Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 23:49

Darf ein Jäger seinen Hund erschiessen .....

Diskussionsforum für unsere Jäger
Forumsregeln
Schreibrechte in diesem Forum ab dem 1.6 nur noch für Gruppenmitglieder "Zugang Jägerforum". Mitgliedschaft über Persönlicher Bereich -> Benutzergruppen (ganz unten) beantragen! Danke
Antwort erstellen
55 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
  • Mit Zitat antworten

Beitragvon scoutsman » Sa Mär 28, 2009 18:47

Übrigens, seit Anfang Seite zwei könnten wir ja fast ins Direktvermarkterforum überwechseln. :lol: :lol:
Benutzeravatar
scoutsman
 
Beiträge: 910
Registriert: Fr Jul 04, 2008 15:25
Wohnort: nähe Datschiburg (Augsburg)
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon KarlGustav » Sa Mär 28, 2009 18:54

scoutsman hat geschrieben:@ KarlGustav
ich denke jetzt mal es ist ein kleiner Unterschied ob man einen Stahlstab ins Hirn gestoßen kriegt (was jetzt auch nicht so toll ist) und der wieder rausgezogen wird, oder ob man eine Kugel mit was weiß ich wieviel Joule, die sich auch noch aufpilzt durch die Birne donnert. :twisted:


Ich glaube fast, Dir sind nicht die treibenden Kräfte der Ladung bekannt, die das Bolzenschussgerät befeuern. Eine normale Ladung ist harmloser. Desweiteren habe ich die Mulde beschrieben die dem Bolzen vornansteht. Hast Du etwas Ahnung von der Materie weisst Du was so eine Formgebung bewirkt. Die von Dir beschriebene auifpilzende Wirkung auf das Geschoss ist so von vornerein gegeben und wird darüberhinaus durch die präaktivität des geformten Treffteils weit übertroffen.
Karl
KarlGustav
 
Beiträge: 3355
Registriert: So Jan 30, 2005 13:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Biber » Sa Mär 28, 2009 21:14

Ein alter Jäger vetrat die Meinung, daß er seinem treuen Gefährten einen guten, wenn nicht besseren Dienst erweisen würde, wenn er mit ihm in den Wald gehen würde, um ihm den Gnadenschuß zu verpassen. Der Hund ahnt nichts böses, geht noch ein letztes Mal mit in den Wald und ehe er es merkt, schwebt er schon dankbar, weil von allen Leiden erlöst, gen Himmel. Jagdlicher Alltag eben.

Anders wäre es sicherlich beim Tierarzt: Im Wartezimmer riecht es nach Krankheit, Angst, Tod. Kein Wunder, daß der treue Gefährte sich absolut unwohl in seiner Haut fühlt, er ahnt, daß jetzt etwas passieren wird, fremde Leute um sich, Weißkittel....... und am Ende wird der Hundehalter dann noch gefragt, ob er den Hund in der Praxis lassen möchte, zwecks Tierkörperbeseitigung.......ohne mich.

Wenn ich ein Jagdhund wäre, ich würde lieber im Wald, dort, wo ich zu Hause bin, in die ewigen Jagdgründe hinüberschweben....

Biber
Es werden weniger Biber beim Fällen erschlagen als Forstwirte
Biber
 
Beiträge: 24
Registriert: Do Feb 28, 2008 18:40
Wohnort: Am Rande der Braunkohlentagebaulöcher
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Kormoran2 » Sa Mär 28, 2009 23:50

Und vor allem: Es gibt doch selbst hier Leute, die ohne Hirn sogar schreiben Wink


Jetzt weiß ich endlich, warum es mit der Orthografie hier so katastrophal aussieht!
Kormoran2
 
Beiträge: 18839
Registriert: Di Dez 04, 2007 23:32
Wohnort: NRW/HSK
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Rumpsteak » So Mär 29, 2009 12:44

hans g hat geschrieben:nö--bei mir sind die immer mausetot--mache das ja schon 20 jahre.


Hänschen, Du bist bestimmt ein guter Landwirt..vom schlachten hast Du aber keine Ahnung :wink:. Es ist so wie Brigitta schreibt: Durchs schießen mit dem Bolzenschuss stirbt kein Schwein..auch wenn es keinen "Mucks" mehr macht. STERBEN tut es erst durchs entbluten.
Rumpsteak
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon hans g » So Mär 29, 2009 12:54

Rumpsteak hat geschrieben:..vom schlachten hast Du aber keine Ahnung :wink:.

.....hab ich das irgendwo behauptet....
hans g
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Rumpsteak » So Mär 29, 2009 12:56

hans g hat geschrieben:.....hab ich das irgendwo behauptet....


Nein, nur dass Du das schon 20 Jahre machst. Aber wenn Du glaubst dass sie nach dem Bolzenschuss tot sind wenn man "richtig" ansetzt machst Du das ja vieleicht schon 20 Jahre lang falsch ? :wink:

Das mit dem entbluten macht man ja nicht einfach so.. :)
Rumpsteak
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Rumpsteak » So Mär 29, 2009 13:00

Biber hat geschrieben:Wenn ich ein Jagdhund wäre, ich würde lieber im Wald, dort, wo ich zu Hause bin, in die ewigen Jagdgründe hinüberschweben....



Genau so. Ich bin ja nun noch nicht so alt und meine Hunde auch nicht. Als ich aber noch "klein" war wurde bei uns ein Hund zuhause eingeschläfert. Mein Opa hat das ganze mit dem TA besprochen..der kam dann raus. Das Ende vom Lied war dann dass der Hund in seiner gewohnten Umgebung "einschlafen" durfte/konnte.

Ich weiss aber dass einer der damaligen Hunde auf einer Drückjagd angeschossen wurde..und um ihn nicht lange zu quälen haben wir ihn dann an Ort und Stelle "erlöst". Kein schönes Gefühl..aber das ist es auch nicht wenn man ihn einschläfern lässt.
Rumpsteak
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon KarlGustav » So Mär 29, 2009 18:13

Meini hat geschrieben:Ich setzte bei Nottötungen auch ein Bolzenschussgerät bei Schweinen ein, das Bolzenschussgerät wird mit einer Kuhladung bestückt um eine möglichst hohe Druckwelle im Schädel zu erzeugen,der Herzschlag ist sofort weg also keine Blutversorgung mehr im Hirn,das Schwein ist sofort tot laut Tierartzt. (Schweine sind leichter wie 70 kg) Gottseidank mus das nur sehr sehr selten sein.


Ich denke, dieser Erfahrungswert gilt auch für unseren hansg. Keine Ahnung warum der Mann durch die hiesigen Schlachter diskreditiert wird. Es geht hierbei doch nicht darum um allen Willens Recht zu behalten sondern um das Erlösen eines Tieres und selbst da ist eine gewisse Pietät nicht unangebracht.
Karl
KarlGustav
 
Beiträge: 3355
Registriert: So Jan 30, 2005 13:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » So Mär 29, 2009 18:21

... und eben deswegen, also des Erlösens wegen, wird entblutet.
Sind ja nicht nur die Schlachter hier, sondern steht auch nicht umsonst so im Gesetz.
Unter anderem, vielleicht leuchtet das ja eher ein, schießen Jäger meines Wissens (unter anderem) deshalb auch das Wild nicht in den Kopf / ins Gehirn, sondern ins Herz.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Königstiger EM 300 » So Mär 29, 2009 19:43

SHierling hat geschrieben:Unter anderem vielleicht leuchtet das ja eher ein, schießen Jäger meines Wissens (unter anderem) deshalb auch das Wild nicht in den Kopf / ins Gehirn, sondern ins Herz.


Das ist nicht der Grund. Ein Kopfschuss funktioniert sehr gut, wie er tötet: keine Ahnung: Normalerweise bleibt dann nicht viel vom Kopf übrig, besser gesagt: Ein Büchsenschuss in den Kopf wirkt nicht wie der Bolzen des Schussapperates sondern eher wie eine kleine Sprengladung (Geschoss zerlegt sich beim Auftreffen).


Der Grund, warum man nicht in den Kopf schießt ist ein anderer: Die Trefferfläche ist dort recht klein und bei einem Streifschuss im Kopfbereich geht das Wild jämmerlichst ein. Grund ist nicht mal eine kleine Verletzung, sondern das Problem, dass Wild sich am Kopf - Halsbereich nicht ablecken kann. So können Fliegenlarven in die Wunde und das Stück wird bei lebendigen Leib aufgefressen. Was genauso möglich ist: Äserschuss: Das Wild kann dann nicht mehr fressen und verhungert qualvollst. Chancen auf eine erfolgreiche Nachsuche gehen gegen null.
Von da her wird auf Herz/Lunge geschossen, denn dort ist die Trefferfläche wesentlich größer und ein Fehlschuss hat dort in der Regel bei weitem nicht die Folgen wie ein Fehlschuss im Kopfbereich.
Königstiger EM 300
 
Beiträge: 255
Registriert: Fr Jun 27, 2008 10:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » So Mär 29, 2009 19:48

Ein Kopfschuss funktioniert sehr gut, wie er tötet: keine Ahnung: Normalerweise bleibt dann nicht viel vom Kopf übrig,



Woher weiß man das, wenn es denn gar keine Kopfschüsse gibt???
Mal davon abgesehen geht es hier im Bolzenschuß, und da bleibt so ziemlich alles vom Kopf übrig, gerade beim Schwein, das will man nämlich noch verwerten.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Königstiger EM 300 » So Mär 29, 2009 19:52

SHierling hat geschrieben:
Ein Kopfschuss funktioniert sehr gut, wie er tötet: keine Ahnung: Normalerweise bleibt dann nicht viel vom Kopf übrig,



Woher weiß man das, wenn es denn gar keine Kopfschüsse gibt???


Weil man normalerweise nicht in den Kopf schießt, Ausnahmen gibt es aber immer wieder, wo es nötig ist, z.B Fangschuss. Auch mit kleineren Kaliber ist der gesamte Schädel zerstört, wenn er auch nicht immer komplett weg ist.

Auch noch bei der Fallenjagd, mit Kopfschuss KK aufgesetzt. Da sieht man dann nur ein kleines Loch, der komplette Schädel ist aber durch den Druck und die Kugel zerstört. Ausbluten ist dann nicht mehr nötig
Königstiger EM 300
 
Beiträge: 255
Registriert: Fr Jun 27, 2008 10:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon brainfart » Di Mär 31, 2009 12:53

> Und wenn Dir jemand aus nächster Nähe mit einer 9 mm oder gar einem
> Gewehr in den Kopf schiesst, bist Du bestimmt der Überzeugung Du wirst
> nur betäubt.

Karl-G., mit Verlaub gesagt, Du hast keine Ahnung.
Selbst bei einem aufgesetzten Kopfschuß mit einer 9mm ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, daß das Opfer noch eine Weile weiterlebt.

Ohne jetzt allzu sehr ins Detail zu gehen, das gehört hier nicht hin, tritt in vielen Fällen der Tod durch Aspiration von Blut ein.
Natürlich könnte man viele solcher Kopfschüsse nicht mehr behandeln, selbst wenn die Kopfschüsse direkt vor dem OP erfolgen würden und ein Ärzteteam schon bereitstehen würde. Aber zum sofortigen Todeseintritt führt sowas nicht zuverlässig.
Das Bolzenschußgerät hat vorne eine Delle drin, damit ein Stück vom Knochen sauber ausgestanzt wird. Der Vergleich Bolzenschußgerät - Projektil hinkt sowieso, man betrachte nur mal die kinetische Energie!
Brain, du bist echt... wäh, lol.
[Rohana]

Solange Du Menschen, Schweine und Kühe nicht unterscheiden kannst, halt Dich einfach raus.
[SHierling]

Dem ham`s wirklich ins Hirn geschissn. Der heißt nicht nur so...
[Oberpfälzer]

http://www.youtube.com/user/schlammboots
http://www.gayromeo.com/schlammboots
Benutzeravatar
brainfart
 
Beiträge: 1779
Registriert: Di Mär 20, 2007 18:26
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Rumpsteak » Di Mär 31, 2009 17:41

KarlGustav hat geschrieben:
Ich denke, dieser Erfahrungswert gilt auch für unseren hansg. Keine Ahnung warum der Mann durch die hiesigen Schlachter diskreditiert wird. Es geht hierbei doch nicht darum um allen Willens Recht zu behalten sondern um das Erlösen eines Tieres und selbst da ist eine gewisse Pietät nicht unangebracht.


Ich verstehe Dein Problem nicht. Ist es Dir lieber wir halten uns zurück und überlassen ihm sein "Unwissen" ? :roll:
Rumpsteak
 
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
55 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4

Zurück zu Jägerforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Role77

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki