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BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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90 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon xyxy » Mi Aug 31, 2011 5:29

Ach Kobi, das wird noch schöner (wer suchet der findet, meist in der BDM/Abl+ Co-Ecke 8) )
Das Recht auf Gemeingüter zurückfordern
Wir stellen uns der Verwertung, Kommerzialisierung und Patentierung unserer Gemeingüter entgegen und bekämpfen diese. Zu
diesen Gemeingütern zählen: Land; traditionelles, nachbaubares Saatgut und Nutztierrassen in der Hand der BäuerInnen; die
Fischbestände; Bäume und Wälder, Wasser, die Atmosphäre und unser Wissen. Der Zugang zu diesen soll nicht von Märkten
und Geld bestimmt sein. Wir müssen bei der Nutzung dieser Gemeingüter die Einhaltung der Menschenrechte, der
Geschlechtergerechtigkeit und den gesamtgesellschaftlichen Nutzen sicherstellen. Wir erkennen unsere Verantwortung an,
unsere Gemeingüter nachhaltig zu nutzen und dabei die Rechte von Mutter Natur zu respektieren. Unsere Gemeingüter sollten
durch kollektive, demokratische und gemeinschaftliche Kontrolle verwaltet werden.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon jochen53 » Mi Aug 31, 2011 6:00

H.B. hat geschrieben:So war es, so ist es, und so wird es bleiben, daß jeder Tierschützer einfach nur ein Volldepp ist.


Das ist genau die richtige Einstellung um als Landwirt das Vertrauen der Verbraucher zu erlangen. Zumal in der BUND-Studie steht das ca. 20% der Verbraucher bereit sind für lokal und korrekt hergestellte Lebensmittel mehr zu bezahlen. Aber was sind schon 20%? Nur 16 Millionen Käufer in Deutschland.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon Hoschscheck » Mi Aug 31, 2011 7:18

automatix hat geschrieben:wirds euch nicht langweilig, euch über jeden Ausbruch des BUND zu entrüsten? warum schreibt ihr das hier? geht nach spiegel online, nach bild.de, nach focus.de usw und argumentiert da.
Was wollt ihr hier noch? ....

automatix ich meine, dass diese Art von manipulierter Zahlen Interpretation schon einen erheblichen Unterschied macht. Wenn "sonst" die ein oder andere Studie zum Schwerterkampf verwendet wird ist dies aber eine Art der Hetze, die so noch nicht in den Medien verwendet wurde.
Es scheint gegen die deutsche Landwirtschaft einen Wettlauf zu geben.
Und ich stelle mich nicht als Jurymitglied zu Verfügung nach dem Motto: "Na, wer haut mir am dollsten?"

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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon Cairon » Mi Aug 31, 2011 7:21

jochen53 hat geschrieben:Das ist genau die richtige Einstellung um als Landwirt das Vertrauen der Verbraucher zu erlangen. Zumal in der BUND-Studie steht das ca. 20% der Verbraucher bereit sind für lokal und korrekt hergestellte Lebensmittel mehr zu bezahlen. Aber was sind schon 20%? Nur 16 Millionen Käufer in Deutschland.


In diesem Zusammenhang zitiere ich immer gerne die Waschmittelstudie, die uns unser VWL-Lehrer in der EFL an die Hand gegeben hat. Leider habe ich die Unterlagen nicht mehr und konnte die Studie so auch nicht wieder finden. Unseren VWL-Lehrer kann ich leider auch nicht mehr fragen. Sonst würde ich die Studie hier untermauern.

Versuchsaufbau: Im Eingangsbereich eines Supermarktes werden zweit Paletten mit Waschmittel platziert. Auf der ersten Palette "Öko-Wash", macht sauber, ist gut für die Umwelt, naturschonend, schadstoffarm kostet aber eben deutlich mehr.
Auf der zweiten Palette: "Billig-Wash", macht sauber und ist super billig, das billigste Waschmittel der Welt, ist aber eben nicht gerade umweltfreundlich.

Nun wurden die Kunden vor dem Supermarkt betraten gefragt, ob sie Waschmittel kaufen wollten. Wurde diese Frage mit ja beantwortet wurde den Käufern der Unterschied zwischen den beiden Produkten erläutert, in allen Einzelheiten und vollkommen wertfrei.

Am Ende der Gespräches wurden die Kunden dann gefragt für welches Waschmittel sie sich den nun entscheiden würden. 90% der Kunden gaben an sie wollten sich umweltschonend verhalten und "Öko-Wash" kaufen, die anderen 10% gaben an sie würden nur über den Preis kaufen und "Billig-Wash" bevorzugen.
Als die Kunden dann den Supermarkt betraten standen sie allein vor den Paletten, keine soziale Kontrolle, niemand der schaute ob sie sich an ihre Aussage halten würden.
Als man dann am Ende des Tages die Kassen auswertete stellte sich heraus, dass sich kaum jemand an seine Aussage gehalten hatten. Ca. 90% der Kunden die Waschmittel gekauft hatten, hatten sich für "Billig-Wash" entschieden und nur 10% der Kunden war wirklich bereit mehr Geld auszugeben und "Öko-Wash" zu kaufen. Soviel zu Kundenaussagen die bereit sind mehr Geld für Lebenshaltung auszugeben. Bei den meisten kommen solche Aussagen nur, weil sie von den Leuten erwartet werden und sie nicht negativ auffallen wollen. Wenn man dann allein vor dem Regal steht ist einem die Geldbörse doch wieder näher als die Moral.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon jochen53 » Mi Aug 31, 2011 7:57

Ja, solche Studien sind mir durchaus bekannt. Tatsache ist aber das immer mehr Supermarkt-Konzerne Bio-Produkte ins Programm nehmen. Das machen die vermutlich weil eine entsprechende Nachfrage da ist. Mal davon abgesehen halte ich auch nicht viel von dem Bio-Wahn. Ich denke es ist den Kunden wichtiger zu wissen das die Produkte frisch aus der Region von familiengeführten Betrieben stammen und unter halbwegs vernünftigen Bedingungen hergestellt werden. Auf dieses Thema wird ja in der BUND-Studie mehrfach eingegangen.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon xyxy » Mi Aug 31, 2011 8:10

zu wissen das die Produkte frisch aus der Region von familiengeführten Betrieben stammen

Bananen, Margarine, Argentinisches Rindfleisch, Orangen, Oliven............

Klar!

Der Verbraucher ist so blöd, wenn BUND draufsteht glaubt er das auch noch
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon Cairon » Mi Aug 31, 2011 8:16

@Jochen53

dann schau dir mal an zu welchen Konditionen die Discounter die Bio-Lebensmittel anbieten. Meine Frau hat auch Brot gekauft auf dem steht nach EU-Bio-Verordnung. Wenn Die Bioprodukte nur geringfügig teurer sind als konventionelle Ware bzw. möglicherweise das gleiche Kosten, dann setzt der Mitnahme-Effekt ein und die Leute beruhigen sich beim Einkauf gratis das Gewissen. Wenn die Bio-Produkte aber deutlich teurer sind als die konventionelle Ware greift wieder die Waschmittelstudie. Und wer von den Kunden weiß den überhaupt wo sein Lebensmittel her kommt oder wann was geerntet wird? Wenn man Weihnachten Erdbeeren bekommen kann fragt der Verbraucher nicht wo die her sind. Der größte Teil der Verbraucher hat gar keinen Bezug mehr zur Produktion seiner Lebensmittel. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als wie vor ein paar Jahren Kartoffeln gepflanzt haben, da kam ein Touri vorbei und fragte allen ernstes ob das jetzt hier die Kartoffelernte sei und ich denke dieses Bild zeigt die ganze Situation.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon estrell » Mi Aug 31, 2011 9:33

Im Prinzip würd ich da zustimmen - der Verbraucher an sich ist wie die Masse der Menschheit - einfach dumm. Und zu faul, dazuzulernen und denken zu müssen. Er nimmt, bedient sich, und versucht für möglichst wenig Geld möglichst viel Wahre zu bekommen.

Trotzdem leben inzwischen viele Menschen davon, das es auch eine ganze Menge anderer Menschen gibt - und dies nicht nur auf der "BIO"schiene. Menschen, die zunehmend von den Labels enttäuscht sind und in immer größeren Mengen zu den Herstellern direkt gehen - wo sie manches mal auch beschissen werden, wenn halt die 20 Hennen hinterm Haus 5000Eier die Woche legen... aber es gibt andere Betriebe - und die leben davon inzwischen recht gut.

Die Krux ist, das das Gross der Menschen weiterhin eben nicht "direkt vom Erzeuger" verpflegt werden kann und will. Und das die Menschen trotzdem die Qualität wollen, die sie beim Erzeuger bekämen, wären sie zB nicht zu faul, dorthin zu fahren. Also stellen sie die Forderung, Erzeugerdirektqualität auch bei den Discountern zu erhalten - und das geht einfach nicht.

Wärs nicht einfacher, ehrlich zu sein? Als Kunde, das er sagt, ich zahle nix, will aber satt werden, also beiss ich halt in den "Normbrei" und halts Maul. Und als Lebensmittelindustrie - wir müssen halt Massen zu minipreisen satt machen, also gibts halt nur das Happi, das dafür zu machen ist. Und gut ist.
Ne die industriell hergestellte Plörre gibts nach Medienspektakel für nüs, die Kunden glauben den Medien das die Qualität die selbe ist wie beim Kleinerzeuger ums Eck und der Kleine gibt irgendwann frustriert auf, da ihm Kosten und Auflagen über den Kopf wachsen.
Der eigentlich betrogene ist dann der Kunde, der meinte, das man für nix an Geld viel an Geschmack und Qualität bekäme. Und ist zu doof zu merken, das das unmöglich ist.

"Ein Ruskin zugeschriebenes, aber bis heute nirgendwo nachgewiesenes Zitat hat es zu einer gewissen Popularität gebracht:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Ruskin
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon H.B. » Mi Aug 31, 2011 10:19

jochen53 hat geschrieben: Das machen die vermutlich weil eine entsprechende Nachfrage da ist.

ja, klar. Der Absatz dieser Produkte kann eins zu eins als Indikator der Bevölkerungsverblödung herangezogen werden. Der aufgeklärte Mensch kauft sicher kein Bio, wenn er die Möglichkeit hat, an preiswerte qualitativ hochgwertigere und ökologisch nachhaltigere Produkte zu kommen.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon SHierling » Mi Aug 31, 2011 10:23

Immerhin gibt es Ansätze zum Thema "Tierhaltung ist Überlebenswichtig".

http://www.togev.de/

Ist jetzt noch nicht ganz bis hierher vorgedrungen, aber mag sich ja noch durchsetzen.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon Hoschscheck » Mi Aug 31, 2011 10:38

http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn ... y3i~cm.asp
Ich glaube hier geht es um Cairons Beitrag.

http://www.bauernverband.de/?redid=152813&mid=434511
Das schreibt der DBV.
Das ist wohl alles. :roll:
Mit Studien dieser Art wird auf unsere Politker eingedroschen werden.
Und wenn erst mal "langläufig" klar ist, dass wir als Umweltsünder und Tiermeuchler nicht mit an den Tisch dürfen, dann wird ohne uns verhandelt.
http://www.arc2020.eu/front/

So sei es.

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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon SHierling » Mi Aug 31, 2011 10:41

Reini, sooo schnell denken die Leute ja auch nicht. Die machen jetzt hier erstmal weiter die Tierhaltung nieder. Währenddessen dürfen die Afrikaner immerhin schon mal ihre eigenen Tiere essen, und die werden ihre Herden auch ausbauen. Da reicht dann das Weideland nicht, und man muß Ställe bauen, und wenn DIE dann mal soweit sind wie wir heute, und wir die ersten Hungersnöte haben und meyenburg mit 5 DSN und einem Stöckchen in der Hand als Nomade durch Ostfriesland zieht, dann setzt sich TOGEV auch für uns ein ;-)
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon Farmer79 » Mi Aug 31, 2011 11:40

H.B. hat geschrieben:Der aufgeklärte Mensch kauft sicher kein Bio, wenn er die Möglichkeit hat, an preiswerte qualitativ hochgwertigere und ökologisch nachhaltigere Produkte zu kommen.


Meine Erfahrung ist, das es Landwirtskollegen gibt die meinen das Sie qualititiv hochwertige und ökologisch nachhaltige Produkte produzieren,
jedoch bei genauerem hinschauen das eben doch nicht so ist. Da macht es sich ein Landwirt manchmal ein weing zu einfach.
Dazu ein Beispiel von mir, wenn ich mein Stück Rindfleisch beim Metzger um die Ecke kaufe, bei dem ich weiss das er den Bullen im
Nachbarort kauft wo der Betrieb mit Mais und Soja füttert, dann weiss ich auch das dort genverändertes Soja zum Einsatz kommt.
Folge für mich - ich kaufe das Rindfleisch nicht, weil es eben nicht qualitativ hochwertig ist geschweige denn ökologisch nachhaltig.
Folge davon, ich kaufe Bio-Rindfleisch da ich ein absoluter GV-Gegner bin.

Allerdings weiss das der Verbraucher in den wenigsten Fällen, da er denkt beim Bauern im Nachbarort ist alles Supi. Und ich könnte
beschwören das uns Landwirte dies mal wie ein Boomerang trifft und uns den nächsten Skandal und damit den nächsten Preisverfall bereitet.
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon tröntken » Mi Aug 31, 2011 12:03

Deutz-Fan hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Der aufgeklärte Mensch kauft sicher kein Bio, wenn er die Möglichkeit hat, an preiswerte qualitativ hochgwertigere und ökologisch nachhaltigere Produkte zu kommen.


Meine Erfahrung ist, das es Landwirtskollegen gibt die meinen das Sie qualititiv hochwertige und ökologisch nachhaltige Produkte produzieren,
jedoch bei genauerem hinschauen das eben doch nicht so ist. Da macht es sich ein Landwirt manchmal ein weing zu einfach.
Dazu ein Beispiel von mir, wenn ich mein Stück Rindfleisch beim Metzger um die Ecke kaufe, bei dem ich weiss das er den Bullen im
Nachbarort kauft wo der Betrieb mit Mais und Soja füttert, dann weiss ich auch das dort genverändertes Soja zum Einsatz kommt.
Folge für mich - ich kaufe das Rindfleisch nicht, weil es eben nicht qualitativ hochwertig ist geschweige denn ökologisch nachhaltig.
Folge davon, ich kaufe Bio-Rindfleisch da ich ein absoluter GV-Gegner bin.

Allerdings weiss das der Verbraucher in den wenigsten Fällen, da er denkt beim Bauern im Nachbarort ist alles Supi. Und ich könnte
beschwören das uns Landwirte dies mal wie ein Boomerang trifft und uns den nächsten Skandal und damit den nächsten Preisverfall bereitet.




Ist auf der Fertigpizza von Sonntag abend auch nur Bio-Fleisch drauf?
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Re: BUND fordert Subventionsstopp für Fleischindustrie

Beitragvon Cairon » Mi Aug 31, 2011 12:12

Deutz-Fan hat geschrieben:......da ich ein absoluter GV-Gegner bin.


Ein absoluter GV-Gegner, dass heißt also du bist gegen jeden Einsatz von Gentechnik. Absolut heißt doch total, zu 100%, das habe ich doch richtig verstanden oder?
Dass heißt also, dass Du Menschen die nur eine lebenswertes Leben führen können, weil sie Medikamente bekommen die unter Verwendung von gentechnisch Veränderten Mikroorganismen erzeugt werden lieber leiden und sterben lassen würdest? Ich bin froh, dass es Gentechnik in Laboren gibt, denn ansonsten würde es mit einem guten Leben bei meiner Schwester und mir verdammt schlecht aussehen, wie sind beide Typ 1 Diabetiker. Was grüne Gentechnik angeht, so habe ich auch meine Vorbehalte, aber man kann eben nicht alles über einen Kamm scheren und sollte alles genau betrachten.
Und Du kannst ja mal versuchen Soja mit einem Zertifikat zu bekommen, dass 100% GV frei ist. Das unterschreibt dir kein Futtermittelhändler, es reicht ja schon wenn eine GV-freie Partie auf einem Schiff transportiert wird, auf dem auch schon mal GV-Soja gefahren wurde. Wenn Du wirklich GV frei arbeiten willst musst Du dein Futter komplett selber herstellen.
Und wie viel bist Du bereit zu Zahlen für ein kg GV-freies Rindfleisch oder einen Liter GV-freie Milch?
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