die Welt ist doch klein. Bin oben vom Schönberg, zu dessen Fuße Biberach und damit auch die Firma Moser liegt.
Deren Homepage gibt aber leider nicht viele Info´s zum Trac-Lift preis. Was kostet das Teil, was muss sonst noch geändert, bzw. neu gekauft werden? Mein erster Gedanke gilt der Zapfwelle...
Kannst du bitte noch etwas Auklärung leisten?
Profi bin ich nicht. Bewirtschafte im Nebenerwerb (Hobby) 50 ha Wald mit einem Hiebsatz von ca. 350 fm pro Jahr. Die Wahl viel auf JD da in der Größenklasse momentan nix besser geeignetes auf dem Markt ist. Alleine der Brückenrahmen hat absolute Vorteile da ohne eine aufwändige Verstrebung der Frontladerkonsole notwendig wäre. Im übrigen muss der jetz die nächsten 25 Jahre halten
@ Waldmichel: na da schau, wir sind ja fast Nachbarn...
Ok. Kosten: für die Teile musst mal so rund 3.000 einrechnen. Schlepperseitige Aufnahme kann natürlich noch ewas mehr kosten (es wird eine Adapterplatte mitgeliefert die an den Schlepper angeschraubt werden kann sofern ein ausreichende Fläche vorhanden ist)
Mit der Zapfwelle habe ich nur beim max. ausheben Probleme, schalte da aber einfach aus.
Alles in allem ein sehr gutes System. Die Standfestigkeit ist vergleichbar mit dem eines Festanbau, allerding zu einem "etwas" niedrigeren Preis.
sitz die Winde durch den Trak-Lift nicht sehr weit hinten drausen, so dass Du ein sehr ungünstiges Hebelverhältnis am Schlepper bekommt und es die Maschine beim Rücken sehr leicht vorne aushebt?
Schätze mal, dass alleine der Abstand zwischen Lastangriffspunkt (Seileinlaufrolle) und Hinterrad schon an die 70cm sind.
Aus dem Grund habe ich meine PM 3-Punktwinde verkauft und mir eine Steckwinde zugelegt.
@ Waldschrad: das is korrekt. Durch den TracLift kommt die Winde knapp 10cm weiter nach hinten als mit dem Standart Dreipunkt. Habe zwar Wasser in den Vorderreifen (ca. 180kg je Reifen) aber schau trotzdem noch oft in den Himmel Allerdings ist mir die Standfestigkeit im Seil wichtiger als die Rückeleistung und somit kann ich damit leben. Fahre dann halt ein paarmal öfter. Die Grenze liegt bei normaler Steigung bei etwa 3fm Tanne. Da ich wenige Bäume habe die größer sind isses so OK.
Ein festanbau wäre mir natürlich auch liebe, allerdings isses halt ne Preisfrage. Bin jetzt preislich kann über einer Steckwinde und die wäre dann nur Einfachtrommel. Doppeltrommel ist aber bei meinem Gelände ein absolutes Muss!
Wenn ich viel zu Rücken hab hilft mir ein Nachbar oder ich vergeb den kompletten Hieb. Man kann ja nich immer alles selber machen
Gruß
Simon
Hier mal ein Bild, wie wir unser Holz sägen. Die Stämme werden direkt dort hingefahren wo dann der Spalter steht. Sie werden dann in der Lufthängend gesägt so das man gleich in einem rutsch den Baum durchsägen kann.... bis auf ein paar schnitte in der mitte wo die Greifschaufel ist, geht das echt gut, in der zeit wenn man die paar schnitte in der mitte macht, holt der andere gleich wieder nen neuen stamm und reist gleich die länge an...so schaft man ganz gut 6 RM in 30 cm länge in ner Stunde bei Meterholz schaft man gut das doppelte oder mehr.Kommt aber alles immer auf die beschaffenheit des baumes an, teilweise schaft man sogar noch einges mehr oder auch nur die hälfte wenn man so krumme oder dünne hat...Alles immer sehr unterschiedlich wie jeder weis, der selber oft holz macht...