Schau dir doch Bilder von beiden genannten Borkenkäfern an, dann siehst du, dass diese nicht mit Ecoboosts Käfer übereinstimmen. Borkenkäfer haben eher eine Zigarrenform und keine breit geklopfte. Nicht jeder Käfer ist gleich ein Borkenkäfer. Besonders wenn er mit einem Ort in 5 km Entfernung in Verbindung gebracht wird.
Hier kann man schön sehen, dass es sich nicht um eine Wanze handelt. www.insektenbox.de/fibel/hem/wanzen.htm Unterschiede an den Fühlern, Flügeln, Rücken .... Nicht umsonst wurde der Beitrag von 1.09 Uhr wieder gelöscht.
nach längerer Abstinenz hier meinerseits auch mal wieder ein paar Fotos der laufenden aktuellen Holzsaison.
Erst wurde meinerseits alles tote Holz gefällt. Eigentlich ausschließlich Dürrständer bzw. vertrocknete Bäume. Dadurch ist ein großes Mikado in der kleinen Fläche entstanden Da durch die Hanglage und dem Zustand einiger Bäume durch bereits eingetretene Fäulnis am Stammfuß das Fällen nicht mehr ohne weiters möglich war wurde mithilfe der Winde etwas Ordung in die Fläche gebracht, die Gefahrstellen und Witwenmacher beseitigt bzw. einige schlecht zugängliche Stämme nach einer groben Entastung auf die angrenzende Wiese gezogen. Nun weis ich auch wie wichtig ein Helm bei Fällarbeiten ist. Mir ist keim Keilen eines dürren Baumes ein von der Krone abgebrochener Aststummel aus ca. 10-15 Meter Höhe auf dem Unterarm gelandet. Zwar nicht weiter schlimm aber ein Hämatom blieb dennoch zurück und die Erkenntnis nie mehr "oben ohne" ins Holz zu gehen.
Nun muss noch alles liegende Holz ausgeastet und abgefahren werden. Das wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen da die Fläche schwierig befahrbar ist und außerhalb auf der Wiese keine Rückstände von Ästen zurückbleiben dürfen. Daher wird alles was möglich ist im Wald direkt vor Ort entastet. Da bereits Fäulnis und Insektenbefall am Holz erkennbar ist wird das ganze nur noch Brennholz.
Hallo Neleleni! Der Ast auf dem Kopf o. Filzhut hätte wohl fast gereicht, für nähen u. Kopfschmerzen. Man unterschätzt die Gefahr immer wieder sträflich. Ich zieh möglichst wenn ich dürre Äste am Baum sehe, mit der SW die Bäume um u. setz die Keile nur zur Sicherung ein, bzw. das es mir die Fällschnittfuge nicht zu machen kann. Man glaubt nicht, was ein Schlag auf den Keil an Vibration auf die Höhe bewirkt. Selbst beim SW-Zug können die Stämme in der Höhe brechen, alles schon dagewesen. Alle deine Dürrständer u. Bäume haben es von der Gefahr her sehr in sich! Aber schon vorgetrocknet stehend im Wald, ist für`s heizen gut.
Wie gesagt hatte es das Fällen teilweise in sich da einige Bäume am Stammfuß bereits so morsch und porös waren das ein Keil keine Wirkung mehr hatte. Der Nachsetzkeil hat es dann gerichtet. Da ist die Winde mit der Umlenkrolle doch eine erhebliche Erleichterung beim Abziehen vom Stock und bringt auch noch zusätzliche Sicherheit. Auch die vertrockneten Äste in der Krone der Kiefern und Fichten hatten es in sich. Naja, glücklicherweise waren keine dürren Buchen dabei, die sind noch schlechter zu Fall zu bringen als Totholz.
Hallo liebe Forstgemeinde, habe hier ein paar Bilder angehangen von meinen gepflanzten Douglasien. (sorry für die schlechte Qualität aber liegt an den 2Mb und Bildergröße..)
Gepflanzt habe ich diese wurzelnackten Douglasien am 27.März, habe leider früher keine Pflanzen bekommen.. Diese Pflanzen habe ich einen Tag vorher nachmittag abgeholt und derweil in den Gemüsegarten eingegraben und etwas gegossen. Gepflanzt habe ich sie am darauffolgenden Tag gegen Abends nach der Arbeit. Dieses Stück wo ich sie gepflanzt habe ich eher ein feuchterer Standort also von Trockenheit beim Pflanzen kann eig nicht die Rede sein.
Allerdings habe ich sie nun nach 3Wochen mal angeschaut und gesehen dass einige Pflanzen extrem Schwelk und teilweise schon braun sind… habe nun sofort etwas gegossen weil wir seit Pflanzzeitpunkt eig keinen Niederschlag mehr hatten.
Kennt sich da jemand aus ob Douglasien dass nicht mögen oder extrem Empfindlich sind? Die Weistannen auf einem anderen Stück sehen normal aus, dass waren aber Topfpflanzen.
Hoffe vllt von euch eine Antwort zu bekommen. Grüße Fabian
ich würde sofort anfangen mit regelmäßigen Gießen. Das hört sich für mich nicht nach hunderten Douglasien an, die im Boden sind. Vielleicht kannst Du mit dem Gießen noch was retten. Douglasie ist immer schwierig mit dem Pflanzen. Wurzeln müssen immer feucht gehalten werden. Das heißt auch beim Pflanzen; daher die kleinen Douglasien im Pflanzsack (kann schon eine Plastiktüte sein) angefeuchtet mitführen. Wenn die Pflanzen im Boden sind, habe ich meist sofort etwas Wasser gegeben. Gießrand beim Pflanzen ausbilden! Viele schwärmen von der Douglasie, für mich ist es eine richtige Zicke. Und Trockenheit kann sie auch nur bedingt vertragen in späteren Jahren. Bei mir sind in den Dürrejahren welche eingetrocknet! Küstentanne und Hainbuche, Kirsche haben direkt daneben überlebt. Deine Weißtanne ist da nicht so empfindlich. Aber Topfpflanzen wollen auch im ersten Jahr etwas Wasser haben. Das Pflanzsubtrat wird nach meinenn Erfahrungen sehr schnell trocken.
Da wir meist im Hobby unterwegs sind, können wir eine individuelle Pflege der Pflanzen leisten. Das Geschriebene ist für größere Flächen nicht umsetzbar.
Ein paar gemischte Bilder aus dem vergangenen Jahr,
konnte endlich meine Brennholz - Aufarbeitungs - Kette optimieren.
Aus Umbau- und Sanierungsgründen konnte ich die letzten Jahre das Brennholz mangels Lagerplatz nicht bzw. nur teilweise auf meinem Wohngrundstück lagern. Es musste also im Wald gespalten und aufgeschichtet werden, mit zusätzlicher Fahrerei - noch 2x zusätzlich händisch anpacken - Mäusefraß in den Abdeckplanen.......
Darum hab ich vergangenes Jahr endlich meine Holzlege verwirklicht. Steine für die Stützmauer und Bauholz hatte ich noch genug auf Lager, nur die Freizeit hatte bisher nicht gereicht.
Wegen diesem Bauvorhaben und auch wegen den anfallenden Massen habe ich in den vergangenen Jahren immer wieder mal frische Fichte / Käferholz im Wald in Folie verpackt gelagert. Wie bei Gras und Maissilage wird das Holz möglichst Luftdicht unter Sauerstoffentzug gelagert, und evtl. vorhandene Käfer sterben ab. Dieses Häufchen hab ich im Frühjahr 2024 als Frischholz eingepackt und im Oktober wieder ausgepackt.
Hier wurde noch zwischengelagertes Holz heimtransportiert, zukünftig wird dann das anfallende Brennholz direkt mit der Kranwinde gerückt und auf den Rüwa geladen. Das hier geladene Holz war 2022 in Folie, und anschließend als Polter im Wald gelagert. (Papierholz im Hintergrund gehört Nachbar)
Daheim wird dann gleich beim abladen auf 100cm abgelängt
Gespalten mit Stehendspalter und direkt aufgeschichtet. Leider kein Bild vom Spalten. Beim aufschichten wird das Holz das erste Mal händisch angefasst.
Von hier kommt es dann nach angemessener Lagerzeit direkt in den Heizraum.
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
Und noch ein paar gesammelte Werke aus dem letzten Jahr,
Blick in die Nachbarschaft
Ausmähen für Anpflanzung, Hüfthoch bis Brusthoch
Wegepflege, nachdem der LU eines Hinterliegers den Randstreifen versaut hat
Fläche halbwegs sauber, halbe Fläche Zaunbau, für Douglasie, in die andere Hälfte kommt Kirsche mit einzelnen Winterlinden und als Rand Eiche. Die bereits sichtbaren Wuchshüllen sind geschützte Nvj.
Douglasien gepflanzt, mit Markierungsstab fürs zukünftige Ausmähen. (sofern nach dem Trockenen Frühjahr noch Douglasien überleben
Die etwas größeren sind Küstentanne, damit wurde (vorm Käfer) eine kleine Lücke nachgepflanzt.
Bischen gezuckert hatte es zwischenzeitlich auch, da sieht der Plastikwald nicht ganz so schrecklich aus
Und einmal Plastik in voller Pracht
Und noch ein paar Einzelbilder:
Ganz aktuell aus März 2025, endlich mal wieder Waldfrisches Brennholz aus Durchforstung
und noch eine "Zigeunerfuhre" Laubholz
das musste schnell gehen, da die Dämmerung kam. (der Sauhaufen musste nur 50m geradeaus...)
Und zum Abschluß zwei Bilder aus den "heiligen bayerischen Hallen", so mancher User war dort auch schon
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......