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Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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293 Beiträge • Seite 4 von 20 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 20

Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Eicher1950 » So Jul 30, 2017 22:40

Wenn die hart arbeitenden irgendwann nicht mehr da sind, weil es für sie keine Arbeit mehr gibt, wird auch kein voll mechanisierter Galabauer, der sich nicht mehr über das faule Pack, dem er in seiner unendlichen Großzügigkeit einen Arbeitsplatz gegeben hat ärgern muss gebraucht.

Aloys Wobben hätte das gewusst.
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Eicher1950 » So Jul 30, 2017 22:44

T5060 hat geschrieben:
Bundesverdienstkreuzträger und Verbandspräsidenten gibts gar viele.... aber mit Aloys Wobben in seiner Branche verglichen zu werden, ist eine hohe Auszeichnung 8)



Verglichen werden und sich einen Vergleich wünschen sind aber zwei Paar Schuhe. Letzteres macht's dann schon eher, lustig.
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Ferengi » So Jul 30, 2017 22:51

togra hat geschrieben:...das geht auch ohne Menschen auszubeuten.



Nein tut es nicht.
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon togra » So Jul 30, 2017 22:54

T5060 hat geschrieben:aber mit Aloys Wobben in seiner Branche verglichen zu werden, ist eine hohe Auszeichnung

Und trotzdem habe ich ein wesentlich besseres Betriebsklima geschaffen.
Ganz ohne Gewerkschaft und Betriebsrat.
Der hat allerdings mehr Leute als ich; bei dem geht' fast gar nicht anders.

Nur mal als Vergleich, was z.B. ein Betriebsrat in einem Landwirtschaftlichen Betrieb "anrichten" kann und sogar darf:
- Es wird kein neuer Drescher gekauft, der Alte läuft noch gut genug. Der Betriebsüberschuss von 140.000€ ist zur Hälfte der Belegschaft als Sonderzahlung für Ihre Verdienste auszuzahlen. (Dabei hat man einfach nur Glück mit dem Wetter gehabt und es nichts kaputt gegangen. Reparaturen im Folgejahr sowie Ausfälle durch schlechtes Wetter sind natürlich Unternehmerrisiko, an dem sich die Belegschaft selbstverständlich nicht zu beteiligen braucht)
- Es müssen Sozialräume gebaut werden; die Hansgrohe Sumatra-Rain Dusche ist dabei gerade gut genug. Getrennt nach Mann und Frau.
Keiner nutzt sie, aber sie müssen da sein.
- Der Mitarbeiter, der im letzten Jahr leider 4 Monate aufgrund verschiedener Krankheiten nicht arbeiten konnte (während er mit seinem Schwager ein Haus gebaut hat) und deshalb 3 mal die volle Lohnfortzahlung in Anspruch genommen hat, hat noch Anspruch auf 3h Schlammzulage für den 24.07.
Das man den Arbeitsplatz für einen solchen Leistungsträger freihält, ist natürlich selbstverständlich.
- Der Schlepper Deutz D6006 entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
Dieser muss ersetzt werden, auch wenn Personal nur 5h im Jahr damit arbeitet.
Wenn Sie als Betriebsinhaber dafür den seit 8 Jahren geplanten Familienurlaub stornieren müssen, dann ist das eben so.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Ferengi » So Jul 30, 2017 23:10

Tja, dann muss er halt dem demographischer Wandel nachgeben...

meyenburg1975 hat geschrieben: Einige Berufe verschwinden (fast) und neue entstehen, so what?
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon togra » So Jul 30, 2017 23:22

Ferengi hat geschrieben:
togra hat geschrieben:...das geht auch ohne Menschen auszubeuten.



Nein tut es nicht.

Doch, glaub' es mir. Es geht.
Es gibt sie noch; die Firmen wo alle für die Sache stehen und keiner einem was neidet.
Eicher1950 hat geschrieben:Wenn die hart arbeitenden irgendwann nicht mehr da sind, weil es für sie keine Arbeit mehr gibt, wird auch kein voll mechanisierter Galabauer, der sich nicht mehr über das faule Pack, dem er in seiner unendlichen Großzügigkeit einen Arbeitsplatz gegeben hat ärgern muss gebraucht.

Als subventionsvollgestopfter, von vielen Vorschriften in fast jeder Hinsicht befreiter Landwirtschaftskämpfer, sollte man bezgl. Arbeitsplatzschaffung besser die Klappe halten.
Wie viele Hartz4-Weizensenser beschäftigst Du?
Oder machen das da etwa auch Maschinen?
Fährst Du noch mit Fendt Dieselross? 12 Stück inkl. Mitarbeiter um 10ha pro Tag zu schaffen??

Sicher nicht.
Auch Du hast also Arbeitsplätze für den Menschen vernichtet und bekommst dafür zusätzlich noch aus Brüssel Puderzucker in den Arsch geblasen.
Von daher: Ganz stille sein!!!
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Ferengi » So Jul 30, 2017 23:46

togra hat geschrieben:Als subventionsvollgestopfter, von vielen Vorschriften in fast jeder Hinsicht befreiter Landwirtschaftskämpfer, sollte man bezgl. Arbeitsplatzschaffung besser die Klappe halten.


Ich hoffe du hast von deinem Beruf mehr Ahnung als von Landwirtschaft.
Anonsten würd ich dir raten nicht nach Bremen zu ziehen, könnte sonst in Zwangsarbeit enden. :roll: :roll:
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon T5060 » Mo Jul 31, 2017 0:51

Ferengi hat geschrieben:
togra hat geschrieben:Als subventionsvollgestopfter, von vielen Vorschriften in fast jeder Hinsicht befreiter Landwirtschaftskämpfer, sollte man bezgl. Arbeitsplatzschaffung besser die Klappe halten.


Ich hoffe du hast von deinem Beruf mehr Ahnung als von Landwirtschaft.
Anonsten würd ich dir raten nicht nach Bremen zu ziehen, könnte sonst in Zwangsarbeit enden. :roll: :roll:


Es gibt Leute für die ist Zwangsfreizeit grauenhaft .....

Achso : Fliegt mal für drei Tage nach Shanghai, Transrapid inclusive, spätestens dann könnt ihr euch die Zukunft von Deutschland vorstellen :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon LUV » Mo Jul 31, 2017 6:46

So lange sich eine Gesellschaft ausschließlich über Konsum, Leistung und Arbeit definiert, so lange wird sie alle diejenigen ausschließen, die sich dem Diktat (oder der Religion?) entziehen. Wenn die Welt die achso guten deutschen Produkte nicht mehr haben möchte oder sie sich nicht mehr leisten kann, dann schaut der Deutsche dumm drein und weint, weil er seine Religion verloren glaubt.
Und dann sind auf einmal wieder andere Schuld an seiner selbstverschuldeten Misere.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon stamo » Mo Jul 31, 2017 7:09

LUV hat geschrieben:
stamo hat geschrieben:
Gollum hat geschrieben:Eure Kinder gehen in die Hauptschule? Wünscht ihnen ein schönes Leben in der Lohnsklaverei.

Blödsinn. Willige und brauchbare Arbeitskräfte werden extrem gesucht und gut bezahlt. Falls es in deinem Bundesland noch Hauptschulen gibt: Auch dort werden alle fähigen Abgänger mit Handkuss genommen.
Allerdings ist auf diesen Schulen auch ein großer Bodensatz. Der Rest der Gesellschaft, der z.T. auch wegen absoluter Lustlosigkeit und der glänzenden Sofazukunft keinerlei Leistungswillen zeigt, ist dort mit Förderschülern (die Schulen wurden abgeschafft) und Flüchtlingskindern (die werden in Massen auf die unteren Schulformen geschickt, nicht auf die Gymnasien) zusammen. Klar, dass sehr viele Abgänger nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar sind.
Eine Form von Arbeitsdienst ist auf jeden Fall ein sehr guter Motivationsschub, gerade da Wehr- und Ersatzdienst abgeschafft wurden.
Die (Nein, falsch: Viele) Hartzer haben die Überzeugung, nur Rechte zu haben, aber absolut keine Pflichten.
l

Solche Einstellungen sind ein Spiegelbild einer ausgrenzenden, alten verschrobenen Weltsicht, die die Zeit und deren Veränderungen völlig ausblenden......

Nein, meine Schilderung ist aktuelle Situation an deutschen Schulen außerhalb des Gymnasiums. Ich bin absolut nahe am System.
Und auch Ferengi hat eine falsche Ansicht: Die Firmen rufen Lehrer an und fragen, ob sie noch jemanden kennen, der Lust auf die und die Ausbildung hätte. Die Firmen rufen nach Praktika bei den Schülern an und bieten Ausbildungsplätze an. Die brauchbaren Nicht-Gymnasiasten werden mit Kusshand genommen. Zu euren Zeiten, mussten zig Bewerbungen geschrieben werden und Lehrjahre waren keine Herrenjahre. Die Zeiten sind vorbei. Wer arbeiten will, der bekommt auch Arbeit.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Falke » Mo Jul 31, 2017 13:37

Beitrag mit Zitierfehlern gelöscht.

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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon LUV » Mo Jul 31, 2017 13:40

Wegen der Zitierfehler!? :mrgreen: Jepp!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Fassi » Mo Jul 31, 2017 15:29

stamo hat geschrieben:Wer arbeiten will, der bekommt auch Arbeit.


Er braucht nur sehr viel Geduld, gutes Maß an Idealismus und eine hohe Frustrationsgrenze. So die Erfahrung nach über 500 Bewerbungen und ständigen befristeten Arbeitsverträgen. Dieser Satz ist immer noch die größte Halbwahrheit unserer Möchtegern- Leistungsgesellschaft.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Justice » Mo Jul 31, 2017 16:08

stamo hat geschrieben:Wer arbeiten will, der bekommt auch Arbeit.


Klar, man kann irgendetwas arbeiten. Es ist nur die Frage, ob man das auch überlebt. Die "falsche" Arbeit macht krank!

Die Folgekosten sind für die Gesellschaft um ein vielfaches höher als Harz IV.
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Re: Bremen führt die Zwangsarbeit ein.

Beitragvon Ferengi » Mo Jul 31, 2017 16:27

Die Frage ob man Arbeit findet ist eine,
die Frage ob man davon seinen Lebensunterhalt halbwegs finanzieren kann eine ganz andere! :roll: :roll:
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