Und GANZ GENAU SO wars umgekehrt: da kam die BRD nicht gerade gut weg: Arbeitslose ohne Ende, Epressung der "Marionettenregierung" durch die Großindustrie und ständige Preissteigerungen durch die Bildung von monopolistischen Strukturen.Wenn ich so an meinen Geschichtsunterricht (West) zurück denke, dann kam die DDR nicht gerade gut weg.
Wir haben über die Planwirtschaft gelacht, uns wurde erklärt wie gefählich die staatliche Erziehung von Kleinkindern ist, über den Bespitzelungsaparat Stasi wussten wir bestens Bescheid und und und.
Und wenn man mal Schulbücher, Studienunterlagen und vor allem die Hefte zur politischen Bildung auf beiden Seiten vergleicht, dann hat von BEIDEN Propaganda-Kampagnen nur höchstens die Hälfte gestimmt. Weder war die DDR ein System, in dem man gehungert hat und ständig gegängelt worden ist, noch war (und ist) die BRD "der goldene Westen" in dem man als Tellerwäscher irgendeine Chance hätte, Millionär zu werden.
Was nutzt denn die Reisefreiheit, wenn 25% aller Bürger heute nicht mal mehr ohne staatliche Zuschüsse überleben können?
Was nutzt der ganze schöne "freie Markt", wenn der billige Kaffee und die Ganzjahres-Bananen (Affenfutter, btw,) auf Kosten von Kinderarbeit und Verelendung ganzer Landstriche produziert werden?
