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BIO zum verzweifeln??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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76 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Birlbauer » Mi Mai 16, 2018 20:44

@Paule: Danke für Deinen sachdienlichen Hinweis.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » Mi Mai 16, 2018 20:51

Nix für ungut, aber das ist wohl die einzige Lösung Düngen dürfen die Biobetriebe doch auch wenn sie ins Minus mit den Hauptnährstoffen kommen :wink:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon andy23 » Do Mai 17, 2018 5:39

Heinrich Löwe hat geschrieben:Lieber einmal jetzt die Geduld aufbringen, und dann hast Ordnung drin ;-)
1. Schnitt kann man vielleicht auch Heu machen und verkaufen, dann noch 1-2 mal Mulchen.
Und das 3 Jahre lang. Der Acker ist sauber und Du hast phantastischen Ertrag danach.
-------
Mechanisch: Die Wurzeln müssen oben auf zu liegen kommen, ohne Bodenanhaftung! Egal wie. Geht auch mit Herzschar und dann mit Striegel durchkämmen. Hab ich ich gemacht, als ich den Vibrocat noch nicht hatte. Auf einer Linie ausgehoben den Striegel, und dann mit dem Ladewagen die Queckenschwad abgefahren.
Dranbleiben! Immer stören wenn die Wurzeln wieder austreiben!
Das funktioniert nur etwa 10 cm tief, so tief wie der Herzschar-Grubber geht.
Treibt die Quecke aus dem Bereich 10-20 cm neu aus, dann nochmal mit Vorschäler Pflügen (die schon vertrockneten Quecke kommt dann auf die Pflugsohle zu liegen) und die ganze Geschichte von vorn.
Nebenbei reduzierst Du auf die Art -schwarz machen- durch Ankeimen/Vernichten den Samenvorrat der Samenunkräuter.
Aber: Garemäßig gibst Du dem Boden dann den Rest…Danach trotzdem Kleegras wenigstens ein Jahr.
Viel Erfolg. Ist kein Hexenwerk. Nur Ausdauer und Geduld ;-)



Ja da hast du schon sehr recht :)

Ok alles klar :wink:


Ja das klingt alles ziemlich sinnvoll und helfend;)


Ich werd mir das alles überlegen wie ich das am besten anstelle
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon heico » Do Mai 17, 2018 5:56

Bei Quecken sehe ich auch die mechanische Methode als zielführend.
Ab April fräsen (würde auch jetzt noch nicht zu spät sein) und dann alle 10 Tage mit dem Grubber bis 10 cm tief grubbern.
Mit der Fräse deswegen, weil dann der Acker den Grubber evtl nicht verstopft und keine Querdämme von Quecken entstehen, die mit dem Ladewagen abgefahren werden müssen. Nach 5 bis 6 Grubberanwendungen wird dann gepflügt und die Zwischenfrucht eingebracht. Sommerwicke ist perfekt dafür. Sie macht alles dicht und im Spätherbst ist ein perfekter Acker für Weizen/Roggen oder Winterfurche vorhanden.
heico
 
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon böser wolf » Do Mai 17, 2018 7:07

andy23 hat geschrieben:Hallo, wir haben zuhause 2ha Ackerland ums haus(wird seit ca. 15 jahren biologisch bewirtschaftet).

mein vater hat keine landwirtschaftliche Ausbildung und hat damals sich wahrscheinlich bezüglich Arbeitsintensität bei bio nicht viel gedacht. auf Jeden Fall sind diese FLächen jetzt extrem verunkrautet. Ich (Sohn) bin noch recht jung hab aber eine abgeschlossene landw. Ausbildung.

gerne würde ich diese Flächen weiterhin selbst auf BIO bewirtschaften, bezüglich dem Unkraut seh ich aber irgenwie keinen Ausweg. Weil den Unkraut druck der in den letzten 15 Jahren entstanden ist, wird man auch mit der besten Biologischen wirtschaftsweise nicht mehr wegbekommen.

der einfachste weg wäre natürlich für ein paar Jahre auf konventionell umzustellen um den Unkrautdruck zu mindern und dann irgendwann wieder auf Bio umzustellen. dies ist aber irgendwie nicht Sinn der ganzten sache.

Natürlich gehört eine anständige Fruchtfolge, Wirtschaftsweise dazu um den Unkrautdruck zu mindern. was gäbe es aber noch für Möglichkeiten?

ein Paar Jahre auf Kleegras(vom Ertrag dieser Felder sind wir natürlich finanziell nicht abhängig) umzustellen wäre wahrscheinlich auch sinnvoll, aber so sehr kann man den Unkrautdruck auch nicht mindern oder?

hättet ihr noch ideen oder Vorschläge?

Mfg



ich kann und will zu bio-ackerbau nichts schreibnen , weil mir einfach die kompetenz fehlt , aber einen guten rat nöchte ich dir an die hand geben .
ich würde mich an deiner stelle an heico´s ratschlägen orientieren , der hat langjähriger erfahrung im bio bereich und hat bestände , da hinter kann sich mancher konvi verstecken !
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Do Mai 17, 2018 10:16

Oder sich gleich auf den Anbau von Quecke (die Zuckerrübe des kleinen Mannes :) ) spezialisieren :roll: In der Ukraine holen die aus 1m² bis zu 2,5kg Wurzeln ausm Acker. :lol: Wer den Schnaps mal probiert hat, überlegt's sich dann schon mal...oder man mischt's dem Vieh (Pferde,Schweine) unters Futter, wird gerne angenommen.
Unkonventionell
 
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Juwel » Do Mai 17, 2018 10:18

lama-bauer hat geschrieben:Servus,bei den vielen Wurzelunkräutern solltest du wohl auf sowas umstellen. https://www.youtube.com/watch?v=TFxNdCZes60
oder so https://www.youtube.com/watch?v=q5y_1Qoi11w
MFG


Schöne Videos, aber doch nur ein Versuch.
Hast Du Ergebnisse, ist der Mais gewachsen?
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon germane » Do Mai 17, 2018 10:36

In einer Branche, die auf Tierschutz setzt und gegen das Insektensterben arbeitet sollten Verfahren wie hier

lama-bauer hat geschrieben:Servus,bei den vielen Wurzelunkräutern solltest du wohl auf sowas umstellen. https://www.youtube.com/watch?v=TFxNdCZes60
oder so https://www.youtube.com/watch?v=q5y_1Qoi11w
MFG


nicht angewendet werden.

Da scheint der Tierschutz auf einem ähnlichen Niveau zu stehen wie hier:

https://www.stern.de/tv/versaeumnisse-b ... 84170.html

Wenn da mal ein Kitz oder ein Häschen in der Zwischenfrucht sitzt und dann fährt der Bauer mit der Walze drüber. Oh Gott! Mulchen gehört im Bio- Landbau auch verboten, weil da alles Leben vernichtet wird.
Wenn ich dann noch an das Abflammen im Gemüsebau denke, fühle ich mich in meiner Meinung bestätigt, dass das Insektensterben Folge des Bio-Landbaues ist.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » Do Mai 17, 2018 12:16

Jede Art von Landwirtschaft ist BIO was denn sonst?- alles was dann sonst als Besser definiert und bezeichnet wird ist zum Teil Verarschung der Dummen Bevölkerung. :mrgreen:

Unsere heutige PSM sind oft ökologisch gesehen weitaus besser als das was mit hohen Aufwand als ÖKO bezeichnet wird. :idea:

Zum Geldverdienen ist ÖKO ja hervorragend geeignet und auch legitim :klug:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon AEgro » Do Mai 17, 2018 12:33

Paule,
ich teile selten deine Meinung.
Aber hier hast du meine vollste Zustimmung !
Daumen hoch !
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon böser wolf » Do Mai 17, 2018 13:21

AEgro hat geschrieben:Paule,
ich teile selten deine Meinung.
Aber hier hast du meine vollste Zustimmung !
Daumen hoch !
Gruß AEgro
Paule1 hat geschrieben:Jede Art von Landwirtschaft ist BIO was denn sonst?- alles was dann sonst als Besser definiert und bezeichnet wird ist zum Teil Verarschung der Dummen Bevölkerung. :mrgreen:

Unsere heutige PSM sind oft ökologisch gesehen weitaus besser als das was mit hohen Aufwand als ÖKO bezeichnet wird. :idea:

Zum Geldverdienen ist ÖKO ja hervorragend geeignet und auch legitim :klug:



sorry jungs , aber man sich auch selber etwas einreden !

bio ist eine echte niesche und der strukturwandel wäre ohne diese niesche noch rasanter .
mir ist ein nebeneinander lieber als gegeneinander , was mich stört ist die einseitige sicht auf das große ganze ..........
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon heico » Do Mai 17, 2018 16:31

Paule1 hat geschrieben:Jede Art von Landwirtschaft ist BIO was denn sonst?- alles was dann sonst als Besser definiert und bezeichnet wird ist zum Teil Verarschung der Dummen Bevölkerung. :mrgreen:

Unsere heutige PSM sind oft ökologisch gesehen weitaus besser als das was mit hohen Aufwand als ÖKO bezeichnet wird. :idea:

Zum Geldverdienen ist ÖKO ja hervorragend geeignet und auch legitim :klug:


Zum Geldverdienen sind beide Formen nicht geeignet. Da gibt es Besseres.
Wenn das so toll ist mit den PSM dann wird sich das durchsetzen. Im Augenblick geht es aber erstmal bergab.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Qtreiber » Do Mai 17, 2018 18:20

Wer erklärt mir hier den Unterschied zwischen "konventioneller" und "seriöser" Biolandwirtschaft ? (ernst gemeinte Frage)
Qtreiber
 
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon andy23 » Do Mai 17, 2018 18:57

böser wolf hat geschrieben:
andy23 hat geschrieben:Hallo, wir haben zuhause 2ha Ackerland ums haus(wird seit ca. 15 jahren biologisch bewirtschaftet).

mein vater hat keine landwirtschaftliche Ausbildung und hat damals sich wahrscheinlich bezüglich Arbeitsintensität bei bio nicht viel gedacht. auf Jeden Fall sind diese FLächen jetzt extrem verunkrautet. Ich (Sohn) bin noch recht jung hab aber eine abgeschlossene landw. Ausbildung.

gerne würde ich diese Flächen weiterhin selbst auf BIO bewirtschaften, bezüglich dem Unkraut seh ich aber irgenwie keinen Ausweg. Weil den Unkraut druck der in den letzten 15 Jahren entstanden ist, wird man auch mit der besten Biologischen wirtschaftsweise nicht mehr wegbekommen.

der einfachste weg wäre natürlich für ein paar Jahre auf konventionell umzustellen um den Unkrautdruck zu mindern und dann irgendwann wieder auf Bio umzustellen. dies ist aber irgendwie nicht Sinn der ganzten sache.

Natürlich gehört eine anständige Fruchtfolge, Wirtschaftsweise dazu um den Unkrautdruck zu mindern. was gäbe es aber noch für Möglichkeiten?

ein Paar Jahre auf Kleegras(vom Ertrag dieser Felder sind wir natürlich finanziell nicht abhängig) umzustellen wäre wahrscheinlich auch sinnvoll, aber so sehr kann man den Unkrautdruck auch nicht mindern oder?

hättet ihr noch ideen oder Vorschläge?

Mfg



ich kann und will zu bio-ackerbau nichts schreibnen , weil mir einfach die kompetenz fehlt , aber einen guten rat nöchte ich dir an die hand geben .
ich würde mich an deiner stelle an heico´s ratschlägen orientieren , der hat langjähriger erfahrung im bio bereich und hat bestände , da hinter kann sich mancher konvi verstecken !



Danke für deine Meinung ;)
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Frankenbauer » Do Mai 17, 2018 21:45

Qtreiber hat geschrieben:Wer erklärt mir hier den Unterschied zwischen "konventioneller" und "seriöser" Biolandwirtschaft ? (ernst gemeinte Frage)


Ich versuchs mal und das als konventioneller Betrieb.
Alös Seriös sehe ich die Bios, die das Ganze aus Überzeugung, in einem Verband organisiert und mit einem Konzept, das weiter als die fünf Jahre Verpflichtungszeitraum reicht machen.
Als unseriöses Bio sehe ich die Betriebe, die für fünf Jahre umstellen, gleichzeitig den Großteil ihrer Flächen zu Blühwiesen machen, sofort alle irgendwann mal zu Grünland gewordenen Flächen umbrechen, konventionelles Stroh, Mist und Gülle düngen bis nichts mehr geht (DÜVO) aber an jedem Stammtisch erklären, wie viel Geld man mit Bio verdient. Die stehen für mich auf dem Trittbrett der überzeugten Bios und machen denen das Leben schwer, bzw. graben denen das Wasser ab. Scheinheilig ist hier aber auch die Politik, die die Vorgaben so weit gelockert hat, dass alles oben geschriebene völlig legal ist.

Gruß

Werner
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