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BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon automatix » Fr Apr 15, 2011 19:23

schimmel hat geschrieben:Also Automatix, ich erklärs jetzt noch einmal extra für dich: Die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz ist die Basis für die nun in Verbindung mit dem BimSchG bzw. der 4. BImschV formulierten Anforderungen. Die Tatsache, dass die Tiere die gleichen Ansprüche an die Rettung stellen, wie der Mensch, ist aus dem Tierschutzrecht und dessen Manifestierung im GG abzuleiten. Die Größenordnung ist willkürlich gem. der 4. BimschV, 7.1 Tabelle 1, Spalte 1 fixiert. Warum wird nun die Tierrettung im Besonderen an der Tierzahl festgemacht? Genau, weil man sie in der genannten Größenordnung weghaben möchte. Das ist politische Willensbildung mit Hilfe einer willkürlichen Festlegung von Untergrenzen....man hätte ja auch 100 Tiere als Maßstab wählen können....oder? Nein dies ist augenscheinlich eine mit dem GG, dem Tierschutz und dann mit einer frei gewählten Größenordnung begründete politische Entscheidung. Das hat weder mit Sachkunde noch mit gesundem Menschenverstand zu tun......Was ist mit dem Anspruch des Wellensittichs auf Rettung im Brandfall? Wo ist der zweite Fluchtweg für das Tier? Wie wird der Käfig im Brandfall gelöscht, wie der Brand bei ganztägiger Abwesenheit zu melden?


also wenn ich das jetzt richtig zusammenbekomme, hängst du der Künast an, daß der Stöbele den Tierschutz ins GG aufgenommen hat, auf dessen Basis dann irgendwelche Gemeindeoberen irgendwelche Ställe mit irgendwelchen obskuren Brandschutzauflagen verhindern wollen?
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon H.B. » Fr Apr 15, 2011 21:01

automatix, die Zusammenhänge sind schlüssig und entsprechen den Tatsachen. Aber wenn man etwas absichtlich nicht verstehen will, findet sich immer eine Möglichkeit, Zusammenhänge zu trennen. Ich kann dich nicht verstehen, du warst ein User der topten, was Landwirtschaft angeht - und jetzt führt du dich wie ein neidischer Ruheständler.

Hier kannst du sehen, was deine Grünen Vollpfosten abgestimmt haben.
http://www.bundestag.de/bundestag/plenu ... _baugb.pdf

Und Zitat Ströbele:
"Meine jahrelangen intensiven Bemühungen und Verhandlungen seit Beginn dieser Wahlperiode, diese Schutzklausel gegen massive Widerstände der CDU/CSU und aus Wirtschaft und Forschung zu erreichen, haben sich schließlich gelohnt.

Mann, Mann, der Volldepp. Hätte er sich die Ergebnisse von eben dieser Forschung zu Augenschein genommen, hätte er vielleicht noch verstanden, warum er sich jahrelang vergeblich abgemüht hatte und hätte seine Forderungen zurückziehen können. Der arme Mann wird wahrscheinlich mal so dumm sterben, wie er in der Politik mal angetreten ist. War J. Fischer der einzige Grüne mit Grips? Das würde erklären, warum er durch sie das erreicht hat, was er wollte - ohne daß es auch nur einer von denen gemerkt hat.


automatix, manchmal lohnt es sich, sich mit der Sache auseinanderzusetzen - nicht einfach blindlinks dummwählen und dann noch dazu stehen wollen.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon joschka » Fr Apr 15, 2011 21:32

"....die Anarchie der Ökobewegung hat gegriffen.....

Anarchie ist übertrieben. Ich würde sagen die andere Seite betreibt Anarchie und die Ökologie wehrt sich.
Grundsätzlich kann ich diese Situation nur befürworten. :klee:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon WollF_JDL310 » Sa Apr 16, 2011 9:27

Aber Schimmelchen.
ich hoffte doch so sehr endlich mal auf eine sachliche Antwort, mal wieder vergebens.

In Deinem Hass auf alle sinnvollen Änderungen (im konkreten Falle der Änderung/Erweiterung des Brandschutzes), Hass auf alles Grüne, gehe ich davon aus, dass in Deinem Farmer-Internetspiel die Rind- und anderen Vieh'chlein kein grünes sondern gelbschwarzbraunes Gras zu futtern bekommen. :shock:

Wende Dich doch an den Landrat, Bauernverband und weitere Institutionen und bitte (fordere) dass für die Landwirtschaft -besonders bei der Massenschweinhaltung ab vier Tieren :lol: - jeglicher Brandschutz abgeschafft wird.

Wenn's dann mal brennt, mach Werbung in der Lokalpresse: Geröstete Spanferkel, Grillsauen und Grillhähnchen frisch vom Bauern.


Aber mal Spässle beiseite:
Wie werden Versicherungen reagieren, wenn es brannte, und kein ausreichender Brandschutz vorhanden war.
Oder gibt es vorsorglich gar keine Brandschutzversicherungen für landwirtschaftliche Tierställe ?
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon forenkobold » Sa Apr 16, 2011 11:00

Eben...
Mir sind Brandfälle bei neuen Ställen nur durch Brandstiftung durch Joschka-Heinzi-Freunden bekannt.
BIS JETZT haben die noch keinen belegten Stall abgefackelt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon WollF_JDL310 » Sa Apr 16, 2011 13:09

schimmel hat geschrieben:Wolffi, ich denke nicht, dass ich unsachlich geantwortet habe. Im Gegenteil, deine Äußerungen sind mehr als unsachlich!

Sorry, das ich sartirisch (unsachlich ?) geworden bin, ich äusserte nur meine Meinung zu Deinem Beitrag.
schimmel hat geschrieben:Du verstehst es nicht, oder willst es nicht verstehen.
Wenn willkürlich Brandschutzauflagen formuliert werden, die aus der Industriebaurichtlinie abgeleitet und auf Tierhaltungen übertragen werden, weil der Tierschutz im GG steht, und man damit die Tierhaltungen bestimmter Größenordnungen verhindern möchte, dann ist das eben Willkür mit Hilfe des Mainstreams, geht aber an der Realität völlig vorbei.


Dass die Brandschutzrichtlinien neu gefasst bze. erweitert werden, sehe ich absolut nicht unter den Gesichtspunkten eines Tierschutzes, sondern als ein Anpassen an den Stand der Technik.


Ein anderes Beispiel aus dem Bereich Bimsch : Vor ca 35 -45 Jahren gab es in vielen kleinen Orten im Taunus kleine Galvaniken als Familienbetriebe. Es war üblich, dass die teilshochgiftigen Galvanikabwässer in den hinter dem Gewerbebetrieb fliessenden Bach abgeleitet wurden. Nach dem ersten "Umweltschutzgesetz (der ersten Bimsch)", welches damals verabschiedet wurde, mussten diese Kleingalvaniken aufrüsten mit Neutralisations- und Entgiftungsanlagen. Entweder sie konnten diesen neuen Stand der Umweltgesetzgebung stemmen und abwasseranlagentechnisch umrüsten, oder sie schlossen den Betrieb. Ihre galvanischen Arbeiten wurde dann eben von Betrieben übernommen, die rechtzeitig aufgerüstet haben.
In diesem Beispiel sehe ich ebenfalls keine Steuerung eines Marktes.
Weitere ähnliche Beispiele (Bimsch und TA Luft) kann ich gerne nennen.....Tankstellensanierungen im letzten Jahrzehnt, Luftreinhaltung an Abfallverbrennungsanlagen, Lackiereien, usw.....usf ....etc.

Deinem Argument, bzw. Deiner Rechnung, wenn auf aktuellen Brandschutz aufgerüstet wird, die Preise pro Einheit steigen um 20% kann ich nicht folgen.
Wie hast Du sie berechnet , und für welche Laufzeiten ?



Zur -nach Deiner Rechnungsart prognostizierten- Preiserhöhung bei landwirtschaftlichen Produkten, ist meine Devise: Mir macht es nichts aus, wenn ich für ein Kotelett 20 oder 50 Cent mehr bezahle, mir macht es nur im Kopf etwas aus, wenn ich ein dänisches oder holländisches Kotelett esse. Denke ich zB. an den "im Prinzip" unsinnigen Transport der Ware. Wer diesen Mehrpreis nicht aufbringen kann/will, sollte seinen Ernährungsplan überdenken, minimal umstellen oder eben ein kleines Kotelett essen.

Ich meine mal, dass die Meinung die Deutsche Landwirtschaft alleine ganz Deutschland mit Allem !! am Leben erhält, ist ein Trugschluss. Alle erforderlichen Grundnahrungsmittel aus dem Ausland herzukarren ist allerdings auch gewöhnungsbedürftig.
Heute kostete das Pfund spanischer Erdbeeren 0,78 Cent beim Lidl.
Was werden bald die deutschen Erdbeeren kosten ?
Aber Erdbeeren sind wohl fein, aber kein Grundnahrungsmittel :wink:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon stulli » Sa Apr 16, 2011 13:35

Hallo, anstatt wieder aufeinander einzudreschen und Ursachenforschung zu betreiben, versucht doch mal Lösungen für diese Behördenwillkür zu finden. Im Prinzip ist doch jeder davon betroffen, ob es der Privatmann ist, der einen teuren Rettungsweg mit verzinkter Treppe auf seinem Dach installieren muss; der Obstbauer, der sein Schnittholz aus Pflegemaßnahmen zur Kompostieranlage bringen muss oder irgendwelchen Mist und gesetzlich vorgeschriebenen Unsinn, der aus Brüssel in unserem deutschen Lande (Kanalüberprüfung, Krähenschutz udgl) verschärft wird. Die Politik hat doch oft gar keinen Einfluss auf die Verwaltung oder versteckt sich wie die Verwaltung hinter der nächsten Verwaltungsebene. Der ein oder andere kann vlt über Beziehungen was machen, ist dann aber auf der nächsten Verwaltungsebene doch wieder aufgeschmissen. Die Möglichkeiten, die unrealistischen und praxisfremden Entscheidungen nicht rückgängig machen, wiederspricht doch eigentlich der Dienstleistung, der die Staatsdiener der Bevölkerung gegenüber hat. ich kenne auch nette Sachbearbeiter. Man kann es an der E10 Geschichte ablesen, das der private Mann vlt doch Möglichkeiten hat, den teilweise verzapften Unsinn zu boykottieren. MfG
Zuletzt geändert von stulli am Sa Apr 16, 2011 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Apr 16, 2011 13:59

WollF_JDL310 hat geschrieben:: Mir macht es nichts aus, wenn ich für ein Kotelett 20 oder 50 Cent mehr bezahle, mir macht es nur im Kopf etwas aus, wenn ich ein dänisches oder holländisches Kotelett esse.


...das heisst nur wo es verpackt wurde...kann auch aus Timbuktu sein.... :lol: :prost:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon WollF_JDL310 » Sa Apr 16, 2011 16:09

schimmel hat geschrieben:Ok, noch einmal gaaaanz langsam nur für Wolffi: BimSchG = gültig für ganz Deutschland, Tierschutz= gültig für ganz Deutschland
Brandschutzauflagen willkürlich formuliert für jeden Landkreis in der Form wie er es für seine Bürger gerne hätte. Der eine mehr, weil keine Ahnung und Angst vor seinen Gutmenschen der andere weniger und nicht die Hose voll vor lauter Angst vor Tierschützern.
Die Grundlage nach Gutdünken aus der Bemessungsgrenze der BimmschV abgeleitet....nun verstanden?


Daaanke für den laangsahhhmm geschriebenen Text.
Ich halte ihn aber zunächst noch für unsinnig.
Butter bei die Fisch, schimmel:.

Welche konkrete Brandschutzauflage wurde Dir gemacht ?
Bitte nenne die Gesetzes- und/oder Verordnungsnormen/Paragrafen, die als Basis für die Erweiterung des Brandschutzes herangezogen werden. Eine "willkürliche" Formulierung und deren reale Durchsetzung durch eine Behörde muss eine gesetzliche Grundlage haben. Egal ob in D oder sonstwo in EU-Land.
Sollte bei einer behördlichen Anordnung der Eindruck entstehen, dass hier willkürlich und nach Gutdünken gehandelt wird, ist der Gang zum Rechtsanwalt obligatorisch.

Selbst ein Bußgeld von 15 Euro für ein Parkvergehen o.ä. Kleinstkram ist mit allen heranzuziehenden Paragrafen benannt. Dann erst recht mit einer Auflage zum Brandschutz, bei der ja ein paar Euro mehr in die Hand genommen werden müssen.

Wenn Du keine konkrete und nachprüfbare Angaben machen kannst, halte ich das alles für eine, sorry, schimmelige Dummschwätzerei.
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon Gockel » Sa Apr 16, 2011 16:40

WollF_JDL310 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:

Welche konkrete Brandschutzauflage wurde Dir gemacht ?
Bitte nenne die Gesetzes- und/oder Verordnungsnormen/Paragrafen, die als Basis für die Erweiterung des Brandschutzes herangezogen werden. Eine "willkürliche" Formulierung und deren reale Durchsetzung durch eine Behörde muss eine gesetzliche Grundlage haben. Egal ob in D oder sonstwo in EU-Land.
Sollte bei einer behördlichen Anordnung der Eindruck entstehen, dass hier willkürlich und nach Gutdünken gehandelt wird, ist der Gang zum Rechtsanwalt obligatorisch.

Selbst ein Bußgeld von 15 Euro für ein Parkvergehen o.ä. Kleinstkram ist mit allen heranzuziehenden Paragrafen benannt. Dann erst recht mit einer Auflage zum Brandschutz, bei der ja ein paar Euro mehr in die Hand genommen werden müssen.

Wenn Du keine konkrete und nachprüfbare Angaben machen kannst, halte ich das alles für eine, sorry, schimmelige Dummschwätzerei.


Diese zusätzlichen Auflagen, sei es als Gutachten oder teurerer Baustoff wird von der Genehmigungsbehörde des Landkreises verlangt, wenn dein Bauantrag endlich genehmigt werden soll. Das kann der. Wenn du diese zusätzlichen Auflagen nicht beibringst, dann wird dein Bauantrag nicht endgültig genehmigt werden, und der Antragsteller wartet noch länger, bis die Zinsen steigen, die Baukosten steigen, die Auflagen noch teurer werden und der Mut endgültig dahin schwindet. Eigentlich wird so eine Investition auf einem Betrieb durchgeführt, damit der Junior ein Auskommen auf dem Betrieb hat.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon WollF_JDL310 » Sa Apr 16, 2011 17:57

Schimmel.
Also es betrifft Dich nicht direkt.

Wo bitte kann ich etwas über die "Aktuelle Diskussion" nachlesen ?
Hast Du wenigsten dafür mal einen Link, o.ä. offiziellen Hinweis ?

Plan- und paragrafenlose Behördenwillkür lässt sich leider nur an konkreten Beispielen festmachen, das hast Du immer noch nicht dargelegt.

Mit idiotischer Veggi- und Tierschützerschimpfe -es fehlen übrigens die Gutmenschen und die Bambi-Dingens- ist es nicht getan.



Ein Hinweis auf den Art. 20a des GG, ist doch nicht so ganz verkehrt, in diesem Zusammenhang ?
Soll ich Dich für jemanden halten, der beim Brand im Stall die Türen extra noch verrammelt, damit keine Sau herauskommt ?


Was mir echt nicht in den Schädel will, ist wirklich, wie schräg Du argumentierst (fast polemisierst) um den Fokus auf die, ach so immer mehr bemitleidenswerten, Landwirte zu lenken. Meines Erachtens geht es für jede Bevölkerungsgruppe und jegliche Branche durch Erneuerungen immer und unaufhaltsam weiter.
Wenn ich die Nachbarn so sehe, neue Biogasanlage der etwas größeren Art, (Bio-?)-Rindviehhaltung ganzjährig auf der Weide, neuer sehr dicker Trecker, samt neuen noch dickeren Güllefässern und Ladewagen, neuer großer Milchviehstall.....und das alles innerhalb der fünf Jahre, in denen ich hier wohne. Also ich nehme mal ganz stark an, er hat den Trend der sich ändernden Zeit erfasst.

Ja logo auch, er kann seine Zeit auch nicht im Landtreff vertütteln :lol:

Hätte er die 120 Säu'le in den Stallungen von 19-hundertdunnemalsvordemersten Weltkrieg vom Vadder weiter gemacht, müsste er jetzt wieder als Schlosser in der Fabrik, seine Frau wieder als zB. Halbtagskraft beim Lidl o.ä. schaffen.

Wer nur flennt und nicht vorwärts schaut, den bestraft das Leben.............oder so ähnlich. :wink:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon WollF_JDL310 » Sa Apr 16, 2011 18:11

Sodele nur selber suchen macht schlau:

Der Text des RP-Hannover:
http://www.hannover.de/de/buerger/pres_ ... pm511.html

Auf den ersten und zweiten Blick doch nicht so verkehrt, was gemacht werden soll.
Wieso einen Stall, der weitweg vom Schuss liegt, mit Brandmeldern usw. zu versorgen ?

Betrifft es Dich, Schimmel, bist Du als "Massentierhalter" davon betroffen ?
...oder war es doch nur wieder ein willkommener Anlass auf Veggies, Tierschützer, Gutmenschen..... usw. loszugehen. :lol:
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Apr 16, 2011 20:18

Gockel hat geschrieben: Eigentlich wird so eine Investition auf einem Betrieb durchgeführt, damit der Junior ein Auskommen auf dem Betrieb hat.


....ist das nicht eine Art Teufelskreis...jeder neue Stall ehöht die Futtermittelpreise....jeder neue Stall erhöht die Pachtkosten...jeder neue Stall ehöht das Angebot auf dem Markt und senkt den Preis....und jeder grössere Stall, nimmt kleineren die Arbeitsplätze......weil in der neuen Anlage mit 80.tsd Geflügel doch nur 2 Polen auf 320 euros arbeiten..... n8
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon H.B. » Sa Apr 16, 2011 21:19

Würde die Welt tatsächlich stehen bleiben, hättest du recht.Das hatten die schon in den 60igern behauptet. Hätte sich Deutschland explizit daran gehalten, würde zB. heute in Deutschland keine Milch mehr produziert, kein Schwein und keine Henne mehr gefüttert, und dein "Teufel"skreis wär endlich unterbrochen. Subsitenzlandwirtschaft und Armut würden das Bild Deutschlands prägen, sofern nicht vom Ausland Hilfe....
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Re: BIMSCHG als Steuerungsinstrument

Beitragvon Gockel » So Apr 17, 2011 10:02

WollF_JDL310 hat geschrieben:Schimmel.Wenn ich die Nachbarn so sehe, neue Biogasanlage der etwas größeren Art, (Bio-?)-Rindviehhaltung ganzjährig auf der Weide, neuer sehr dicker Trecker, samt neuen noch dickeren Güllefässern und Ladewagen, neuer großer Milchviehstall.....und das alles innerhalb der fünf Jahre, in denen ich hier wohne. Also ich nehme mal ganz stark an, er hat den Trend der sich ändernden Zeit erfasst.


Diese Zukunftsinvestitionen lassen sich nur finanzieren, wenn der Junior oder Juniorin den Betrieb mindestens 20 Jahre erfolgreich weiterführt. Also auch ein erhebliches Risiko wird hier geschultert.
Und dann passen diese juristisch nicht abgesicherten zusätzlichen Auflagen, deren zusätzlichen Nutzen man auch nicht erkennen kann, nicht in diese Welt.
Obige Sichtweise, wie sie dort beschrieben wird, ist auch immer der Aufhänger für eine umfassende Neiddiskussion, die dann mit dem Mantel des Umweltschutzes verdeckt werden soll. Jeder Sachbearbeiter bestätigt dies in internen Gesprächen.
Zuletzt geändert von Gockel am So Apr 17, 2011 10:56, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Gockel

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