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Bioskandal bei Legehennen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Holzklotz » So Feb 24, 2013 14:36

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 85185.html
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon JohnDeere3040 » So Feb 24, 2013 14:46

Ich weiß nicht ob hier nur ein Skandal um des Skandales willen gemacht wird, aber es war ja bekannt, und wurde von den Kontrollstelllen toleriert, wenn mehr Hühner als zulässig pro Stalleinheit aufgestallt wurden, es gab ja mal eine Grenze von 3300 Hühner oder so etwas. In der Verordnung steht noch eine gewisse maximale Stallgröße, in den Betrieben wurde es aber schon lange anders gemacht. Hier will sich wohl eher der Meyer profilieren.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon JohnDeere3040 » So Feb 24, 2013 14:49

Die Eier pro Legehenne sind ja tradtionell in den Grenzbieten höher als 365 Eier pro Legehenne und Jahr, hier glaub ich aber dass der Fall anderes gelagert ist, es geht ja eher um einen Verstoß gegen eine Ökoverordnung
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Franzis1 » So Feb 24, 2013 14:51

Stellt euch vor die Ställe werden richtig belegt und dafür steigt der Eierpreis und jeder Bauer hat unterm Strich mehr.Bauern sind die Dümmsten
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Franzis1 » So Feb 24, 2013 14:54

JohnDeere3040 hat geschrieben:Die Eier pro Legehenne sind ja tradtionell in den Grenzbieten höher als 365 Eier pro Legehenne und Jahr, hier glaub ich aber dass der Fall anderes gelagert ist, es geht ja eher um einen Verstoß gegen eine Ökoverordnung


Klar gehts um die Ökoverordnung die Strafen können nicht hoch genug sein,in anderen EU-Ländern sollte nartürlich auch kontrolliert werden nicht nur im ordnungsgemäsen Deutschland.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon JohnDeere3040 » So Feb 24, 2013 14:54

(3) Geflügelstallungen müssen folgende Mindestanforderungen
erfüllen:
e)
jeder Geflügelstall beherbergt maximal
i)
4 800 Hühner,
ii)
3 000 Legehennen,

Ich glaub es geht hier um diesen Absatz aus der Eu-Verordnung.
http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/OekologischerLandbau/889_2008_EG_Durchf%C3%BChrungsbestimmungen.pdf?__blob=publicationFile
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon fendt59 » So Feb 24, 2013 15:03

Franzis1 hat geschrieben:Stellt euch vor die Ställe werden richtig belegt und dafür steigt der Eierpreis und jeder Bauer hat unterm Strich mehr.Bauern sind die Dümmsten


da gibt es noch eine Berufsgattung: treffen sich 2 Metzger,sagt der eine: na,habe ich den Auftrag bekommen,war halt preiswerter als Du.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Franzis1 » So Feb 24, 2013 15:17

schimmel hat geschrieben:@Franzis: kannst du mal deine Signatur anpassen, ich bekomme von dem Satz noch Augenkrebs.....Danke!


Besser so oder könnte ich noch was verbessern ?
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Franzis1 » So Feb 24, 2013 15:23

Die Schwaben haben nicht so mit der Satzbildung
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Jochens Bruder » So Feb 24, 2013 17:38

JohnDeere3040 hat geschrieben:Ich weiß nicht ob hier nur ein Skandal um des Skandales willen gemacht wird, aber es war ja bekannt, und wurde von den Kontrollstelllen toleriert, wenn mehr Hühner als zulässig pro Stalleinheit aufgestallt wurden, es gab ja mal eine Grenze von 3300 Hühner oder so etwas. In der Verordnung steht noch eine gewisse maximale Stallgröße, in den Betrieben wurde es aber schon lange anders gemacht. Hier will sich wohl eher der Meyer profilieren.

Ja klar, der hat nichts anderes im Sinn als sich auf Kosten unschuldiger Bauern zu profilieren. Diese bescheißen allerdings nicht nur die Verbraucher sondern auch die Berufskollegen mit weniger krimineller Energie. Wo kämen wir denn hin wenn Gesetze auch für Bauern gelten und ein Verbraucherschutz-Minister Verbraucher vor Betrügern schützt?
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon JohnDeere3040 » So Feb 24, 2013 18:12

Das war jeder Kontrollstelle bekannt, wieviele Hühner in welchem Stall stehen, bzw. wie viele Eier sie gelegt haben. Jetzt wir hier versucht den schwarzen Peter den Landwirten zuzuschieben die die Toleranz im Kontrollnetz genutzt haben, anstatt ihren Kontrollstellen die Lizenz zu eintziehen.
Hier war bestimmt kein großer Betrug seitens der Landwirte, sondern das Geld der Kontrollstelle in Gefahr (Kontrollstellen werden vom Landwirt bezahlt, und wenn sie was falsches Fordern sucht der sich eine andere :regen: )
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Jochens Bruder » So Feb 24, 2013 18:24

An der Problematik mit den Kontrollstellen ist sicherlich etwas dran. Die Frage ist aber, warum nutzten nur 20% der Betriebe dies aus und die anderen 80% hielten sich an die Bestimmungen? Spielregeln machen bekanntlich nur Sinn wenn sie für alle Spieler gleichermaßen gelten. So oder so bleibt es aber gewerbsmäßiger Betrug, denn Verbraucher haben höhere Preise bezahlt weil sie vorsätzlich getäuscht wurden. Dabei spielt es auch keine Rolle ob Bio nun besser oder schlechter als Konvi ist. Ich möchte mal wissen was die Bauern sagen wenn ihr Zahnarzt ihnen eine Goldfüllung berechnet und nur Almagan ins Loch geschmiert hat. Ja klar, der Bauer sagt dann natürlich: Ist kein Problem, sind ja beides Füllungen und der Schmerz ist weg und außerdem hat die zahnärztliche Vereinigung Schuld weil sie ihre Mitglieder nicht ausreichend kontrolliert...
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon JohnDeere3040 » So Feb 24, 2013 18:32

Ich glaube nicht dass nur 20% der Betriebe betroffen sind, ich denke eher die Zahl wird sich auf 50% der Betriebe mit mehr als 3300 Legehennen ausbreiten, und war den Veranwortlichen lange bekannt.
So schlimm wie in deinem Beispiel ist der Sachverhalt auch nicht: Hühner können bis 40(-60) zählen, und darüber leben sie in anonymer Gruppe. Wo dann der Unterschied zwischen 3300 und 4000 oder mehr Tieren pro Stallabteil bei ansonsten gleicher Fläche pro Tier etc. ist weiß ich auch nicht, und wissen die Kunden vermutlich auch nicht.
In der Praxis werden viele Vorschriften des Ökolandbaus wegen Unsinnigkeit etwas lockerer ausgelegt wie ich feststellen musste.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon xyxy » So Feb 24, 2013 20:40

Nö, bei Geflügel gilt in Niedersachsen immer noch 8)
:wink:
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Jochens Bruder » Mo Feb 25, 2013 2:56

Jupp1303 hat geschrieben:Der Haken liegt, wie beim Pferdefleisch auch, bei den Zertifizierungsunternehmen und nirgends wo anders. Die sind nicht dazu da Mißstände zu verhindern, sondern die sehen scheinbar ihre Aufgabe darin Mißstände zu legalisieren. BIO hat sein vertrauen verspielt und ist eigentlich nur noch ne Bauernabzocke zugunsten, einer grünen Elite und von finanzhaien wie von Finck, DEKRA oder Heuschrecken, die damit gutes geld verdienen.

Das ist ein interessanter juristischer Aspekt. Wenn z.B. die Polizei mal über etwas längere Zeit einen Bezirk nicht kontrolliert werden dort Falschparken und Einbrüche legal und die Polizei ist Schuld. Du kannst ja mal bei deinem nächsten Ticket mit dieser Begründung Widerspruch einlegen. Allerdings fürchte ich dass die Behörde dir dann die kräftigen Jungs mit der stabilen Weste ins Haus schickt...
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