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Der liebe Ackerfuchsschwanz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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87 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 27, 2013 12:40

zwiebe hat geschrieben:Wenn ich das so sehe sind, sind das Jurauasläufer und dann kann man getrost im Herbst anwalzen.
Die Kluten machen Probleme mit verzettelten Auflaufen des AF und dadurch in der Wirkung.

Die Mittel Atlantis und Attribut haben wir herausgenommen, weil bei unseren geringen Niederschlagsmengen gibt es Probleme mit dem Abbau und dadurch mit dem Nachbau. Da wächst die Zwischenfrucht schlecht, der Raps ist sehr lückig und im schlimmsten fall hat man sogar Ertagseinbußen bei Zuckerrüben im nächsten Jahr.



Ich hab letztes Jahr das erste Mal Broadway eingesetzt - einmal recht früh (Mitte März) in der Triticale mit sehr gutem Bekämpfungserfolg, und einmal Mitte April im Durumweizen, den ich in den vollkommen ausgewinterten Winterweizenbestand reingedrillt hab, mit eher mäßigem Erfolg. Die Kamille, von der ich gedacht hab, die haut das Broadway locker weg, war offensichtlich schon zu weit entwickelt, und auch die Ungräser (Ackerfuchsschwanz + Trespen) hat Broadway in diesem Stadium und zunehmender Trockenheit nicht mehr ausreichend erfasst.

Ich denke, Broadway muss man ähnlich früh spritzen wie Attribut, wobei eine hohe Luftfeuchtigkeit sicher von Vorteil ist. Nur dann wirkt es auch wirklich gut. Bei Trockenheit werde ich zukünftig nur noch Axial 50 oder Traxos spritzen. Die werden in der Pflanze schneller abgebaut und sind kulturverträglicher.

Nachbauprobleme mit Attribut und Atlantis hatte ich bislang noch keine, was daran lag, dass es spätestens im Juni immer ausreichende Niederschläge gab und ich vor Raps generell etwas tiefer grubbere. Probleme gab es eher damit, dass der Herbizidstress dieser Mittel bei Trockenheit recht groß ist, was zu Blattaufhellungen und Wachstumsstillstand führen kann.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Di Apr 02, 2013 20:34

Hai, habe heute Axial 50 gekauft im 5l Kanister,
der dortige Chef vom Landhandel meinte, dass es ausser Axial und Atlantis nix gibt, was ich im Frühjahr sonst spritzen könnte. IPU hat er noch genannt, allerdings seien da die Probleme mit Resistenzen relativ hoch, sodass Axial hald auch wieder einzige richtige Alternative ist. Auch für die Herbstbehnadlung hat er mir das Axial empfohlen.
Was meint ihr dazu und wer weiß wie lange sich Axial so hält? (bzw. obs bald wieder verboten werden würde?)
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon ackerbauer80 » Di Apr 02, 2013 21:15

Forchhammer hat geschrieben:Hai, habe heute Axial 50 gekauft im 5l Kanister,
der dortige Chef vom Landhandel meinte, dass es ausser Axial und Atlantis nix gibt, was ich im Frühjahr sonst spritzen könnte. IPU hat er noch genannt, allerdings seien da die Probleme mit Resistenzen relativ hoch, sodass Axial hald auch wieder einzige richtige Alternative ist. Auch für die Herbstbehnadlung hat er mir das Axial empfohlen.
Was meint ihr dazu und wer weiß wie lange sich Axial so hält? (bzw. obs bald wieder verboten werden würde?)


Könnte es vielleicht sein, dass der "Chef" deines Landhandels keine Ahnung von Pflanzenschutz hat? IPU hat regional mit Resistenzproblemen zu kämpfen das ist richtig. Und das Axial das einzige Mittel ist was in der Gerste im Frühjahr einsetzbar ist, kann ich auch nachvollziehen, da gibt es allerdings auch noch Ralon Super.
Aber gerade im Weizen gibt es noch deutlich mehr Möglichkeiten als nur Atlantis, wenn auch Atlantis bei Resistenzproblemen (die ich nicht auf eueren Flächen vermute) das Mittel der Wahl ist. Hier eine kleine Auswahl Attribut, Lexus, Lexus class, Absolute M, Broadway, IPU, Ralon Super, Traxos usw.
Da Du dich ja jetzt für Axial 50 entschieden hast, die 5 l Axial reichen für 4,16 ha, somit sollten keine Restmengen verbleiben. Ich meine mich an eine Fläche von etwas über 4,2 ha auf Eurem Betrieb zu erinnern. Dir ist allerdings schon bewußt, dass Axial keinerlei Wirkung gegen zweikeimblättrige Unkräuter hat und Du noch einen Mischpartner (z.B. Biathlon) benötigst.
Zuletzt geändert von ackerbauer80 am Di Apr 02, 2013 22:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Di Apr 02, 2013 21:16

Forchhammer hat geschrieben:Hai, habe heute Axial 50 gekauft im 5l Kanister,
der dortige Chef vom Landhandel meinte, dass es ausser Axial und Atlantis nix gibt, was ich im Frühjahr sonst spritzen könnte. IPU hat er noch genannt, allerdings seien da die Probleme mit Resistenzen relativ hoch, sodass Axial hald auch wieder einzige richtige Alternative ist. Auch für die Herbstbehnadlung hat er mir das Axial empfohlen.
Was meint ihr dazu und wer weiß wie lange sich Axial so hält? (bzw. obs bald wieder verboten werden würde?)



So ein *************!
Gegen Ackerfuchsschwanz kannst Du neben Axial, IPU und Atlantis auch Attribut, Broadway, Ralon Super, Topik und Traxos einsetzen.

IPU ist auch weniger von Resistenzen bedroht. Allerdings ist es für einen IPU-Einsatz derzeit viel zu trocken und zu kalt. Genausowenig würde ich derzeit Atlantis einsetzen (Verträglichkeitsprobleme).

Die Mittel der Wahl sind Axial in der Gerste und Traxos im Weizen.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Di Apr 02, 2013 21:38

Deswegen frage ich ja hier...... :)
Es ist mir nat. auch klar das ich den normalen Filz auch noch bekämpfen muss, bloss das hat noch minmal mehr Zeit und mei Papilein war nat. wieder dagegen gleich auch ein passendes Mittel mitzunehmen, wenn der hald wenigstens merken würd, dass er noch weniger Ahnung von sowas hat wie ich... Der meint Mitte Mai da anzufangen, wo er wieder von der Kur kommt und mir vom Feldrand wieder zufluchen und hampeln kann, weil ich nicht so fahre wie er es meint....
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Di Apr 02, 2013 22:13

Crazy Horse hat geschrieben:So ein *************!
Gegen Ackerfuchsschwanz kannst Du neben Axial, IPU und Atlantis auch Attribut, Broadway, Ralon Super, Topik und Traxos einsetzen.

IPU ist auch weniger von Resistenzen bedroht. Allerdings ist es für einen IPU-Einsatz derzeit viel zu trocken und zu kalt. Genausowenig würde ich derzeit Atlantis einsetzen (Verträglichkeitsprobleme).

Die Mittel der Wahl sind Axial in der Gerste und Traxos im Weizen.



Naja. Die Wirkung vom Ralon Super hat in den vergangenen Jahren auch stark abgenommen. Ich glaub es steht sogar im Beiblatt, dass AFU nicht mehr ausreichend bekämpft wird. Aber gegen Windhalm wirkt es noch gut. Wäre da nicht der allgemeine Schlag ins Gesicht vom Getreide, wenn man es einsetzt. Ich setze es nur noch sehr selten ein, weil die anderen Mittel halt verträglicher sind bzw. nicht so Ertragsdepressiv wirken.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Sa Apr 06, 2013 6:29

Was meint ihr ist es jetzt schon zu trocken?
Oberflächlich staubts schon wieder beim befahren, innerlich ists noch gut feucht.
Temperaturen liegen so um die 5-10 grad bei Bewölkung.
Nachtfrost liegt auch nur noch bei guten -5 Grad.
Wenn ich mir meine Weizenpflänzelchen so angugge, habe ich bisher noch keine großartigen hellen Wurzeltriebe sehen können, ein allg. Wachstum hab ich auch noch nicht gesehen.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Sa Apr 06, 2013 8:36

Forchhammer hat geschrieben:Was meint ihr ist es jetzt schon zu trocken?
Oberflächlich staubts schon wieder beim befahren, innerlich ists noch gut feucht.
Temperaturen liegen so um die 5-10 grad bei Bewölkung.
Nachtfrost liegt auch nur noch bei guten -5 Grad.
Wenn ich mir meine Weizenpflänzelchen so angugge, habe ich bisher noch keine großartigen hellen Wurzeltriebe sehen können, ein allg. Wachstum hab ich auch noch nicht gesehen.



Diese rein blattaktiven Mittel wie Axial, Traxos oder Ralon Super benötigen keine Bodenfeuchtigkeit und haben auch keine großen Ansprüche an die Luftfeuchtigkeit oder die Temperatur. Wichtig ist nur, dass aktives Wachstum stattfindet, so dass die Pflanzen den Wirkstoff auch aufnehmen. Ich würde allerdings schauen, dass ich nicht unbedingt dann spritze, wenn starke Nachtfröste angesagt sind.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Sa Apr 06, 2013 11:30

Gut, also Wachstum stelle ich noch keins Fest.
Dann warte ich noch bis ich die Spritze auch nicht mehr besonders Frostsicher machen muss
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 06, 2013 16:11

Forchhammer hat geschrieben:Hai, habe heute Axial 50 gekauft im 5l Kanister,
der dortige Chef vom Landhandel meinte, dass es ausser Axial und Atlantis nix gibt, was ich im Frühjahr sonst spritzen könnte. IPU hat er noch genannt, allerdings seien da die Probleme mit Resistenzen relativ hoch, sodass Axial hald auch wieder einzige richtige Alternative ist. Auch für die Herbstbehnadlung hat er mir das Axial empfohlen.
Was meint ihr dazu und wer weiß wie lange sich Axial so hält? (bzw. obs bald wieder verboten werden würde?)



Ich würde ihn in Zukunft nicht mehr fragen. Grade beim Thema Pflanzenschutz gibt es hier im Forum Leute, die wirklich was drauf haben. Schildere deine Probleme und lass dich hier beraten, dann fährst du gut.
Ich würde Axial, Atlantis etc. niemals im Herbst als Hauptmittel einsetzen. Das sind wichtige Wirkstoffe, die man erhalten und auf das Nötigste (Frühjahsanwendungen) beschränken sollte. Das ist völliger Blödsinn. Wenn man im Herbst spritzt, dann, wenn ausreichend Bodenfeuchte vorliegt. Die Mittel der Wahl sind dann jene, die auf Flufenacet-, Pendimethalin- oder IPU-Basis bestehen. Bodenherbizide sind allgemein weniger resistenzgefährdet und unter feuchten Bedingungen auch recht wirksam. Zudem sind im Herbst die Maßnahmen i.d.R. verträglicher als im Frühjahr und die kleinen Gräser sehr viel sensitiver, was hohe Wirkungsgrade erwarten lässt.
Im Herbst blattaktive Mittel zur Ungrasbekämpfung, grade was AFS angeht, einzusetzen, macht nur Sinn, wenn du den idealen Zeitpunkt (spitzen) verpasst hast und oder es zu trocken ist. Dann kann man zum Bodenherbizid ein blattaktives Mittel beimischen.

Stoß dem Herrn einen vor den Kopf wenn er solche Empfehlungen raus haut. Das hat nichts mit Kompetenz zu tun. Oftmals wollen die nur ihre Lager räumen und möglichst große Mengen weniger Mittel verkaufen. Bestell dir und verlange was du willst. Lass dir nicht andrehen, was grade noch raus muss.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Sa Apr 06, 2013 16:19

Deswegen frage ich ja auch hier, bloss das solche Spezialisten nicht so oft on sind und gleich die Fragen beanworten, wie zB. in meiner anderen Frage bezüglich des weissen Blumenkrauts neben dem Ehrenpreis.(Thread: Wiedernutzung stillgelegter Flächen).

Aber trotzdem Danke
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 06, 2013 16:26

Ich werde in Zukunft jedenfalls wieder mehr Augenmerk auf die Herbsbehandlung legen. Wenn die Bedingungen passen (FEUCHTE!), gibt's ne dicke Maßnahme, die die Gräser ausradiert. Gehen die Bestände dann gut bestockt in den Winter, ist die Frühjahrbehandlung größtenteils nicht mehr nötig, da die Konkurrenz des Getreides Frühjahrskeimer wirkungsvoll unterdrückt.
Lediglich nach Körnermais (spät und große Mengen Ernterückstände) würde weiterhin freiwillig darauf verzichten wollen.

Die Frühjahrswitterung wird immer schlechter einzuschätzen. Jetzt haben wir bald Mitte April und den geschwächten Wintergetreidebestände, die heuer ruckzuck schossen werden, stehen vielerorts noch harte Herbizidmaßnahmen bevor. Das ist Mist. Jede Schwächung ist in solch späten Jahren ertragswirksam. Wer jetzt bald zähen Fuchsschwanz oder Trespen rausspritzen muss, tut seinem Weizen damit nichts Gutes.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Sa Apr 06, 2013 19:06

NobbyNobbs hat geschrieben:Ich werde in Zukunft jedenfalls wieder mehr Augenmerk auf die Herbsbehandlung legen. Wenn die Bedingungen passen (FEUCHTE!), gibt's ne dicke Maßnahme, die die Gräser ausradiert. Gehen die Bestände dann gut bestockt in den Winter, ist die Frühjahrbehandlung größtenteils nicht mehr nötig, da die Konkurrenz des Getreides Frühjahrskeimer wirkungsvoll unterdrückt.
Lediglich nach Körnermais (spät und große Mengen Ernterückstände) würde weiterhin freiwillig darauf verzichten wollen.

Die Frühjahrswitterung wird immer schlechter einzuschätzen. Jetzt haben wir bald Mitte April und den geschwächten Wintergetreidebestände, die heuer ruckzuck schossen werden, stehen vielerorts noch harte Herbizidmaßnahmen bevor. Das ist Mist. Jede Schwächung ist in solch späten Jahren ertragswirksam. Wer jetzt bald zähen Fuchsschwanz oder Trespen rausspritzen muss, tut seinem Weizen damit nichts Gutes.


Würde ich auch gerne machen, nur bin ich mit dem Weizen immer sehr spät. Aus Überzeugung. Außer bei Gerste und Raps ist bei mir eigentlich selten eine Herbizidbehandlung im Herbst möglich. Bei Gerste und Raps wird natürlich im Herbst behandelt.

Und weil ich nun eine andere konsequente Fruchtfolge fahre (Raps-Weizen-Silomais-Weizen-Gerste), stehen mir eigentlich mehr Möglichkeiten zum Wirkstoffwechsel zur Verfügung. Nicht zu unterschätzen ist ja auch die Bodenbearbeitung im Frühjahr im Bezug auf den AFU.

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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon NobbyNobbs » Sa Apr 06, 2013 20:04

Mad hat geschrieben:Würde ich auch gerne machen, nur bin ich mit dem Weizen immer sehr spät. Aus Überzeugung. Außer bei Gerste und Raps ist bei mir eigentlich selten eine Herbizidbehandlung im Herbst möglich. Bei Gerste und Raps wird natürlich im Herbst behandelt.

Und weil ich nun eine andere konsequente Fruchtfolge fahre (Raps-Weizen-Silomais-Weizen-Gerste), stehen mir eigentlich mehr Möglichkeiten zum Wirkstoffwechsel zur Verfügung. Nicht zu unterschätzen ist ja auch die Bodenbearbeitung im Frühjahr im Bezug auf den AFU.

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Eben. Alles eine Systemfrage. Mit breiter Fruchtfolge und späten Aussaatterminen lässt sich Vieles einfacher regeln. Ich muss allerdings mit der Fruchtfolge Raps-Weizen-Weizen, bzw. auf 5-10% der Flächen statt dem 2. Weizen Körnermais mit anschließendem Weizen statt Raps, und frühen Saaten schauen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon zwiebe » Sa Apr 13, 2013 5:58

Heute und am Montag fahre ich die Herbizidmaßnahme in Winterweizen.
Broadway plus Concert ohne CCC. Der Weizen braucht keinen Bestockungsschub.
Ab mitte Der Woche kommt dann die erste NAK ZR.
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