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BIO zum verzweifeln??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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76 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » Fr Mai 18, 2018 6:51

Wer möchte schon gerne die BIO-Tonnen des Landkreises als Dünger auf seinen Felder haben :?:

Wer das nicht macht ist für mich ein BIO - Betrieb

Scönen Tag noch :prost:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon germane » Fr Mai 18, 2018 9:55

heico hat geschrieben:Wenn das so toll ist mit den PSM dann wird sich das durchsetzen. Im Augenblick geht es aber erstmal bergab.


Die PSM-Angst als Werbeargument für den Bio-Landbau. Ich habe in den letzten Jahrzehnten nichts mitgekriegt, dass ein Verbraucher von PSM krank geworden wäre.

[b]Wirkliche Probleme machen die modernen, hochgezüchteten Sorten:[/b]

Die Weizendiskussion dürfte allgemein bekannt sein.
Nun scheinen auch die modernen Apfelsorten bei vielen Leuten Probleme zu verursachen. Ich kenne jemand, der hat das schon vor 10 Jahren gesagt.

Und es wird an allen Nahrungspflanzen herumgezüchtet. Wenn die Bio-Bauern besonders gesunde Sorten züchten und anbauen, um nicht spritzen zu müssen, hört sich das gut an.
Aber es ist zu erwarten, dass besonders gesunde Sorten beim Verzehr auch besonders giftige Sorten sind. Weil die besondere Gesundheit muss ja irgendwo herkommen. Da züchtet man Stoffe hoch, bzw. hinein, die wie Pestizide wirken. Und da wird doch momentan überhaupt nichts geprüft.

Und es gibt noch einen anderen Effekt:

Wenn eine Pflanze durch ein chemisches Fungizid geschützt wird, entwickelt sie nicht soviel natürliche Gifte.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon kaltblutreiter » Fr Mai 18, 2018 12:05

Noch ein Tipp aus der Praxis: Wenn Du striegelst bzw. grubberst gegen Quecke und Co., dann mach das morgens an einem sonnigen Tag. Durch die Sonne kriegen die herausgerissenen Unkräuter nochmal einen herben Dämpfer weg und vertrocknen eher, als dass sie wieder anwachsen.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » Fr Mai 18, 2018 20:46

Das mit dem vertrocknen ist ja wohl nichts Neues das mach ich auch um die Felder die Quecken zu bekämpfen grubbern wenn es warm und trocken ist :idea:

Aber das Bio Betriebe alte Sorten verwenden ist mir Neue, bei Kartoffeln und Getreide und oft auch Maishaben die die selben Sorten wie die Konventionen Betriebe, sie dürfen ja wenn nicht verfügbar Pflanz und Staatgut von nicht Bio - Vermehrern nutzen. :idea:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Sa Mai 19, 2018 8:56

Qtreiber hat geschrieben:Wer erklärt mir hier den Unterschied zwischen "konventioneller" und "seriöser" Biolandwirtschaft ? (ernst gemeinte Frage)


Höchstens per PN. Alles andere ist leider Perlen vor die Säue. Hier gibt's leider den ein oder anderen Genossen, der recht wenig Ahnung von der Natur hat...und davon reichlich :lol:

Manche Konvis verachten halt, was sie ernährt und wenn mal wer mit einer unüblichen Einstellung daher kommt, verhalten sie sich wie die Pharisäer (nicht die CSU, ich mein wirklich die Typen die Jesus ans Kreuz nageln ließen). Die haben vielleicht etliche Hektar Land, aber im Geiste sinds und bleibens halt Kleingärtner :roll:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Qtreiber » Sa Mai 19, 2018 9:31

Unkonventionell hat geschrieben:Höchstens per PN.

Lieber nicht. Es könnte meinen begrenzten geistigen Horizont überfordern.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Sa Mai 19, 2018 9:49

Qtreiber hat geschrieben:Lieber nicht. Es könnte meinen begrenzten geistigen Horizont überfordern.


Oh, wenn Sie sich angesprochen fühlen, tut es mir leid, das war nicht so gemeint. Ich dachte der Verweis auf die üblichen Verdächtigen sei ausreichend genug. Sorry. :oops:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon stamo » Sa Mai 19, 2018 15:55

Bio: Eine Kontrollstelle macht einen Stempel drauf.
Kein Bio: Alles andere.

So schwer ist das nicht, aber einige wollen das nicht verstehen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon heico » So Mai 20, 2018 10:20

germane hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Wenn das so toll ist mit den PSM dann wird sich das durchsetzen. Im Augenblick geht es aber erstmal bergab.


Die PSM-Angst als Werbeargument für den Bio-Landbau. Ich habe in den letzten Jahrzehnten nichts mitgekriegt, dass ein Verbraucher von PSM krank geworden wäre.

[b]Wirkliche Probleme machen die modernen, hochgezüchteten Sorten:[/b]

Die Weizendiskussion dürfte allgemein bekannt sein.
Nun scheinen auch die modernen Apfelsorten bei vielen Leuten Probleme zu verursachen. Ich kenne jemand, der hat das schon vor 10 Jahren gesagt.

Und es wird an allen Nahrungspflanzen herumgezüchtet. Wenn die Bio-Bauern besonders gesunde Sorten züchten und anbauen, um nicht spritzen zu müssen, hört sich das gut an.
Aber es ist zu erwarten, dass besonders gesunde Sorten beim Verzehr auch besonders giftige Sorten sind. Weil die besondere Gesundheit muss ja irgendwo herkommen. Da züchtet man Stoffe hoch, bzw. hinein, die wie Pestizide wirken. Und da wird doch momentan überhaupt nichts geprüft.

Und es gibt noch einen anderen Effekt:

Wenn eine Pflanze durch ein chemisches Fungizid geschützt wird, entwickelt sie nicht soviel natürliche Gifte.


Deine Phantasie geht wieder mit dir durch. Alles was da nicht passt wird ausgeblendet.

Nein der Bioanbau braucht die neuen Sorten nicht weil gar nicht so viel Ertrag verlangt wird und die Krankheiten die mit der Hochleistung zusammenhängen, werden auch nicht gebraucht.
Uns reichen die Sorten die schon abgelaufen sind. Aber die sind vom Markt verschwunden.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » So Mai 20, 2018 11:22

Uns reichen die Sorten die schon abgelaufen sind. Aber die sind vom Markt verschwunden.

wie denn was denn??

Wenn sie verschwunden sind ,können sie doch nicht mehr angebaut werden :idea:

also bei Kartoffelen haben die Bio-Betriebe keine anderen Sorten, wenn das Bamberger Hörnchen als normale Sorte bezeichnet wird.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Di Mai 22, 2018 10:13

stamo hat geschrieben:Bio: Eine Kontrollstelle macht einen Stempel drauf.
Kein Bio: Alles andere.

So schwer ist das nicht, aber einige wollen das nicht verstehen.


Fast.
Bio-Konventionell: Alte Strukturen beibehalten; juristische Grauzonen/Gesetzeslücken nutzen; nur so viel wie nötig machen um Status "Öko" zu erhalten/bekommen.

Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Manfred » Di Mai 22, 2018 10:42

@Unkonventionell:
Die Begriffe Bio und Ökologischer Landbau sind zerstört und verbraucht.
Dem noch nachzuheulen, bringt nichts mehr.
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Wie kehrt man eine Treppe

Beitragvon adefrankl » Di Mai 22, 2018 11:25

Unkonventionell hat geschrieben:
Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.


geht das vielleicht so:https://www.unzensuriert.at/content/0026812-Berlinerin-spricht-hauptberuflich-mit-Muecken-damit-sie-nicht-stechen
Ansonsten schwingt da oft eine gewisse Naturmystik mit nachdem natürliche Stoffe/gifte eben nicht so schädlich sind wie irgendetwas was mit Chemie zu tun hat, dass die Natur immer gut ist ....
Natürlich macht es keinen Sinn gegen die Natur zu wirtschaften. Das ist dann so wie die Treppe von unten nach oben zu kehren.
aber Bio wirkt für mich manchmal einfach so, als ob man den Schmutz einfach als schön deklariert und manchmal sogar noch zusätzlichen ausstreut.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon germane » Di Mai 22, 2018 11:33

Manfred hat geschrieben:@Unkonventionell:
Die Begriffe Bio und Ökologischer Landbau sind zerstört und verbraucht.
Dem noch nachzuheulen, bringt nichts mehr.


Bei den Verbrauchern und bei der Presse ziehen die Begriffe schon noch. Aus eigener Erfahrung, sage ich mal, dass wenn ein Bauer etwas macht, das sinnvoll klingt, dann kann das für die Presse nur ein Biobauer sein.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon germane » Di Mai 22, 2018 12:03

Unkonventionell hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:Bio: Eine Kontrollstelle macht einen Stempel drauf.
Kein Bio: Alles andere.

So schwer ist das nicht, aber einige wollen das nicht verstehen.


Fast.
Bio-Konventionell: Alte Strukturen beibehalten; juristische Grauzonen/Gesetzeslücken nutzen; nur so viel wie nötig machen um Status "Öko" zu erhalten/bekommen.

Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.


Bei Bio sind die Statuten schon so ausgelegt, dass viele man Möglichkeiten hat. Deswegen bin für ein strikte Trennung von bio und konvi.

Und der Begriff "unterordnen" geht mir zu weit. Z.B. " anpassen" gefiele mir besser.

Heico,
man muss etwas Phantasie entwickeln um weiter zu kommen. Z.B. Pflanzenzüchtung:
Im Greenpeace-Magazin wurden die Biozüchter von SATIVA gelobt für die Züchtung einer gegen Samtfleckenkrankheit resistenten Tomatensorte. Die Resistenz muss ja irgendwo herkommen. Am wahrscheinlichsten ist, dass Chemikalien in den Tomaten hoch- bzw. hineingezüchtet wurden, die wie Pestizide wirken. Und hier taucht dann die Frage nach der Bekömmlichkeit auf. Ich selber würde momentan lieber ein paar Spuren eines geprüften chemischen Pestizids in Kauf nehmen, als ein total ungeprüftes Zuchtprodukt.
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