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Berufsgenossenschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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69 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Berufsgenossenschaft

Beitragvon toni simon » Fr Mai 20, 2011 20:44

Grüße an alle !
Habt ihr auch den Bescheid über die Beiträge zur Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft bekommen? Also wir haben voriges Jahr noch 48 € bezahlt ,jetzt sollen wir 398 € bezahlen ! Da frag ich mich wie solche Steigerungen gerechtfertigt werden,bei ner Autoversicherung wäre das ein Grund zum sofortigen wechseln! In meinen Augen abzocke ,werden Widerspruch einlegen und die Einzugsermächtigung entziehen. :evil:
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Bienchen_2 » Fr Mai 20, 2011 21:02

Hallo Toni,
wir scheinen ja das gleiche Problem zu haben .... sorry, ich habe Deinen Beitrag zu spät gesehen und soeben einen ähnlichen verfasst :wink:
Bist Du landwirtschaftlicher Unternehmer oder auch Privatmann ?
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Di Mai 24, 2011 17:44

Nochmehr Leute, gleiches Problem http://www.landtreff.de/post715480.html?hilit=berufsgenossenschaft#p715480
http://www.landtreff.de/post715484.html#p715484

Gruß Jonny
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Pingu » Di Mai 24, 2011 17:51

Möglicherweise hilft da nur eine Sammelklage, da die BG eine sehr eigenwillige Definition hat, was denn ein Unternehmer eigentlich ist. Dafür gibt es keine gesetzliche Grundlage, das Sozialgesetzbuch sagt ausdrücklich, dass die BG nur von einem Unternehmer kassieren darf. Ich bin kein Jurist, sehe aber hier auch den Gleichheitsgrundsatz verletzt, denn mit der Logik der BG müsste jeder, der einen Gemüsegarten hat, Beiträge bezahlen.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Di Mai 24, 2011 18:55

Das Nebenerwerbslandwirte und kleine Waldbesitzer Unternehmer genannt werden, sei dahin gestellt. Ans ich wird auch kaum einer dieser Betroffenen ein Problem haben, einen angemessenen Beitrag zu zahlen.
Abe eben einen angemessenen Beitrag. Tatsache ist, dass der kleine Waldbesitzer viele leistungen, die er mit einer Berufsgenossenschaft(BG) in Verbindung bringt, nicht erhält.
Als Unternehmer müsste er sich hierfür zusätzlich freiwillig versichern. Bie BG zahlt nicht, wenn man sich beim Verarbeiten des eigenen Brennholzes auf dem Wohngrundstück verletzt. Macht das also draußen im Wald.
Die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers während der ersten 6 Wochen muss auch der Chef zahlen, danach die Krankenkasse.
Medikamente- und Krankenhauszuzahlung entfällt, dass ist alles. Nur muss man bei jedem Rezept, bei jedem Doktor, jeder Anmeldung pausenlos wiederholen, dass es ein AU vorliegt und die BG zahlt.
Wie die ganze Geschichte bei bleibender AU ausgeht, kann man sich denken.
Insofern gibt es nicht gerade viel, wass die BG für ihren Beitrag leistet.
In der aktuellen Situation gibt es erst mal nur eins, Einspruch.
An den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages kann man sich allemal wenden. Was da raus kommt, kann ich mir denken.
Ein paar von den Abgeordneten durfe ich schon persönlich kennenlernen. Da schwindet jede Hoffnung. :cry:
Jonny1020
 
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Bienchen_2 » Di Mai 24, 2011 20:04

Jonny1020 hat geschrieben:Das Nebenerwerbslandwirte und kleine Waldbesitzer Unternehmer genannt werden, sei dahin gestellt


Nicht nur das - es werden auch Privatbesitzer (Sachsen ab 0,25 ha Grundbesitz) bei der BG als Unternehmer abgezockt.
Und 0,25 ha sind nun wirklich viel, bei 25 ha würde ich sicher auch anders denken.
Habe gleiches Problem auch schon gepostet, siehe hier:
privat-und-trotzdem-hoher-beitrag-zur-landw-bg-t61096.html

Grüße
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Pingu » Di Mai 24, 2011 20:05

Hat schon jemand eine Online-Petition gestartet? Das kann man hier https://epetitionen.bundestag.de/ tun.
Je mehr Leute mitzeichnen, desto besser.

Unternehmer oder nicht ist übrigens doch der Knackpunkt. Das ist nämlich der Punkt, an dem sich die LBG m.E. ganz klar über das Sozialgesetzbuch hinwegsetzt. Auch ein kleiner Waldbesitzer mit 30 Ar Waldfläche möchte nicht unbedingt über 100 Euro für Nichts bezahlen.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon heidepferd » Mi Mai 25, 2011 8:53

Wer würde bei einer online-Petition mitmachen?
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon toni simon » Mi Mai 25, 2011 20:06

Hallo Zusammen!

Also bei der Online Petition bin ich sofort dabei :) .Aber irgendwie haben sich hier im ganzen Landtreff Forum,noch nicht sehr viele mit dem Problem BG beschäfftigt,oder zu viel Geld! Es müssen doch viel mehr Einzahler hier vertreten sein!

Mfg Toni
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Pingu » Mi Mai 25, 2011 20:27

Ich wäre auch mit dabei. Wenn sie öffentlich ist, wird es sicher noch mehr Mitzeichner geben, auch Leute die hier nicht im Forum sind. Vielleicht mal über Facebook oder so verbreiten, damits ne Welle gibt. Ich glaube die meisten trauen sich gar nicht, das System der BG zu hinterfragen.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Bienchen_2 » Mi Mai 25, 2011 21:20

Ich bin auch dabei - wir sollten so schnell wie möglich damit starten .......
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon FARMER 309 » Mi Mai 25, 2011 21:24

Nabends...hab gestern meinen Bescheid von der BG aus Hönow erhalten..da wollen die doch bei gleicher Betriebsgröße 62% mehr Beitrag als noch vor einen Jahr....also einfach so rotzfrech..ich sag dazu..geht erstmal so garnicht..wie kommen diese Deppen eigentlich dazu so mir nichts dir nichts einfach 62% mehr zu verlangen..mein Betrieb hat Gott sei Dank noch nie einen Unfall erlitten...ich mach diesen einen mächtigen Einlauf ...sprich Widerspruch..oder wir Landwirte machen hier ein Voto..welches dann Richtung Bundestag geht...und dann wäre da noch etwas.im vorigen Jahr war da doch noch etwas--- abzüglich einheitlicherBundesmittel--- mußte dadurch im Schnitt 10 Eu weniger bezahlen..wo ist das in diesen diesjährigen Bescheid geblieben..aufgelöst..so eben einfach????? :gewitter: mfG aus Südbrandenburg--
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Nordhesse » Mi Mai 25, 2011 21:56

Bei mir wars dieses Jahr billiger.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Pingu » Do Mai 26, 2011 7:57

Klage wird nicht helfen. Siehe Urteil des Bundessozialgerichts: http://juris.bundessozialgericht.de/cgi ... s=0&anz=70

Man müsste in der Petition dieses Urteil in Frage stellen, denn sonst wird die Petition mit Hinweis auf dieses Urteil abgelehnt. Das wäre dann wieder ein Beispiel, wo sich Gesetzgeber und Juristerei die Hand reichen.

Meiner Meinung nach muß gesetzlich definiert werden, ab wann jemand landwirtschaftlicher Unternehmer ist. Dass jemand, der zweimal im Jahr eine Wiese mähen lässt (!) als Unternehmer gilt, erscheint mir als Witz des Jahrhunderts. Bin kein Jurist, aber dieses Urteil müsste überprüft werden.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon heidepferd » Do Mai 26, 2011 8:53

Bei einer solchen Petition kann es nicht in erster Linie darum gehen, ob jemand als Unternehmer eingestuft ist oder nicht. Wesentlicher Punkt ist die durch die neue Beitragsberechnung eingetretene Ungleichverteilung und die damit verbundenen plötzlichen hohen Belastungen für Kleinbetriebe, Nebenerwerbsbetriebe und Private mit Tierhaltung.(es geht hier nicht nur um 60% mehr, es trifft viele mit 500 ... fast 900% Mehrbelastung!). Bei Steuern, Arbeitslosenversicherung, Krankenkasse usw. gilt doch auch: wer wenig hat, muß wenig abgeben (daß die die Belastung hier auch zu hoch ist, sei erstmal hintenangestellt). Die Betriebe mit hohen Gewinnen sollten entsprechend dem Solidarprinzip auch mehr davon ins Sozialsystem einspeisen - das ist doch der Grundgedanke der vielgepriesenen sozialen Marktwirtschaft. Was wir bald haben, ist industrieller Agrarkapitalismus pur.

Eine Online-Petition hat nur Sinn, wenn möglichst viele Leute gemeinsam ein ... zwei grundlegende Probleme ansprechen, nicht jeder sein eigenes persönliches (da muß eine Welle von Widersprüchen die BG überfluten!). Diese neue Ungleichverteilung durch Beitragserhöhung bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft wäre ein solches Prolem und die Zwangsmitgliedschaft von Privatleuten (der Hobby-Eselhalter oder Freizeitreiter z.B.). Irgendwie sollten wir das gemeinsam aufs 'Papier' bringen und uns abstimmen, damit wirklich eine gemeinsame Petition entsteht, die möglichst tausende Leute unterstützen können. Es gibt schließlich auch genug Leute und Betriebe, die von dieser Umverteilung profitieren. Die müssen überstimmt werden.

Mal noch eine Frage: hat jemand von Euch bei der Beitragsrechnung zusätzlich zur Bodenbewirtschaftung/Forst/Tierhaltung und Grundbetrag auch noch dieses mir unerklärliche Produktionsverfahren "Allgemeine Arbeiten" als neuen, zusätzlichen Teilbeitrag angerechnet bekommen?
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