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Betongold

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Re: Betongold

Beitragvon T5060 » Mo Aug 25, 2025 16:15

Bauarbeiter hat 1980 zwischen 32 DM und 40 DM gekostet, der cbm Beton um die 70 DM, Heizung so 10.000 DM Elektro so um die 3.000 DM, Zimmermann mit Holz waren um die 4.000 DM
Sackzement 50 kg 4 DM
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Re: Betongold

Beitragvon wastl90 » Di Aug 26, 2025 9:18

Alleine beim Thema "Elektro", siehst du den Wandel der Zeit. Was war damals an elektrischen Anlagen verbaut und was wird derzeit eingebaut? Damals gabs in jeden Zimmer ein paar Steckdosen, meist nur in ein oder zwei Ecken. Sat Anschluss, wenn überhaupt, nur in ein oder zwei Zimmern. Heute wird das ganze Erdgeschoss mit Spots zugepflastert, damals gabs pro Zimmer ein oder max. zwei Lampenanschlüsse. Von Netzwerktechnik reden wir erst gar nicht, mittlerweile findet man in jeden Zimmer mind einnen, wenn nicht zwei Anschlüsse. Rollos, wenn sie denn damals überhaupt eingebaut wurden, waren mechanisch betätigt. Heute ist jedes Rollo elektrisch einzeln zu schalten und dazu meist noch über eine Zentrale, teilweise sogar im SmartHome eingebunden.

Das ist eigentlich in allen Bereichen beim Hausbau übertragbar, früher war der Standard einfach deutlich niedriger.
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Re: Betongold

Beitragvon Blockbuster » Mo Nov 10, 2025 11:35

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Immobili ... 01205.html

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/im ... w-100.html
Die Preise für Wohnungen und Häuser sind im dritten Quartal erneut gestiegen.
Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, erwarten Forscher des Instituts für Weltwirtschaft in zwei Jahren neue Höchststände.
:prost:
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Re: Betongold

Beitragvon T5060 » Mo Nov 10, 2025 14:49

Doch ganz einfach nach der ImmoWertV nachvollziehbar:

Baukosten 2010: 100.000 €
Baukostensteigerung seit 2010: + 95,3 %
Herstellungswert 2025: 195.300 €
15 Jahre Alterswertminderung von 80 Jahren Gesamtnutzungsdauer: 36.620 €
Sachwert nur Gebäude: 158.680 € also PLUS 59 % nur durch Steigerung der Baupreise und Kosten
folglich hätten die Mieten seit 2010 auch um 95% steigen müssen
Damit ist die Reise klar und eindeutig
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Re: Betongold

Beitragvon Blockbuster » Mo Nov 10, 2025 15:13

Das mag rechnerisch für Neubauten stimmen.
Wer aber vor Jahren zu viel geringeren Baukosten gebaut hat, profitiert heute von der allgemeinen Preisentwicklung, ohne dass seine tatsächlichen Kosten gestiegen sind.

Die höheren Mieten lassen sich dann nicht mit Baukosten erklären, sondern mit Marktmechanismen – Angebot, Nachfrage und Renditeerwartung.
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Re: Betongold

Beitragvon T5060 » Mo Nov 10, 2025 21:43

Blockbuster hat geschrieben:Das mag rechnerisch für Neubauten stimmen.
Wer aber vor Jahren zu viel geringeren Baukosten gebaut hat, profitiert heute von der allgemeinen Preisentwicklung, ohne dass seine tatsächlichen Kosten gestiegen sind.

Die höheren Mieten lassen sich dann nicht mit Baukosten erklären, sondern mit Marktmechanismen – Angebot, Nachfrage und Renditeerwartung.


Das ist ein kalkulatorischer Trugschluß:

Opa war fleißig und hat das Hausvermögen geschaffen,
der Sohn ist auch fleißig, baut sich aber erst mal einen Palast für sich, repariert an Opa´s Erbe so das Nötigste und baut noch ein paar Buden dazu
Opa´s Enkel waren auch fleißig, schlau und haben Kirchenmusik studiert, dazu kommt dann noch die Erbaufteilung, Erbschaftsteuer und ein großer Unterhalt.
Eine ordentliche Sanierung kostet ja schon mal 40 % der aktuellen Neubaukosten oder das doppelte was die Errichtung mal gekostet hat.
Papa´s Villa wird verkauft, da kommen Wohngruppen für gesellschaftliche Besonderheiten rein und die Mietshäuser gehen so Zug um Zug in den Verkauf.
In der Zeitfolge von 3 oder 4 Generationen haben wir eine Wirtschaftskrise bestimmt, manchmal auch zwei oder einen Sozialismus.
Ich sags mal so: So 60 Jahre bleibt die Sache zusammen, dann wächst die über den Kopf. So ist das.
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Re: Betongold

Beitragvon Blockbuster » Mo Nov 10, 2025 23:38

Das Beispiel mit Opa, Papa und den Enkeln ist nett erzählt, :D
ändert aber nichts am Punkt.
Die heutigen Mietsteigerungen haben mit solchen Generationengeschichten oder Sanierungszyklen wenig zu tun.

Natürlich kostet ein Haus auch nach vielen Jahren Geld. Ich kann diese Sanierungskosten gut einschätzen und wirtschaftlich kalkulieren. Aber genau das zeigt, dass die heutigen Mieten in vielen Städten weit stärker steigen, als es die tatsächlichen Kosten rechtfertigen würden.
Der Grund liegt im Markt: zu wenig Angebot, viel Nachfrage und hohe Renditeerwartungen, nicht in der Dämmung von Opas Dachstuhl.

Kurz gesagt: Häuser altern, Märkte reagieren. Wer heute hohe Mieten verlangt, tut das nicht, weil das Haus alt ist, sondern weil er es kann.
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Re: Betongold

Beitragvon Blockbuster » Mo Jan 12, 2026 13:32

Wohnimmobilien dürften weiterhin an Wert gewinnen. Ursachen dafür sind steigende Mieten und der weiterhin große Mangel an Wohnraum.
Hinzu kommt, dass Immobilien eine gute Beimischung ins Portfolio darstellen, zusammen mit Grundbesitz und einem gut diversifizierten Aktiendepot.
Die Mieten steigen aktuell weiter, wer vor einigen Jahren noch günstig gebaut hat, kann jetzt profitieren.
Wir konnten uns die Mieter selbst aussuchen und haben nur an Bekannte oder Leute mit sicherem Einkommen- öffentl. Dienst - vermietet. Ärger gab es fast nie.
Ein guter Rechtsschutz ist natürlich auch eine gute Absicherung. Momentan verkaufen wir nichts mehr, es wird nur noch vermietet.
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Re: Betongold

Beitragvon Lenkfix » Mo Jan 12, 2026 19:40

Blockbuster hat geschrieben:Wir konnten uns die Mieter selbst aussuchen und haben nur an Bekannte oder Leute mit sicherem Einkommen- öffentl. Dienst - vermietet. Ärger gab es fast nie.
Ein guter Rechtsschutz ist natürlich auch eine gute Absicherung.

Soso naja am Ende wird zusammen gezählt und da sollte insgesamt alles mit eingerechnet werden inkl. Zeitaufwand usw. jedenfalls meine Glaskugel sagt was anderes.
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Re: Betongold

Beitragvon bauer hans » Mo Jan 12, 2026 23:48

Blockbuster hat geschrieben:Wir konnten uns die Mieter selbst aussuchen und haben nur an Bekannte oder Leute mit sicherem Einkommen- öffentl. Dienst - vermietet. Ärger gab es fast nie.
Ein guter Rechtsschutz ist natürlich auch eine gute Absicherung. Momentan verkaufen wir nichts mehr, es wird nur noch vermietet.


Du kannst den Leuten nicht in den Kopf schauen,bei mir gabs immer Probleme,ein Rechtsschutz bringt gar nix,kostet nur.
Ich hatte sogar bei einem Projekt zwei voll umfängliche Bürgen,bekam den Rest aber nur durch Mahnbescheid,weil die Mieter Fristen nicht eingehalten hatten.
Wahrscheinlich sind 3 Mietobjekte zu gering,die Erbin aussem Nachbardorf hat 35 Wohnungen,die von einem anderen Hof hat 80 Wohnungen,alle von Opa schon in den 60er Jahren gebaut.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Betongold

Beitragvon Blockbuster » Di Jan 13, 2026 13:11

Wir vermieten schon seit längerer Zeit und haben inzwischen mehrere Objekte im zweistelligen Bereich.
Überwiegend haben wir diese selbst gebaut oder renoviert. Um das Büro kümmern sich meine Frau und meine Schwiegertochter. Bei rechtlichen Fragen hilft uns unsere Nichte, sie ist Rechtsanwältin.

Natürlich kann man nie genau wissen, wie Mieter wirklich sind, aber mit Erfahrung und einer guten Auswahl kann man viele Probleme vermeiden.
Insgesamt haben wir kaum Ärger mit Mietern.

Wenn die Miete stimmt, kann man beim Auszug auch mal 100 oder 250 Euro für Farbe oder kleine Schäden stehen lassen.
Das ist im Ertrag sowieso mit eingeplant.
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Re: Betongold

Beitragvon T5060 » Di Jan 13, 2026 13:39

Mir leben in einer Zeit wo jeder für sich selbst seine Lösung suchen muss, mit der er klar kommt und für die er sich die beste Lösung für sich verspricht
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