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Das Aus für den Schweinebaron?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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121 Beiträge • Seite 6 von 9 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Todde » Di Dez 16, 2014 9:41

Vergleichst Du jetzt Arbeitnehmer und Landwirtschaft? :roll:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Lacy Laplante » Di Dez 16, 2014 9:48

Todde hat geschrieben:Vergleichst Du jetzt Arbeitnehmer und Landwirtschaft? :roll:


Ich bezog mich auf eben genau diese Aussage.(Das Zitat!)

Schließlich ging es dort um angestellte Betriebsleiter.

Lg,
LL
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Di Dez 16, 2014 10:23

S ist vorm Verwaltungsgericht gescheitert, das Thv also bestätigt, so die Meldungen.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon elchtestversagt » Mi Dez 17, 2014 8:37

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 08746.html
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon borger » Mi Dez 17, 2014 8:58

Jupiter Jones hat geschrieben:Noch ein Nachtrag zum Politischen und ja diese beiden Sauenhalter, die es mit Herzblut gemacht haben, mussten aufhören weil, sie die umbaukosten von 1,5 Millionen nicht bezahlen konnten und wollten. Hier herrscht Rot-Grün.


Kann ich gut verstehen, allerdings die Einschränkung auf rotZgrün nicht. Denn nach den Vorstellungen der CDU-SA wären auch diese beiden Sauenhalter ganz „üble Tierschänder“.

http://www.topagrar.com/news/Schwein-Ne ... 01805.html

S. hatte sich nicht spezielle Folterkästen bauen lassen sondern ganz normale Stalleinrichtung, wie sie überall in der EU zulässig ist. Nur in SA, im Kreis Jerichower Land nicht mehr. Just da, wo S. seinen Hauptsitz hat, wat ein Zufall.
Und was die Investitionen angeht, da dürfte es bei S. ein dreistelliger Mio-Betrag sein, den er sich vermutlich auch größtenteils von der Bank geholt hat.
Ich sehe dazu auch keine Alternative. So arbeiten wie vor 50 Jahren, alles schön mit der Hand, dass will doch heute keiner mehr.
Also, entweder wird investiert oder extensiviert. Das muss sich schon nach den persönlichen Gegebenheiten richten, da kann nichts pauschal richtig sein.
Man stelle sich nur mal vor, niemand investiert, alle lassen nur noch ein paar Pferdchen, Mutterkühe, Schafe laufen und bauen das Futter dafür an. Geht wunderbar ohne große Investitionen und Bankkredite, aber was bedeutet das wirtschaftlich für Deutschland? „Angenehm“ niedrige Pachten – und Lebensmittel, die kann man ja auch im Ausland zukaufen.

Gegen S. wird ebenso künstlich Stimmung gemacht wie gegen Wiesenhof. Nur das man hier noch einen Schritt weitergeht und extra Willkürgesetze erlässt. Es geht „rein zufällig“ immer gegen die Erfolgreichen. Wer nichts außer Kosten fürs Gemeinwesen verursacht, steht medial blendend da. So kann es nur abwärts gehen.
Gerade hat der größte deutsche Stromerzeuger bekannt gegeben, dass er sich von sämtlichen Kraftwerken trennt und künftig – ökologisch dekoriert mit ein paar Windmühlen – nur noch mit Strom handeln will. Ja, Wirtschaftsstandort Deutschland ade! Wenn dieser Handel nicht mehr läuft, weil die Masse keine Stromrechnungen mehr bezahlen kann, dann werden die Handelskoffer gepackt und ab ins nächste Land. Mit eigenen Kraftwerken ist das nicht so einfach.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Do Dez 18, 2014 13:40

Das ist nicht mein Fussballer:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/ma ... 09258.html

Verbot der Haltung von Fussbällen?
".. nicht nur sportlich als auch menschlich schätzen, gibt es keinen Grund, an seinen Worten zu zweifeln."


na denn

dann nich...
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Harald » Do Dez 18, 2014 15:12

In Bayern dauert alles etwas länger :mrgreen: :

Großkontrolle bei Ferkelerzeuger Straathof-Strehle
Eine Spezialeinheit des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist seit Donnerstagvormittag zu einer Großkontrolle am Ferkelerzeuger-Betrieb Straathof-Strehle in Donauwörth vor Ort. Das Team an verschiedenen Fachleuten prüft, ob bei der Massenlage mit 2500 Sauen und 8000 Ferkeln Verstöße gegen das Tierschutzrecht vorliegen. Das Landratsamt Donau-Ries wird zu ersten Ergebnissen der Kontrolle um 13.30 Uhr eine Pressekonferenz geben. Landrat Stefan Rößle war selbst am Reichertsweiler Hof und ließ sich von der Spezialeinheit informieren.


Nachtrag: Die haben sich laut einem vorherigen Artikel sogar angemeldet:
http://www.augsburger-allgemeine.de/don ... 67662.html
„Wir werden unser Kommen anmelden, aber es werden auch unangekündigte Kontrollen stattfinden“, erklärt Pressesprecher Achim Frank.
[...]
Bisher habe es laut Landratsamt kleine Beanstandungen gegeben. „Das Beschäftigungsmaterial für die Tiere war nicht sinnvoll eingesetzt“, sagt Frank. Der Verwalter des Betriebes sei entgegenkommend und arbeite mit den Behörden einvernehmlich zusammen. „Tierschutzrechtliche Probleme gab es nicht.“
Doch angesichts der neuen Lage wolle das Amt noch gezielter auf die Einhaltung des Tierschutzes achten. Dabei geht es um Hygiene, Platz und Haltung der Tiere, aber auch um die Art der Tötung.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Harald » Do Dez 18, 2014 15:42

Jupiter Jones hat geschrieben:gestern waren sie in S-H Süderheide in einem Rinderbetrieb mit 700 Viechern.
Hier:
http://www.animal-health-online.de/gros ... ung/29078/
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... er144.html
http://www.abendblatt.de/region/schlesw ... Tiere.html
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon anderson » Do Dez 18, 2014 17:26

Hallo,
so befremdlich große Betriebsstrukturen auf viele wirken mögen, denke ich, dass das die Richtung bleibt. Da können politische Kaspereien und aufgeschreckte Veterinäre auch nichts machen. Man kann mit Nahrungsmittelproduktion Geld verdienen und mit noch größerer Produktion mehr Geld verdienen. Die hier genannten/ verlinkten/ aufgezeigten Negativbeispiele findet man in jeder Größenordnung, darum kann man keine Aussage ableiten für ein eventuelles "zu groß" dieser Betriebe.
Gerade hier fällt mir das in vielen konventionell vs. bio Diskussionen angeführte Argument ein: Alles schön und gut, aber so wird die Welt ernährt.
mfg
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Rumpsteak » Do Dez 18, 2014 19:39

Dass die Ernährung der Welt nicht der Hauptgrund für solche Betriebsgrößen ist muss man nicht weiter ausführen denke ich. Wie Du schon sagst geht es ums Geld verdienen, jemand der einen solchen Betrieb führt ist wie alle anderen auch ein Geschäftsmann, und ein solcher muss und will Geld verdienen. Ich denke keiner der hier vertretenen User arbeitet ausschließlich aus Lust und Laune.

Ich finde aber auch dass nicht die Größe eines Betriebes darauf schließen lässt, wie Schlachtvieh behandelt wird. Es ist wie bei kleineren Betrieben eine Frage der Organisation. Eine echte Seltenheit in solchen Anlagen ist allerdings ausgebildetes Fachpersonal. Das wiederum dürfte bei Löhnen von 7.50 Euro und weniger aber auch verständlich sein, oder ?
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon H.B. » Do Dez 18, 2014 20:27

Solche Zustände sind unentschuldbar. Da braucht man nicht zu diskutieren. Der Betrieb offenbart, wie es im Kopf von Cheffe aussieht. Ich würde sagen, er ist krank. Das hat nix mit Löhnen zu tun, dort haben viele viel zu lang zugesehen, auch die Behörden. Was nutzt es, wenn die tausende vorbildlich geführte Betriebe regelmäßig kontrollieren, ob nirgendwo ein Halm rumliegt, wo er nicht hingehört, und keine Zeit haben, sich um wirkliche Problemfälle zu kümmern?
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon ferkelbauer » Do Dez 18, 2014 23:12

wo find ich das video? der link war in dem kommentar oder? ist jetzt nicht mehr da..
ich frag mich grad was an einem bruchferkel so schlimm sein kann das du es nicht essen wollen würdest? ist ja jetzt keine krankheit in dem sinn.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon H.B. » Fr Dez 19, 2014 8:55

tyr hat geschrieben:Wir wissen aus dem DDR- Experiment, je größer die Systeme, hier die Stallanlagen, desto geringer die Übersicht

Für alle 25 Schweine ein Stasi, das gibt dann auch ohne Elektronik eine gute Übersicht.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Todde » Fr Dez 19, 2014 9:17

tyr hat geschrieben:Allerdings, und das wird gerne vergessen. Wir wissen aus dem DDR- Experiment, je größer die Systeme,


Kippen die großen "LPG" Betriebe heute das Getreide auch noch einfach so auf den Acker?
Zu Glück entwickelt sich die Welt bei den meisten weiter.
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