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Der liebe Ackerfuchsschwanz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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87 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Mi Mär 20, 2013 18:43

Moin, habt ihr schon mal so eine schöne Ackerfuchsschwanzkultur gehabt?
Rentiert sich da noch das Wegspritzen mit Atlantis?
Resistenz liegt da denke ich nicht vor, da an der Fläche noch nie dagegen gespritzt wurde.
Das Feld wird aber auch erst in ein paar Wochen befahrbar sein, wenns mit dem Scheisswetter so weitergeht.

Weiss auch jemand wie das "Feld" (Oder bessergesagt eher Wiese) in ein paar Jahren ohne Maßnahmen gegen den AFS ausschauen wird, weil meinem Vater, noch Chef, es einfach nicht akzeptiert das AFS böse ist.
Dieses Feld ist momenten im 4. Jahr, wobei einmal Kartoffeln druff waren und er sich nicht besonders durchsetzten konnte.
Die Dunklen Streifen sollen Fahrgassen sein, diese sind sehr sehr dicht bewachsen, bald wie eine neu angelegte Wiese.
Bild Bild Bild Bild Bild
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Mi Mär 20, 2013 19:47

Mein Firefox schmiert ab, wenn ich eins der Bilder öffnen will.

Mach dir keinen Kopf. Ich hatte mal einen Bereich in einem Schlag, der ähnlich aussah. Ich habe dort mit Atlantis alles weggeputzt. Die Jahre darauf war der Druck sichtlich geringer.

Pfluglos oder gepflügt? Wenn der Boden über die Jahre ein gewisses Samenpotential aufgebaut hat, könnte es nach dem Pflügen im kommenden Frühjahr wieder genauso aussehen.

Nur eins steht fest: Du muss von nun an konsequent eine Strategie gegen den Fuchsschwanz durchführen um das Potential stetig abzubauen.

Was heißt nie dagegen gespritzt? Wenn man jahrelang IPU auf dieser Fläche angewandt hat, womöglich auch im vergangenen Herbst, und die Fläche nun so aussieht, kann man definitiv von einer Resistenz sprechen.

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Mi Mär 20, 2013 20:11

Was heisst IPU?
Es wurde bisher nur mit verschiedenen Spritzmitteln gespritzt, die nicht gegen AFS wirken(Laut Anleitung). Auch nicht mit RoundUp etc.
Gepflügt wird mit einem alten Kvernelandpflug, der den Dreck mehr zu Seite dreht als richtig umdreht.

Was ist denn sind denn konsequente Strategien?
Weil ich kann nicht jedes Jahr darauf späten Weizen ansähen und wie gesagt tiefes Unterpflügen ist auch nicht drin.
Wie läuft der AFS denn nach dem Grubbern auf, sodass man ihn mit Roundup vernichten kann?
Oder hilft ein dichter Anbau von zB. Senf?
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Mi Mär 20, 2013 20:18

Kann es sein, dass du in Sachen Pflanzenschutz keine Ahnung hast?
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Mi Mär 20, 2013 20:46

Wieso?
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Nordhesse » Mi Mär 20, 2013 20:57

IPU: Isoprotoron: Wirkstoff im früheren Produkt Arelon - also ein Gräserherbizid- alo über sicherlich 15 Jahre DAS Gräserherbizid.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Harald » Mi Mär 20, 2013 22:29

Bin ich der einzige, der das Ackerfuchsschwanz-Beigras eher für Gerste hält?

Falls ich richtig liege, solltest Du das hier beachten: atlantis-wintergerste-ackerfuchsschwanz-t48502.html
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Mi Mär 20, 2013 23:09

Harald hat geschrieben:Bin ich der einzige, der das Ackerfuchsschwanz-Beigras eher für Gerste hält?

Falls ich richtig liege, solltest Du das hier beachten: atlantis-wintergerste-ackerfuchsschwanz-t48502.html


Ich wollt auch schon fragen, ob das überhaupt Weizen ist, weil mir das auch stark nach Gerste aussieht.

@ Forchhammer
Das sieht alles nicht sehr schön aus!
Sobald sich die Gerste etwas erholt hat und der Boden abgetrocknet ist, solltest Du 1,2l Axial 50 solo spritzen. Den Ehrenpreis, Storchschnabel und die Klette kannst Du dann später mal mit nem Wuchsstoffherbizid rausspritzen. Anbieten würde sich hier z.B. Duplosan KV + Dirigent.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Do Mär 21, 2013 16:20

ok danke, ja das ist Wintergerste,
meinte oben nur späten Weizen, weil ja späte Saat auch was gegen massiges Auflaufen bringt.
Funzt das Axial dann auch auf Winterweizen?
Weil da der AFS auch steht. Nur isser da bisher nicht stark aufgelaufen weil spät(Ende September) gesäht wurde.

Beim landhandel wurde mir Atlantis empfohlen, obwohl ich auch Gerste gesagt habe.
Nagut jetzt solte ich ja was wissen.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Crazy Horse » Do Mär 21, 2013 17:24

Forchhammer hat geschrieben:ok danke, ja das ist Wintergerste,
meinte oben nur späten Weizen, weil ja späte Saat auch was gegen massiges Auflaufen bringt.
Funzt das Axial dann auch auf Winterweizen?
Weil da der AFS auch steht. Nur isser da bisher nicht stark aufgelaufen weil spät(Ende September) gesäht wurde.

Beim landhandel wurde mir Atlantis empfohlen, obwohl ich auch Gerste gesagt habe.
Nagut jetzt solte ich ja was wissen.



Atlantis ist in der Gerste nicht zugelassen und würde dort auch große Schäden anrichten. Axial ist das verträglichste Gräsermittel in der Gerste, speziell bei der Frühjahrsbehandlung. Ich würde Dir bei dieser massiven Verungrasung aber unbedingt zu einer Herbstbehandlung raten. Im Keimblattstadium lassen sich die Ungräser und Unkräuter nämlich viel leichter bekämpfen. Bei kühlfeuchtem Wetter wirken die Bodenherbizide über Wochen hinweg und bekämpfen auch später keimende Ungras- oder Unkrautpflanzen. Dann entsteht gar nicht erst dieser massive Unkrautdruck, der der Kultur eine solche Konkurrenz macht.

Axial ist auch im Winterweizen zugelassen. Wenn dort aber auch so ein massiver Ackerfuchsschwanzbesatz ist, würde ich zu Atlantis WG greifen. Das ist nach wie vor das potenteste (aber auch teuerste) Mittel gegen stärker bestockten Ackerfuchsschwanz. Je weiter der AFS entwickelt ist, umso höher musst du mit der Aufwandmenge. Das geht dann aber zu Lasten der Kulturverträglichkeit. Deshalb solltest Du nicht mehr allzu lange warten. Derzeit sollten 300 - 350g/ha noch ausreichen.

Sehr gute Erfahrungen hab ich auch mit 80-100g Attribut + 100g Alliance gemacht (speziell auf Trespenstandorten). Diese Kombination würde sich derzeit auch anbieten. Sobald es wärmer und trockener wird und die Vegetation voranschreitet, solltest Du aber Atlantis den Vorzug geben.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Forchhammer » Do Mär 21, 2013 17:43

Ist hald momentan scheisse weils echt zu nass ist. Wenn man ins Bewachsene Feld geht hat man trotzdem Gleich Dreck am Fuss in großer Masse... (Wenn ich nicht davon rutsche)
Zudem wirds auch noch dauern bis ich meine Spritze gekauft habe.
Zudem natürlich noch den Vater, der nicht versteht warum man gegen was speziell spritzen soll bzw. einfach null Ahnung hat.
Ich hab ja schon immerhin jetzt "eine" Ahnung.
Der Besatz im Weizen ist weit nicht so viel. Waren letztes Jahr noch eine überschaubare Anzahl an Pflanzen und ist auch jetzt noch sehr dünn bis auf ein paar Stellen.
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon uttenberger » Do Mär 21, 2013 20:52

Zudem wirds auch noch dauern bis ich meine Spritze gekauft habe.

soll ich dir meine liefern? für 1200€ :)
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Do Mär 21, 2013 23:54

Forchhammer hat geschrieben:Funzt das Axial dann auch auf Winterweizen?
Weil da der AFS auch steht. Nur isser da bisher nicht stark aufgelaufen weil spät(Ende September) gesäht wurde.



Wenn Ende September bei dir spät ist, was ist dann bei dir früh?

Liegen deine Schläge in einer kalten Region?

Wenn du allmählich Probleme mit dem AFU bekommst, solltest du schauen, ob die Weizenaussaat bei dir nicht noch Mitte bis Ende Oktober möglich ist.

In unserer Region sind Septembersaaten auf Ackerfuchsschwanzstandorten tödlich. Sieht man jedes Jahr bei einigen Spezialisten, die Ende September fertig sein "müssen".

Bei hohem AFU-Besatz kommst du um eine Herbstbehandlung nicht drumrum, wie CrazyHorse bereits sagte. Unter Umständen wird eine Nachbehandlung im Frühjahr auch nötig.

Axial würde ich im Winterweizen nicht einsetzen. Es ist mittlerweile das einzige AFU-Mittel, das in der Gerste zur Nachbehandlung eingesetzt werden kann. Ich bin auch kein fan davon, es bereits im Herbst zu bringen. Dann doch lieber Mittel mit Boden- und Blattwirkung. Alles im Bezug auf die Resistenzbildung. Man sollte diese ausschließen, indem man die Wirkstoffklassen regelmäßig wechselt. Wenn man Jahr für Jahr Axial in Gerste und Weizen spritzt, sind Resistenzen vorprogrammiert. Und ist erstmal eine Resistenz vorhanden, hat man in der Gerste ein Problem.

Naja. AtlantisWG ist mit 300g/ha schon verträglich. Geht auch gut in der Kombination mit CCC, wobei man die Aufwandmenge vom CCC dann um 20% zurückfahren sollte, weils dann doch kneifen kann.

Nicht außer Acht sollte man die Luftfeuchtigkeit bei einer Behandlung lassen. Unter 60% hat man doch teils gravierende Wirkungsverluste der Herbizide.

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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon zwiebe » Fr Mär 22, 2013 7:35

Du machen wir mal ein Treffen....
....am 4. fahre ich zum Vinzenz Kuhn und so....
...schauen wir uns mal Deine WG an.

Am 4.März wäre eine schöne Versammlung gewesen bei Euch in der Ecke zum Pflanzenschutzmittel und so...
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Re: Der liebe Ackerfuchsschwanz

Beitragvon Landwirt_R » Fr Mär 22, 2013 7:55

hi,

nicht schön zu lesen wenn kollegen solche probleme haben! wünsch dir alles gute!
Zuletzt geändert von Landwirt_R am Mo Mär 25, 2013 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
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