Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 4:50

Das Aus für den Schweinebaron?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
121 Beiträge • Seite 2 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 9
  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Rumpsteak » Do Dez 11, 2014 13:13

Und was ist verkehrt daran Seperatorenfleisch mit QS auszuzeichnen ?

Ich halte nicht von QS, ich bin nur etwas verwundert.

PS: Wartet mal ab, Straathof klagt so lange bis er zu seinem Recht kommt und die ganze Geschichte verläuft dann irgendwann im Sand, bzw es gibt ein paar Auflagen die Betriebe in der Größenordnung gut verkraften können, die kleinen Bestände werden daran schon eher kaputt gehen, aber das ist ja auch so gewollt... n8
Rumpsteak
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon SHierling » Do Dez 11, 2014 13:26

Moment - also das "nicht gefundene Separatorenfleisch" ist eine Urban Legend von Foodwatch. Die 70.000 Tonnen sind eine so geringe Menge (20 Gramm pro Person und Jahr!!!) daß sie mit dem von Foodwatch angeführten Verfahren gar nicht zu finden waren. Die haben einfach eine Umfrage gemacht, jeder sollte man gucken. Und DEREN Einkaufsgewohnheiten finden nicht zB im Sonderpostenmarkt statt (wo ich gleich 3 Kg-Stücke Wurst mit gekennzeichnetem Separatorenfleisch gefunden habe). Die haben ja nicht geguckt: WO fällt das an, WO geht es hin und WER kennzeichnet nicht, die haben einfach nur in Ihren Kühlschränken gesucht. Und da war nix drin, kein Wunder.
Zuletzt geändert von SHierling am Do Dez 11, 2014 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Rumpsteak » Do Dez 11, 2014 13:28

Jupiter Jones hat geschrieben:Seperatorenfleisch muss in D. als dieses gekennzeichnet sein, was eben nicht geschieht.


Das weiß ich selbst. Warum QS Seperatorenfleisch aber nicht auszeichnen soll bzw warum Seperatorenfleisch kein QS Siegel bekommen sollte verstehe ich nicht.
Rumpsteak
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon SHierling » Do Dez 11, 2014 13:30

Rumpsteak hat geschrieben:
Jupiter Jones hat geschrieben:Seperatorenfleisch muss in D. als dieses gekennzeichnet sein, was eben nicht geschieht.


Das weiß ich selbst. Warum QS Seperatorenfleisch aber nicht auszeichnen soll bzw warum Seperatorenfleisch kein QS Siegel bekommen sollte verstehe ich nicht.

Das kommt noch dazu. Wenn ich meine Ziegen von Hand abpuhle, ist das auch nix schlechtes.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Qtreiber » Do Dez 11, 2014 18:41

Unabhängig davon, dass ich die Verwendung von Separatorenfleisch in Ordnung finde, weil ich für eine vollständige Verwertung von Schlachttieren bin, frage ich mich, wie du auf diese Zahlen kommst:

SHierling hat geschrieben:(20 Gramm pro Person und Jahr!!!)


70.000 Tonnen sind m.W. 70 Mio. Kg. Das macht pro Einwohner (etwa 80 Mio.) und Jahr 0,875 Kg aus. Und dabei habe ich unsere nicht Schweinefleisch essenden Mitbewohner nicht herausgerechnet (Die essen wahrscheinlich Geflügelseparatorenfleisch).
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon GeDe » Fr Dez 12, 2014 23:13

Und bei uns im Ort zittert einer weil bei der Kontrolle festgestellt wurde daß er 17 Hühner hat und nur 15 gemeldet waren.Sofort wurde der Hühnerstall vermessen und vor allem ob die alle auf den Sitzstangen Platz haben.
Meiner Meinung nach haben da die Ämter auf ganzer Linie total versagt,wenn die ganzen Stallanlagen so in Betrieb gingen.
Ich benutze jetzt einfach mal das Wort "Schmiergeld"!
GeDe
 
Beiträge: 2347
Registriert: Mo Dez 23, 2013 20:16
Wohnort: Gäu/Nordschwarzwald
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Sa Dez 13, 2014 8:41

tyr hat geschrieben:Hier mal die Liste von den Vergehen des Herrn.........nur mal zur Info. Eure Höfe wären schon bei der Hälfte geschlossen worden........




Das einer überhaupt auf den Gedanken kommt ohne behördliche Gutheissung den Anlassknopf eines Blockheizkraftwerkes
zu berühren ist mir auch schleierhaft. Solche schwere Vergehen müssen natürlich sofort mit dem Verbot jeglicher Berufsausübung
geahndet werden...


ähh...wieviel Bußgeld kannst du direkt Tierschutzvergehen zuordnen?
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9265
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon borger » Sa Dez 13, 2014 9:02

tyr hat geschrieben:
http://www.dokumentation.landtag-mv.de/ ... g-gmbh.pdf



Ohne Kolchosen-Hassbrille liest sich das ganz anders.
Siloplatte ohne Genehmigung errichtet, ich hab nicht mal gewusst, dass man für ne Siloplatte eine Baugenehmigung braucht. Hätte S. den Silo ohne feste Bodenplatte gemacht wäre es gut für die Umwelt?

Dann über 150 000 Euro Geldstrafen wegen „vorzeitiger Inbetriebnahme“. Ja, was sagt uns das?
Die Ställe wurden – mit allen erforderlichen Genehmigungen - neu gebaut, ansonsten wären sie nicht da. Dann wurde aber bei der Betriebsgenehmigung auf die Bremse getreten und vermutlich immer neue Nachforderungen gestellt.
Genau das passt zum MV-Landwirtschaftsminister Backhaus. Der möchte immer gern mit allen Seiten gleichzeitig kuscheln. Erst verschafft er S. die Baugenehmigungen in Rekordzeit – und dann lässt er ihn Knüppel zwischen die Beine werfen um sich bei BUND und Nabu einzuschleimen.

Mit dem Bau beginnt auch der Finanzierungslaufplan, wenn dann die Inbetriebnahme verhindert wird, gibt es Probleme. Auch für S., der wird die Mio. für so eine Anlage nicht unterm Kopfkissen haben.
Genau mit dieser miesen Masche wurden schon so einige in die Pleite getrieben – und zumeist trifft es Kleinere. Nicht nur in der Landwirtschaft, dass funktioniert in allen Bereichen. Erst werden sie zu Investitionen verleitet – und dann wird durch (willkürliche) Nachforderungen sabotiert. Wohl wissend, dass dem Opfer die Finanzierung um die Ohren fliegt.
borger
 
Beiträge: 1210
Registriert: So Dez 02, 2012 19:09
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon speeder » Sa Dez 13, 2014 9:12

.. Immer wieder witzig, wie der Mann der genau Leute wie euch aus dem Markt drängt bzw. mit euch um die Ressourcen Fläche, Gülleeinheiten und Verbrauchervertrauen konkurriert von euch auch noch verteidigt wird...

In einer "Landwirtschaft" geprägt von Unternehmen wie diesem habt ihr nicht mehr den Hauch einer Chance! Wenn ihr da Lust auf Schweinehaltung habt könnt ihr in einem dieser Ställe als HiWi anfangen, mehr aber auch nicht... Schon die mittlere Entscheidungsebene trägt da Gummistiefel nur noch für Pressetermine...
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
Benutzeravatar
speeder
 
Beiträge: 1476
Registriert: Sa Okt 05, 2013 13:31
Wohnort: Im Herzen Holsteins
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon Rumpsteak » Sa Dez 13, 2014 9:58

speeder hat geschrieben:.. Immer wieder witzig, wie der Mann der genau Leute wie euch aus dem Markt drängt bzw. mit euch um die Ressourcen Fläche, Gülleeinheiten und Verbrauchervertrauen konkurriert von euch auch noch verteidigt wird...

In einer "Landwirtschaft" geprägt von Unternehmen wie diesem habt ihr nicht mehr den Hauch einer Chance! Wenn ihr da Lust auf Schweinehaltung habt könnt ihr in einem dieser Ställe als HiWi anfangen, mehr aber auch nicht... Schon die mittlere Entscheidungsebene trägt da Gummistiefel nur noch für Pressetermine...



Eigentlich könnte man die Diskussion ab hier einstellen, besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. :klee:
Rumpsteak
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon H.B. » Sa Dez 13, 2014 10:01

Das entspricht deiner persönlichen Einstellung und Meinung. Es geht nicht um Straathof. Mit etwas mehr Weitsicht würdest du erkennen, dass das nur der zweite Schritt in Richtung Zwangsveganisierung ist.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon xyxy » Sa Dez 13, 2014 10:28

Naja, wenn er was ausgefressen hat, kann er dafür zur Rechenschaft gezogen werden und zwar exakt so wie es unser Rechtssystem
vorsieht!
Aberwitzig ist aber, dass mit sofortiger Wirkung ein Tierhaltungsverbot erlassen wurde (was scheinbar nicht rechtskräftig ist) und nun durch vermehrte Kontrollen im Nachhinein weitere Vergehen konstruiert werden sollen, vermutlich um mehr "Rechtssicherheit "zu erlangen. Die Anwälte laufen sich doch schon warm fürs Betriebssportfest.

Alleine die Grösse der Betriebe und den von S bedienten Marktanteil als Rechtfertigung dafür zu nehmen, den Betrieb zu zerschlagen, ist wohl unterste Schublade, der geschichtliche Vergleich soll heute aber mal unterbleiben..

Also ruhig Blut und das weitere Verfahren abwarten....

BTW, wenn man mal 25 Jahre vorbeiziehen lässt, hat es auf dem Gebiet der ex DDR in dem Zeitraum eigentlich Verbesserungen in der Tierhaltung gegeben oder nicht?
Dass dort nur Kleinbetriebe aus dem Markt gedrängt wurden, ist wohl nicht haltbar....
Zuletzt geändert von xyxy am Sa Dez 13, 2014 10:29, insgesamt 1-mal geändert.
Fifty shades of green
Benutzeravatar
xyxy
 
Beiträge: 9265
Registriert: Fr Dez 23, 2005 9:08
Wohnort: Nordwestdeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Aus für den Schweinebaron?

Beitragvon germane » Sa Dez 13, 2014 10:28

speeder hat geschrieben:.. Immer wieder witzig, wie der Mann der genau Leute wie euch aus dem Markt drängt bzw. mit euch um die Ressourcen Fläche, Gülleeinheiten und Verbrauchervertrauen konkurriert von euch auch noch verteidigt wird...

In einer "Landwirtschaft" geprägt von Unternehmen wie diesem habt ihr nicht mehr den Hauch einer Chance! Wenn ihr da Lust auf Schweinehaltung habt könnt ihr in einem dieser Ställe als HiWi anfangen, mehr aber auch nicht... Schon die mittlere Entscheidungsebene trägt da Gummistiefel nur noch für Pressetermine...


Ich kann mir schon gut vorstellen,daß da ein Schutz-Argument in Richtung "kleinere " Bauern mitspielt!Was hier verteidigt wird ist nicht S. sondern die konv.
Lw.!
H.B. hat geschrieben:Das entspricht deiner persönlichen Einstellung und Meinung. Es geht nicht um Straathof. Mit etwas mehr Weitsicht würdest du erkennen, dass das nur der zweite Schritt in Richtung Zwangsveganisierung ist.


Deswegen müssen WIR Argumente sammeln gegen Zwangsveganisierung.Z:B. habe ich neulich gelesen,daß Vegetarier weniger Spermien haben.Statt 70 haben die nur 50 Millionen? pro ml? !Und bei Veganern wirds noch schlimmer sein.
Und wenn es dann heißt die Spermienqualität ist schlechter geworden,werden die es auf die Pestizide schieben.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
Beiträge: 2075
Registriert: Fr Mai 10, 2013 8:08
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
121 Beiträge • Seite 2 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 9

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], erwinruhl, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Manfred, Ronnie

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki