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Das Aus für den Schweinebaron?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon mad ass » Mi Dez 10, 2014 12:20

http://www.topagrar.com/news/Schwein-Ne ... 24570.html

Endlich wird gegen diesen Mann vorgegangen, der Jahre lang den Ruf aller Tierhalter in den Dreck zog und regelmässig gegen deutsches Recht verstoßen hat.

Doch die Frage ist wird sich wirklich was ändern und S. ist weg vom Fenster oder ist das ganze nur ein Strohfeuer und in 4 Wochen geht es unter anderem Namen weiter wie bisher?
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Cäppi » Mi Dez 10, 2014 13:35

Der ist ja hierher gekommen, weil sie ihn in seinem Land nicht haben wollten (alleine schon wegen der Gülle).

Sie wollten ihm schon oft die Läden schließen, weil er z.B. auch ohne Genehmigungen "wild" gebaut hat, was nur aus der Luft erkannt werden konnte (meist noch von Privatleuten aus der Gegend). Die Strafen dafür hat er aus der Portokasse bezahlt. Bisher scheiterte das Schließen aber immer schon daran, dass man nicht wusste, wohin mit den vielen Tieren. Möglich wäre nur ein Stopp durch kein neues Einstallen mehr, oder so. Wie das nun funktionieren soll, steht das leider auch nicht drin.

Aber so oder so muss ich sagen, freut mich diese Meldung erst mal!
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Ferengi » Mi Dez 10, 2014 13:43

Es wird sich gar nichts ändern.
Dann übernimmt den Laden offiziell halt seine Frau, seine Tochter, sein Sohn, seine Oma...
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Manfred » Mi Dez 10, 2014 13:44

Da passiert erst mal gar nichts. Und der Klageweg kann Jahre dauern. Da sind ja Profis am Start und genug Kapital vorhanden. Die macht man nicht so schnell platt wie ein kleines Bäuerchen.
Und sollten die Gerichtsverfahren doch irgendwann zum Erfolg der Behörde führen, dann siehe Beitrag von Ferengi.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Cäppi » Mi Dez 10, 2014 13:47

Na ja, im "Stern"-Artikel steht dazu:

"Noch ist der Bescheid nicht rechtskräftig. Straathofs Anwälte haben umgehend widersprochen und Klage eingereicht. Dennoch gilt das Verbot - ähnlich wie bei einem an Ort und Stelle eingezogenen Führerschein - bis es Gerichte womöglich wieder aufheben. In jedem Fall könnte es ein Meilenstein im Kampf für Tierschutzrechte in der Massenhaltung sein."

Dass es mit einer simplen Überschreibung getan ist, das auszuhebeln, bezweifel ich schon.

Die Gründe, die nun für das Verbot gesorgt haben, müssen auf jeden Fall erst mal beseitigt werden, bevor es überhaut und unter welchen Namen auch immer in den Ställen weitergeht. Ob er selbst wieder (offiziell) werkeln darf, das wird dann noch entschieden werden.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Todde » Mi Dez 10, 2014 15:08

Ich befürchte Turbo hat recht, wenn die an Straathof ein Exempel statuiert haben, dann geht das danach bei vielen anderen Betrieben erst los.
Und das wird je nach Kläger auch wesentlich kleinere Betriebe treffen, da können sich viele sich nicht annähernd den anwaltlichen Beistand suchen.

Und der wird innerhalb von 48 Stunden einen neuen Betreiber haben, da muss dann die Staatsanwaltschaft erst mal wieder von vorne beginnen.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Cäppi » Mi Dez 10, 2014 15:21

Wie gesagt, was der außerhalb seiner Ställe verbockt hat (z.B. Bauen ohne Genehmigung), das ist das eine.

Konkrete Missstände in den Ställen müssen aber gewiss erst mal nachgewiesen beseitigt werden, bevor dort weiter gezüchtet bzw. neu eingestallt werden darf. Bis dahin gehe ich vom Verwalten des Bestandsabbau aus durch seine Angestellten.

So eine "filmreife" Aktion, wie es in dem Artikel heißt, wird doch nicht gemacht, wenn es so simpel wäre, alles zu umgehen... Da hat sich viel angestaut in den letzten Jahren.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon borger » Mi Dez 10, 2014 15:25

Ich weiß nicht, was an den Anschuldigungen dran ist, es kommt mir aber schon recht merkwürdig vor.

S. hat in MV eine Anlage neu gebaut. Der Landwirtschaftsminister Backhaus stellt sich hin und behauptet, man habe das nicht verhindern können. S. dagegen erklärt, nicht er wollte unbedingt nach MV sondern man sei von der Landesregierung auf ihm zugekommen ob er nicht auch mal in MV was machen könne.

Da halte ich die Aussage von S. für glaubwürdig. Denn Fakt ist, die Planung und das Genehmigungsverfahren inkl. Umweltprüfung wurden von einer landeseigenen Gesellschaft in Rekordzeit erledigt. Zumindest das hätte die Landesregierung verhindern können, wenn sie denn wenig begeistert von dieser Massenhaltung gewesen wäre.

Und nun sollen in diesen nagelneuen Ställen die Kastenmaße unzulässig und die Wasserversorgung mangelhaft sein? Kaum zu glauben.

Die schlimmsten Lügner im Land sind Politik und Medien. Da erwarte ich erst einmal detaillierte Einzelheiten über die schwerwiegenden Verstöße, die ein Tierhaltungsverbot rechtfertigen.

Wie viele Tiere hat der Nabu schon bestialisch umgebracht, ohne dass bisher ein Tierhaltungsverbot erlassen wurde? Es scheint, wir driften immer mehr in die Gesinnungsdiktatur ab. Nicht objektive Missstände sondern „böser Massentierhalter“ ist der eigentliche Verbotsgrund.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon H.B. » Mi Dez 10, 2014 15:33

Ich war mir immer sicher, dass dieser symbolisch als Erster ins "Grüne KZ" wandern wird.

Ein bisschen verwundert bin ich dennoch. Bisher galt alles was seinen Betrieb verlässt als ganz besonders vital und gesund. Hoffentlich wars nicht ganz so schlimm wie hier: http://www.animal-health-online.de/gros ... ren/26214/
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon hektik-elektrik » Do Dez 11, 2014 8:25

So grausam ging es in Straathofs Saustall zu


http://www.stern.de/wirtschaft/news/tierhaltungsverbot-gegen-schweine-baron-so-grausam-ging-es-in-straathofs-saustall-zu-2159039-67dd797dab9dc829.html?utm_source=facebook-fanpage&utm_medium=link&utm_campaign=101214-1500
Es gibt keinen Fachkräftemangel.

Es gibt nur einen Mangel an Fachkräften,
die bereit sind sich ausbeuten zu lassen.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon H.B. » Do Dez 11, 2014 9:37

Ja, soviele Polizeiautos vor einem Schweinestall sind wirklich ungewöhnlich. Ansonsten ist mir nichts aufgefallen, was an Betrieben in dieser Größenordnung nicht anzutreffen sein kann, außer einer Sau, die man vielleicht schon vorher erlösen hätte sollen.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon SHierling » Do Dez 11, 2014 10:10

Todde hat geschrieben:Ich befürchte Turbo hat recht, wenn die an Straathof ein Exempel statuiert haben, dann geht das danach bei vielen anderen Betrieben erst los.

Seh ich auch so. Man kann den ja finden, wie man will, aber dämlich ist er sicher nicht, und wer schon so lange öffentlich angefeindet wird, wäre schon megadämlich, wenn es immer noch was zu finden gäbe. Einzelne alte Ställe schliessen, ok, kann wohl sein. Tierhalteverbot ist aber was ganz anderes!
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon borger » Do Dez 11, 2014 10:27

Wenn die Fakten fehlen muss mit schockierenden Bildern Stimmung bei den Bambi-Fetischisten gemacht werden.
Aus dem Text ergibt sich dann ein anders Bild:

1)Die Rede ist unter anderem von "Qualzucht",
2)unbehandelten Verletzungen und Antibiotika, die ohne Tierärztliche Verordnung vorbeugend vom Stallpersonal verabreicht werden.
3)Auch würden Ferkel "ohne vernünftigen Grund" und zudem unsachgemäß getötet, bemängeln die Amtstierärzte.
4)Die vom Landkreis Jerichower Land geforderten Maße für die Kastenstände gingen zu weit.

http://www.stern.de/wirtschaft/news/aus ... 58803.html


1) Was ist, wenn S. gar keine besondere Qualzucht betreibt sondern handelsübliche Hybriden erzeugt? Dann stehen morgen alle Ferkelerzeuger unabhängig von der Betriebsgröße am Pranger.

2) Wie wäre das Ergebnis einer zeitgleichen Razzia bei sämtlichen deutschen Bio-Ferkelerzeugern? Ich denke, es würden weit mehr unbehandelte Schweine und tote Ferkel gefunden werden. Dabei haben sämtliche Bioerzeuger zusammen weniger als die Hälfte an Sauen. In so einem großen Bestand wird es tagtäglich zu Erkrankungen und Verletzungen kommen. Das ist doch ganz normal.

3) S. ist so erfolgreich, weil er so viele Ferkel lebend verkauft, die können zuvor nicht totgeschlagen worden sein.

4)S. wird handelsübliche Kastenstände unabhängiger Hersteller verwenden wie sie in der gesamten EU genutzt werden dürfen. Auch die abgebildeten Ställe in SA sehen recht neu aus und sind offensichtlich mit diesen Kastenständen genehmigt worden. Was berechtigt den Amtstierarzt im Jerichower Land nachträglich andere Willkür-Maße zu verlangen? Wenn so etwas einreißt, wird jegliche landwirtschaftliche Tierhaltung zum unkalkulierbaren Risiko.

Objektive Betriebsdaten, was Tiergesundheit und lebend abgesetzte Ferkel betrifft, würden sicherlich ein anderes Bild ergeben, ansonsten wäre S. nicht so erfolgreich. Was hier läuft, ist eine mediale Hinrichtung mit massiver Unterstützung vom Staat.
Deren Ergebnis ist in jedem Fall eine nachhaltige Schädigung der deutschen Wirtschaft.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon germane » Do Dez 11, 2014 10:47

Der S.ist doch Holländer,ev. bringt er Medikamente mit rüber,die in D nicht zugelassen sind aber funktionieren.

Oder er behandelt nach holländischem Recht,das sich von unserem unterscheidet.

Wobei das holländische Recht auf jeden Fall nicht schlechter ist,wie man an ser MRSA-problematik sieht.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon elchtestversagt » Do Dez 11, 2014 12:08

Genauso wird es sein,Turbomäster.
Die wahre Gefahr sind die schwarzen, die Grünen werden immer der Gewinner sein.
Ich sagte ja schon, es lohnt sich nicht,in Deutschland in die Mast zu investieren.
Deshalb wird es sich auch nicht lohnen,für z.B. "Aktion Tierwohl" oder besser gesagt "wie man 100Mio. von den Bauern abzieht" zu investieren...
Gott sei Dank sollen demnächst wieder Freiflächenanlagen für Solar erlaubt werden, also alles dichtpflastern was geht..

Btw, bei dem "Skandal" in der Tierhaltung hier in der Ecke war zehn Tage vor der Ausstrahlung die QS-Abnahme....keine Beanstandungen.....
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