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Der tägliche Einzelfall

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Zement » Mo Aug 02, 2021 13:52

DWEWT hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:
FalkeAdi hat geschrieben:Heute 100, morgen 100 - und von gestern sind schon 100 da, und von vorgestern ... Und alle bleiben (oder wollen weiter nach Deutschland).


Nachdem wie ich gelesen habe, finde aber die Quelle nicht mehr, bereits 25% der in der DDR 2.0 lebenden Leute einen Migrationshintergrund haben oder auf Deutsch gesagt Ausländer sind die hier nicht bleiben können wenn man nachdenkt, kann sich jeder ausrechnen was in 15 Jahren ist.
Die vögeln was das Zeug hält, schmeißen Balge her, die nie was werden, aber dann ist es in Deppendeutschland zu spät.
Früher oder später können wir alle einpacken.
Von dem Gesockse wird nie einer ein fleißiger werden.
Euren Grundbesitz könnt Ihr Euch abschreiben, der wird weggenommen


Wenn unzulängliche Kenntnisse in Bezug auf Grammatik und Rechtschreibung Indikatoren für Migration sind, dann hast du auch einen MIgrationshintergrund! Ein Bayer der sich in MV niederlässt, hat übrigens auch einen Migrationshintergrund. Für die Preussen gilt wahrscheinlich gleiches in Bayern. :D

Das Gleiche ist, auch wenn Städter sich auf dem Land niederlassen, dann sind das auch "schlimme" Migranten. :(
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neo-LW » Mo Aug 02, 2021 14:15

Moin,

FalkeAdi hat geschrieben:In Ö. werden jetzt wieder an die 100 Flüchtlinge (vorwiegend Afghanen und Syrer) täglich an der Grenze zu Ungarn "aufgegriffen"! https://www.krone.at/2475610
Innen- und Verteidigungsministerium haben extra Kräfte an die Grenze beordert, um den Strom der illegalen Einwanderer zu "kontrollieren".
Was passiert (mit) den "Aufgegriffenen"?
Die sparen sich die letzten km zu Fuß bis zur Erstaufnahmeeinrichtung, und werden dorthin gefahren. Das war's. Jeder darf bleiben. Niemand wird (zumindest nach Afghanistan) zurückgeschickt.

Sieht denn niemand, dass so was (das "Aufgreifen") bloß purer Aktionismus ist, der der Bevölkerung eine Sicherheit vorgaukeln soll, es werde etwas gegen den Zustrom getan?

Heute 100, morgen 100 - und von gestern sind schon 100 da, und von vorgestern ... Und alle bleiben (oder wollen weiter nach Deutschland).


100 pro Tag x 365 Tage = 36'500 Für Österreich

In Deutschland kommen seit 2017 100'000 pro Jahr.

100'000 ist eine Großstadt. Deswegen muß ja ab 100'000 eine Berufsfeuerwehr aufgestellt werden.

2017: 100'000
2018: 100'000
2019: 100'000
2020: 100'000
2021: 50'000
2020/21: 36'500

Summe: 486'500

Hannover als Landeshauptstadt hat 550'000 Einwohner.

Damit das niemand merkt, werden alle hübsch verteilt.
Würde man - wie die Türkei - Lager bauen, dann wär hier der Bär los.


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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Zement » Mo Aug 02, 2021 14:28

FalkeAdi hat geschrieben:In Ö. werden jetzt wieder an die 100 Flüchtlinge (vorwiegend Afghanen und Syrer) täglich an der Grenze zu Ungarn "aufgegriffen"! https://www.krone.at/2475610
).

Und wo die Flüchtlinge her, von Ungarn. Die Laden sie ihre Ostgrenze ein und bringen die bis zur Österreiches Grenze. Auftrag ausgeführt.
Olli der Astroturfing
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neo-LW » Mo Aug 02, 2021 15:16

Moin,

FalkeAdi hat geschrieben:
In Ö. werden jetzt wieder an die 100 Flüchtlinge (vorwiegend Afghanen und Syrer) täglich an der Grenze zu Ungarn "aufgegriffen"! https://www.krone.at/2475610
Innen- und Verteidigungsministerium haben extra Kräfte an die Grenze beordert, um den Strom der illegalen Einwanderer zu "kontrollieren".



Leider die falsche Vokabel.

"Flüchtling" ist nur der, der ein Land erreicht hat, in dem er nicht mehr verfolgt wird.

Wenn ich in Erdkunde richtig aufgepasst habe,
gibt es weder von Österreich, noch von Deutschland eine gemeinsame Grenze zu
Syrien oder Afghanistan.

Also entweder in der Türkei, oder Malta, oder Italien werden Menschen regelmäßig verfolgt,
dann sind auch deren Einwohner im jeweiligen Nachbarstaat Asylberechtigt.
Oder es handelt sich bei der Türkei, Malta, Italien um demokratische Staaten
mit Wahrung der Menschenrechte, dann sind die hier ankommenden Migranten - sonst nix.


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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Hauptmann » Mo Aug 02, 2021 15:17

Qtreiber hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:Der Täter muss dahin wo er herkam, ob in die Physiotherapie (geschlossene)
:lol: :lol:


Genau, sollen die ihm voher noch den Rücken schön massieren. Der Zement wieder. :lol:
Deutschland ist durchgeknallt.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Vario_TA » Mo Aug 02, 2021 18:54

meyenburg1975 hat geschrieben:Jenseits deiner statistischen Interpretation bedeutet es schlichtweg schwierigere Verhältnisse für alle anderen Schwächen der Gesellschaft um knappe Ressourcen des Sozialstaates.

Das ist nicht meine Interpretation, das ist einfach nur die allgemeine Definition von Reichtum bzw Armut und die Folgen daraus.
Stell dir 10 Personen vor. Jeder hat das gleiche Vermögen. Wären dann alle reich oder alle arm? Natürlich nicht. Keiner wäre reich oder arm. Kommen jetzt 10 Leute mit jeweils zehn mal so viel Geld, sind die früheren 10 plötzlich arm. Kommen aber zehn Leute ohne Geld, sind die ursprünglichen 10 plötzlich reich.
So funktioniert Armut und Reichtum nunmal. Es ist alles relativ.

Und von welchen schwierigeren Verhältnissen und Ressourcen sprichst du bitte?

meyenburg1975 hat geschrieben:Und die Renten belastet es langfristig oben drauf.
Niedrige Einzahlung bei Niedriglöhnern ist nämlich ein Minusgeschäft.

Es gibt nur eine einzige Gruppe, die die Rentenkasse belastet. Und das sind Rentner. Unter Migranten gibt es praktisch keine Rentner. Einzahlungen in die Rentenkasse sind niemals ein Minusgeschäft für die Rentenkasse. Deshalb heißt es ja Einzahlung. Die einzigen, die daraus etwas ausgezahlt bekommen, sind wie gesagt Rentner.

meyenburg1975 hat geschrieben:Mir nützt es nix, mehr zu haben wie Andere, wenn der Staat mir ungeniert in die Taschen greift und es trotzdem an vielen Ecken fehlt.

Doch, das nützt dir sogar sehr viel. Sonst ginge es dir nämlich wesentlich schlechter. Wenn alle mehr Geld hätten als du, wärst du bettelarm und könntest dir ungefähr nichts leisten. Und jetzt willst du ernsthaft, dass Leute einwandern, die mehr Geld haben oder verdienen als der Durchschnitt und dich damit per Definition ärmer machen? Bist du Masochist oder wie? Dass du nicht im siebten Himmel lebst, ist zwar schade für dich, nur ändert das ja nichts am Effekt der Migration von Menschenmit unterdurchschnittlichem Vermögen. Nämlich dass du reicher wirst. Übrigens unabhängig von deinem eigenen Einkommen oder Vermögen. Das ist ganz simple Mathematik.

Neo-LW hat geschrieben:Naja, und die 50/50 - Geschichte ist schnell erklärt.
Mit ein wenig Nachdenken kommt jeder drauf.
Wenn 95 % Männer kommen, können die sich nur durch Zellteilung vermehren.
Klonen ist in Deutschland ja noch verboten.
Also haben die keine Kinder, die Rentenbeiträge zahlen könnten

Fakt ist, dass Familien mit Migrationshintergrund im Schnitt mehr Kinder haben als einheimische Deutsche. Da kannst du nichts dran herumdiskutieren. Zwar ist das nur in der ersten Generation nach der Einreise deutlich, aber das ist ja erstmal unerheblich. Das Verhältnis von Rentenbeitragszahlern zu Rentnern ist mit Migration deutlich besser als ohne. Punkt.

Neo-LW hat geschrieben:wenn die Migranten aus Afrika und Arabien mal Rente aus dem Umlagesystem haben wollen.
Dann müssen wieder die Deutschen zahlen.

Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Welche Deutschen sollen das denn bitte sein? Nochmal: Migranten haben im Schnitt mehr Kinder als Deutsche.

Das Grundproblem bei der Rente ist folgendes:
Das Umlagesystem ist im Prinzip nichts anderes als ein moderner Generationenvertrag. Die Kinder sorgen für die Eltern, wenn die mal alt sind. So weit so gut. Das hat ohne Rentensystem über Jahrtausende funktioniert. Kinder waren die Altersvorsorge für den Einzelnen. In unserem Rentensystem ist das immer noch so. Da aber nicht mehr die eigenen Kinder für die Altersvorsorge relevant sind, ist die beste Strategie für den Einzelnen nicht mehr möglichst viele Kinder zu haben, sondern möglichst wenige. Damit steht die beste Strategie des Einzelnen in fundamentalem Gegensatz zur Funktionsweise des Gesamtsystems. So ein System muss zwangsläufig scheitern.
Genau diesen Strategiewechsel in der Altersvorsorge sieht man auch bei Migranten aus Ländern ohne entsprechend umfassende Rentensysteme: die erste Generation hat noch relativ viele Kinder, die zweite Generation nicht mehr, weil das im deutschen Sozialsystem keine gute finanzielle Strategie für den Einzelnen ist. Das ist es, was sich ändern muss, damit das Rentensystem in seinen jetzigen Grundzügen dauerhaft funktionieren kann. Wobei unendliches Bevölkerungswachstum leider auch nicht möglich ist. Deshalb führt an einem grundlegend anderen Rentensystem auf Dauer sowieso kein Weg vorbei. Nur bis jemand weiß, wie es besser geht und vor allem wie die Transformation dahin finanziert bekommen, müssen wir halt damit leben. Und dabei hilft Migration enorm. Wenn die Beitragszahler nicht hier geboren werden, muss man sie halt importieren. Klingt doof, ist aber im Endeffekt genau so.

Neo-LW hat geschrieben:Nun ein Vortrag, warum Migranten uns überdurchschnittlich Geld kosten:

https://www.youtube.com/watch?v=ce1FDWYDGMA

Erstens: Hör mal bei Minute 3:37 genau hin. Zitat: "gut, es gibt noch den Renteneffekt".
Schön, dass du mir dahingehend offenbar zustimmst (bzw ein Video verlinkst, dass meine Aussagen untermauert).

Zweitens: Dass Migranten mit unterdurchschnittlichem Einkommen wegen der unterdurchschnittlichen Steuern dem Sozialstaat schaden, ist ein Denkfehler von Sinn. Er vergisst (wie übrigens ähnlich auch bei Elektroautos bei der Diskussion zu marginalen Strommixen), dass sich durch Migranten mit unterdurchschnittlichem Lohn der durchschnittliche Lohn ändert und es zum Beispiel plötzlich auch mehr überdurchschnittlich Verdienende gibt als ohne Migration in untere Schichten.
Hinzu kommt noch, dass auch Jobs im Niedriglohnsektor nunmal von irgendwem erledigt werden müssen. Ok, Sinn nimmt natürlich an, dass in einem idealen Arbeitsmarkt irgendwann ein Akademiker für 50€ die Stunde in der Altenpflege arbeitet. Ich glaube da aber eher nicht dran. Und deshalb ist diese Rechnung auch weitgehend Mumpitz.

Solange nicht alle exakt gleich viele Steuern zahlen und es mehr als einen einzigen Steuerzahler gibt, gibt es immer mindestens einen, der unterdurchschnittlich viele Steuern zahlt. Das ist aber auch überhaupt nicht schlecht für die Staatskasse oder die Wirtschaft, das ist einfach mathematisch zwangsläufig so.
Schlecht für den Sozialstaat bzw die Staatskasse wäre Migration erst, wenn ohne Migranten mehr Geld in der Staatskasse wäre (marginaler Effekt ähnlich wie beim Strommix). Und dazu habe ich bisher keine Studie gefunden, die die Effekte am Arbeitsmarkt auch nur annähernd berücksichtigt. Viele kommen sogar ohne diese Berücksichtigung zu dem Ergebnis, dass Migration die Staatskasse nicht belastet bzw sogar füllt.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 02, 2021 19:34

Vario_TA hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Jenseits deiner statistischen Interpretation bedeutet es schlichtweg schwierigere Verhältnisse für alle anderen Schwächen der Gesellschaft um knappe Ressourcen des Sozialstaates.

Das ist nicht meine Interpretation, das ist einfach nur die allgemeine Definition von Reichtum bzw Armut und die Folgen daraus.
Stell dir 10 Personen vor. Jeder hat das gleiche Vermögen. Wären dann alle reich oder alle arm? Natürlich nicht. Keiner wäre reich oder arm. Kommen jetzt 10 Leute mit jeweils zehn mal so viel Geld, sind die früheren 10 plötzlich arm. Kommen aber zehn Leute ohne Geld, sind die ursprünglichen 10 plötzlich reich.
So funktioniert Armut und Reichtum nunmal. Es ist alles relativ.

Und von welchen schwierigeren Verhältnissen und Ressourcen sprichst du bitte?
Als ganz einfaches Beispiel günstige Mietwohnungen. Noch ein einfaches Beispiel Sozialarbeit. Oder Bildungsmöglichkeiten für Menschen ohne Schulabschluss...
meyenburg1975 hat geschrieben:Und die Renten belastet es langfristig oben drauf.
Niedrige Einzahlung bei Niedriglöhnern ist nämlich ein Minusgeschäft.

Es gibt nur eine einzige Gruppe, die die Rentenkasse belastet. Und das sind Rentner. Unter Migranten gibt es praktisch keine Rentner. Einzahlungen in die Rentenkasse sind niemals ein Minusgeschäft für die Rentenkasse. Deshalb heißt es ja Einzahlung. Die einzigen, die daraus etwas ausgezahlt bekommen, sind wie gesagt Rentner.
Generationenrechnung. Selbst die „Altmigranten“ machen Nettomiese in den Sozialkassen.
meyenburg1975 hat geschrieben:Mir nützt es nix, mehr zu haben wie Andere, wenn der Staat mir ungeniert in die Taschen greift und es trotzdem an vielen Ecken fehlt.

Doch, das nützt dir sogar sehr viel. Sonst ginge es dir nämlich wesentlich schlechter. Wenn alle mehr Geld hätten als du, wärst du bettelarm und könntest dir ungefähr nichts leisten. Und jetzt willst du ernsthaft, dass Leute einwandern, die mehr Geld haben oder verdienen als der Durchschnitt und dich damit per Definition ärmer machen? Bist du Masochist oder wie? Dass du nicht im siebten Himmel lebst, ist zwar schade für dich, nur ändert das ja nichts am Effekt der Migration von Menschenmit unterdurchschnittlichem Vermögen. Nämlich dass du reicher wirst. Übrigens unabhängig von deinem eigenen Einkommen oder Vermögen. Das ist ganz simple Mathematik.
Ein Land und seine Einwohner wird nicht wohlhabender durch Einwanderung schlecht qualifizierter Menschen die in der Gesamtwertung den Sozialstaat belasten. Das ist ganz einfaches VWL.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Vario_TA » Mo Aug 02, 2021 20:05

Mietwohnungen? Ernsthaft? Hast du dir mal angeschaut, wer so auf den Baustellen arbeitet, wo genau diese Wohnungen gebaut werden? Ich gehe jede Wette ein, dass Menschen mit Migrationshintergeund hier schon deutlich mehr Wohnungen gebaut haben als sie je bewohnen können.

Was soll "Sozialarbeit" konkret sein?

Um Bildungsmöglichkeiten gibt es keinerlei Konkurrenz. Wie soll das gehen?


Nein, "Altmigranten" machen nicht Nettomiese in den Sozialkassen. Einige sicher, klar. Ist bei Einheimischen ja nicht anders.

Und du hast recht, ein Land wird nicht reicher durch Menschen, die den Sozialstaat belasten. Glücklicherweise tun Migranten das in ihrer Gesamtheit ja nicht.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 02, 2021 20:13

https://www.youtube.com/watch?v=ce1FDWYDGMA
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Vario_TA » Mo Aug 02, 2021 20:15

Siehe oben:
Vario_TA hat geschrieben:Dass Migranten mit unterdurchschnittlichem Einkommen wegen der unterdurchschnittlichen Steuern dem Sozialstaat schaden, ist ein Denkfehler von Sinn. Er vergisst (wie übrigens ähnlich auch bei Elektroautos bei der Diskussion zu marginalen Strommixen), dass sich durch Migranten mit unterdurchschnittlichem Lohn der durchschnittliche Lohn ändert und es zum Beispiel plötzlich auch mehr überdurchschnittlich Verdienende gibt als ohne Migration in untere Schichten.
Hinzu kommt noch, dass auch Jobs im Niedriglohnsektor nunmal von irgendwem erledigt werden müssen. Ok, Sinn nimmt natürlich an, dass in einem idealen Arbeitsmarkt irgendwann ein Akademiker für 50€ die Stunde in der Altenpflege arbeitet. Ich glaube da aber eher nicht dran. Und deshalb ist diese Rechnung auch weitgehend Mumpitz.

Solange nicht alle exakt gleich viele Steuern zahlen und es mehr als einen einzigen Steuerzahler gibt, gibt es immer mindestens einen, der unterdurchschnittlich viele Steuern zahlt. Das ist aber auch überhaupt nicht schlecht für die Staatskasse oder die Wirtschaft, das ist einfach mathematisch zwangsläufig so.
Schlecht für den Sozialstaat bzw die Staatskasse wäre Migration erst, wenn ohne Migranten mehr Geld in der Staatskasse wäre (marginaler Effekt ähnlich wie beim Strommix). Und dazu habe ich bisher keine Studie gefunden, die die Effekte am Arbeitsmarkt auch nur annähernd berücksichtigt. Viele kommen sogar ohne diese Berücksichtigung zu dem Ergebnis, dass Migration die Staatskasse nicht belastet bzw sogar füllt.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 02, 2021 20:17

Vario_TA hat geschrieben:Mietwohnungen? Ernsthaft? Hast du dir mal angeschaut, wer so auf den Baustellen arbeitet, wo genau diese Wohnungen gebaut werden? Ich gehe jede Wette ein, dass Menschen mit Migrationshintergeund hier schon deutlich mehr Wohnungen gebaut haben als sie je bewohnen können.
Wie hoch ist dein Einsatz in der Wette?
Was soll "Sozialarbeit" konkret sein?

Hilfe bei Problemen in Bildung, Familie und Gesellschaft. Das Personal ist begrenzt.

Um Bildungsmöglichkeiten gibt es keinerlei Konkurrenz. Wie soll das gehen?
ZB Erwachsenenbildung.


Nein, "Altmigranten" machen nicht Nettomiese in den Sozialkassen. Einige sicher, klar. Ist bei Einheimischen ja nicht anders.

Und du hast recht, ein Land wird nicht reicher durch Menschen, die den Sozialstaat belasten. Glücklicherweise tun Migranten das in ihrer Gesamtheit ja nicht.
Wunschdenken.
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 02, 2021 20:21

Vario_TA hat geschrieben:Siehe oben:
Vario_TA hat geschrieben:Dass Migranten mit unterdurchschnittlichem Einkommen wegen der unterdurchschnittlichen Steuern dem Sozialstaat schaden, ist ein Denkfehler von Sinn. Er vergisst (wie übrigens ähnlich auch bei Elektroautos bei der Diskussion zu marginalen Strommixen), dass sich durch Migranten mit unterdurchschnittlichem Lohn der durchschnittliche Lohn ändert und es zum Beispiel plötzlich auch mehr überdurchschnittlich Verdienende gibt als ohne Migration in untere Schichten.
Hinzu kommt noch, dass auch Jobs im Niedriglohnsektor nunmal von irgendwem erledigt werden müssen. Ok, Sinn nimmt natürlich an, dass in einem idealen Arbeitsmarkt irgendwann ein Akademiker für 50€ die Stunde in der Altenpflege arbeitet. Ich glaube da aber eher nicht dran. Und deshalb ist diese Rechnung auch weitgehend Mumpitz.

Solange nicht alle exakt gleich viele Steuern zahlen und es mehr als einen einzigen Steuerzahler gibt, gibt es immer mindestens einen, der unterdurchschnittlich viele Steuern zahlt. Das ist aber auch überhaupt nicht schlecht für die Staatskasse oder die Wirtschaft, das ist einfach mathematisch zwangsläufig so.
Schlecht für den Sozialstaat bzw die Staatskasse wäre Migration erst, wenn ohne Migranten mehr Geld in der Staatskasse wäre (marginaler Effekt ähnlich wie beim Strommix). Und dazu habe ich bisher keine Studie gefunden, die die Effekte am Arbeitsmarkt auch nur annähernd berücksichtigt. Viele kommen sogar ohne diese Berücksichtigung zu dem Ergebnis, dass Migration die Staatskasse nicht belastet bzw sogar füllt.

Es geht nicht um Durchschnitt oder Ähnliches. Einzahlung minus Auszahlung. Ganz simple Mathematik.

Edit. Die Generationenrechnung ist übrigens nicht vom Sinn
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neo-LW » Mo Aug 02, 2021 21:01

Moin,

Vario_TA hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Naja, und die 50/50 - Geschichte ist schnell erklärt.
Mit ein wenig Nachdenken kommt jeder drauf.
Wenn 95 % Männer kommen, können die sich nur durch Zellteilung vermehren.
Klonen ist in Deutschland ja noch verboten.
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Fakt ist, dass Familien mit Migrationshintergrund im Schnitt mehr Kinder haben als einheimische Deutsche. Da kannst du nichts dran herumdiskutieren. Zwar ist das nur in der ersten Generation nach der Einreise deutlich, aber das ist ja erstmal unerheblich. Das Verhältnis von Rentenbeitragszahlern zu Rentnern ist mit Migration deutlich besser als ohne. Punkt.

Neo-LW hat geschrieben:wenn die Migranten aus Afrika und Arabien mal Rente aus dem Umlagesystem haben wollen.
Dann müssen wieder die Deutschen zahlen.

Keine Ahnung, wie du darauf kommst. Welche Deutschen sollen das denn bitte sein? Nochmal: Migranten haben im Schnitt mehr Kinder als Deutsche.



Mit "Basta" wird's nix.

Schon das vierte Wort ist falsch.

Allein 2015 / 2016 sind 2 Millionen alleinstehende Männer gekommen.
Das hat gar nix mit Familie zu tun.


Wenn die alleinstehenden Männer aus Arabien und Afrika nun keine Familie haben,
gibt es auch keine Kinder die deren Rentenansprüche bezahlen würden.

Ergo müssen dann die Deutschen wieder ran.

Das Problem wird also nur vertagt.

Dazu kommen die schon aus den USA bekannten Rassenunruhen.
Das wird in Deutschland nicht ausbleiben.


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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Vario_TA » Mo Aug 02, 2021 21:16

meyenburg1975 hat geschrieben:Einzahlung minus Auszahlung. Ganz simple Mathematik.

Eben nicht. Genau das ist ja der Punkt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
meyenburg1975 hat geschrieben:Die Generationenrechnung ist übrigens nicht vom Sinn
hab ich auch nicht behauptet.

meyenburg1975 hat geschrieben:Wie hoch ist dein Einsatz in der Wette?

Kommt drauf an, wer da an der Statistik herumbastelt :mrgreen:

meyenburg1975 hat geschrieben:Hilfe bei Problemen in Bildung, Familie und Gesellschaft. Das Personal ist begrenzt.

Personal ist doch genau das, was zuwandert. Wieso sollte Zuwanderung zu Personalmangel führen? Das ergibt ja mal überhaupt keinen Sinn.

meyenburg1975 hat geschrieben:Wunschdenken

Dann zeig mir Zahlen, die es widerlegen. Oder geht das nicht?

Neo-LW hat geschrieben:Das Problem wird also nur vertagt.

Richtig. Das ist das Konzept des Umlagefinanzierten Rentensystems. Nicht gut, aber bis auf weiteres wahrscheinlich leider weitgehend alternativlos.

Edit zum Thema "Rassenunruhen":
Wenn ich mir so anschaue, was hier für Gestalten schreiben, wundert mich nichts mehr :regen:
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Re: Der tägliche Einzelfall

Beitragvon Neo-LW » Di Aug 03, 2021 1:09

Moin,

Rassenunruhen entstehen immer in inhomogenen Ländern / Landstrichen.

Da können die USA (als Einwanderungsland) ein Lied von singen.

Deutschland könnte ja 40 Millionen Araber und Afrikaner aufnehmen.
Das wäre dann der perfekte Nährboden für Rassenunruhen.

Multikulti hat bisher nirgens auf der Welt funktioniert.
Weder in den USA noch in Südafrika, noch in China.

Orban lehnt sich dann in seinen Liegestuhl zurück.

Üblicherweise gibt es ja Landesgrenzen, um genau zu vermeiden, daß es Rassenunruhen gibt.
Wenn man die Landesgrenzen aufweicht, verlagert sich das Problem ins Inland.
Das heisst dann Bürgerkrieg.

Das kann man in Afghanistan gerade bewundern.
Die Taliban mischen gerade das Land auf.
Wahrscheinlich werden sie als Sieger hervorgehen.
Dann sind 20 Jahre westliche Bekehrung der Bevölkerung sinnlos.

Wollen wir in Deutschland eine Herrschaft der Araber und Afrikaner
nach deren Wertvorstellungen ?


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