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Beton selber herstellen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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76 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon Neo-LW » Fr Jun 19, 2015 20:58

Moin,

für die Erstellung einer Rezeptur gibt es die Stoffraumrechnung.

Man wählt einen geeigneten Sand aus. (Frei von organischen Bestandteilen oder -Säuren.)
Man wählt einen geeigneten Zuschlag aus. (Druckfestigkeit und Alkaliempfindlichkeit beachten.)
Man wählt ein geeignetes Wasser aus. (Jedes Wasser nach DIN 2000 ist geeignet.)
Man berechnet das Betonbauteil.
Aus der Berechnung ergibt sich die Mindestdruckfestigkeit.
Vorhaltewert 5 N/mm²
Man wählt einen geeigneten Zement aus. (Abhängig von der Endfestigkeit, dem Erstarrungsbeginn, und weiteren gewünschten Eigenschaften.
Man wählt einen W/Z-Wert von maximal 0,5 aus.
Daraus ergibt sich der Zement- und Wasseranteil pro m³.
Man wählt eine Sieblinie im Bereich A/B.
Daraus ergeben sich die Mengen der (trockenen) Zuschläge.
2% Luftporen und fertig.

Ist doch ganz einfach.

Es soll sogar Bauingenieure geben,
die mehrere Jahre Baustoffkunde studiert haben,
und gelernt haben Rezepte zu erstellen.

Kleiner Hinweis am Rande:

Der Jahresbeitrag für eine Berufshaftpflichtversicherung kostet bei Bauingenieuren ca. 3'500,- EUR pro Person.

Nun kommt es darauf an, wieviele Rezepte pro Jahr verkauft werden.
Dann kann man die Gemeinkosten je Rezept ermitteln.

Olli
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon ropa_eurotiger » So Jun 21, 2015 12:17

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

für die Erstellung einer Rezeptur gibt es die Stoffraumrechnung.

Man wählt einen geeigneten Sand aus. (Frei von organischen Bestandteilen oder -Säuren.)
Man wählt einen geeigneten Zuschlag aus. (Druckfestigkeit und Alkaliempfindlichkeit beachten.)
Man wählt ein geeignetes Wasser aus. (Jedes Wasser nach DIN 2000 ist geeignet.)
Man berechnet das Betonbauteil.
Aus der Berechnung ergibt sich die Mindestdruckfestigkeit.
Vorhaltewert 5 N/mm²
Man wählt einen geeigneten Zement aus. (Abhängig von der Endfestigkeit, dem Erstarrungsbeginn, und weiteren gewünschten Eigenschaften.
Man wählt einen W/Z-Wert von maximal 0,5 aus.
Daraus ergibt sich der Zement- und Wasseranteil pro m³.
Man wählt eine Sieblinie im Bereich A/B.
Daraus ergeben sich die Mengen der (trockenen) Zuschläge.
2% Luftporen und fertig.

Ist doch ganz einfach.

Es soll sogar Bauingenieure geben,
die mehrere Jahre Baustoffkunde studiert haben,
und gelernt haben Rezepte zu erstellen.

Kleiner Hinweis am Rande:

Der Jahresbeitrag für eine Berufshaftpflichtversicherung kostet bei Bauingenieuren ca. 3'500,- EUR pro Person.

Nun kommt es darauf an, wieviele Rezepte pro Jahr verkauft werden.
Dann kann man die Gemeinkosten je Rezept ermitteln.

Olli


Das alles haben wir gestern gemacht. War wirklich ganz einfach, verstehe gar nicht, dass man da jahrelang dafür studieren kann/muss. ;)

Wir haben folgendes "Rezept" verwendet:

2 Schaufeln "Klack-Bumm-Frontlader" 0/16er-Kies
8 Sack Zement
100 l Wasser
das ganze pro Mischer.

Haben mit sechs Mann in knapp über 3h ca. 15 Kubikmeter Beton gemischt und in die Bodenplatte eingebaut. Anschließend Werkzeuge gesäubert und die Bodenplatte geglättet. War ne "so-muss-es-sein-Aktion". Bin sehr zufrieden, die nächsten Projekte werden genauso gemacht, da hierbei für den Beton ca. 50% gespart werden können :!:

P.S. Mein "Rezept" schaut dann umgerechnet auf den Kubikmeter Beton so aus:

Ca. 1900 kg 0/16er Betonkies
Ca. 300 kg Zement
Ca. 150 kg=l Wasser

und ich stell es hier kostenlos zur Verfügung. ;)
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon T5060 » So Jun 21, 2015 12:26

Neu sieht jeder Beton gut aus.
Bei Fußböden oder beim Umbauen sieht man nach 30 Jahren den Unterschied
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon Seegucker » So Jun 21, 2015 14:37

Hier tun manche so, als ob die Betonherstellung Raketenwissenschaft wäre . Ich habe in letzter Zeit einiges mit dem Presslufthammer abgebrochen was in den 60er gebaut wurde, das wäre in tausend Jahren nicht eingestürzt. Dabei war alles ohne Armierung.
Nach meinem Verdacht rechnen die Baustatiker alles auf sicher und dann noch mal hundert Prozent dazu. Sie müssen es ja nicht zahlen !
Letztendlich stehen der Kölner Dom und das Ulmer Münster seit über 150 Jahren , ohne dass überhaupt Beton verwendet wurde - und jetzt sind Bodenplatten einsturzgefährdet ! Das Pantheon in Rom steht mit seiner Kuppel aus Opus Caementikum seit fast 2000 Jahren und das ohne gütegesicherten Zement nach DIN Norm.
Nur die Diktatur braucht Zensur. Demokratie heißt Kampf der Meinungen.“
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon stamo » So Jun 21, 2015 14:43

Ich hab in den letzten Monaten auch Beton der letzten Jahrzehnte mit dem Abbruchhammer klein gehauen. Nachkriegsware war relativ einfach zu beseitigen (und hat doch lange gehalten) später waren Zement und Beton scheinbar gratis. Beim Mischen stand wahrscheinlich niemand mit DIN-Norm und Briefwaage daneben.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon T5060 » So Jun 21, 2015 16:09

Bei Stalllaufflächen, Brücken und Fahrsilos ist das Betonmischen Kunst - pasta
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon waelder » So Jun 21, 2015 16:21

plagnix hat geschrieben:
Wegen Fließverbesserer hatte ich mal beim Betonwerk angerufen, hätte da was abholen können. Machte es dann aber doch ohne, leider...
Mach auf jeden Falll nicht den Fehler und gib zuviel Wasser rein.

VG Plagnix



Ein Pensionierter Ingenieur der bei einem Zement und Betonhersteller eine Leitende Funktion hatte , hat mir erklärt ,das Fließverbesserer nix anderes wie Spülmittel ist :mrgreen: funktioniert einwandfrei :prost:
„Integration ist eine Bringschuld des Eingewanderten“
Wer sich nicht Integriert muss wieder gehen
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon T5060 » So Jun 21, 2015 16:31

Das A und O sind die Eigenschaften des Sands. Mit einem feinen Sand kann ich keine rutschfesten Oberflächen machen
und mit versalzenem Werra - oder Wesersand kann man gar nix machen. Stichwort für Google : Betonkrebs
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon berger901 » So Jun 21, 2015 17:44

T5060 hat geschrieben:Das A und O sind die Eigenschaften des Sands. Mit einem feinen Sand kann ich keine rutschfesten Oberflächen machen
und mit versalzenem Werra - oder Wesersand kann man gar nix machen. Stichwort für Google : Betonkrebs

Rutschfesten Beton, erhält man auch mit dem sogenanten Besenstrich,nach dem abziehen wird der Beton mit einen Besen in eine Richtung aufgerauht.
Hab es das letztemal mit einem schmalen rauhen Hausbesen gesehen,ist halt etwas Übung u. Erfahrung gut.
Wenn Beton richtig glatt sein soll, wird er mit einen Flügelglätter bei passender Festigkeit(einige Zeit nach dem Betonieren)geglättet.
Sind Geräte wo ein Mann draufsitzt,Zweitaktmotor,zwei Hebel zum Steuern,das Ganze bewegt sich mit den rotierenden Flügeln über die zu bearbeitende Fläche.
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon Freakshow » So Jun 21, 2015 17:51

Seegucker hat geschrieben:Nach meinem Verdacht rechnen die Baustatiker alles auf sicher und dann noch mal hundert Prozent dazu. Sie müssen es ja nicht zahlen !


So siehts aus. Gerade Statiken/Prüfstatiken für Betonbauwerke werden mittlerweile maßlos übertrieben. Is so wie bei jeder bürokratischen Spinnerei, es gibt nur eine Richtung: immer mehr von Allem. Aus der Sicht eines Statikers (die Leute die die Statiknormen (Eurocodes) entwerfen ja sowieso) ist die Sache auch einfach: 1000%ige Sicherheit. Er muss es ja weder einbauen noch bezahlen. Der Bauherr hat dann die Wahl: entweder er ruiniert sich indem er alles wie vorgeschrieben macht oder er geht das Risiko ein und benutzt seinen gesunden Menschenverstand. Der Statiker ist in beiden Fällen aus dem Schneider.
Ich frage mich ernsthaft wozu man studiert haben muss wenn man mittlerweile schon bei jeder besseren Garage per se 30 cm Beton doppelt armiert mit Q636 als Bodenplatte einzeichnet...
Außerdem: Wer soll das alles mal wieder einreißen??
Bei wirklich komplexen Bauwerken ok, aber bei landwirtschaftlichen Gebäuden?? Ich kann Statiker (und die geltenden Normen) mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.

Das Wichtigste bleibt die gewissenhafte Bauausführung. Und für die bleibt immer weniger übrig weil man mittlerweile schon 10% der Bausumme los ist bevor überhaupt der erste Beton auf den Hof kommt. Und während dem Bau werden unmengen Rohstoffe verschwendet (was ist hier eigentlich mit Nachhaltigkeit?!), nur damit ein paar Wichtigtuer auch garantiert gut schlafen können. Die statischen Luftschlösser sind auf lange Sicht für uns alle kontraproduktiv.
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon T5060 » So Jun 21, 2015 18:54

Freakshow hat geschrieben:Bei wirklich komplexen Bauwerken ok, aber bei landwirtschaftlichen Gebäuden?? Ich kann Statiker (und die geltenden Normen) mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.


Es wurde genug gepfuscht und gespart im Agrarbau.

Ich habe genug abgebrannte Gebäude gesehen und kenne dann die Trümmer.

Die Lastannahmen der Statiker sind begründet.
In der Lebenszeit eines Gebäudes kann es zu Spitzenbelastungen wie Grundwasserabsenkungen, Bodenbewegungen, Schneelasten oder Fahrzeuganprall kommen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon Freakshow » So Jun 21, 2015 22:43

T5060 hat geschrieben:
Freakshow hat geschrieben:Bei wirklich komplexen Bauwerken ok, aber bei landwirtschaftlichen Gebäuden?? Ich kann Statiker (und die geltenden Normen) mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.


Es wurde genug gepfuscht und gespart im Agrarbau.

Ich habe genug abgebrannte Gebäude gesehen und kenne dann die Trümmer.

Die Lastannahmen der Statiker sind begründet.
In der Lebenszeit eines Gebäudes kann es zu Spitzenbelastungen wie Grundwasserabsenkungen, Bodenbewegungen, Schneelasten oder Fahrzeuganprall kommen.


Ich spreche ja auch nicht von Bränden...
Wenn diese ganzen Spitzenbelastungen so auftreten würden dürfte mittlerweile ja keine Scheune anno 1965 errichtet mehr stehen. Würde man beispielsweise die derzeit gültigen Eurocodes auf diese Bauwerke anwenden so dürften diese überhaupt nicht mehr, selbst ohne Schnee- oder Windlast, existieren.
Der (Prüf-)statische Wahnwitz hat nach dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall richtig fahrt aufgenommen. Wie gesagt: Statiker haben nicht dafür Sorge zu tragen, dass Gebäude nicht einstürzen, ihr Interesse gilt nur der Norm und das diese auf dem Papier eingehalten wird. Und wenn der Statiker die gültige Norm auf dem Papier erfüllt hat kann ihm keiner was.

Abgesehen davon:
Kein Plan ob du jemals etwas gebaut hast, T5060, aber wenn du dir schon einmal den Spaß gemacht hast so eine (prüffähige) Statik nachzuvollziehen und mathematisch nicht ganz auf den Kopf gefallen bist wirst du eins recht schnell merken: Die Modelle, mit denen dort versucht wird die "Realtität" abzubilden sind so dermaßen simpel, dass das Wort "Modell" in diesem Zusammenhang schon höchst schmeichelhaft ist. Einfachste Mathematik, wenn dort nicht eine x-fache Sicherheit drauf wäre würde ich darauf keinen Cent wetten.
Würde man die Hälfte des Geldes, das mittlerweile für so eine Statik + Prüfung (mittlerweile ja noch geologische Gutachten, Brandschutzgutachten etc.) sowie die damit einhergehende Materialverschwendung drauf geht für ordentliche Handwerker ausgeben, wäre das Gebäude unterm Strich günstiger und von besserer Qualität.
Aber es ist leider symptomatisch für unsere Gesellschaft einem Wald und Wiesen-Statiker, der gerade einmal einfachste (Un-)Gleichungen lösen kann, mehr Vertrauen zu schenken als der Erfahrung und dem gesunden Sachverstand eines Maurers oder Zimmermanns.

Wie gesagt rede ich nicht vom Empire State Building sondern von alltäglichen, landw. Gebäuden wie sie wöchentlich x-fach errichtet werden.
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon Freakshow » So Jun 21, 2015 23:03

T5060 hat geschrieben:
Freakshow hat geschrieben:Bei wirklich komplexen Bauwerken ok, aber bei landwirtschaftlichen Gebäuden?? Ich kann Statiker (und die geltenden Normen) mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.


Es wurde genug gepfuscht und gespart im Agrarbau.



Kurzum:
Du kannst die Lastanahmen noch so weit hochschrauben, dieses Problem wirst du damit eher verschärfen als verbessern.
Ein ordentlich ausgeführter Stall von 1975 für den nie eine Statik erstellt wurde hat sicher eine längere Nutzungsdauer als so mancher top durchgerechnete Fertigpfuschstall von 2014. Kein Statiker der Welt und keine Norm wird daran etwas ändern.
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon T5060 » Mo Jun 22, 2015 10:04

Nö, ich hab noch nix gebaut ........ noch gar nix und mit rechnen hapert das auch bei mir......

LANDTREFF das Forum der fliegenden Leichtbauweise und Betonsanierer :mrgreen:
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Re: Beton selber herstellen

Beitragvon Fendt312V » Mo Jun 22, 2015 10:23

Freakshow hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Freakshow hat geschrieben:Bei wirklich komplexen Bauwerken ok, aber bei landwirtschaftlichen Gebäuden?? Ich kann Statiker (und die geltenden Normen) mittlerweile nicht mehr ernst nehmen.


Es wurde genug gepfuscht und gespart im Agrarbau.



Kurzum:
Du kannst die Lastanahmen noch so weit hochschrauben, dieses Problem wirst du damit eher verschärfen als verbessern.
Ein ordentlich ausgeführter Stall von 1975 für den nie eine Statik erstellt wurde hat sicher eine längere Nutzungsdauer als so mancher top durchgerechnete Fertigpfuschstall von 2014. Kein Statiker der Welt und keine Norm wird daran etwas ändern.

Hallo Freakshow!
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich baue schon 35 Jahre alles mögliche aber die Kravattenträger können mich alle am .......
Die haben studiert wie man am einfachsten möglichst viel Geld in seine Tasche stehlen kann. Alle Häuslebauer ausrauben von öffentlichen Bauten gar nicht zu denken. Menschenverstand wird abgemurkst und die Menschheit rundherum absichtlich verblödet. Siehe als Beispiel die vorgeschriebenen Betriebsanleitungen einfachster Geräte. Ärger als im Kindergarten!
:lol: Benutze Klopapier beidseitig dann hast den ökologischen Erfolg auf der Hand !! :prost:
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