Die designierte niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) hat sich für ein Verbot von Kruzifixen an öffentlichen Schulen ausgesprochen und damit herbe Kritik in den eigenen Reihen ausgelöst. "Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen", sagte Özkan dem "Focus" am Wochenende. Diese Position sei "so abwegig wie erschreckend", erklärte der Integrationsbeauftragte der Unionsfraktion, Stefan Müller (CSU).
Eine öffentliche Schule solle "ein neutraler Ort sein", forderte Özkan. Ein Kind müsse selbst entscheiden können, wie es sich religiös orientiere. Darum hätten auch Kopftücher "in Klassenzimmern nichts zu suchen".
CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an öffentlichen Schulen
Ich finde diese Ansicht gut. Ich hätte mich in einem Klassenzimmer mit Kruzifix unwohl gefühlt und mich dagegen eingesetzt. Zum Glück gab es so etwas an den Schulen die ich besucht habe nicht. Ich habe nichts dagegen wenn jemand ein Kreuz oder ähnliches verdeckt trägt, aber religiöse Symbolik hat in der Schule in meinen Augen nichts verloren. Im Religionsuntersicht kann man so etwas gerne machen, da hat man ja die Möglichkeit einen alternativen Unterricht zu besuchen, aber in Pflichtstunden sollten die Schulen auf diese Symbole egal welcher Glaubensrichtung verzichten.
Wie seht ihr dass?
