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Bilder Forstarbeiten

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Westerwälder » So Okt 02, 2022 6:58

Hmm….ich finde unseren Radlader auch sehr hilfreich und so eine Winde ist ein sehr praktisches und gutes Hilfsmittel im Wald. Aber ich kann mir die gezeigte Kombi kaum für meine Einsätze vorstellen.

Lasthebel wirkt bei Zug auf die untere Befestigung, kein Oberlenker der die Zugkräfte hält

Rücken rückwärts hat zwar den Vorteil das man die Last im Blick hat, aber fahren?

Der Schwerpunkt ist schon weit weg, mit dem relativ kleinen Lader ein paar kräftige angehangene Stammköpfe heben wird schwierig bei Langholz.

Aber für leichtes Brennholz reicht die Kombi allemal

Meint der
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » So Okt 02, 2022 8:06

@ Steyrer

Das Stangenholz geht ins Brennholz. Hackschnitzel hab ich nicht und anderweitige Verwendungsmöglichkeiten fallen mir jetzt nicht ein.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Waldmichel » So Okt 02, 2022 13:09

@ Sottenmolch,
ich habe schon solche Stangen verkauft für Zaunbau/Pferdekoppeln und ähnliches.
Bei mir habe ich alles in 6m-Längen eingeteilt und in verschiedene Durchmesser unterteilt.
Die normalen Stärken sind in der Regel für nen Euro/Meter weg gegangen. Bei den stärkeren waren es dann so 1,50-2€/Meter.
Du hast ja jetzt einiges an Material, das könnte sich schon lohnen.
Schalte mal eine Anzeige mit Bild (ganz wichtig!) in einem regionalen Anzeigenblättchen, kostet vermutlich keine 20€.

Gruß Mathias
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » So Okt 02, 2022 13:39

Ist doch nur dürres Zeug. Evtl. 5% grüne Stangen. Wäre mein Vater nicht dabei, hätte ich einiges im Bestand liegen lassen.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon langholzbauer » So Okt 02, 2022 13:58

Das ausgedunkelte " Dürre Zeug" ist deutlich stabileres Holz, als normale Durchforstungswahre.
Nicht umsonst wurden daraus früher gern Sparren, Stallabtrennungen und Zaunriegel gemacht. Selbst Koppelpfähle daraus halten gern einige Jahre länger.
Aber die aktuellen Brennholzpreise sind attraktiv genug, um da wenig Aufwand in spezielle Vermarktung zu investieren.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » So Okt 02, 2022 14:11

Bisher war ich der Meinung, grüne Stangen die dann geschält werden wären stabiler als auf dem Stock getrocknetes Holz?
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon langholzbauer » So Okt 02, 2022 14:28

Das ist ein Irrtum.
Die frisch geschlagenen sehen schöner aus.
Die jahrelang dahin gehungerten Unterständer haben dadurch deutlich dichtere Jahresringe und viel weniger Pflanzensäfte ,welche für holzzersetzende Organismen als Nahrung dienen.
Allein die scharfe Säge zeigt doch schon beim Fällen und Aufarbeiten, dass die Unterständer aus deutlich härterem Holz sind. :wink:
Ich meine in dem Vergleich aber ausschließlich Unterständer, die noch irgendwo grün sind bzw. leben!
Die Dürrständer sind aus gutem harten Holz, müssen aber dann auch sehr gründlich auf Befall mit holzzersetzenden Pilzen kontrolliert werden, wenn ihre Härte noch längerfristig technisch genutzt werden soll!
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » So Okt 02, 2022 14:35

langholzbauer hat geschrieben:[...]
Ich meine in dem Vergleich aber ausschließlich Unterständer, die noch irgendwo grün sind bzw. leben!


Ok. Ich dachte, du hast von den dürren Stangen gesprochen. Dann meinen wir schon das selbe.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Groaßraider » Mo Okt 03, 2022 1:02

Wenn du eine Schälmaschine irgendwo ausleihen kannst, sind die Stangen wertiger für den Verkauf bzw. auch lagerfähiges Bauholz.

Eine Jagd Genossenschaft in unserer Nähe hat so eine von Posch.

https://youtu.be/QAXrPYWiewM

Wir haben da schon mal ein paar Anhänger voll Stangen veredelt. Denke so 400-500 Stangen. Auf 5m und 2,5m Länge geschnitten. Vom Stammfuss her "gesund" und die Trompete weggeschnitten.

Aus den schlechteren wurden Pfosten für eine Baufirma gemacht. Die guten für Halbrundschalung aufgetrennt oder rund für Spielgeräte bzw. Bauholz.
Die etwas größeren oder nicht so schöne mussten wir 2-3mal durch den Schäler lassen um schönes Rundholz zu erhalten.

Wir haben die Stangen direkt im Wald an der Rückegasse verarbeitet, also nur die veredelten Stangen auf den Wagen geladen. Die Unmengen von Späne/Rinde gleich direkt in den Bestand geblasen. Dünger!
Wobei ich mir das Material auch gut in der Hackgutanlage vorstellen könnte :D

In Summe damals vor 14 Jahren viel Arbeit für wenig Einnahmen, das könnte sich heutzutage eher lohnen so eine Aktion zu starten. :roll:
Gruß R. M.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Okt 03, 2022 6:19

Hallo Sottenmolch!
Dein Pfahl oder Latte ist 3x besser als jeder Pfahl vom Baumarkt,auch wenn sie mit Salz getränkt u.schön grün sind,(das Auge kauft mit) kommen sie an deine Qualität nicht hin. Also ja nicht glauben,daß du einen Mist produziert hast. Der Pfahl gehört,geschält oben angefast u.unten mit einem langen Spitz versehen,möglichst gleich auf der Schälmaschine gemacht. Die Schalen in Papier-Futtermittelsäcke abgefüllt u. trocken/Sack verkauft. Mit 2-3 Säcken heizt ein Normaler seinen Kamin o. Schwedenofen den ganzen Winter an. Mir reissen sie es aus der Hand,wenn ich welches habe. Ich habe beste Erfahrungen damit gemacht u.verlange 5,-€/ Sack. Du mußt es nur qualikativ rüber bringen,u.es nicht um einen Schund hergeben,denn was wenig kostet ist nichts wert, u. wird nicht geschätzt.
Eine Erfahrung meinerseits!

mfg Steyrer8055
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon DST » Mo Okt 03, 2022 8:34

@Steyer8055
Bei 5€ für einen gefüllten Futtermittelsack mit trockener Rinde, zumindest in D muß man das noch versteuern, da ist dir aber dein Zeitaufwand nicht viel wert.

Wie bei @Sottenmolch fallen auch bei mir auch solche Fichtenstangen an.

Für eine Vermarktung solcher Stangen sollte man dies regelmäßig machen.
Wenn das nur alle paar Jahre der Fall ist, dann muss man erstmal auf Käufersuche gehen,und ausloten welche Preise überhaupt zu erzielen sind.

Die Stangen muss man dann vorsortieren und ablängen und aus dem Wald bekommen, also mehrfach anfassen.

Zum Schälen dann erstmal eine Schälmaschine besorgen.
Leihgebühr, Fahrtkosten, Zeitaufwand, Strom, Verschleiß, Reinigung....

Jetzt kann man die Stangen verkaufen, und den Erlös natürlich ordnungsgemäß versteuern.

Nun ist eine Gegenüberstellung nötig - Stangen umsägen und als Dünger liegen lassen - oder - aufarbeiten und verkaufen.

Welcher Arbeitsaufwand und Maschineneinsatz ist nötig um z.B. 100 lfm Koppelstangen verkaufsfähig bereitzustellen?

Welcher Preis ist zu erzielen?

Als nächstes die Frage - kann oder will man den zusätzlichen Zeitaufwand stemmen?

Wer Vollzeit Berufstätig ist, der hat neben Job und Wohnhaus als Waldbesitzer auch noch Nebengebäude Hoffläche, Maschinen, und nicht zu vergessen - Familie.


Ich meine der Zeitaufwand und die zu erwartende geringe Gewinnmarge sind für viele die Hauptgründe das Stangenmaterial verrotten zu lassen oder notgedrungen wegen der Käfergefahr als Brennholz abzutransportieren.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » Mo Okt 03, 2022 9:11

Danke für euren Rat aber ich kann es mir nicht recht vorstellen, dass aus diesem Holz was anderes als Brennholz werden kann. Das ist Holz, das zum Teil ja schon einige Jahre dürr dagestanden hat. Da sind die Abbauprozesse, wenn auch langsamer als am Boden, ja auch im Gange. Teilweise sind die Kiefern beim zu Boden "zerren" auch schon gebrochen. Viele sind vom Stammfuß her faul.
Da ich mit der 'Weiterverarbeitung' keine Erfahrung habe, hätte ich bei diesem Holz auch dem Käufer gegenüber kein gutes Gefühl. Möchte ja keinen Schund verkaufen.
Holz wird hier in der Gegend im Außenbereich kaum noch verwendet, Bretter für Tore als Nut- und Federbretter gekauft, Holzzäune Fehlanzeige. Pferderancher gibt es im näheren Umkreis, aber zu denen habe ich bisher keinen Kontakt. Die nehmen für Pfosten doch sicherlich auch eher Eiche oder Robinie? Die Schälmaschine würde sicherlich noch ein Problem darstellen. Ich wüsste in der Gegend keine und die WBV hat keine Maschinen. Holzverwendung hat hier, im Vergleich zum Süden Bayerns oder Österreich, nicht Ansatzweise einen solchen Stellenwert.



@ DST

Du hast es besser beschrieben. Der Hauptgrund in unserer Gegend ist wohl der, das die Nachfrage nach dieser Art Holz einfach fehlt.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mo Okt 03, 2022 14:14

Wie so oft im Leben gibt es nie die einzig richtige Lösung. :wink:
Ich wollte nur darauf hin weissen, dass solche ausgedunkelten Stangen mehr wert sind, als nur Brennholz.
Früher wurden die gern zum Zimmern von Schuppen verwendet.

Die schönste Qualität nützt wenig, wenn kein Markt dafür vorhanden ist.
Aber oft sind wir jüngeren :roll: Erzeuger uns gar nicht mehr der Qualität bewusst, die wir ernten.
Denn, nur wenn ich weiss, was mein Produkt wert ist, kann ich es auch gut und teuer vermarkten in dem ich es entsprechend bewerbe.

Das hatte ich im letzten Jahr schon oft genug zu Eichen geschrieben, die auch viel zu schnell ins Brennholz verschleudert werden.

Die pünktlich geernteten Dürrständer kommen im Heizwert und langsamen Brennverhalten teilweise an Buchenbrennholz vorbei den Braunkohlebriketts nahe.
Bei entsprechender Werbung und Anfütterung lässt sich so auch mancher Kaminofenbesitzer vom reinen Laubholz in Richtung Nadelholz lenken. :wink:
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Waldmichel » Mo Okt 03, 2022 19:57

Nachdem ich die Diskussion um die Stangen ausgelöst habe, will ich noch ein paar Worte dazu verlieren:

meine Stangen waren immer Totholz, also Dürrständer.
Morsches Holz kam natürlich nicht in den Verkauf.
Eine Anzeige mit Bild in einem regionalen Anzeigenblättchen ist sehr vielversprechend.
Das Bild sticht sofort ins Auge. Ich hatte Kunden bis über 30km Entfernung da, obwohl wir überall Nadelwälder haben.
Aber die meisten haben garkeinen Kontakt zu irgendwelchen Waldbesitzern.
Ebay Kleinanzeigen kann ich nicht empfehlen, da ging bei mir garnichts.

Zum Einwand: der Aufwand lohnt sich nicht und stattdessen die Stangen ins Brennholz.
Da geht doch der gleiche Prozess weiter wie schon bei der Ernte: nen Haufen Arbeit und am Ende des Tages kaum ein sichtbares Ergebnis. Da sägst du aber ne ganze Weile bis du den Haufen überhaupt nur mal auf Meter gesägt hast und alles aufgebiegt ist. Die dickeren vielleicht zusätzlich noch einmal aufspalten. Später noch auf Ofenlänge sägen, bei den kleinen Durchmessern kommst du ja kaum voran... Das würde ich mir aber schon noch 2x überlegen!
Wenn eine Hackschnitzel-Heizung vorhanden wäre, wäre das ein anderes Thema, aber so.
Egal wie, viel Spaß noch mit den Stangen :prost:
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » Mo Okt 03, 2022 20:52

@ Waldmichel

Weißt du auch für welchen Zweck deine Käufer die Stangen brauchten?
Sottenmolch
 
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