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Das Aus für den Schweinebaron?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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121 Beiträge • Seite 5 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Max M » Mo Dez 15, 2014 3:03

meyenburg1975 hat geschrieben:Nicht genehmigte Siloplatten, Bestandsbuch Arzneimittel, Überbelegung. Das sind ne Menge von denen man sich distanzieren muß... Und beileibe nicht nur Konvis...

uiui....bei solch einem "Fortschritt" ist mir um die Anbindeställe nicht bange....
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Mo Dez 15, 2014 6:09

Turbomäster hat geschrieben:Interessant wie hier argumentiert wird.

Was ist ein Schwarzbau? Die Gebäude bei Bauern stehen oft schon 100 Jahre in wurden teilweise in Eigenleistung verändert.


Schwarzbau:
Versiegelung von Flächen, Austausch von Futtersilos durch andere Modelle, Änderung der Lüftung (Ventilatoren/Filter/Abluftschächte), Veränderung der Bedachung (u.U. durch PV), Oberflächenentwässerung, Veränderungen an den Güllelagerstätten (z.B. Anschlüsse versetzt), Brandschutz nicht ordnungsgemäß, Abweichungen von der Statik (gerne Windlast), Abnahme verpasst, Einmessung nicht korrekt (evtl. Abstände nicht eingehalten), und halt das, was Bauern schon immer schwarz gemacht haben..... 8)
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon elchtestversagt » Mo Dez 15, 2014 7:57

xyxy: Änderung der Aufstallung, sogar das nachträgliche Einbauen von Fenstern wie bei Aktion Tierwohl gefordert ist Baugenehmigungspflichtig, weil Eingriff in die Gebäudestatik.
(und führt im Landkreis CLP dazu,dass man 30% Immissionsminderung vornehmen muss für den Gesamtbestand, sprich entweder 30% abstocken oder Filterpflicht für ein Teil der Ställe...)
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Mo Dez 15, 2014 8:01

https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 27852.html

Alles wird gut, der Mindestpreis für Fleisch kommt!
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon borger » Mo Dez 15, 2014 8:40

Jupiter Jones hat geschrieben:@borger, ich weiß von 2 Sauenhaltern hier in der Gegend 1X 500 und 1X 800 Sauen die dieses Jahr das Handtuch
geschmissen haben weil, die Dänischen Ferkel 1 euro günstiger waren.
Emmy


Und was wird für die besser, wenn S. unter fadenscheinigen Begründungen der Betrieb dicht gemacht wird?
Deren Problem war nicht S. sondern die mangelnde Konkurrenzfähigkeit mit dänischen Erzeugern.
Da wäre doch zuerst einmal Ursachenforschung gefragt. Also auf nach Dänemark.
Gleich hinter der Grenze fällt angenehm auf, dass die dänischen Medien frei von Hetzkampagnen gegen die eigene (Land)Wirtschaft sind. Danish Crown gehört zu den weltgrößten Exporteuren von Schweinefleisch – und die Dänen sind stolz darauf.
Das sind schon mal gesellschaftliche Rahmenbedingungen, unter denen man erfolgreich arbeiten kann, aber noch keine Erklärung für den Kostenunterschied. An niedrigeren Arbeitskosten wird es ganz sicher nicht liegen.
Ich bin sicher, wenn man politisch bestimmte Kostenfaktoren wie Energie, Umweltauflagen usw. vergleicht, dann findet man schnell heraus, warum die Dänen so günstig liefern können.


tyr hat geschrieben:Was denn für Arbeitsplätze? Wenn sie denn überhaupt festangestellt werden. loegen die Löhne in solchen Anlagen bislang bei 6-maximal 8€/h brutto, das heißt, die Arbeitsplätze werden umfangreich steuerlich gestützt, die kosten uns allen mehr als sie einbringen.....von daher... :roll:


Klar, wenn S. weg ist und die Ferkel aus Dänemark oder Polen kommen, dann geht es mit unserer Wirtschaft richtig aufwärts? Zumindest ich sehe darin eben keine Förderung bäuerlicher Betriebe, denn die erfolgreichen darunter werden als nächste unter dem gegen S. erfolgreich installierten Willkürregime leiden.
Was den CDU-LW-Minister in SA betrifft: Der ist ganz auf Linie des CSU-Bundesministers, der wehrlosen Schülern schon mal 3 „Veggie Days“ wöchentlich zwangsverabreichen will. Sie wedeln eifrig mit der schwarzgrünen Fahne, mehr nicht.
Und die altgedienten Beamten, die wurden nicht nur von der LPG sondern auch von der SED geschult. Die wissen, wie sie sich zu verhalten haben, wenn jemand von Oben zum Unmenschen erklärt wird: Keine unnötigen Fragen stellen und kräftig zutreten, damit qualifiziert man sich auch für höhere Aufgaben.
Höchste Aufgabe dieses Staates scheint die systematische Hinrichtung der eigenen Wirtschaft zu sein. Du magst das vielleicht positiv sehen, weil es ja Platz für alternative Konzepte schafft, ich nicht. Diese Wirtschaft ist nun mal auch meine Rentenversicherung und damit spielt man nicht.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Mo Dez 15, 2014 11:09

eine Strategie pro S erkenne ich nicht, wenn er sich was zu schulden kommen lassen hat, wird er dafür belangt werden. Ist aber Arbeit der Strafverfolgungsbehörden (die sich auffällig ruhig geben). Geh mal auf TA zum Kommentar "Bravo Herr Schröder!?"

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 27852.html

aber bloss nicht hierher klicken :klug:
http://www.topagrar.com/news/Rind-Rinde ... 28274.html
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Todde » Mo Dez 15, 2014 12:27

Jagd auf die Tierhalter?

Berufsverbot gegen Straathof: Ist das erst der Anfang?
http://www.agrarheute.com/berufsverbot- ... der-anfang
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon RS 36 » Mo Dez 15, 2014 12:46

Wie es von einigen schon prophezeit wurde,geht es jetzt weiter.

http://www.radiobrocken.de/nachrichten/jetzt-greift-auch-der-saalekreis-bei-schweinezuechtern-durch
„Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott! Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk, dann Gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner 1791-1813)
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Ferengi » Mo Dez 15, 2014 17:49

Viele werden dem folgen.
Und schlimmer noch, viele sind es bereits.
Die neuen Ställe stehen schon bereit, und sobald die Quote fällt kanns richtig losgehen mit Komamelken.

:roll: :roll: :roll:
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Manfred » Mo Dez 15, 2014 20:14

Das dänische System ist der Endsieg für die Banken. Denen gehört dort praktisch der Großteil der Agrarfläche, in Form von Sicherheiten für die Betriebskäufe. In so einem System gibt es keine Bauern mehr, sondern nur noch Landwirte, die real betrachtet von den Banken pachten, für ein Schweinegeld.
Wer sich solche Verhältnisse für D wünscht, hat aus meiner Sicht einen Sprung in der Schüssel oder ist gut bei diversen Banken investiert.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon elchtestversagt » Di Dez 16, 2014 8:36

Man man man...
In DK ist es das Erbrecht, was den hohen Kapitaleinsatz vonnöten macht...
Genauso wie es die Norddeutsche Höfeordnung gibt und die Realteilung im Süden der Republik,was dazu geführt hat,dass es im Norden mehr als dreimal so grosse Höfe ( bezogen auf das Eigenland) gibt wie im Süden...
Ich möchte mal wissen,wieviele Landwirte wir in Deutschland noch hätten, wenn man nicht mehr Steuerfrei vererben könnte sondern bei Vererbung die Höfe mit Realwerten einsetzt und darauf 80% Vermögenssteuer erheben würde...
Dann währe auch hier ein Kauf bei den Banken mit den Zinsen um Welten billiger...
Und die Deutschen Betriebe währen ruck zuck alle weg und einige Industrieunternehmen würden nur noch Landwirtschaft machen...
Die Dänen haben dadurch eine sehr leistungsfähige Landwirtschaft bekommen, die dort um Welten mehr Geld verdienen wie die meisten hier zusammen.
Denn die rechnen ganz anders, es sind von den Gewinnen alle Kosten real abgezogen worden, incl. Arbeitskosten sowie natürlich die ganzen Zinsen.
Wenn wir das in Deutschland machen würden würde nicht ein Betrieb irgendeinen Euro Gewinn manchen...
Rechnet von euren Ergebnissen mal einen Betriebsleiter mit 2400 Arbeitsstunden mit 30 Euro je stunde ab,zzgl. sagen wir mal Vermögenswerte von 1 Mio. Euro mit 3% Zinsen p.a., dann müsst ihr schon 100000 Euro p.a. dafür haben...( der deutsche Schnitt liegt bei 45000....)
Die Grünen wollen an unsere Vermögenswerte ran ( Erbschaftssteuer hoch/VErmögenssteuer),wollt ihr sowas wirklich?
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Lacy Laplante » Di Dez 16, 2014 9:30

elchtestversagt hat geschrieben:[..]( der deutsche Schnitt liegt bei 45000....)[..]


Wenn schon, bitte Medianwerte verwenden.
Aber auch der "Schnitt" liegt nicht bei 45000€, sondern bei ca 43000(und zwar in Dollar).

Der Meianwert der Einkommen in der BRD liegt übrigends irgendwo bei MAX 18000€.
Also immer schön aufm Teppich bleiben.

Lg,

LL
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