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Desolate Feldwege

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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86 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon LUV » Fr Jun 02, 2017 9:56

Desolate Feldwege werden zu Asylantendiskussion.....
Die Dummheit scheint ein Virus zu sein.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon fendt schrauber » Fr Jun 02, 2017 10:23

.... die Sache mit dem Arbeitseinsatz war vor 40-50jahren noch üblich. Zum Beispiel die Ortsverbindumgsstraßen hier. Da musste jeder eine bestimmte Anzahl Stunden ableisten. Da wurde dann Schotter verteilt etc.

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon LUV » Fr Jun 02, 2017 10:43

Gute Idee, Aufruf an alle Bewohner des Dorfes, die die Wege nutzen, diese zu sanieren. :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Fassi » Fr Jun 02, 2017 11:01

Inkl. der nichtortsansäßigen Landwirte die diese auch benutzen. Evtl. werden die Wege dann auch nicht mehr als Vorgewende genutzt. Wenn ich mir aber alleine die Bereitschaft unseres Ortsbeirats zu einem Ortstermin mit dem Bauamt zur Bestandsaufnahme unserer Feldwege angucke, wage ich zu bezweifeln, dass eine gemeinsame Reparatur möglich ist. Und wir haben etliche Schotter- und Rasenwege, die eine Ausbesserung nötig hätten.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass geteerte/asphaltierte Feldwege nicht sein müssen. Da fahren zu viele Leute drauf, die da mit einem Auto nichts zu suchen haben (zB hierrum ein übermotivierter Familienvater und Hobbynaturschützer, der meint den Feldwart spielen zu müssen). Schotter- und Rasenwege bremsen da doch schon mal die Motivation, unbedingt in die Gemarkung fahren zu müssen und laufen wollen ja auch die wenigsten.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon LUV » Fr Jun 02, 2017 11:07

Feldwege in Marschen oder Bördeböden sind mit Schotter eine Katastrophe.....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Regenwurm » Fr Jun 02, 2017 12:22

LUV hat geschrieben:Gute Idee, Aufruf an alle Bewohner des Dorfes, die die Wege nutzen, diese zu sanieren. :wink:



Es wären alle da um zu schaufeln, nur du würdes große Reden schwingen und deine gesamte Lebenserfahrung in sicherer
Entfernung einfließen lassen.

Für so einen Klugschwätzer wie dich sollten die Steuerabgaben verfünffacht werden.
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Fassi » Fr Jun 02, 2017 12:24

Ich hab so den Verdacht, du wärst einer von denen, die auch keinen Finger rühren würden. Mit der Begründung, dass die Nachbarn die Wege kaputt fahren und man selber so gut wie nie drüber fährt.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Regenwurm » Fr Jun 02, 2017 12:31

Fassi hat geschrieben:Ich hab so den Verdacht, du wärst einer von denen, die auch keinen Finger rühren würden. Mit der Begründung, dass die Nachbarn die Wege kaputt fahren und man selber so gut wie nie drüber fährt.

Gruß


Da muß ich dich enttäuschen, ich opfere jährlich etwa 120 Arbeitstunden mit Kipper und Frontladertraktor um Forstwege zu befestigen, nicht nur
meine!
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Lonar » Fr Jun 02, 2017 12:34

Wie sind bei euch denn die Feldwege organisiert? Hier gibt es dafür die Wegegenossenschaft. Da drin wird pro ha Acker,Wald oder Grünland ein bestimmter Betrag eingezogen um die Instandhaltug der Wege zu finanzieren.
Einmal im Jahr ist Versammlung da wird besprochen was gemacht werden sollte und ob der Betrag erhöht oder gesenkt werden muss. Bei einer Wahl hat jeder nach ha im Bezirk Stimmrecht. Einer aus der Runde wird zum Wegevorsteher gewählt und kümmert sich um die vergabe der Arbeiten. Ausserdem ist er der Ansprechpartner für die Wegegenossen ;-)
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon take_it_1999 » Fr Jun 02, 2017 12:56

Hallo,

bei dem ganzen hin- und her, was man hier dazu liest bin ich richtig froh, dass jeder hier seinen eigenen Weg- oder Weganteil hat. Will heißen die Wege sind kein extra Flurstück, sondern sind Teil der Flurstücke. Im Moment pflegt also jeder seinen Weg selbst oder die Agrargenossenschaft pflegt mal bei ihren Pächtern.

Wie gesagt ist es ein geben und nehmen, welches dadurch bedingt ist, dass auf Grund der Flurstücksverteilung jeder Landwirt, jeden mal drüberlassen muss. Die Wege sind bei uns hinter den Höfen ein Frostschutzgemisch und außerhalb der Höfe eher nur Schotter mit Sandwege.
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Falke » Fr Jun 02, 2017 12:58

Ich bin mir auch nicht zu schade, die Feldwege, die ich auf der Fahrt in den Wald benutze, auf eigene Kosten immer wieder auszubessern.

Wenn man das regelmäßig macht, genügen 'paar Schaufeln Schotter hier, 'paar Schaufeln Schotter da.
Natürlich kauf' ich dafür nicht teuren Feinsplitt, sondern nehme den 'Wandschotter' aus meiner eigenen kleinen "Schottergrube".

Von den meisten Mitmenschen gibt es dafür Zustimmung, von einigen auch so etwas wie Bewunderung.
Neulich hat mich aber einer beschimpft, er wäre auf den 'Kugellagern' (ich hab' nur rundgewalkten Gletscher-Konglomeratschotter) mit dem (Fahr-)Rad ausgerutscht.
(Der war aber zu dem Zeitpunkt angetrunken (und wohl auch als das Malheur passiert ist ...)).
Dennoch hat mir das zu denken gegeben - und ich hab' heuer nicht mehr die Feldwege geschottert, sondern meine Rückegassen im Wald. 8)

Letztes Jahr wurde ein Teil eines vielbefahrenen Feldwegs von seiten der Agrarbezirksbehörde durch ein Straßenbauunternehmen "saniert", also gegrädert, geschottert
und gewalzt. Jetzt nach dem Winter kommen die alten Löcher wieder fast alle zum Vorschein!
Noch halte ich mich zurück, den Profis 'hineinzupfuschen' - aber bald werde ich mich 'erbarmen' und die Löcher wieder flicken.
Es sind ja (auch) meine Knochen, die da durchgeschüttelt werden!

P.S.: Die Feldwege sind hier seit einer Grundzusammenlegung in den 1960ern, schön rechtwinkelig angelegt, Gemeindesache.
Nicht das ich das übergehe: einmal hatte ich von der Gemeinde für meine Wegebaubemühungen nicht nur die Erntekosten von paar Festmetern Käferholz aus dem
Gemeindewald, sondern auch den ganzen Holzerlös bekommen. Immerhin.

Adi
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon KarlGustav » Fr Jun 02, 2017 19:22

Ich bemühe mich auch um die Wege, die man für Wald- und Feldarbeiten nutzen muss.

Schotter der Körnung 11/0 ist inzwischen nach meiner Erfahrung das Mittel der Wahl.

Das Zeug verdichtet sich nahezu Richtung befestigt.
Karl
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Damhirsch » Fr Jun 02, 2017 19:26

Da heutzutage doch Bio das Zauberrwort für alles ist: in unserer Gemarkung haben wir seit einigen Jahren sogar Bioverkehrsberuhigte Feldwege uns siehe da ,seitdem auch wesentlich weniger MAC doof Pappe, leere Sektflaschen, Pipitaschentücher und Sperrmüll sowie Grünabfälle.
Will heißen, je mehr Schlagloch, je mehr Auswaschungsrillen, desto mehr kaputte Ölwannen und in Folge desto weniger Verkehr. Wir Landwirte sind hier noch in der glücklichen Lage selber zu bestimmen was Sache ist, weil wir eine sogenannte Feldmarksgenossenschaft sind, also ein Realverband und die Politiker bei und Buckelrutschen buchen können. Frage ist nur, wie lange wir uns das noch leisten können weil die Demoskopie leider auch bei und nicht haltmacht. Aber es ist ein irre cooles Gefühl allen Endverdaungsprodukt ausscheidende Löchern die dieselben umgebenden Rundungen zum Lecken anbieten zu können. :D
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon 2810 » Sa Jun 03, 2017 13:33

TomDeeh hat geschrieben:...

Jetzt wird es gerade Mode , dass Flurbereinigungen wieder initiiert werden ( dort wo in den 60/70ern schon bereinigt wurde) , damit man als Gemeinde wieder in den Genuss von Zuschüssen kommt. Die Sturzfluten von Ende Mai 2016 haben die Situation verschärft , da viele Schäden entstanden sind.
Das treibt solche Blüten , dass 600m langeFlurstücker wieder 300m lang werden sollen und dazwischen lineare Vernetzungsstrukturen entstehen ( aka Gräben & Hecken).Kosten von 300-1000€/ha entstehen dabei den Eigentümern , den Landabzug noch nicht eingerechnet.
Was man dagegen macht ? Gute Frage ! Ich für mich pflege meine Wege so gut es geht selbst mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft , Schadstellen auf den Asphaltwegen mahne ich bei der Gemeinde an . Was will man sonst machen ?


Guter Beitrag mit schlechten Aussichten :wink:
ich nütze diesen Beitrag mal mit off topic an Dich:
ich kann Deine PN weder lesen noch antworten . Daher diese etwas kuriose Art , Dir ein Lebenszeichen zu geben.
Nicht dass Du denkst, dieser Stoffel ist zu faul zum Schreiben. Mein Postfach ist inzwischen auch voll. Beim Versuch zu löschen, erscheint der Selbe Text
wie beim Versuch eine PN zu schreiben : "Du bist nicht berechtigt PN zu lesen "
Ist so seit dem Moderatorenwechsel :roll:

Hallo Karl, das mit den PN sollte wieder funktionieren!

Gruß
Falke Adi
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon jakobus » Sa Jun 03, 2017 16:38

Wir haben das Problem über die Jagdpacht relativ elegant gelöst:
Die Gemeinde erhält die Jagdpachterlöse, die ja eigentlich den
Grundeigentümern zustehen würden und verpflichtet sich im Gegenzug
die Beträge für die Förderung der Landwirtschaft - insbesondere den
Feldwegebau auszugeben.
Da unser Ortsbaumeister immer ein Auge auf die Feldwege hat, sind die Wege meist
in einem recht guten Zustand.
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