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BIO zum verzweifeln??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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76 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Wie kehrt man eine Treppe

Beitragvon Unkonventionell » Di Mai 22, 2018 13:19

adefrankl hat geschrieben:
Unkonventionell hat geschrieben:
Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.


geht das vielleicht so:https://www.unzensuriert.at/content/0026812-Berlinerin-spricht-hauptberuflich-mit-Muecken-damit-sie-nicht-stechen
Ansonsten schwingt da oft eine gewisse Naturmystik mit nachdem natürliche Stoffe/gifte eben nicht so schädlich sind wie irgendetwas was mit Chemie zu tun hat, dass die Natur immer gut ist ....
[...]


Normalerweise ignoriere ich es, wenn sich Menschen selbst diskreditieren, aber eine solche Undifferenziertheit kann ich einfach nicht stehen lassen. Da kommt einfach der Biochemiker in mir raus, sorry. ALLES Stoffliche ist chemisch. Gemeint ist wohl synthetisch/semi-synthetisch/nicht synthetisch.
Über 80% meiner PSM kann ich unverdünnt oral meinem Körper zuführen. 20% fallen auf oxalsäurehaltige, allantoinhaltige oder manche triterpensaponinhaltige Auszüge. Tabakaszüge werden ja zum Glück nicht mehr verwendet, eine letale Vergiftung damit zählt zu den schlimmsten Formen diese Welt zu verlassen...


@germane
Ich habe bewußt "unterordnen" geschrieben, weil das "Teil" unter dem "Ganzen" steht, so in der Hierarchie. Aber "anpassen" passt doch besser, da haben Sie recht!
Unkonventionell
 
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Textverständnis

Beitragvon adefrankl » Di Mai 22, 2018 14:31

Unkonventionell hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:
Unkonventionell hat geschrieben:
Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.


geht das vielleicht so:https://www.unzensuriert.at/content/0026812-Berlinerin-spricht-hauptberuflich-mit-Muecken-damit-sie-nicht-stechen
Ansonsten schwingt da oft eine gewisse Naturmystik mit nachdem natürliche Stoffe/gifte eben nicht so schädlich sind wie irgendetwas was mit Chemie zu tun hat, dass die Natur immer gut ist ....
[...]


Normalerweise ignoriere ich es, wenn sich Menschen selbst diskreditieren, aber eine solche Undifferenziertheit kann ich einfach nicht stehen lassen. Da kommt einfach der Biochemiker in mir raus, sorry. ALLES Stoffliche ist chemisch. Gemeint ist wohl synthetisch/semi-synthetisch/nicht synthetisch.
Über 80% meiner PSM kann ich unverdünnt oral meinem Körper zuführen. 20% fallen auf oxalsäurehaltige, allantoinhaltige oder manche triterpensaponinhaltige Auszüge. Tabakaszüge werden ja zum Glück nicht mehr verwendet, eine letale Vergiftung damit zählt zu den schlimmsten Formen diese Welt zu verlassen...

Also bzgl. der Biochemie sehe ich keinen Widerspruch zu meiner Aussage. Allerdings würde ich meinen Ironiedetektor nachjustieren, das kann das Textverständnis in solchen Fällen klar verbessern. (Hinweis: Für mich ist Naturmystik keineswegs positiv besetzt. Ist ehr ein Syndrom bei Leuten die meist Pech beim Nachdenken haben und Physik, Chemie ... für dunkle Geheimwissenschaften halten)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Textverständnis

Beitragvon Unkonventionell » Di Mai 22, 2018 15:07

adefrankl hat geschrieben:Also bzgl. der Biochemie sehe ich keinen Widerspruch zu meiner Aussage. Allerdings würde ich meinen Ironiedetektor nachjustieren, das kann das Textverständnis in solchen Fällen klar verbessern. (Hinweis: Für mich ist Naturmystik keineswegs positiv besetzt. Ist ehr ein Syndrom bei Leuten die meist Pech beim Nachdenken haben und Physik, Chemie ... für dunkle Geheimwissenschaften halten)


Bitte?! Wo und wie soll man denn nachvollziehen können, ob etwas ironisch gemeint ist oder nicht? Ihren Tonfall kann ich ja schlecht hören... die jungen Leute im Internet benutzen sowas: *ironie an* /*ironie aus*, davon sollten Sie vielleicht Gebrauch machen, bevor man annehmen könnte, dass getroffene Hunde bellen!
Es handelt sich übrigens nicht um einen Widerspruch, sondern um eine unzureichende Definition, womit ein naturwissenschaftlicher Laie offenbar weniger Probleme zu haben scheint ;)
Sie wollen in der Landwirtschaft aktiv sein, aber Naturmystik ist bei ihnen negativ besetzt? Also ohne Philosophie unterwegs. Schade, so ganz ohne emotionale Bindung einen Beruf auszuüben...
Jedenfalls besteht zwischen Naturmystik und Biochemie kein Widerspruch, höchstens für Leute, welche die Quantenmechanik nicht durchdrungen haben. :lol:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Rohana » Di Mai 22, 2018 19:42

Hallo Unkonventionell, bist du nun Biochemiker oder Landwirt? :roll:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon heico » Di Mai 22, 2018 19:51

Unkonventionell - you can say you to me. :D
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » Di Mai 22, 2018 20:51

:prost: Scheiß drauf dann fehlder NIX oder so :prost:

:idea: Alles was wächst ist doch BIO :idea: Und da machen manche so einen Zirkus als ob da was besonders dabei wäre n8
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Do Mai 24, 2018 8:09

Rohana hat geschrieben:Hallo Unkonventionell, bist du nun Biochemiker oder Landwirt? :roll:


Das Eine schließt das Andere ja nicht aus :klug: Und für mich sieht die Rechnung so aus: Philosophie + Biochemie = Landwirtschaft. Es wäre mehr als wünschenswert, wenn sich der gemeine Landwirt intensiv mit diesen Wissenschaften auseinandersetzen würde. Für sein eigenes, aber auch das Gemeinschaftswohl! :idea:

@TE
Man könnte natürlich auch in die Queckenproduktion zwecks Schnapserzeugung gehen! :lol: Und wenn morgen der Krieg ausbricht, sind wir über jede Distelwurzel froh! (die ganze Pflanze ist essbar) Oder man "erntet" das Zeug und verkauft es als Kaninchenfutter :wink:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Rohana » Do Mai 24, 2018 8:46

Das eine schliesst zwar das andere nicht aus, aber ich halte es für mehr als fraglich, ob man mit einem Studium der Philosophie und Biochemie in der Landwirtschaft sonderlich weit kommt. Wie siehts also aus mit den tatsächlichen landwirtschaftlichen Kenntnissen, nicht nur Theorie sondern auch Praxis? ;)
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon stamo » Do Mai 24, 2018 15:19

Drei Jahre Ausbildung im Treckerfahren und Kuhtittenzupfen bringen dich auch nicht viel weiter.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Rohana » Do Mai 24, 2018 16:28

Mit Kenntnissen in ausschliesslich Treckerfahren und (Kuh)Tittenzupfen wird man keinen Abschluss erhalten. Hoffe ich zumindest.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Ulikum » Fr Jun 01, 2018 15:18

Rohana hat geschrieben:Mit Kenntnissen in ausschliesslich Treckerfahren und (Kuh)Tittenzupfen wird man keinen Abschluss erhalten. Hoffe ich zumindest.


:mrgreen: Braucht man überhaupt noch einen einen Abschluss ?

Das Wissen gibts doch gratis in den Internetforen- zumindest in der Theorie,
und was ich nicht weiß kann ich mir doch dazu kauften, die Betriebsgröße muss nur stimmen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Fendt 308ci » Fr Jun 01, 2018 20:47

Passend zum Thema: Bio - zum verzweifeln für die Feldnachbarn!

Nachfolgend mal ein paar Inpressionen meines Bio - Feldnachbarn an mehreren Schlägen, damit ihr mal seht, wo die Steuergelder nutzlos verschwendet werden:

20180527_095355-816x459.jpg
Bio Disteln mit Ackerbohnenuntersaat

20180527_095351-816x459.jpg

20180527_095337-816x459.jpg
Einige kämpfen sich durch


Erst beim näheren hinschauen kann man erkennen, was da eigentlich angebaut wurde.

Leider machen die Disteln vor den Feldgrenzen keinen Halt und breiten sich jährlich stärker auf meinen Schlägen aus.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Paule1 » Fr Jun 01, 2018 21:20

Muß nicht ein Konventioneller betrieb wegen den Pflanzenschutz 18 m Abstand zu BIO halten??

Das wäre ja OK. wenn auch die BIO Betriebe bei solch einer Verunkrautung auch einen Abstand zu den Koventionellen halten müßten, nur wieviel Meter wäre hier gerechtfertigt wegen dem Unkraut-Flug :?:

Entschädigung sollten sie jedoch allemal zahlen müssen :klug: die bekommen ja für ihr nix tun genügend Geld :idea:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon stamo » Sa Jun 02, 2018 6:01

Also das müsst ihr anders sehen: Der Biobauer bekommt das Geld, weil er zugunsten des Insektenparadieses keinen Bohnen ernten kann. Ihr beiden bekommt das Geld für eure Maiswüste, obwohl ihr auch ohne Profit machen würdet oder es nur an die Verpächter durchreicht.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Rohana » Sa Jun 02, 2018 7:00

stamo hat geschrieben:Ihr beiden bekommt das Geld für eure Maiswüste, obwohl ihr auch ohne Profit machen würdet [...]

Wait what?
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