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BIO zum verzweifeln??

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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76 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Ulikum » Sa Jun 02, 2018 9:52

Fendt 308ci hat geschrieben:Passend zum Thema: Bio - zum verzweifeln für die Feldnachbarn!

Nachfolgend mal ein paar Inpressionen meines Bio - Feldnachbarn an mehreren Schlägen, damit ihr mal seht, wo die Steuergelder nutzlos verschwendet werden:

....................

Erst beim näheren hinschauen kann man erkennen, was da eigentlich angebaut wurde.

Leider machen die Disteln vor den Feldgrenzen keinen Halt und breiten sich jährlich stärker auf meinen Schlägen aus.



:mrgreen:

Hier ein paar Impressionen eines meiner konventionell wirtschaftenden Kollegen, Blühflächen angelegt auf Pachtland, gefördert über das Halmprogramm. Das nenne ich eine wirkliche Verschwendung von Steuergeldern.
Die Distelvermehrung ist kein Privileg der Biolandwirtschaft.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Sa Jun 02, 2018 16:07

Rohana hat geschrieben:Das eine schliesst zwar das andere nicht aus, aber ich halte es für mehr als fraglich, ob man mit einem Studium der Philosophie und Biochemie in der Landwirtschaft sonderlich weit kommt. Wie siehts also aus mit den tatsächlichen landwirtschaftlichen Kenntnissen, nicht nur Theorie sondern auch Praxis? ;)


Wissenschaftskenntnisse! Das muss ja kein abgeschlossenes Studium sein. Wäre eh hinderlich in einem Land, wo Geist- und Naturwissenschaft als völlig verschiedene Welten gedeutet werden. Und was Landwirtschaft und Galabau anbelangt, habe ich im deutschsprachigen Raum tatsächlich keine Ausbildung gemacht. Auf der anderen Seite vom Großen Teich gibt's noch allerlei zu entdecken, abseits vom dicken konvi Ami :roll:

Mein Schwager ist Biobauer, er hat Land, ich hab Schweine, wir kommen zurecht. Ich missioniere auch nicht, er hat seine Geräte, aber ich persönlich lehne diese Erdölvernichtung ab. Bewirtschafte selbst nur noch 'nen halben Hektar, mit mehrjährigen Kulturen und einjährigem Futter und das reicht dicke ;)
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Ulikum » Sa Jun 02, 2018 17:20

Unkonventionell hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Das eine schliesst zwar das andere nicht aus, aber ich halte es für mehr als fraglich, ob man mit einem Studium der Philosophie und Biochemie in der Landwirtschaft sonderlich weit kommt. Wie siehts also aus mit den tatsächlichen landwirtschaftlichen Kenntnissen, nicht nur Theorie sondern auch Praxis? ;)


..............................
..............................
Bewirtschafte selbst nur noch 'nen halben Hektar, mit mehrjährigen Kulturen und einjährigem Futter und das reicht dicke ;)


:mrgreen:

sicherlich wenn man die Wintermonate in Deutschland im Rahmen eines Rainbow-Gathering auf La Gomera verbringt.

Warum nur habe ich nicht wirklich eine Antwort erwartet.
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Sa Jun 02, 2018 17:55

Ulikum hat geschrieben: :mrgreen:

sicherlich wenn man die Wintermonate in Deutschland im Rahmen eines Rainbow-Gathering auf La Gomera verbringt.

Warum nur habe ich nicht wirklich eine Antwort erwartet.


Den muss ich mir merken! :lol:

----------------------------
Soll ja Leute geben, die nur ein dutzend Kulturen kennen :wink:

Grüße in den Norden :prost:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon King Kong » So Jun 03, 2018 12:21

Habeck hatte auch Philosophie studiert, Taxischein wäre besser gewesen. :wink:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon bauer hans » So Jun 03, 2018 13:14

Ulikum hat geschrieben:
Hier ein paar Impressionen eines meiner konventionell wirtschaftenden Kollegen, Blühflächen angelegt auf Pachtland, gefördert über das Halmprogramm. Das nenne ich eine wirkliche Verschwendung von Steuergeldern.
Die Distelvermehrung ist kein Privileg der Biolandwirtschaft.


der dürfte auf antrag die disteln mulchen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon tj » So Jun 03, 2018 14:38

Unkonventionell hat geschrieben: Mein Schwager ist Biobauer, er hat Land, ich hab Schweine, wir kommen zurecht. Ich missioniere auch nicht, er hat seine Geräte, aber ich persönlich lehne diese Erdölvernichtung ab. Bewirtschafte selbst nur noch 'nen halben Hektar, mit mehrjährigen Kulturen und einjährigem Futter und das reicht dicke ;)

Na dann erklär uns doch mal wo u. wie man von 0,5 Ha den unterhalt + Altersvorsorge für eine Familie erwirtschaften kann ?
Ich hoffe auch von deinen Psychologischen u. Biochemischen Fähigkeiten zu lernen damit ich meine konv. Flächen reduzieren kann.
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » So Jun 03, 2018 14:50

tj hat geschrieben:
Unkonventionell hat geschrieben: Mein Schwager ist Biobauer, er hat Land, ich hab Schweine, wir kommen zurecht. Ich missioniere auch nicht, er hat seine Geräte, aber ich persönlich lehne diese Erdölvernichtung ab. Bewirtschafte selbst nur noch 'nen halben Hektar, mit mehrjährigen Kulturen und einjährigem Futter und das reicht dicke ;)

Na dann erklär uns doch mal wo u. wie man von 0,5 Ha den unterhalt + Altersvorsorge für eine Familie erwirtschaften kann ?
Ich hoffe auch von deinen Psychologischen u. Biochemischen Fähigkeiten zu lernen damit ich meine konv. Flächen reduzieren kann.


Davon hab ich nichts geschrieben, nur das ich selbst nur noch so viel allein bewirtschafte. Das ist ein Familienbetrieb mit dem Schwager und da ist mehr Fläche, die auch - wie ich geschrieben habe - mit Maschinenkraft bewirtschaftet wird. Ich muss nicht Schlepper fahrn um auf dem Hof meinen Beitrag zu leisten...Psychologie? Hab ich was verpasst? :shock: Sind übrigens vorallem Sonderkulturen, aber das kann man sich ja denken. :D
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon tj » So Jun 03, 2018 15:06

Sorry, verwechselt mit Philosophie.

Wenn Du deine Fläche nur so als Hobby auf nicht wirtschaftlicher Basis betreibst, kannst Du da Ursprungsthema auch nicht beurteilen.
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » So Jun 03, 2018 15:43

tj hat geschrieben:Sorry, verwechselt mit Philosophie.

Wenn Du deine Fläche nur so als Hobby auf nicht wirtschaftlicher Basis betreibst, kannst Du da Ursprungsthema auch nicht beurteilen.


Auch DAS habe ich nicht behauptet! Die 0,5Ha machen etwa 50% des Gesamtumsatz aus. :prost:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon tj » So Jun 03, 2018 15:54

Na dann nenn uns mal deinen Umsatz.
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » So Jun 03, 2018 21:02

tj hat geschrieben:Na dann nenn uns mal deinen Umsatz.


Über Geld spricht man nicht :wink:
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Fendt 308ci » So Jun 03, 2018 21:49

stamo hat geschrieben:Also das müsst ihr anders sehen: Der Biobauer bekommt das Geld, weil er zugunsten des Insektenparadieses keinen Bohnen ernten kann. Ihr beiden bekommt das Geld für eure Maiswüste, obwohl ihr auch ohne Profit machen würdet oder es nur an die Verpächter durchreicht.


Selten so einen Blödsinn gelesen!

Das Problem ist doch, dass die Bio - Disteln in unseren kleinstrukturierten Parzellen vor den Feldgrenzen keinen Halt machen, und somit den ordentlich wirtschaftenden Feldnachbarn das Leben schwer machen.

Im übrigen wirtschafte ich überwiegend auf Eigenflächen, kann also den kompletten Profit für mich einsacken :lol: :lol: :lol:

n8
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Ulikum » Mo Jun 04, 2018 8:02

tj hat geschrieben:..........
Wenn Du deine Fläche nur so als Hobby auf nicht wirtschaftlicher Basis betreibst, kannst Du da Ursprungsthema auch nicht beurteilen.

:mrgreen:
Habe ich da was falsch verstanden — es ging doch um die Reduzierung von Beipflanzen.

.........................................................................................................

Unkonventionell hat geschrieben:....................

Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.


:mrgreen:

der Beitrag eines Romantikers.

Selbst ein Holzer mit seinen Permakulturen zwingt der Natur seinen Willen auf.
Kultur-> etwas von Menschen geschaffenes ist das Gegenteil von Natur.

Die Alternative als Nomade durch die Lande zu ziehen und sich als Jäger und Sammler durch schlagen->
für 7 Milliarden Menschen nicht wirklich eine Option.

Unkonventionell hat geschrieben:". .........

Die 0,5Ha machen etwa 50% des Gesamtumsatz aus. :prost:


:mrgreen:
So genau wollte es bestimmt keiner wissen


.........................................................................................................................................

bauer hans hat geschrieben:
Ulikum hat geschrieben:
Hier ein paar Impressionen eines meiner konventionell wirtschaftenden Kollegen, Blühflächen angelegt auf Pachtland, gefördert über das Halmprogramm. Das nenne ich eine wirkliche Verschwendung von Steuergeldern.
Die Distelvermehrung ist kein Privileg der Biolandwirtschaft.


der dürfte auf antrag die disteln mulchen.


:mrgreen:
Was aber einer vegetativen Vermehrung nicht entgegen wirkt.
Der Sinn einer Blühfläche ist dann auch nicht mehr gegeben.

.........................................................................................................................


Fendt 308ci hat geschrieben:".......... .....

Das Problem ist doch, dass die Bio - Disteln in unseren kleinstrukturierten Parzellen vor den Feldgrenzen keinen Halt machen, und somit den ordentlich wirtschaftenden Feldnachbarn das Leben schwer machen

n8

:mrgreen:

Distelsamen fliegt bis zu 10 km weit, somit sollte man grundsätzlich dafür Sorge tragen das die Disteln nicht zum aussamen kommen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: BIO zum verzweifeln??

Beitragvon Unkonventionell » Mo Jun 11, 2018 9:35

Ulikum hat geschrieben:
tj hat geschrieben:

Unkonventionell hat geschrieben:....................

Seriöses Bio: Nicht die Natur seinen Willen aufzwingen, sondern seinen kleinen Menschenwillen dem großen Ganzen unterordnen. Das ist fundamental und daraus leitet sich alles Weitere ab.


:mrgreen:

der Beitrag eines Romantikers.

Selbst ein Holzer mit seinen Permakulturen zwingt der Natur seinen Willen auf.
Kultur-> etwas von Menschen geschaffenes ist das Gegenteil von Natur.

Die Alternative als Nomade durch die Lande zu ziehen und sich als Jäger und Sammler durch schlagen->
für 7 Milliarden Menschen nicht wirklich eine Option.



Sorry, hatte keine Zeit für eine Antwort. Viel zu tun, können Sie ggf. nachvollziehen. Warum muss man mich so extrem verstehen? Nur weil man sich dem größeren Ganzen unterordnet, heißt das nicht, dass man "zurück zur Natur" soll. Das ist einfach hirnrissig! Alles ist übrigens Kultur, denn es wird kultiviert, überall haben wir unseren EInfluss, Natur an sich gibt es nicht mehr. Überall haben wir unseren Abdruck hinterlassen. Und in Dichotomien denken hat noch keinen auf Dauer glücklich gemacht. Schwarz/Weiß, Natur/Kultur? Na, wenn sie meinen... :lol:
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