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Das Aus für den Schweinebaron?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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121 Beiträge • Seite 3 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Rumpsteak » Sa Dez 13, 2014 10:33

H.B. hat geschrieben:Das entspricht deiner persönlichen Einstellung und Meinung. Es geht nicht um Straathof. Mit etwas mehr Weitsicht würdest du erkennen, dass das nur der zweite Schritt in Richtung Zwangsveganisierung ist.



Ich denke auch, 20, naja vielleicht 30 Jahre noch, dann fressen wir in Deutschland alle nur noch Demetergemüse und Peta sitzt im Bundestag.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon SHierling » Sa Dez 13, 2014 10:45

Jupiter Jones hat geschrieben:@SHierling es geht nicht um deine Ziege, sondern darum das bei dem Verfahren Knochensplitter mit in das Separatorenfleisch gelangen und das es eben solange verlängert/gemischt wird bis keine mehr auffindbar sind und zu guter Letzt bekommt dieses Minderwertige Fleisch (in meinen Augen)ein QS Siegel. Und eben das finde ich widerlich, wenn ich als Verbraucher (und das sind wir alle)was kaufen, möchte ich wissen was da drin ist und bitte selber endscheiden können ob ich das überhaupt kaufen möchte.
Ich finde es schon gut, dass alles verwertet wird gar keine Frage aber es muss deklariert sein.
Emmy

Es IST deklariert! Foodwatch hat außer seiner bescheuerten Umfrage absolut nichts bewiesen und nicht mal Verdachtsmomente! Die Leute sind doch vollkommen abgedreht mit ihren 70.000t . Das klingt "viel" , aber finde Du mal 20g Fleisch im Jahr mit 3 Wochen Kühlschrank gucken. Geh zu Philipps, oder in andere Billigmärkte, da liegt Separatorenfleisch, in Lyoner, Jagdwurst, Bierschinken etc , kgweise und deklariert. Warum auch nicht. Und wenn man je Knochensplitter gefunden hätte, wäre ein Rückruf erfolgt genau wie bei Glasscherben!!!
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon SHierling » Sa Dez 13, 2014 10:50

xyxy hat geschrieben:BTW, wenn man mal 25 Jahre vorbeiziehen lässt, hat es auf dem Gebiet der ex DDR in dem Zeitraum eigentlich Verbesserungen in der Tierhaltung gegeben oder nicht?.

Nein, natürlich nicht. Die alten und maroden Ställe sind sozusagen umgehend "versiegelt" worden, die werden nicht abgeschrieben, die fallen auch nicht zusammen, die werden auch in 50 Jahren noch in den Gedanken der Leute genau so rumstehen wie sie in der DDR ausgesehen haben. LPG-Ställe sind absolut unkaputtbar, kein Wunder, daß da gerne investiert wird!
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon speeder » Sa Dez 13, 2014 10:57

germane hat geschrieben:
Ich kann mir schon gut vorstellen,daß da ein Schutz-Argument in Richtung "kleinere " Bauern mitspielt!Was hier verteidigt wird ist nicht S. sondern die konv.
Lw.!
H.B. hat geschrieben:Das entspricht deiner persönlichen Einstellung und Meinung. Es geht nicht um Straathof. Mit etwas mehr Weitsicht würdest du erkennen, dass das nur der zweite Schritt in Richtung Zwangsveganisierung ist.


Deswegen müssen WIR Argumente sammeln gegen Zwangsveganisierung.Z:B. habe ich neulich gelesen,daß Vegetarier weniger Spermien haben.Statt 70 haben die nur 50 Millionen? pro ml? !Und bei Veganern wirds noch schlimmer sein.
Und wenn es dann heißt die Spermienqualität ist schlechter geworden,werden die es auf die Pestizide schieben.


... wenn ihr zulasst, dass Dimensionen wie Straathof als "die" konventionelle Landwirtschaft wahrgenommen wird, dann geht es allerdings um das Fortbestehen der konv. Landwirtschaft.
Wie ich sagte, wenn ihr das so seht dann kämpft für ihn. Ist aber so, als ob der kleine Imbiss an der Ecke jetzt Burger King verteidigt.

Ist doch einfach: In vielen Regionen wird die Bevölkerung einfach keine höhere Schweinedichte zulassen. Sprich die Zahl der Mastplätze ist eigentlich regional begrenzt.

Anzahl MS in Deutschland durch Betriebsgröße Straathof ist gleich meinetwegen 100.

Anzahl MS in Deutschland durch Betriebsgröße Familienbetrieb (Ihr!) ist gleich 5.000.


Ich sage ja nicht: haltet 100 Ferkel auf Stroh. Aber die Dimensionen, die Straathof hochzieht haben keine gesellschaftliche Akzeptanz. Wenn ihr euer Schicksal mit ihm verknüpft, könnt ihr euch eure Tierwohlinitiativen und netten Plakate am Strassenrand gleich mit in die Kadavertonne stecken...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Sa Dez 13, 2014 11:26

speeder hat geschrieben:... wenn ihr zulasst, dass Dimensionen wie Straathof als "die" konventionelle Landwirtschaft wahrgenommen wird, dann geht es allerdings um das Fortbestehen der konv. Landwirtschaft.
Wie ich sagte, wenn ihr das so seht dann kämpft für ihn. ...


kämpfen wird er für sich selbst!

"solche Dimensionen" sind aber in Deutschland so zugelassen, es ist Teil der deutschen Landwirtschaft, dass auch solche Grössenordnungen zu finden sind. Das mag verägern, ist aber so.

Wenn "man " (die Bevölkerung) "das" (das legale Betreiben grosser Tierhaltungsanlagen) nicht will, gibt es dafür den (wenig spektakulären ) Weg über die Instanzen,

im extemsten Falle den Herauskauf solcher Strukturen, ...mit Steuergelder!
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Welfenprinz » Sa Dez 13, 2014 14:33

Den selben Sinn wie Toyota und Morgan.
Es müssen halt nur beide denselben Gesetzen und Bestimmungen unterliegen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Todde » Sa Dez 13, 2014 14:51

Jupiter Jones hat geschrieben:Das sehe ich auch so, jeden anderen Hof hätten sie von heut auf morgen dicht gemacht.
Emmy



Das halt ich für ein Gerücht. Schaut man so über die Dörfer, dann drücken die Behörden bei vielen kleinen Betrieben 2 Augen zu.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon racker » Sa Dez 13, 2014 16:15

SHierling hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:BTW, wenn man mal 25 Jahre vorbeiziehen lässt, hat es auf dem Gebiet der ex DDR in dem Zeitraum eigentlich Verbesserungen in der Tierhaltung gegeben oder nicht?.

Nein, natürlich nicht. Die alten und maroden Ställe sind sozusagen umgehend "versiegelt" worden, die werden nicht abgeschrieben, die fallen auch nicht zusammen, die werden auch in 50 Jahren noch in den Gedanken der Leute genau so rumstehen wie sie in der DDR ausgesehen haben. LPG-Ställe sind absolut unkaputtbar, kein Wunder, daß da gerne investiert wird!


Hallo,
auf Grund eurer Beiträge, frage ich mich gerade ob das DDR-Schwein als TIER in den sog. Schweinemästereien besser gelebt hat als heute in den Großställen ?
Z.B. mehr Platz , weniger Antibiotika, kein "Kunstfutter" u.s.w. ?
Ich kann mich erinnern das sie damals fetter waren. :wink:
MfG
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon H.B. » Sa Dez 13, 2014 16:20

germane hat geschrieben:Deswegen müssen WIR Argumente sammeln gegen Zwangsveganisierung.Z:B. habe ich neulich gelesen,daß Vegetarier weniger Spermien haben.Statt 70 haben die nur 50 Millionen? pro ml? !Und bei Veganern wirds noch schlimmer sein.


Das Argument zählt in diesen Kreisen nicht. Die sehen es ein wenig anders. Wenn bei denen ein Kind die vegane Ernährung nicht überlebt, soll es gefälligst verrecken - denn es ist aus ihrer Sicht ein schmutziges, und nicht lebenswertes Leben. Sie lassen die eigenen Kinder mit Absicht verrecken, und wehren sich mit allen Mitteln gegen Hilfe: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/sta ... y/13930467

Veganer werden wir nicht erreichen. Sie sind der tiefste Abgrund einer jeden Gesellschaft. Wie man deren Kindern helfen kann, ist Aufgabe des Staates. Ich denke, da schauen auch die Ärzte viel zu lange zu.
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Qtreiber » Sa Dez 13, 2014 18:38

SHierling hat geschrieben:Die Leute sind doch vollkommen abgedreht mit ihren 70.000t . Das klingt "viel" , aber finde Du mal 20g Fleisch im Jahr


Nochmal die Frage (auch wenn es nicht in dieses Thema gehört):
WIE kommst du auf die 20g/Person und Jahr ?
Qtreiber
 
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Max M » Sa Dez 13, 2014 20:08

Todde hat geschrieben:
Jupiter Jones hat geschrieben:Das sehe ich auch so, jeden anderen Hof hätten sie von heut auf morgen dicht gemacht.
Emmy



Das halt ich für ein Gerücht. Schaut man so über die Dörfer, dann drücken die Behörden bei vielen kleinen Betrieben 2 Augen zu.

na wenn die bei den kleinen 2 Augen zugedrückt haben, wieviel Augen und Hühneraugen sind dann bei S. zugedrückt worden, bzw, wieviel Hände haben denen die Sicht versperrt....


Straathof wurde bereits zu Zwangs- und Bußgeldern verurteilt

Seit 2005 werden Straathof - laut Angaben der sachsen-anhaltischen Landesregierung - allein in Gladau mehr als 25 Verstöße etwa gegen die Landesbauordnung, das Tierschutzgesetz, die Nutztierhaltungsverordnung sowie gegen die Nitratrichtlinien, also illegales Ausbringen von Gülle, vorgeworfen.
...
Allein am Standort Gladau wurde der Niederländer zu Zwangs- und Bußgeldern in Höhe von 2,1 Millionen Euro rechtskräftig verurteilt. Davon soll das Unternehmen bis jetzt etwa 800.000 Euro gezahlt haben Geld, das die Anwälte Straathofs derzeit zurückklagten,
..
Ein Beispiel: So hat Straathof beispielsweise den Mastbetrieb Binde im Norden Sachsen-Anhalts illegal mit Schwarzbauten erweitert. Er zeigte sich uneinsichtig, weshalb das Unternehmen die Strafe von 434.000 Euro erst nach einem verlorenen Rechtsstreit mit dem Verwaltungsgericht Magdeburg zahlte.

http://www.deutschlandfunk.de/schweinez ... _id=280994
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon borger » So Dez 14, 2014 9:06

tyr hat geschrieben:Mein lieber Borger, bei diesen Größenordnungen, um die es geht,ist natürlich auch eine Siloplatte genehmigungspflichtig, es handelt sich hierbei nich um fünf Hänger Silo...

Vermutung – oder weißt Du Näheres? Ich weiß z.B. nur, dass er an dem Standort auch eine Biogasanlage betreibt. Dafür wird er wohl auch so 20% Maissilage benötigen. Das dürfte von der Größenordnung her nicht so gewaltig sein.
Zudem kann man wohl davon ausgehen, dass, da die ganze Anlage neu errichtet wurde, dieser benötigte Siloraum schon in den Plänen verzeichnet war.
tyr hat geschrieben:.....der BUND haben damit, so wie man hört, allenfals am Rande zu tun.

Der BUND hat immerhin gegen den Bau in Alt Tellin geklagt, so „am Rande“ finde ich das nicht. Im Übrigen tritt die gesamte Krawallbagage nächsten Monat in Berlin mit ihrem „Wir sind satt“ Spektakel auf, dann sind Nabu und AbL auch dabei.

tyr hat geschrieben:Die McklenburgerPolitik steht solchen Großprojekten bekanntlich sehr wohlwollend gegenüber

Ich hatte es schon ausführlich beschrieben: Man hat S. nach MV gelockt und ihm die erforderlichen Baugenehmigungen in Rekordzeit verschafft. Dann aber wollte man ihn durch Verweigerung der Betriebsgenehmigung am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Er hat sich durch „vorzeitige Inbetriebnahme“ gewehrt – und dafür sollte er über 150 000 Euro Strafe zahlen. Ich bin dafür, dass Politiker und Beamte für jeden Cent Schaden, den sie vorsätzlich oder grob fahrlässig anrichten, persönlich haften müssen.

Mir persönlich ist es vollkommen schnuppe, ob Ferkel von S. oder sonst wem kommen. Hauptsache, sie kommen aus Deutschland. Und genau da beginnt das Problem. Sämtliche Gegner denken selbst gar nicht dran, Schweine zu erzeugen – schon gar nicht nach „bäuerlichen“ AbL-Regeln.
Wenn sie S. weghaben, kommt der nächste auf der Liste dran. Solange, bis keiner mehr nach ist – und dann kommt Schweinefleisch eben aus dem Ausland. Für D bedeutet das weniger Arbeitsplätze, weniger Steuereinnahmen usw.. Kurz: Wirtschaftsschädigung pur.
Unsere verkommen Politiker werden sich dann nicht etwa wegen ihrer Mitschuld bescheiden sondern das Restvolk umso mehr auspressen.
Wir haben schon die „Energiewende“, den Wolf, die Zuwanderung, die Kriege – überall zahlen wir reichlich drauf und schädigen die eigene Wirtschaft. Wenn wir dann irgendwann auf dem Status von Griechenland oder Ukraine angekommen sind, dann ist es zu spät.
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