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Das Grünlandjahr 2026

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon 240236 » Mi Mai 27, 2026 5:31

Da bei uns der Ertrag auf den Wiesen sehr schlecht ist, denken die ersten über eine Weizen-Gps nach.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon JonnyD2250 » Mi Mai 27, 2026 6:49

304 hat geschrieben:Deiner Beschreibung nach würde ich eher vermuten, dass du Überschüsse hast.



Ich gehe immer auf dem Zahnfleisch.
Letztes Jahr 5 ha 1. Schnitt zugekauft zur selbstwerbung. Landsberger Gemenge nach wintergerste. 52 heuballen zugekauft. 3 LkW 1. Schnitt Silage zugekauft. 2,5ha 3. Schnitt vom Nachbarn zur Selbstwerbung. 14 ha vom anderen Nachbarn zur Beweidung nach dessen 2. Schnitt.

Ich muss schon sehr intensiv fahren.
Im Jahr davor war es etwas besser. Da waren es nur die 5ha + 14ha beweidung + zwischenfrüchte.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon sunshine-farmer » Do Mai 28, 2026 16:10

Rheinland Rhein-Kreis Neuss
Freitag geschnitten, SaSoMo gewendet,
Di liegen gelassen weil der Lohner keine Zeit hatte,
Mi geschwadet und gepresst,
Rekordertrag mit 32,5 Rundballen/ha
So viel gab's in den letzten 29 Jahren nicht.
Mache nur Pferdeheu in 1,4m-Ballen.
Habe aber auch noch nie so früh abgeschleppt & gedüngt wie dieses Jahr.
Die Bäuerin freut's, auf dem Hof gibt's nur noch Deutz
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon AP_70 » Do Mai 28, 2026 19:18

Diese Tage ÖR5 Blumen aufgenommen 8)
Der Bayerische Wald - Das gelobte Land
Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon rottweilerfan » Do Mai 28, 2026 19:25

sunshine-farmer hat geschrieben:Rheinland Rhein-Kreis Neuss
Freitag geschnitten, SaSoMo gewendet,
Di liegen gelassen weil der Lohner keine Zeit hatte,
Mi geschwadet und gepresst,
Rekordertrag mit 32,5 Rundballen/ha
So viel gab's in den letzten 29 Jahren nicht.
Mache nur Pferdeheu in 1,4m-Ballen.
Habe aber auch noch nie so früh abgeschleppt & gedüngt wie dieses Jahr.

hier sagt man,des glaubsch ja selber nid was der sagsch :wink:
ü 30 ballen mit 1,4 m ist doch gar nicht möglich oder war der bestand 3 m hoch,bitte um klärung,fotos oder ...klar weicheier gibts viele :lol:
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
Der Rottweiler Racker,ein 62 kg Schmusebär :D
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon 304 » Do Mai 28, 2026 20:05

JonnyD2250 hat geschrieben:Ich gehe immer auf dem Zahnfleisch.

Mutig

Ich habe in normalen Jahren immer einen gesunden Überschuss auch ohne Nutzung der ZWF.
Allerdings mangelts an Lagerraum, dementsprechend wird aufsiliert und gewickelt.

Wenn allerdings der Mais ausfällt ...
Wir sind aktuell bei ~50mm seit 01.04. , ~100mm mehr wären üblich, dementsprechend sehen auch die Maisfelder aus.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon Fahrer412 » Fr Mai 29, 2026 7:15

304 hat geschrieben:
JonnyD2250 hat geschrieben:Ich gehe immer auf dem Zahnfleisch.

Mutig

Ich habe in normalen Jahren immer einen gesunden Überschuss auch ohne Nutzung der ZWF.
Allerdings mangelts an Lagerraum, dementsprechend wird aufsiliert und gewickelt.

Wenn allerdings der Mais ausfällt ...
Wir sind aktuell bei ~50mm seit 01.04. , ~100mm mehr wären üblich, dementsprechend sehen auch die Maisfelder aus.


Wir haben ungefähr 40 Liter seit dem 01.03. Dem Mais macht das noch nichts. Grünland leidet stark und hat im ersten Schnitt schon schlecht gegeben. Getreide wird die Luft auch sehr dünn wenn am Wochenende nichts kommt.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon Marian » Fr Mai 29, 2026 9:25

Heu wurd gestern bei herrlichem Sonnenschein um halb 6 am Abend gepresst.
Schöne 1,30er Ballen aus der McHale. Ich muss gleich mal Trullis sammeln, dann weiß ich den Ertrag.

Futter habe ich seit Jahren immer genug und passend Reserve. Mir ist in meiner Karriere bisher einmal 4 Wochen vorm häckseln der Mais ausgegangen weil die Wiesen verbrannten und ich zu viel Mais gedroschen hatte und kein Gras nach kam... Das passiert mir nicht wieder. Das war viel Lehrgeld seinerzeit.
Flächenausstattung ist sehr gut, nur noch zu wenig Vieh.

Nachtrag: genau 3 Tonnen Heu vom Hektar.
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon JulianL » Fr Mai 29, 2026 19:27

Ich hab meinen ersten Schnitt auch fertig. Auf den zweiten Wiesen die ich gemäht habe gabs von 4ha 45 Quader. Also ungefährt 3,4t/ha.
95 Quader gesamt vom ersten Schnitt, letztes Jahr gabs 120. Dafür muss dieses Jahr alles dürr sein. Es war bestes Heuwetter.

Nach der Diskussion zur Heuwerbung und der Anzahl Wendevorgänge letztes Jahr, habe ich damals ja schon geschrieben dass ich mir da mal meine Gedanken machen werde.
Ich habe auf dieses Jahr so einiges optimiert bzw. will ich noch optimieren.

Angefangen beim Mähwerk. Das alte Fella KM167 hat nen Lagerschaden, könnte man natürlich richten, allerdings war mir das Mähwerk eh schon immer zu klein am Schlepper. Dazu sind die Trommeln stark verschlissen.
Also hab ich letzten Herbst ein (natürlich gebrauchtes) Claas Corto 210 angeschaft. Ich wollte wieder ein Trommelmähwerk, weils einfach robust und einfach ist und ich damit immer zufrieden war.
30% mehr Schnittbreite passen schonmal besser zum Fahrzeug. Der könnte auch 3m, aber für 2x9ha im Jahr war das Claas eine günstige und sinnvolle Investition.

Das erste Problem bei mir, von dem ich auch wusste, ich hab zu tief gemäht. Das Fella hat immer auf grade mal 4-5cm gemäht. Ich konnte da nichts dran ändern, also wars halt so.
Das Claas mäht auf etwa 7cm, schonmal deutlich besser.
Dann die erste große (und offensichtliche und auch von mir erwartete) Erkenntnis, hey wenn das Gras nicht auf dem Boden liegt, arbeitet der Wender auch sauber :idea: :lol:

Und damit zum Wenden. Ich habe von vorne weg gleich gesagt auf 3 Tage in Quader pressen versuch ich gar nicht erst. Das Wetter hats eh her gegeben und das Gras war noch nicht zu alt, also lieber auf Nummer sicher.
Der Ablauf war jetzt so:
1.Tag, früh morgens mähen, mach ich immer, taunass ist es mit der Trommel deutlich leichter zu mähen.
Anschließend um ca. 10:30 Uhr zetten. Langsame Geschwindigkeit (der kleine Deutz D30 zieht den 7,5m Wender im grünen Gras eh nicht schnell :lol: ), volle 540 Umdrehungen an der Zapfwelle. Da der Wender jetzt sauber(er) arbeitet, bleiben auch keine (kaum noch) grünen ungezetteten Wische am Boden die es dann am 2ten oder 3ten Tag plötzlich doch hoch holt.
Am selben Tag dann um ca. 15 Uhr nochmal gezettet, auch nochmal mit voller Drehzahl, weil 100% sauber hat der alte Wender mit großen Kreiseln dann doch nicht gearbeitet und es war doch etwas Masse auf der Wiese.
2.Tag einmal wenden um ca. 11 Uhr, Drehzahl auf ca. 380-400 Umdrehungen runter.
3.Tag wieder einmal wenden um ca. 11 Uhr, Drehzahl auf ca. 330 Umdrehungen runter. Um ca. 17 Uhr auf Nachtschwade gelegt mit dem Schwader.
4.Tag um ca. 10:30 Uhr die Nachtschwade mit dem Wender und ca 280 Umdrehungen wieder etwas auseinander geschmissen. Um 14 Uhr geschwadet, ab 15 Uhr gepresst. Gefühlt wars bis auf den Waldrand knusperdürr. Den hab ich auch nicht pressen lassen.

Und es ist viel besseres, luftigeres, Kräuter und Blätter haltigeres Heu geworden. Das kann man einfach nicht leugnen. Von daher gut dass es die Diskussion hier gab, sonst wäre man bei uns wohl immer bei in 3 Tagen muss das Heu vom Feld und man wendet 3mal am Tag geblieben.
Noch dazu recht der Schwader besser, weil das Heu noch wirklich wuschiges luftiges Heu und kein Geschnipsel ist und auch sauberer weil er 2cm höher rechen kann bei längeren Stoppeln. Wobei ganz so extrem wars dann auch bei früher 7mal wenden nicht, weil ich wirklich immer mit wenig Drehzahl gefahren bin an Tag 2+3 und auch überwiegend nur Gräser habe.

Was werde ich noch weiter optimieren. Das Mähwerk kriegt noch Distanzscheiben für die Gleitteller, denn es darf gerne noch 1cm höher mähen. Sind schon bestellt.
Der Wender wird vom Winkel steiler gestellt, weil er bei weniger Drehzahl gleich starke Schwade macht. Das geht dann, da die Stoppel höher sind. Ich erhoffe mir mit einem etwas steileren Winkel eine bessere Querverteilung auch bei niedriger Drehzahl. Optmal wär natürlich statt dem 7,5m 6er, ein 7,8m 8er Wender von Kuhn z.B. Ist aber Utopie aktuell.
Manchmal muss man einfach mal nach links und rechts schauen und nicht stur bei das haben wir immer so gemacht bleiben :D

Dieselverbrauch für Mähen, Wenden, Schwaden und Ballentransport ca. 14l/ha. Ist denke ich akzeptabel. Die blöden kleinen Schläge und Dreiecke um den Acker etc. sind halt ätzend bei mir.
Mähen allein ca. 5,6l/ha.
Viel Erfolg noch bei der Heuernte. :klee:
JulianL
 
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon sunshine-farmer » Fr Mai 29, 2026 22:36

@rottweilerfan
Ich bin zu blöd, ein Bild hochzuladen. Gerade x-fach verkleinert und trotzdem konnte keine einzige verkleinerte Fotoversion hochgeladen werden :oops:
Das Stück hat knapp 1,4 ha,
Im Weideschuppen liegen 45 1/2 Rundballen.
Hab ich mich verrechnet?
Gepresst wurde mit einer variablen Kuhn&Presse und lt. Display war sie auf 140 eingestellt.
Und da ich sie fast alle händisch um die Ecke in den Weideschuppen hieven musste kann ich dir garantieren, das es keine Weicheier sind.
Gruß
Jürgen
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon 304 » Fr Mai 29, 2026 22:45

Fahrer412 hat geschrieben:Wir haben ungefähr 40 Liter seit dem 01.03. Dem Mais macht das noch nichts.

Hoffentlich.


JulianL hat geschrieben:Das Mähwerk kriegt noch Distanzscheiben für die Gleitteller, denn es darf gerne noch 1cm höher mähen.

Hat das Claas keine Spindeln zur Höhenverstellung der Teller?

JulianL hat geschrieben:Optmal wär natürlich statt dem 7,5m 6er, ein 7,8m 8er Wender von Kuhn z.B. Ist aber Utopie aktuell.

Da wird langfristig nichts anderes übrigbleiben. Die großen Kreisel sind für den Zweck einfach ungeeignet.

Teste mal den 10er mit Fahrwerk und Doppeltasträdern. Ist vom Streuergebnis, Schlagkraft und auch von der notwendigen Drehzahl eine ganz andere Liga. Benötigt bei einem ertragreichen 1. Schnitt aber auch ein paar Pferdestärken.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon Höffti » Fr Mai 29, 2026 22:48

Ein Kollege der mit ein paar Pressen im Lohn unterwegs ist meinte heute, dass dieses Jahr in unserer Gegend nicht einmal 50% ggü. anderen Jahren draußen stand.

Es wird wohl auch schon kräftig nach Heu gesucht...
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon 240236 » Fr Mai 29, 2026 23:24

Höffti hat geschrieben:Ein Kollege der mit ein paar Pressen im Lohn unterwegs ist meinte heute, dass dieses Jahr in unserer Gegend nicht einmal 50% ggü. anderen Jahren draußen stand.

Es wird wohl auch schon kräftig nach Heu gesucht...
Ach, jetzt auch schon gemerkt. Vor ein paar Wochen, als ich es geschrieben habe meintest du, ich habe das Düngen vergessen.

Haben gerade den 2ten Schnitt gemäht. Gras wird alle Tage weniger. Die Tochter hat sofort nach dem Mähen geschwadet. Der Häcksler kommt um 9.00 Uhr. Werde jetzt noch ein bisschen Weizen spritzen
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon JulianL » Sa Mai 30, 2026 5:41

304 hat geschrieben:Hat das Claas keine Spindeln zur Höhenverstellung der Teller?

Leider nein, geht nur mit den Distanzplatten
304 hat geschrieben:
JulianL hat geschrieben:Optmal wär natürlich statt dem 7,5m 6er, ein 7,8m 8er Wender von Kuhn z.B. Ist aber Utopie aktuell.

Da wird langfristig nichts anderes übrigbleiben. Die großen Kreisel sind für den Zweck einfach ungeeignet.

Teste mal den 10er mit Fahrwerk und Doppeltasträdern. Ist vom Streuergebnis, Schlagkraft und auch von der notwendigen Drehzahl eine ganz andere Liga. Benötigt bei einem ertragreichen 1. Schnitt aber auch ein paar Pferdestärken.

Ich geb dir ja recht, nur bei 9ha zweischnittiger Nutzung ist die Anschaffung eines 10ers, selbst des 8ers von Kuhn auf Fahrwerk bisle drüber. Meinst du nicht?
Ich überlege tatsächlich den Kuhn mal anzuschaffen. Aber das wäre dann ein über meinen Hauptberuf finanzierter Luxus und aus reiner Freude kauf. Mit Wirtschaftlichkeit darf ich da dann nichts anfangen. Wenn ich mal zu viel Geld haben sollte vlt. :lol:

Für den alten Claas Volto 750 hab ich vor 5 Jahren 1700€ gezahlt. Ich würde das als guten Kauf sehen, der Zustand ist nämlich für das alter echt gut.Was ich da sonst in der Vergangenheit schon an Fehlkäufen hatte, meine Güte. Das darfst keinem erzählen.
Aber mit Fahrwerk, in brauchbarem Zustand, da ist doch unter 5000€ absolut nix zu kriegen. Eher richtung 10.000€ würde ich sagen. Das sind Maschinen die laufen auf modernen Betrieben und machen Hektar. Entweder zahlt man da viel oder man hat Klump.
So einen alten angehängten Kreisler, den verkauft man weil man sich entweder vergrößert und modernisiert hat, oder wegen Betriebsaufgabe. Bei viel Straßenfahrt und wechsel zwischen den Schlägen will keiner mehr sowas manuell geklapptes.
Und gezogene alte 8er oder 6er mit kleinen Kreiseln hab ich noch nie wirklich was brauchbares gefunden.
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Re: Das Grünlandjahr 2026

Beitragvon strokes » Sa Mai 30, 2026 5:53

Ein Kreisler gibt man normalerweise nicht weg. Wenn dann sind die ausgelutscht
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