslandwirte zahlen einen höheren Beitrag weil:
-die LSV MOD 1/3 ihrer Einnahmen den BG´s der alten Bundesländer (außer Schleswig-Holstein)in Rahmen des Lastenausgleichs zur Verfügung stellen müssen, weil deren Beitragsaufkommen nicht ausreicht um vor allem die Landwirtschaftsalterskassen zu zu stützen aus denen Nebenerwerbslandwirte und Privatwaldbesitzer nie etwas erhalten.
-die Großagrarlobby des Deutschen Bauernverband es so wünschte, dass Beiträge in Betrieben mit viel Ackerbau und wenig Tierhaltung sinkt und Bauern, die schlechte Böden, bspw. in Hanglage mit extensiver Weidewirtschaft nutzen, stärker zu Kasse gebeten werden.
-Organisationen wie der Thür. Waldbesitzerverband mehrmals darauf hingewiesen wurden, einen Vertreter im Gremium sitzen haben und doch nichts unternahmen
-das ein Einspruch nur kleine Sachbearbeiter quält, aber niemand sonst
-das eine gemeinsame Petition der Betroffenen im deutschen Bundestag die einzige (schwache) Chance ist.

Im wesentlichen hat mir das die nette Frau in einen 40 min Gespräch bestätigt.
Nun wisst ihr, wer euch rein geritten hat. :twisted: bedankt euch bei der gut subventionierten Agrarindustrie. :klug:
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon forenkobold » Fr Mai 27, 2011 13:40

ja, wenn man die hohen Unfallzahlen beim Pflügen und Säen mit den verschwindend geringen Unfallzahlen im Wald (passiert da überhaupt mal was??) und im Umgang mit Weidetieren anschaut...

dann passt das Weltbild für den Stammtisch.
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