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Berufsgenossenschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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69 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » Sa Mai 28, 2011 21:37

forenkobold hat geschrieben:
ihr könnt in Bus hinter uns sitzen. Neben mir sitzt heidepferd. Und Basti hat einen Ehrenplatz. :prost:


Das Wichtigste an Deinem Beitrag war das :prost:
Wahrscheinlich schleppt ihr euch in die nächste Berliner Eckkneipe um dort eure antibauern-parolen rumzuproleten und auf der Heimfahrt kotzt ihr den Bus voll.
Nein ..
da will ich und vermutlich auch Hubert bestimmt nicht dabei sein.

Das wäre bestimmt mal die Gelegenheit, denen mal richtig die Meinung zu sagen. Kein Mumm oder kannst Du nur im stillen Kämmerlein über andere herziehen?
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon fridolin » Sa Mai 28, 2011 21:47

Wo hattest Du Deinen AU? Einen AU habe ich im Hauptberuf und der interessiert die LBG überhaupt nicht, habe ich allerdings einen landwirtschaftlichen Unfall und den ohne aktives Zutun (dazu gehören auch unsichere Geräte), dann stehen mir, bzw. meinem Arbeitgeber alle Leistungen aus der LBG zu.

Nur ein Beispiel zur Frage von frankenbauer aus dem Leben oder wie die LBG sich vor Zahlungen drückt:

Ein zur Landwirtschaftl. Berufsgenossenschaft veranlagter vollzeitlich in der Metallindustrie beschäftigter Arbeitnehmer hat neben seiner Imkerei noch 2 ha Wald und 3 ha Wiese. Er will mittels Leiter einen Bienenschwarm aus einem Baum bergen. Die Leiter kippt und er wird, ohne Schwarm, mit einem offenen Unterschenkelbruch in ein Krankenhaus transportiert. Da er ja den LBG - Beitrag bezahlt, auch für die Hobbyimkerei ist der Beitrag fällig gewesen und bezahlt worden, will er die Kosten der Heilbehandlung von der derselben erstattet bekommen. Die LBG hat dem Ansinnen nicht stattgegeben sondern auf die Krankenkasse ( AOK ) aus nichtselbständiger Arbeit verwiesen. Das nenne ich abzocken und abwimmeln, um nur einen Fall aus der LBG Franken und Oberbayern zu nennen.
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon xyxy » So Mai 29, 2011 5:10

Hier mal ein Schockvideo der BG zum Unfallschutz bei Personentransporten auf landwirtschaftlichen Zugmaschinen, unfassbar!
http://www.youtube.com/watch?v=rKokxvIWaqA
Hier sollte die BG wirklich mal über eine umfassende Erweiterung ihres Bußgeldkataloges nachdenken... :mrgreen:

Er will mittels Leiter einen Bienenschwarm aus einem Baum bergen.

@[bitte keine Realnames], dafür gibt es geeignete Geräte zur Bergung, wo auch eine UV greift, z.B. von der Firma Stihl...
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Bienchen_2 » So Mai 29, 2011 7:20

Heh Leute,
bleibt doch mal sachlich :wink:
Ich finde ja alles ok, was Unfälle, deren Folgen und die Absicherung dessen betrifft.
Aus den Antworten erkenne ich, dass hier überwiegend die "richtigen, echten" Bauern diskutieren, also diejenigen, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit beruflich oder von mir aus auch nebenberuflich ausüben.
Ich finde es nur absolut nicht gerechtfertigt, dass auch alle Privatpersonen "zwangszahlen" müssen.
Diese Gruppe gehört einfach nicht dahinein, es heißt schließlich auch "Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft".
Jede Privatperson sollte zumindest selber entscheiden können, ob und wie sie bei entsprechender Tierhaltung oder Gartenarbeit das eigene Risiko absichern sollte oder bei einer unerhörten Beitragserhöhung wie jetzt die Versicherung kündigen kann - wie übrigens jede andere Versicherung auch. Meine eigene Beitragserhöhung in Form von 502% muss ich erst mal aufbringen.....mit sowas rechnet man doch gar nicht.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon xyxy » So Mai 29, 2011 8:08

Hier mal ein Überblick, ist doch einfach zu verstehen oder?
http://www.lsv.de/kiel/13mitgliedschaft ... /ms01.html
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Frankenbauer » So Mai 29, 2011 14:01

[bitte keine Realnames] hat die Antwort ja schon selbst gegeben, mit Beute und Wassersprüher auf eine Vorkriegsleiter und dann heruntergefallen, das ist GROB FAHRLÄSSIG, da zahlt auch keine private Unfallversicherung. Ich kenne mehrere echte Unfallopfer unter anderem einen Zwei- Pferde Musterbetrieb, der nach Ausrutschen im Paddock einen Beinbruch erlitten hat, der wurde bombig versorgt, so wie der vorher über die BG herzog, so lobt er sie heute.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Obsti » So Mai 29, 2011 16:50

Aber auch in Bereiche mit hohem Arbeitskräftebedarf wie dem Obstbau sind die Beiträge wegen rückläufigen Unfallzahlen gesenkt worden.
Hier machen sich die Investitionen in kleinere Baumformen sowie in sicherer Erntetechnik wie Arbeitsbühnen , Pflückschlitten und Ernteleitern bezahlt. Ein weiterer Beitrag zum Unfallrückgang sind die
intensiven Sicherheitsschulungen ( Unternehmermodell) der Betriebsleiter durch die Berufsgenossenschaft.
Wenn man dann seine Mitarbeiter richtig unterweist und auf mögliche Unfallgefahren aufmerksam macht
hat man das Risiko um ein Vielfaches minimiert.


Gruß Obsti
Probleme sind vom Kopf erdacht.
Er hat auch immer die Lösung dafür.
Du siehst den Sonnenuntergang und bist erschrocken weil es plötzlich Nacht ist.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Irishtinker » So Mai 29, 2011 19:26

Hallo, bin neu hier und habe auch meine neue Ber. erhalten!!
Von ehem. ca.100,- Euro auf jetzt 549,-(bei4Ha,als Pferdeh. in Nebenerwerb in Thüringen) u. nächstes Jahr, hab ich 11 Ha., kann mit irgend jemand sagen was ich tun kann??Ich glaub nicht das ich fähig bin diese Unsummen zu bezahlen!Ich kann nat. von diesem Geld viel Heu kaufen ohne selbst Bodenbewirtschaftung zu machen.Boah, diese Rechnung macht mich echt kaputt, ne kleine Hilfe od. ein Tipp wär schön, denn ich glaub nicht das wir sonst weiterhin unseren Betrieb halten können. :regen:
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon xyxy » So Mai 29, 2011 20:08

Tip:
Lesen der Hinweise der BG zur Mitgliedschaft in der gesetzlichen Unfallversicherung:
z.B.:
Die Größe der bewirtschafteten Fläche ist nicht ausschlaggebend. Dies hat zur Folge, dass selbst für kleinste Bodennutzungen, die mitunter nur hobbymäßig bewirtschaftet werden, Versicherungs- und Beitragspflicht besteht.

Es ist auch völlig egal ob dein Bein von vielen tausend Rindern oder von einem Pferd zertrümmert wird, du und alle Mitversicherten haben Anpruch auf Heilbehandlung. Es ist nun mal Fakt, dass die aktuellen Unfallzahlen für diese Verfahrensweise sprechen,
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » So Mai 29, 2011 20:14

Irishtinker hat geschrieben:Hallo, bin neu hier und habe auch meine neue Ber. erhalten!!
Von ehem. ca.100,- Euro auf jetzt 549,-(bei4Ha,als Pferdeh. in Nebenerwerb in Thüringen) u. nächstes Jahr, hab ich 11 Ha., kann mit irgend jemand sagen was ich tun kann??Ich glaub nicht das ich fähig bin diese Unsummen zu bezahlen!Ich kann nat. von diesem Geld viel Heu kaufen ohne selbst Bodenbewirtschaftung zu machen.Boah, diese Rechnung macht mich echt kaputt, ne kleine Hilfe od. ein Tipp wär schön, denn ich glaub nicht das wir sonst weiterhin unseren Betrieb halten können. :regen:

Hier dafst Du nict darüber reden, in diesem Forum sind einige, die von der Beitragsanpassung (Agrarmafia weniger, Nebenerwerb und Wald viel viel mehr) profitieren. Die schreien dich nieder oder freuen sich. Schick mir eine PN.
Mach einen Einspruch, wichtig falls es doch noch mal zur Änderung kommt. Lese heidepferdes und meine Beiträge und lass dich nicht beirren.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon CarpeDiem » So Mai 29, 2011 20:18

Irgendwie solltes ihr aber mit euren Stellungnahmen schon fair bleiben. Die Ausdehnung der Beitragspflicht auf alle irgendwie erreichbaren Zahler, dient ausschliesslich dazu, Mehreinnahmen für die unter Beitragsschwund leidenden BG zu generieren. Das ist bei allen anderen landw. Sozialeinrichtungen gleichermassen der Fall. Schlicht und einfach Abgreife, sonst nix. Das sage ich als Eigentümer und zumindest noch (Teil)-bewirtschafter eines grösseren landw. Betriebs.

Umgekehrt sind diese Leute von allen Segnungen der Agrarpolitik ausgenommen. Da zähle ich jetzt mal auf Zuschuss zur BG, Ausgleichszahlungen der EU, Zuschuss LAK. Wenn es ein solcher Hobbymann nun gar wagt Grundstücke käuflich zu erwerben, dann droht man ihm sofort mit dem GrVerkG und so weiter...

Hier ist die Politik gefordert für klare Verhältnisse zu sorgen und nicht diesen Mist ins Kraut schiessen zu lassen. Wenn man den ganzen Kleinkram abschafft, dann kann man die Hälfte der Verwaltungen in der gesamten landw. BG nach Hause schicken!
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon Jonny1020 » So Mai 29, 2011 20:24

100% meine Meinung
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon euro » So Mai 29, 2011 21:32

Komisch, bei uns ist man den umgekehrten Weg gegangen und hat versucht die "Kleinschmarotzer" loszuwerden und war froh über jeden Kleinlandbesitzer der sich verabschiedete.Deshalb kann ich Carpes Ausführungen absolut nicht verstehen.
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon xyxy » Mo Mai 30, 2011 5:24

euro hat geschrieben:Komisch, bei uns ist man den umgekehrten Weg gegangen und hat versucht die "Kleinschmarotzer" loszuwerden und war froh über jeden Kleinlandbesitzer der sich verabschiedete.Deshalb kann ich Carpes Ausführungen absolut nicht verstehen.


Das wäre eine Möglichkeit gewesen, nur hätte der Staat dann die Altfälle nehmen müssen. Von Schmarotzen kann auch nicht die Rede sein, denn alle sind gleich vollversichert und Heilbehandlung steht jedem Mitglied, im Falle wenn, zu. Und, es ist natürlich ne feine Sache beim Arzt zu erscheinen mit dem Hinweis BG-Unfall, Privatpatient, keine 10Eur, keine Zuzahlung, Zahnersatz, usw...
Es schreibt hier ja keiner von den Beschwerdeführern, dass er auf den Leistungskatalog verzichten möchte, denn LW ist hier inzwischen Volkssport, alte Landtechnik ausverkauft, und man tritt sehr selbstbewusst mit 400-500 Eur/ha als Hobbybauer auf dem Pachtmarkt auf,
bezieht verbreitet EU-Zahlungen, ist nicht selten beim Bauernverband des BUND organisiert, und kommen zum Futter- und Strohholen bei mir....... Mist und Gülle auch.. möglichst alles für lau.... "kann ich meine Trecker nicht bei dir auf grüne Nummer", "bei die Tanken.." :mrgreen:
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Re: Berufsgenossenschaft

Beitragvon heidepferd » Mo Mai 30, 2011 7:14

Es ist auch völlig egal ob dein Bein von vielen tausend Rindern oder von einem Pferd zertrümmert wird


das versteht ich jetzt nicht! Nach meinen Informationen wird der neue Beitrag doch am Arbeitsbedarf bestimmt, nicht an den Unfallzahlen. Von denen steht nichts in der Satzung unterm Paragraphen 35. Mach mir das mal vor: 1 Zuchtpferd in Freilandhaltung, dagegen 1000 Rinder im Intensivstall. Selbst mit HighTech schaffst das nicht.

Noch eines zur Betriebsprämie. Ich kenne einige Fälle ehemaliger großer Tierhaltungen. Die hatten zum Stichstag in 2003 ordentlich Tierprämien weil ordentlich viele Tiere - die sind alle in den Betriebsindividuellen Betrag für die Zeit nach der Agrarreform eingerechnet worden. Kurz nach der Agrarreform wurde die Tierhaltung dann komplett aufgegeben. Die BIPs und damit die versteckten Tierprämien gabs weiterhin, ob Tiere da waren oder nicht. Daß dies nun abgeschmolzen wird, interessiert nur in zweiter Linie - viel Geld gabs trotzdem für Dinge die nicht mehr da waren.

Aber kommen wir mal wieder auf gemeinsamen Boden zurück! Es geht nicht darum, eigene Pfründe zu verteidigen und zu mehren. Alle reden vom Solidaritätsprinzip, auch und vor allem die Vorstände der BG, der Bauernverband, die CDU, die SPD, die FDP, die ............ das ist gesamtsellschaftlicher Konsenz. Das müßte dann eigentlich so laufen, wie beim Finanzamt mit der Einkommensteuer: wer viel verdient, zahlt viel (und die Vielverdiener haben in der Regel auch den geringsten persönlichen Arbeitsbedarf).

Wenn den Hauptberuflern und Agrarangestellten das nicht gefällt, sollten Sie das mit ihren Verbandsfunktionären und Parteivertretern abklären und durchsetzen: landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft nur für Hautpberuf in der Landwirtschaft! Dann hätten wir diesen ganzen Streit nicht und ich würd sie dabei sogar kräftig unterstützen. (Oder geht es vielleicht doch um ganz andere Dinge?)
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