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Da werden Erinnerungen wach

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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112 Beiträge • Seite 2 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Beitragvon H.B. » Mi Mai 21, 2008 20:41

Mattie

ich seh da keine Hasspredigerparolen. Es ist natürlich vieles falsch gelaufen, damals. Hätte sich die DDR langsam geöffnet, hätte das Volk die Chance gehabt, das Land selber aufzubauen und sich von den Kommunisten zu befreien. Ich bin mir sicher, die würden als eigener Staat heute besser dastehen.

Und was das System angeht: Um wieviel ist denn die EU heute besser, als die damalige DDR? In der EU werden doch auch sämtliche Entscheidungen auf dunklen, nicht nachvollziehbaren Wegen gefällt. Korruption ist an der Tagesordnung. Auch im vereinten Deutschland versuchten sich die Abgeordneten ihre Diäten über die Richterbesoldung verschleiert zu erhöhen.

Würden sie gute Arbeit leisten, könnten sie das offen. Die Politik braucht gute Köpfe. Auch hier werden Entscheidungen nach Korruption und Fraktionszwang gefällt. Keiner darf nach seinem Wissen und Gewissen entscheiden. Für was brauchts denn soviele? Da würden eigentlich fünf reichen......

Und was die Erinnerungen angeht....
Es ist doch gut, wenn jemand auf schöne Kindheitserrinerungen zurückblicken kann. Es reicht, was damals die Erwachsenen miterleben mussten. Die Bilder des Mauerfalls sagen mehr als geschrieben werden kann, und belegen das Leid, was die Menschen auf sich nehmen mussten.

Interessanterweise wollten die den Kommunismus loswerden, im Westen gabs/gibts Kräfte, die sich genau das wünschten/wünschen. So sind wir heute soweit, daß sich Mitglieder der Nachfolge-SED im Osten über das Verhalten von Mitgliedern und Führungskräften im Westen schämen.
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Beitragvon micrometer » Mi Mai 21, 2008 21:06

Mattie hat geschrieben:
Für mich zeigen die Videos nichts weiter als landwirtschaftliche Arbeitsabläufe. Es kommen dabei Erinnerungen hoch, wie Kollegialität, die alte Technik, mit der man mal gearbeitet hat und kein System was da hinter stand. :evil:


Volle Zustimmung. Irgendwo gibts im Forum einen Beitrag, wo gefragt wird, ob es nach der Arbeit noch irgendein geselliges Beisammensein gibt. Genau das gab es damals bei uns. Da wurde, egal wie spät es war, noch irgend ein Kneiper ausfindig gemacht. Da gabs dann auch zu später Stunde noch warme Küche u. Bier. Nun, der Kneiper mußte manchmal mit einem Sack Getreide für seine liebes Kleinvieh "überredet werden". War alles nur ne Frage der Organisation. Das hatte nichts mit Politik zu tun, sondern nur mit normalen u. vernünftigen Umgang miteinander und Beziehungen. Die braucht man heute aber auch.

Ich habe diese Arbeiten damals sehr gerne getan, es hat Spaß gemacht u. man hat auch etwas mehr verdient als sonst. Es war halt eine andere Zeit, mit Vor.-u. Nachteilen. Üblicherweise denkt man lieber an das Gute zurück, na und? Übrigens, die Zone will ich nicht zurück.

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Beitragvon bulldogfan » Mi Mai 21, 2008 22:03

H.B. hat geschrieben:
Und was das System angeht: Um wieviel ist denn die EU heute besser, als die damalige DDR? In der EU werden doch auch sämtliche Entscheidungen auf dunklen, nicht nachvollziehbaren Wegen gefällt. Korruption ist an der Tagesordnung. Auch im vereinten Deutschland versuchten sich die Abgeordneten ihre Diäten über die Richterbesoldung verschleiert zu erhöhen.



du musst wohl ziemlich blöde sein um die EU mit der DDR zu vergleichen. du lebst einzig und alleine von der EU. wenn dir dass system nicht gefällt sei so konsequent und gib alle zuschüsse und subventionen zurück und geh protestieren, in der EU darfst du das immerhin. nur weil du keinen plan von den zwei systemen hast heißt das noch nicht das sie sich gleichen.

@mattie, coole videos
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Beitragvon columella » Mi Mai 21, 2008 22:31

Mattie hat geschrieben:@Supergrobi oder auch Columella: Der Sinn dieses Thread war, Dich und andere Hassprediger mal wieder aus der Reserve zu locken.

DAnn kann der Thread ja geschlossen werden da du deinen Plan ja erfüllt hast.

Mattie hat geschrieben:So kann man ganz deutlich lesen, dass die ehemalige DDR auf ihre negativen Seiten reduziert wird, egal wann oder wie, es kommt immer auf den selben Tenor heraus. Schade.
"Ehemalige" DDR,so ein Kokelores. Oder sagst du auch "ehemaliges" 3. Reich? DDR ohne ehemalig reicht. Ausserdem reduziert die DDR niemand auf die negativen Seiten denn das würde heisssen sie hatte auch positive. Welche Du mir immer noch nicht nennen konntest trotz mehrmaliger NAchfrage.

Mattie hat geschrieben:Für mich zeigen die Videos nichts weiter als landwirtschaftliche Arbeitsabläufe. Es kommen dabei Erinnerungen hoch, wie Kollegialität, die alte Technik, mit der man mal gearbeitet hat und kein System was da hinter stand.
Nein vor allem wolltest du Hassprediger aus der Reserve locken.

Mattie hat geschrieben:Nun denn, ihr seht was Anderes. Euer Problem :evil:

Ich seh vor allem Angehörige meiner FAmilie die um Hab und Gut und Gesundheit gebracht wurden und fast ums Leben. DAS IST FÜR MICH DIE DDR!!! Ich kanns leider nicht trennen. Schon bemerkenswert: wenn jemand sagt die Autobahnen waren keine schlechte Idee ist er ruiniert weil selbstverständlich alles bei Adolf schlimm war. Aber andersrum suchen die Berufsostalgiker immer nach dem guten in der DDR. WAS WAR DENN NUN SO GEIL AN EUREM SOZIALISMUS? Eure pseudo Vollbeschäftigung vieleicht? Euer geniales Wirtschftssystem? Eure STASI? Euer Schiessbefehl und die MAuertoten? Eure Umweltverscmutzung von Luft und Wasser? Ölwechsel auf der LPG: schnell ne Furche gezogen,Schraube auf und Furche wieder zu. Aber nein,war ja alles so geil. Die Erinnerungen kommen hoch.
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Beitragvon Hauke schidt » Do Mai 22, 2008 9:07

Kommt mal runter Leute ..... Ich als "Westdeutscher" bin jedenfalls über die Wiedervereinigung froh.

Ich habe mich sehr oft in unseren neuen Bundesländer aufgehalten. Ich denke das grosse Problem ist heute immer noch die grosse Umstellung, auf die sich alle "Ostdeutschen" bei der Wiedervereinigung einstellen mussten.
40 Jahre haben die sich mit dem System, welches sich auch nicht jeder ausgesucht hat, sondern einfach nur hineingeboren wurde, arangiert.

Einen Vorwurf kann man den guten Menschen nicht machen. Und immerhin ...... die haben es "drüben" geschafft, friedlich den Sozialismus abzuschaffen. Unser guter "Genschman" hätte die Wiedervereinigung bestimmt nicht allein hinbekommen.

Und alles was der gute "Westen" gebracht hat, ist durchaus nicht positiv gewesen für den einzelnen. Ein Familienvater, der vorher noch seine Familie ernähren konnte, stand auf einmal als Arbeitsloser da. Zeitgleich wurde die Unwissenheit von vielen Westdeutschen scharmlos ausgenutzt.

Viele der Jungs waren genauso überfordert mit der Wiedervereinigung, ebenso wie wir im Westen es waren oder heute mit der EU sind.

Mich würde, um nochmal auf den Anfang des Themas zurück zu kommen, die Wirtschaftlichkeit von "Ostmaschinen" interessieren, unter Berücksichtigung vom derzeitigen Gebrauchtwarenwert, Ersatzteilbeschaffung, Händling, etc. Oder gibt es schon ein Thread drüber?

Grüsse
Hauke
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Beitragvon columella » Do Mai 22, 2008 9:42

Ich bin über dieWiedervereinigung auch froh und mache den Ossis keinen Vorwurf draus dass viele von ihrem scheiss Sozialismus her den sie 40 JAhre ungefragt erdulden mussten vieleicht etwas anders ticken. Vieleicht erwarte ich auch zuviel,die Wende ist ja erst 19 JAhre her,das ist eine verdammt kurze Zeit sich auf die Marktwirtschaft einzustellen. Leute so blöd es klingt,wer war denn 1989/90 der Juniorpartner??? Wer die Musik bezahlt bestimmt was gespielt wird!!! Nicht die MArktwirtschaft ist gegen die Wand gefahren sondern der Sozialismus. Und das ist nämlich genau das was ich den 30% SED wählern in so mancher Gegend heute zum Vorwurf mache: dass sie NICHTS gelernt haben. Haben die es nicht begriffen? Finden die wirklich eine solch menschenverachtene Ideologie gut wie es der Sozialismus IN DER PRAXIS ist? Oder sind die einfach nur strunzend doof? Vieleicht weiss Mattie da ja eine Antwort drauf.
Ja und zur Wirtschaftlichkeit von DDR Technik kann ich nichts sagen wobei ich selber niemals mit mindestens 19 JAhre alter Technik mein Geld verdienen möchte alleine wegen des Komforts. DAs gilt übrigens nicht nur für DDR Technik.
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Beitragvon H.B. » Do Mai 22, 2008 14:42

bulldogfan, du wirst es auch noch lernen.


Reini, unsere soziale Marktwirtschaft läuft auf der einen Seite Gefahr, in den Kommunismus überzugehen, was auf der anderen Seite Verantwortungslosigkeit hervorbringt. Diese Verantwortungslosigkeit kann nur durch eine Mauer oder ein weltweit einheitliches Steuersystem unterbunden werden. Das Eine hatten wir schon, und das andere wirds in absehbarer Zeit nicht geben, sodaß der Mittelstand zugunsten kurzfristig denkender Kommunisten geopfert wird. Die Gewerkschaften kämpfen seit mehreren Jahren erfolgreich gegen den Mittelstand. Intern wissen die aber sehr genau, was verträglich ist. Verleich mal die Lohnsteigerungen von Verdiangestellten (die sich nicht gewerkschaftlich organisiert haben/dürfen?) und die ihres Klientels.
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Beitragvon Mattie » Do Mai 22, 2008 18:04

Ich glaube, der Herr Columella hat sich eben ein Eigentor geschossen und ist in die Unglaubwürdigkeit abgeglitten.
Er zitiert immer wieder die selben Fakten, die mittlerweile jeder kennt, SpiegelTV hat hinlänglich darüber berichtet (Ich glaube 5 Jahre nach der Wende lief nix anderes) und projiziert seinen ganzen Hass auf meine Person.

Sowas ist nun mal eine Hasspredigt.

Nunja, wenn du Glückhast, @Columella, bekommst du demnächst ein Stellenangebot von Osama BinLaden :wink: :lol: :lol:
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon columella » Sa Mai 24, 2008 7:59

Mattie hat geschrieben:Ich glaube, der Herr Columella hat sich eben ein Eigentor geschossen und ist in die Unglaubwürdigkeit abgeglitten.
Er zitiert immer wieder die selben Fakten, die mittlerweile jeder kennt, SpiegelTV hat hinlänglich darüber berichtet (Ich glaube 5 Jahre nach der Wende lief nix anderes) und projiziert seinen ganzen Hass auf meine Person.

Sowas ist nun mal eine Hasspredigt.

Nunja, wenn du Glückhast, @Columella, bekommst du demnächst ein Stellenangebot von Osama BinLaden :wink: :lol: :lol:

Vieleicht erlebe ich es noch dass der MAttie mir im Ansatz die Frage beantwortet was genau er an seiner DDR so super fand. Da er es nicht tut gab es wohl nüscht. Zu sowas wie HAss bin ich garnicht fähig lieber Genosse Mattie,allerdings lehne ich Diktaturen ab egal welche Ideologie dahintersteckt und verachte Betonköpfe die unbelehrbar an Ideologien festhalten die sich als verbrecherisch erwiesen haben.
Ich brauch kein Stellenangebot von Osama bin LAden. Du und ich wir wären keine guten Kollegen glaub ich. also fang ich da nicht an. :P
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Beitragvon columella » Sa Mai 24, 2008 10:32

Ernst Thälmann ist mein Vorbild, ich gelobe zu lernen, zu arbeiten und zu kämpfen. :=
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Beitragvon Rohana » Sa Mai 24, 2008 11:09

micrometer hat geschrieben:
Mattie hat geschrieben:
Für mich zeigen die Videos nichts weiter als landwirtschaftliche Arbeitsabläufe. Es kommen dabei Erinnerungen hoch, wie Kollegialität, die alte Technik, mit der man mal gearbeitet hat und kein System was da hinter stand. :evil:


Volle Zustimmung. Irgendwo gibts im Forum einen Beitrag, wo gefragt wird, ob es nach der Arbeit noch irgendein geselliges Beisammensein gibt. Genau das gab es damals bei uns. Da wurde, egal wie spät es war, noch irgend ein Kneiper ausfindig gemacht. Da gabs dann auch zu später Stunde noch warme Küche u. Bier. Nun, der Kneiper mußte manchmal mit einem Sack Getreide für seine liebes Kleinvieh "überredet werden". War alles nur ne Frage der Organisation. Das hatte nichts mit Politik zu tun, sondern nur mit normalen u. vernünftigen Umgang miteinander und Beziehungen. Die braucht man heute aber auch.

Ich habe diese Arbeiten damals sehr gerne getan, es hat Spaß gemacht u. man hat auch etwas mehr verdient als sonst. Es war halt eine andere Zeit, mit Vor.-u. Nachteilen. Üblicherweise denkt man lieber an das Gute zurück, na und? Übrigens, die Zone will ich nicht zurück.

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Colu, lies dir das nochmal durch. Ich glaube das ist das "Gute" in diesen Vids - und das hat nichtmal unbedingt mit der DDR zu tun, an sowas erinnert man sich bestimmt gerne egal unter welcher und wessen "Herrschaft".
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Beitragvon columella » Sa Mai 24, 2008 12:53

Rohana hat geschrieben:
micrometer hat geschrieben:
Mattie hat geschrieben:
Für mich zeigen die Videos nichts weiter als landwirtschaftliche Arbeitsabläufe. Es kommen dabei Erinnerungen hoch, wie Kollegialität, die alte Technik, mit der man mal gearbeitet hat und kein System was da hinter stand. :evil:


Volle Zustimmung. Irgendwo gibts im Forum einen Beitrag, wo gefragt wird, ob es nach der Arbeit noch irgendein geselliges Beisammensein gibt. Genau das gab es damals bei uns. Da wurde, egal wie spät es war, noch irgend ein Kneiper ausfindig gemacht. Da gabs dann auch zu später Stunde noch warme Küche u. Bier. Nun, der Kneiper mußte manchmal mit einem Sack Getreide für seine liebes Kleinvieh "überredet werden". War alles nur ne Frage der Organisation. Das hatte nichts mit Politik zu tun, sondern nur mit normalen u. vernünftigen Umgang miteinander und Beziehungen. Die braucht man heute aber auch.

Ich habe diese Arbeiten damals sehr gerne getan, es hat Spaß gemacht u. man hat auch etwas mehr verdient als sonst. Es war halt eine andere Zeit, mit Vor.-u. Nachteilen. Üblicherweise denkt man lieber an das Gute zurück, na und? Übrigens, die Zone will ich nicht zurück.

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Colu, lies dir das nochmal durch. Ich glaube das ist das "Gute" in diesen Vids - und das hat nichtmal unbedingt mit der DDR zu tun, an sowas erinnert man sich bestimmt gerne egal unter welcher und wessen "Herrschaft".

Ich finde auch bestimmt noch irgendeinen alten Opa der zu Adolfs Zeiten abends mit seinen Kumpels den Grill angeschmissen hat und das schön fand,aber der würde sich bestimmt nicht trauen das in der Öffentlichkeit rumzuposaunen weil er dann gleich der *Zensur* ist.
Klar dass in der Zone mehr Zeit für pillepalle war,haben doch drei Mann das gemacht wozu bei normaler Organisation einer gereicht hätte. Klar klingt es nett wenn man gekungelt hat mit nem Sack Weizen oder so,aber warum war das so? Weil es nicht für jeden alles gab. Klar ist es schön wenn man das Futter für die privaten Tiere abends im Gummistiefel aus der LPG raustragen konnte weil man wusste man kann nicht entlassen werden. Schöne Erinnerungen gibt es immer,darum war es doch eine Verbrecher Diktatur und ich finde es geschmacklos hier so zu tun als ob das alles normal war und das zu rechtfertigen damit dass es auch schöne Seiten gab. DAs ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen die es nicht so kuschelig fanden und ihr Leben riskiert haben um aus dem Gefängnis rauszukommen. DAs Leugnen des Holocaust steht zu recht unter Strafe aber wenn man den Schiessbefehl leugnet kann man hierzulande sogar MdB werden. Nur mal so allgemein gesprochen. Mattie erklärt uns bei Gelegenheit bestimmt gerne was ER nun so rattenscharf an der DDR fand dass er sie so mächtig glorifiziert. Ich habe im übrigen garnichts gegen Mattie persönlich. HAbe ihn auch nicht persönlich angegriffen. Er mich schon. Aber lassen wir das.Ich denke mir meinen Teil.
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Beitragvon Mattie » Sa Mai 24, 2008 14:20

columella hat geschrieben: Mattie erklärt uns bei Gelegenheit bestimmt gerne was ER nun so rattenscharf an der DDR fand dass er sie so mächtig glorifiziert.

Wo habe ich denn was glorifiziert?
Wenn man deine Romane so liest, kommt dem geneigten Leser der Verdacht, dass ich an allen Schuld bin.
Was ist so falsch daran, wenn irgendwo ein Opa der Meinung ist, dass er damals einen schönen Grillabend hatte. Der Grillabend hatte doch nichts mit dem Holocaust zu tun. Du kannst doch nicht alle Menschen in einen Topf werfen, denn das machst du.

Ist dir auch bewusst, dass es auch Menschen in der "ehemaligen" DDR gab, die einfach nur ihr Leben leben wollten, sich es nett und gemütlichen haben wollten?
Weisst du auch, dass die Menschen in der DDR praktisch bei Null angefangen haben, nach dem Krieg. Die Russen haben sämtlichen verwertbaren Industrieanlagen abgebaut, wogegen man im Westen von dem Amis alles in den Arsch geblasen bekommen hat.
Es gab in der DDR Menschen, die auch mal ohne Bezahlung eine Schicht gemacht haben, nur damit es weitergeht, sowas war im Westen undenkbar, da herrschte das Diktat des Ellenbogens, so wie heute. Da wurden Andersdenkende mit Berufsverbot belegt und öffentlich angeprangert.
Früher konnte man noch mal vergessen, die Haustür zuzuschliessen, heute undenkbar. Kriminalität war quasi nicht vorhanden.
Zum Thema Maulkorb, der ja in der DDR allgegenwärtig war, wenn man deinen Worten glauben mag. Da gab es nach der Wenden einen guten Spruch, der heute auch noch gilt: "Früher durften wir nicht über den Staat meckern, aber dafür über die Firma herziehen, heute ist es umgekehrt"

columella hat geschrieben:Ich habe im übrigen garnichts gegen Mattie persönlich. HAbe ihn auch nicht persönlich angegriffen. Er mich schon. Aber lassen wir das.Ich denke mir meinen Teil.


Nur ein kleines Zitat, wie es mal angefangen hat.

columella in Plexiglas vs. Glasscheibe hat geschrieben:Mir hat es schon so lange ich den Fingern gejuckt den Ostalgiker anzupieken! Und er ist ja gleich hochgegangen!


So und nun habe ich noch mal eine kleine Frage an Dich.
Warum hast du aus diesem Thema eine politische Diskussion gemacht???????????
http://www.youtube.com/watch?v=An7PTGk2W0E
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Beitragvon Mattie » Sa Mai 24, 2008 16:32

schimmel hat geschrieben: Als ich 1984 in Wismar und Schwerin war, viel mir besonders auf, dass die Menschen auf der Straße nicht lachten und nicht laut redeten, alles war irgendwie bedrückend.


Ich weiss nicht, wie ihr dies beobachten konntet. Sicherlich sind die Leute euch gegenüber nicht so offen gewesen.
Da wo ich herkomme, gilt immer noch eine innige Nachbarschaft, es wurde und wird am Zaun gelacht, gescherzt und über alles und jeden gequatscht. Man hilft den Anderen und es wurde einen geholfen, ohne was dafür zu verlangen. Das war damals so und ist heute auch noch so.
Hier dagegen kommt man mit den Nachbarn nur schwer ins Gespräch. Da wird lieber aufgepasst, dass man ja zwischen 13:00 und 15:00Uhr kein Krach macht, sonst wird die Polizei gerufen.

Was mich an der ganzen Sache so nervt, dass aus jeder banalen Sache hier im Forum eine tiefe politische Diskussion gemacht wird und alles was damals war, wird schlecht geredet. Klar sind Sachen damals passiert, die verurteilt gehören, dass streitet doch keiner ab. Doch es sind auch normale Sachen passiert, wie eine Kolonne Mähdrescher, die durch ein Dorf fahren. Doch dies ist ja eine "Demonstration am antifaschistischen Schutzwall".
Eigentlich bin ich ein Gemütsmensch, doch ab einen gewissen Punkt ist auch bei mir Schluss. :evil: :evil: :evil: :evil:
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Beitragvon Mattie » Sa Jun 07, 2008 18:46

Mattie hat geschrieben:
So und nun habe ich noch mal eine kleine Frage an Dich, @columella
Warum hast du aus diesem Thema eine politische Diskussion gemacht???????????


Da sieht man gleich, wer Charakter hat.
Einer unbequemen Frage weicht man aus, indem man sie erst gar nicht beantwortet. Und mir wirft man einen eingeschränkten Horizont vor, Frechheit :wink:
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