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Desolate Feldwege

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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86 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Desolate Feldwege

Beitragvon schlepperking » Sa Mai 27, 2017 21:43

Hallo , liebe Forum Mitglieder

hier hätte ich mal wieder ein Thema:
Hier geht es um die geteerten "Feldwege" ,( nicht um Zubringer/ Wirtschaftswege / Graswege)

Nachdem es ja vor Jahrzehnten üblich war , viele Schotter - Fledwege bis in den letzten Winkel zu teeren, sind jetzt viele ehemals schön geteerte Feldwege marode und kaputt, der Belag löst sich ab , heftige Schlaglöcher haben sich geblildet, oder es sind gefährliche Absackungen ,Mulden, Abbrüche, Kanten oder "Loisen" entstanden. Kein Mensch oder keine Behörde scheint sich dafür zu interessieren.
Wer ist für die Instandhaltung zuständdig ? dafür zuständig? Der Grundstücksanrainer / oder Gemeinde / Kommune? Wer haftet , wenn jemand verunglückt ( z. B. E Biker oder Fußgänger ? )
Ich bin für die "Renaturierung" der Feldwege in Schotterwege !




Bin auf Meinungen gespannt.
schlepperking
 
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon 210ponys » Sa Mai 27, 2017 21:52

das die Feldwege in einem schlechten zustand sind ist unter anderem auch der immer größeren Landwirtschaftlichen Maschinen geschuldet, und es wird soweit kommen das jeder Betrieb oder Besitzer von Landwirtschaftlicher Fläche zahlen muss. Für Schäden wo nur ein paar wenige machen...
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Nuffield » Sa Mai 27, 2017 21:54

Du sprichst mir aus der Seele! Kaputte Feldwege und solche mit wassergebundener Decke halten viele unbefugte Nutzer ab. Hier wurden etliche Wege vor 50 Jahren geteert, was sicherlich damals auch ordentlich gemacht wurde. Nur haben gestiegene Achslasten und vor allem Geschwindigkeiten jeden Weg bzw. Unterbau zerstört. Ich finde das nicht weiter schlimm. Dann fährt man eben etwas langsamer. Mal ehrlich: wie stark sind die Wege denn heute noch frequentiert? Immer weniger Betriebe, immer weniger Schlepper. Je besser die Wege, desto mehr Gesindel nutzt sie zum Abladen von Müll. Also, wozu ausbauen? Ach ja: Zuständig ist der Eigentümer. Das kann die Gemeinde sein. Oder der Realverband. Wer auch immer. Kann man herausbekommen.
"Jesus war ein Moslem das weiß jeder. Wenn er keiner war dann erklär mir bitte mal warum er einen Vollbart hatte? Und das er 5 mal am Tag gebetet hat. Zu wem hat er wohl gebetet?" Kommentar eines Moslem bei Youtube
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon 108fendt » So Mai 28, 2017 6:06

Erstmal, geteert gibt es nicht mehr. Heißt heutzutage asphaltiert !

Ich sehe es genau so wie User schlepperking.
Die Wege müssten so schlecht sein das man nur mit einem Geländegängigen Fahrzeug es befahren kann.
Sobald die Wege besser sind, sind immer welche mit Fahrzeugen unterwegs die da nichts zu suchen haben.
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Regenwurm » Mo Mai 29, 2017 5:38

Nicht nur die Achslasten sind das Problem, auch die viel größeren Spurbreiten der Fahrzeuge. Die Asphaltränder fahren sich seitlich runter, brechen
dann ab und nach einiger Zeit liegen an den Wegrändern nur noch Aphaltbrocken bis zum zermalmten Asphaltkies.

In unserer Nähe wurden früher viele Feldwege sogar gepflastert. Damals konnte man auf diesen Wegen schöne Radtouren machen. Heute nur noch
eine schlimme Buckelpiste.

Irgendwann muß man halt auch wieder mal einen Weg erneuern oder wie schon geschrieben verkommen lassen um die "Allgemeinheit" auszusperren.

:prost:
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon oberländer » Mo Mai 29, 2017 6:30

Ein Teil des Verschleißes ist sicherlich der Nutzung durch Landwirte zu zu schreiben.
Ein nicht unwesentlicher Teil geht aber auf das Konto von Radfahrern , Spaziergängern und
Hundetreibern. Von diesen wird der Landwirt mit seinen Maschinen oft genötigt auf den unbefestigten
Wegrand aus zu weichen. Dabei kommt es oft zu Abbrüchen und Schäden. Schäden an Feldwegen allein den
Bauern zu zu schreiben ist schon etwas zu einfach.
Auf meinen Kieswegen wird , wenn ich sie gerichtet habe , von Hinz und Kunz wie Sau gefahren. Wenn die Löcher dann
zu groß sind wird der Weg in den Acker erweitert. :evil:
Ich hab Glück das es Kieswege sind , da hilft ein Hänger Flick-schotter weit.
Verwaltung und Beamtentum sind Kropf und Blinddarm einer Volkswirtschaft
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon MartinGerste » Mo Mai 29, 2017 6:52

Also ich habe noch keinen Fußgänger oder Radfahrer einen Weg zertrampeln sehen.

Es ist einfach so, dass die Maschinen gewachsen sind seid den Flurbereinigungen in den 60igern und 70igern. Frag mal die Anlieger, ob jeder einen Halben Meter vom Acker hergibt, um den Weg so zu gestalten, das eine Maschine mit 3 Metern sauber drauf rollen kann. Die Antworten kenne ich.
Gruß aus dem Donau-Ries.........

Deutz D50.S ; IHC 744 ; Renault 155/54 TZ
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Qtreiber » Mo Mai 29, 2017 8:01

MartinGerste hat geschrieben:Also ich habe noch keinen Fußgänger oder Radfahrer einen Weg zertrampeln sehen.

Wer lesen kann......
oberländer hat geschrieben:Ein nicht unwesentlicher Teil geht aber auf das Konto von Radfahrern , Spaziergängern und
Hundetreibern. Von diesen wird der Landwirt mit seinen Maschinen oft genötigt auf den unbefestigten
Wegrand aus zu weichen.
Dabei kommt es oft zu Abbrüchen und Schäden.
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Eicher1950 » Mo Mai 29, 2017 8:08

Das Problem haben wir hier eher mit PKWs, Fußgänger und Radfahrer weichen auf den Grünstreifen aus, macht ja auch mehr Sinn. Aber ein wesentlicher Faktor ist wohl auch der Zahn der Zeit, der so langsam an den Wegen zehrt. Manch einer hier kennt das wahrscheinlich nur noch von Oldtimertreffen, aber als diese Wege vor 50,60 Jahren neu erstellt wurden gab es die Maschinen wie man sie heute kennt nicht mal annähernd..
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon LUV » Mo Mai 29, 2017 9:40

So weit muss man erstmal sinken können, um eine desolate Feldwegesituation einer Gruppe zuzuschreiben...
50 Jahre alte Straßen ohne mehrfache Sanierung gibt es im ganzen Reich nicht mehr. Anpassungen an Lastwechselraten und Fahrzeugmaße sind im Straßenverkehr Standard und notwendig. Die Infrastruktur der Feldwege ist stehen geblieben, stattdessen führt man nun einen Feldzug gegen die technische Weiterentwicklung, wie arm ist das?
Wenn die Unterhaltungsverbände, Anlieger und Verpächter ernsthaft an dem Thema interessiert wären und die aktiven unterstützen würden, dann würde sich evtl. etwas bewegen. Nun kann man aber schön den wenigen verbliebenen Aktiven den schwarzen Peter zu schieben, und auch noch die Kosten aufdrücken...jämmerlich.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon 2Fuß4Hufe » Mo Mai 29, 2017 10:36

Bei uns eine Mischung aus:

PKW-Fahrer die Feldwege (um unsere Fläche herum nur Schotterwege) als Schleichwege nutzen und dann gerne mal mit 70 durchdonnern (gibt da so einen Kandidaten mit geländegängigem Fahrzeug hier bei uns im Ort). Geht dann mit einer Staubwolke wie in der Sahara einher.

Vollbeladene Holzlaster bei feuchter Witterung

Junglandwirte die mal die "Sau rauslassen" wollen und mit Tempo über den Feldweg rumpeln, weils ihnen Spaß macht.

Pflege durch die Gemeinde findet so gut wir garnicht statt. Selbst ist der Landwirt (und wir Hobby-Pferdehalter)
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon julius » Mo Mai 29, 2017 10:56

Bei uns sehen die Feldwege schlimm aus. Die wurden auch noch nie geteert sondern nur mit Kies aufgefüllt.

Die Gemeinde sagt da wären die Grundstücksanlieger verantwortlich obwohl die Feldwege öffentlich zugänglich sind.

Bisher hat hier die Jagdgenossenschaft mit dem Jagdzins das übernommen aber das Geld reicht nicht mehr aus.

Durch die maroden Feldwege hatte ich letztes Jahr einen Schaden von 2000 Euro. Durch die extremen Schlaglöcher hat sich unbemerkt das Dachfenster nach oben geöffnet.
Als ich dann in die Garage fuhr hats das Dach geschrottet. :oops:
julius
 
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Gollum » Mo Mai 29, 2017 11:18

Bei uns hat die Gemeinde vor 2 Jahren mal nen tollen Versuch gebracht.
Eine Dorfstraße wurde erneuert, der abgefräste Asphalt wurde auf die Feldwege ausgebracht und dort mehrfach gewalzt.
War 2 Jahre richtig toll, mittlerweile will die so sanierten Strecken niemand mehr fahren. Schlaglöcher mit 20-30 cm Tiefe - eins neben dem anderen. Zum Reparieren "fehlt Geld". Lieber wird der Dorfplatz für 1,2 Mio saniert.
Die an diesen Strecken andliegenden Landwirte füllen auch immer wieder mal mit schotter oder Straßenunterbau auf. Andre Lösungen gibts leider nicht.
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon TomDeeh » Mo Mai 29, 2017 11:22

Hi ,

jetzt erstmal ein paar Grundsätzlichkeiten. Bei mir in der Gegend ( Hohenlohe, BaWü) wurden viele Feldwege bei den Flurneuordnungen in den 60-70ern Jahren erneuert , teils geschottert , teils asphaltiert.
Später , beim Bau der A6 wurde nochmals neugeordnet und Wege erstellt. Dazu gab es ordentlich Zuschuss. Die Pflege der Wege wurde den Gemeinden auferlegt. Schliesslich bekommen diese sowohl Grundsteuer , als auch die Konzessionsabgaben . Meist wurde aber massiv an der Unterhaltung gespart. Es kommt aber auch immer auf die einzelnen Gemeinden an , manche bessern aus , andere lassen es liegen. Die Jagdpachten werden zum Ausbessern der Schotterwege benutzt , ausgeführt zum Nulltarif von Jagdgenossenschaftlern.

Ein Weg der 30-50 Jahre alt ist , ist einfach bautechnisch erneuerungsreif. Klar auch , dass der technische Fortschritt einen breiteren Weg bedingt . Aber natürlich auch Hundekotverteiler ,Radfahrer,Spaziergänger und Gemüse- und Obstdiebe zwingen die Wegbenutzer zum Ausweichen auf das Bankett .Was dann durch Verdrückungen beschädigt wird.
Es gibt bei mir Feldwege , die sind am Wochenende und nach 16.00 nicht mehr befahrbar. Nur noch Freizeitaktiv-ler , zum Kotzen.

Jetzt wird es gerade Mode , dass Flurbereinigungen wieder initiiert werden ( dort wo in den 60/70ern schon bereinigt wurde) , damit man als Gemeinde wieder in den Genuss von Zuschüssen kommt. Die Sturzfluten von Ende Mai 2016 haben die Situation verschärft , da viele Schäden entstanden sind.
Das treibt solche Blüten , dass 600m langeFlurstücker wieder 300m lang werden sollen und dazwischen lineare Vernetzungsstrukturen entstehen ( aka Gräben & Hecken).Kosten von 300-1000€/ha entstehen dabei den Eigentümern , den Landabzug noch nicht eingerechnet.
Was man dagegen macht ? Gute Frage ! Ich für mich pflege meine Wege so gut es geht selbst mit Unterstützung der Jagdgenossenschaft , Schadstellen auf den Asphaltwegen mahne ich bei der Gemeinde an . Was will man sonst machen ?
Gruß Tom
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Re: Desolate Feldwege

Beitragvon Regenwurm » Mo Mai 29, 2017 11:22

LUV hat geschrieben:So weit muss man erstmal sinken können, um eine desolate Feldwegesituation einer Gruppe zuzuschreiben...
50 Jahre alte Straßen ohne mehrfache Sanierung gibt es im ganzen Reich nicht mehr. Anpassungen an Lastwechselraten und Fahrzeugmaße sind im Straßenverkehr Standard und notwendig. Die Infrastruktur der Feldwege ist stehen geblieben, stattdessen führt man nun einen Feldzug gegen die technische Weiterentwicklung, wie arm ist das?
Wenn die Unterhaltungsverbände, Anlieger und Verpächter ernsthaft an dem Thema interessiert wären und die aktiven unterstützen würden, dann würde sich evtl. etwas bewegen. Nun kann man aber schön den wenigen verbliebenen Aktiven den schwarzen Peter zu schieben, und auch noch die Kosten aufdrücken...jämmerlich.



Du mußt nicht jedem hier minütlich vorwerfen, das er sich als "auf dem Land lebender" auf tiefstem Niveau befindet. Das reicht langsam!

Es stehen Bundestagswahlen an, bewirb dich als Landwirtschafts- oder Bildungsminister Du arroganter Klugs....er!
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