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BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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88 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon xyxy » Fr Apr 15, 2011 8:08

Polen ist zu nah!
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Der BDM hat sich mit zehn weiteren Verbänden aus Umweltschutz und Entwicklungshilfe zu einem „Agrarbündnis Bayern“ zusammengeschlossen. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, wollen sie bei der anstehenden Agrarreform zusammen für die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft und der Familienbetriebe kämpfen.
Ausgemachter Gegner sind die Großbetriebe.

Für die bayerische Landwirtschaft und Kulturlandschaft seien die anstehenden EU-Entscheidungen existenziell, denn die bayerische Agrarstruktur mit rund 113 000 Betrieben sei noch weitgehend kleinstrukturiert, betonte das Agrarbündnis in seiner ersten Erklärung. Die künftige Landwirtschaft solle nicht auf die Lieferung von billigen Rohstoffen für die agrarindustrielle Nahrungsmittel- und Energieerzeugung reduziert werden, sondern weiterhin flächendeckend betrieben werden und ökologisch intakte Kulturlandschaften schützen, Arbeitsplätze schaffen und Tierschutzanliegen ebenso ernst nehmen wie globale Entwicklungsfragen, fairen Handel und den Klimaschutz, heißt es.

Und BDM-Sprecher Hans Foldenauer ergänzt: „Landwirtschaftspolitik ist längst nicht mehr reine Standespolitik, sondern betrifft die Gesellschaft insgesamt. Deshalb ist es für uns Landwirte sehr wichtig, sich mit anderen Verbänden und Gruppierungen auf gemeinsame Positionen zu verständigen.“

Es sei für heimische Bauern nicht hinnehmbar, dass die Agrarpolitik ständig am Weltmarkt und damit auch an den Weltmarktpreisen ausgerichtet sei, meint auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Josef Schmid. Im Oberbayerischen Volksblatt sagte er: “Wenn wir uns immer am niedrigsten Preis ausrichten müssen, macht uns das dauerhaft abhängig von Subventionen.

Unter anderem mit dabei sind BDM, AbL, Bund Naturschutz, Deutscher Berufs- und Erwerbsimker Bund (DBIB), Diakonische Werk Brot für die Welt, FIAN Arbeitskreis Agrar und Vogelschutz, Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ), Misereor und die Mission EineWelt. (ad)
--------------------
aus TA

da bin ich mal gespannt, wie Bayern den Nachwuchs für 113000 Betriebe beschaffen möchte!
Zwangsschwangerschaften/Leihmütter oder Obervolta umsiedeln :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon CarpeDiem » Fr Apr 15, 2011 8:58

Denke schon, dass man sich darauf einstellen sollte, dass eine "Steuerung" über Bau- und Umweltgesetze, sowie deren Verwaltungsvorschriften und vor allem deren Auslegung, erfolgen soll. Das elegante an diesem langsamen "ausbremsen" gesellschaftlich unerwünschter Entwicklungen, zumindest von denen man es glaubt zu wissen, ist dass dies erfolgen kann, wie Schimmel schon geschrieben hat, ohne dass die politischen Autoritäten, gleich welcher Coleur, in irgendeine Verantwortung gebracht werden, sondern quasi als Heckenschützen agieren können. Wahrlich eine komfortable Position.

Wer gerade in den letzten Wochen in der Atomfrage die geradezu unglaublich Purzelbäume von Frau Merkel und ihren marktliberalen Genossen beobachten hat, tut gut daran, von der Politik in diesen Fragen keinerlei Standfestigkeit, geschweige Festlegungen oder Aussagen zu erwarten. Deshalb bewundere ich die Leute, die in grossem Umfange bei uns in die Veredelung investieren, ich gebe der auch wie der nachgelagerten Industrie, bei uns nur eine geringe Chance, insbesondere weil der "Spaltpilz" siehe Bündnis in Bayern auch innerhalb der Branche reichlich vorhanden ist.

Um die Industrie macht man noch einen Bogen. Wenn dort die Schotten herabgelassen werden und die Leute auf der Strasse stehen, dann fürchtet man, auch bei den Ökofritzen, als Schuldige ausgemacht zu werden. Die Industrie tritt auch, zumindest nach Aussen, geschlossen auf und lässt sich weniger auseinander dividieren.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon H.B. » Fr Apr 15, 2011 9:04

xyxy hat geschrieben:da bin ich mal gespannt, wie Bayern den Nachwuchs für 113000 Betriebe beschaffen möchte!

Lampe? Dusa?
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon xyxy » Fr Apr 15, 2011 9:48

CarpeDiem hat geschrieben: Deshalb bewundere ich die Leute, die in grossem Umfange bei uns in die Veredelung investieren, ich gebe der auch wie der nachgelagerten Industrie, bei uns nur eine geringe Chance, insbesondere weil der "Spaltpilz" siehe Bündnis in Bayern auch innerhalb der Branche reichlich vorhanden ist.


CD, wie soll ich diesen Satz verstehen?

Wenn ich eine Betriebsentwicklung plane, habe ich mich vorher (Wirtschaftlichkeit erstmal aussen vor?) bei den Spaltpilzen zu informieren, obs auch genehm ist?
politische, gesellschaftliche Rahmenbedingungen abchecken, dem Mainstream (wer gibt den vor, wo finde ich den?)folgen, abwarten?

Dieser Grundgedanke (es könnt mal so weit kommen) treibt hier im Norden auch kleinere Betriebe mit, verglichen mit früheren Jahren,
geradezu spektakulären Bauvorhaben in die Genehmigungsbehörden.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon WollF_JDL310 » Fr Apr 15, 2011 10:22

Schimmi, Du schreibst:
Das ist der Freibrief für jegliche Auslegung durch die Sachbearbeitung und damit ist die Tierhaltung insgesamt betroffen.


Sorry, aber ich verstehe immer noch nicht, wieso Brandschutzmaßnahmen als Steuerungsinstrument (für was auch immer) eingesetzt werden.
Hast Du eine sachliche konkrete Antwort hierfür ?

Die oben erwähnten Auflagen zum Brandschutz sind doch sinnvoll, oder ?

Als Gewerbetreibender ist es usus, dass durch gesetzliche Änderungen bedingt, Geld investiert werden muss, damit der Betrieb weiterlaufen kann. Als Gewerbetreibender hat man zudem den Vorteil, dass man die Investitionen abschreiben und steuerlich geltend machen kann.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon CarpeDiem » Fr Apr 15, 2011 10:25

@xyxy, ich kann dir diesen Satz nur erklären aus einer langen Industrieätigkeit, wobei ich dort bei aller Bescheidenheit kein papierener Hilfsarbeiter war, dass man bei Investitionen immer das Umfeld (Behörden, Medien, Politik) des jeweiligen vorgesehenen Staates auslotet. Dafür werden spezielle Agenturen beauftragt, vergleichbar den Spin-Doctores oder auch mit diesen, die das jeweilige Umfeld checken und ggf. auch davon abraten. Nehmen wir mal ein Extrembeispiel. Niemand wird heute in der aufgeheizten Atmosphäre der BRD eine Genehmigung für ein neues AKW beantragen, obwohl ja nicht verboten.

Du musst natürlich keinesfalls auf die Spaltpilze Rücksicht nehmen, die folgen nur dem allgemeinen Mainstream. Viel gefährlicher sind da die Behörden, deren Knüppel fliegen lautlos und ohne Vorwarnung und machen dich mürbe, denn ein Lw steht in aller Regel allein gegen einen Behördenapparat. Dies meinte ich mit Mut, dazu kommt, dass Auflagen eine Investition u.U. nicht mehr rentabel erscheinen lassen.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon Caramba » Fr Apr 15, 2011 10:39

Da brauchts doch keen Löschwasseranschluß, da könnt mehr doch a mit Gülle gelösch !
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon heinzi the chicken » Fr Apr 15, 2011 15:02

schimmel hat geschrieben:
Wenn unsinnige, weil nicht umsetzbare Forderungen die Produktionskosten pro Einheit um sagen wir mal 20% eröhen und der Gesamtaufwand in Verwaltungstechnischer Hinsicht sich verdoppelt, du aber keine Möglichkeit erhältst für das Produkt auch nur 1% Erlössteigerung zu erzielen, dann nenn ich das Steuerungselement Richtung Ausstieg, Zwangsbio oder Abwanderung.....denn der Kunde wird nicht einen müden Cent mehr für das Produkt bezahlen, nur weil der Produzent die (frei erfundenen) rechtlichen Anforderungen einhält!
Jetzt kapiert?


...oder es heisst einfach, es lohnt sich nicht, und man lässt es bleiben mit dem neuen Stall, bis es sich wirklich lohnt......
ich dachte immer alle sind dafür, dass man neue Ställe baut nur damit es den Tieren besser geht :lol: :lol: :lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 15, 2011 15:31

heinzi the chicken hat geschrieben:...oder es heisst einfach, es lohnt sich nicht, und man lässt es bleiben mit dem neuen Stall, bis es sich wirklich lohnt......

Nöö, der Trend zu noch größeren Einheiten wird dadurch beschleunigt. Da sind die Zusatzkosten niedriger. Verteilt sich halt schöner...
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 15, 2011 15:32

WollF_JDL310 hat geschrieben:Die oben erwähnten Auflagen zum Brandschutz sind doch sinnvoll, oder ?

Wäre ein automatischer Rauchabzug nicht auch in einem Kindergarten wünschenswert?
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon heinzi the chicken » Fr Apr 15, 2011 15:33

schimmel hat geschrieben:
.....tja Heinzi, wer keine Ahnung hat von der Produktion von Gütern, der muss sich auch nicht um Anpassung, Erneuerung und Ersatz sowie um Gesetze Gedanken machen, der nimmt einfach das, was ihm die Steuerzahler in den Rachen werfen.....nicht war Heinzi?
Wenn die Gesetze die Neuerrichtung unmöglich machen und Anpassungen z.B. im Bereich Tierschutz nicht umsetzbar sind, tja dann wird eben nicht investiert und die Produktion erfolgt in Turkmenistan, nach deinen Anforderungen selbstverständlich....


...tja Schimmel, wenn du zwei linke Hände hast und einen Stall so gross wie ein Flugzeughangar, dann ist blöd mit Umbau.....und wenn du deine eigene Lenbensmittel Mafia, ( powered by Deutscher Bauernverband) nicht dazu bringen kann, dass die endlich draufschreiben wo der verpackte Frass herkommt, dann ist man selber Schuld..... :regen:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon heinzi the chicken » Fr Apr 15, 2011 15:34

meyenburg1975 hat geschrieben:Nöö, der Trend zu noch größeren Einheiten wird dadurch beschleunigt. Da sind die Zusatzkosten niedriger. Verteilt sich halt schöner...


..mit Subevntionen? oder ohne?
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 15, 2011 15:37

heinzi the chicken hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Nöö, der Trend zu noch größeren Einheiten wird dadurch beschleunigt. Da sind die Zusatzkosten niedriger. Verteilt sich halt schöner...


..mit Subevntionen? oder ohne?


Die Baukostenzuschüße im Schweinesektor sind vernachlässigenswert. Wegen mir sollte man jegliche Zuschüße sowohl Konvi als auch Bio abschaffen.

Dann gehts aber in der Tat schneller :mrgreen:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon automatix » Fr Apr 15, 2011 16:36

schimmel hat geschrieben:
WollF_JDL310 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:Die Grundlage ist das Bundesimmissionsschutzgesetz, 4.BIMSCHV, Ziffer 7.1, Abs2, Spalte 2 oder Spalte 1,


4. BImSchV
Ausfertigungsdatum: 24.07.1985

Wer war zu dieser Zeit an der Regierung ?

Helmut Kohl, oder ?


Sind die Forderungen bzg. Brandschutz so falsch, oder wo ist das Problem ?



Wolfi, die Grundlage der Bemessung der Auflagen ist die 4. BimmschV. Das sollte heißen, dass die Größenordnung mangels Gesetze willkürlich an der Schwelle der Tabelle1 der 4. BimmschV festgemacht wird. Nicht an der Notwendigkeit der Tierrettung allgemein, denn dann müsste man sofort alle Reeth gedeckten Niederdeutschen Hallenhäuser mit deckenlastiger Erntelagerung und darunter liegender Tierhaltung der letzten 400 Jahre verbieten. Man will allein eine Steurung der sog. Massentierhaltung über den Umweg der Bürokratie erreichen ohne politische Verantwortung zu übernehmen. So kann auch der schwarz regierte Kreis oder das schwarz regierte Land ohne schlechtes Geiwssen zu haben der "Gutmenschen - Fraktion" das Wort reden.
Wie heißt es u.a. im Schreiben der Region Hannover, Titel des Pamphletes: Neuer Regelstandard der Region Hannover für den Brandschutz bei großen Tierhaltungsanlagen, Fußnote zur Überschrift: unter "großen Tierhaltungsanlagen" werden hier Tierhaltungsanlagen verstanden, die nach BImschG genehmigt werden. Für andere Ställe, vor allem wenn diese knapp nur unterhalb der durch die 4. BImschV vorgegebenen Grenzwert liegen, ist dieser Standard sinngemäß heranzuziehen."

Das ist der Freibrief für jegliche Auslegung durch die Sachbearbeitung und damit ist die Tierhaltung insgesamt betroffen. Das ist Fakt Wolffi!


und wo genau haben da die Grünen irgendwas mit zu tun gehabt?
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon automatix » Fr Apr 15, 2011 18:55

schimmel hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:[und wo genau haben da die Grünen irgendwas mit zu tun gehabt?



.....siehe Presserklärung des Herrn Christian Stroebele vom 17.5.2002:....."Meine jahrelangen intensiven Bemühungen und Verhandlungen seit Beginn dieser Wahlperiode, diese Schutzklausel gegen massive Widerstände der CDU/CSU und aus Wirtschaft und Forschung zu erreichen, haben sich schließlich gelohnt. Nachdem entsprechende grüne Vorstöße in der Verfassungsreformkommission 1990 bis 1994 sowie durch einen rotgrünen Gesetzentwurf 1999 jeweils an der Blockade der Union gescheitert waren, begrüße ich sehr, daß die Christdemokraten diesen Weg schließlich doch mitgetragen haben und die nötige 2/3-Mehrheit zur Grundgesetzänderung ermöglicht haben. Dieser Schwenk war gewiß auch dadurch motiviert, daß die Union im beginnenden Wahlkampf nicht als tierschutzfeindlich dastehen wollte. Mein Dank gilt der engagierten Lobby-Arbeit der Tierschutzverbände, die meine Verhandlungen mit den anderen Fraktionen erheblich unterstützt hat....."


http://www.stroebele-online.de/themen/r ... /1602.html

....ist das Erklärung genug? Dummheit siegt....ab jetzt sollte das Töten von Wildtieren duch Autofahrer mind. mit fahrlässiger Tötung honoriert werden....das Halten von Vögeln in Käfigen wird selbstredend sofort untersagt, wie auch das Halten von sämtlichen Zootieren und Zirkusveranstaltungen mit Tieren....ach nein, das gehört ja zur Volksbelustigung, die Tierhaltung in der Landwirtschaft nur zur Ernährung...ich vergaß....


Nein, ist es nicht. Bei dem Zitat von Stroeble gings um die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz, nicht um das Bundesimmissionsschutzgesetz, 4.BIMSCHV, Ziffer 7.1, Abs2, Spalte 2 oder Spalte 1, das du im Ausgangsposting angeführt hat.

Und ganz ehrlich, ich fands eigentlich schon abartig, daß da Leute rumliefen und anderen die Pferde oder Schafe auf der Weide abgeschlachtet haben und das war dann Sachbeschädigung.....

Aber was genau haben jetzt die Grünen mit dem Brandschutz zu tun?
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