Wir haben das in verschiedenen Fäden schon durch diskutiert.
Wert der eigenen Arbeitszeit soll man ehrlich so hoch ansetzen, wie man alternativ in der Zeit wirklich woanders verdienen kann.
Und das eigene Sägewerk kostet trotz Abschreibung auch Unterhalt und Kapitalbindung...
Verwendung von eigenem Bauholz wird dann wirtschaftlich, wenn zusammengefasst alle Kosten bei gleicher Qualität günstiger sind, als gekauftes Bauholz.
Aktuell verschiebt sich das auch nicht zuletzt über die rapide steigenden Energie- und Transportkosten in Richtung gut durchgeplantem Eigenholz.
Ob Trocknung oder unbedingt für jeden Stadel alle Stützen und Balken exakt 4kantig gesägt werden müssen ist kritisch zu hinterfragen!
Allein damit lassen sich schon erhebliche Kosten sparen.
Die meisten Dachstühle älter als 30/40 Jahre wurden mit frischem Holz gezimmert und haben seither bis zu mehreren hundert Jahren bewiesen, dass das auch hält.
Bei größeren Projekten mit langen Balken wird es immer schwieriger, weil die nicht auf den üblichen Blockbandsägen hergestellt werden und die Baumauswahl gründlicher sein muss, damit sie sich nicht zu sehr verziehen.
Aber da spricht auch nichts gegen Kombination von KVH und eigenem Einschnitt...
