Höffti, dann rechne mal vor (wenn er mit 2,5 Ernten bezahlt ist), was ein solcher Drescher für 2,5 Ernten oder 90ha kosten darf.
Ich habe ja nicht geschrieben, daß ich diese Investition für falsch halte.
Aktuelle Zeit: Sa Jun 27, 2026 13:24
240236 hat geschrieben:Höffti, dann rechne mal vor (wenn er mit 2,5 Ernten bezahlt ist), was ein solcher Drescher für 2,5 Ernten oder 90ha kosten darf.
Ich habe ja nicht geschrieben, daß ich diese Investition für falsch halte.
Diese Gründe sprechen alle für einen eigenen Drescher. Wenn du mir schon privat schreibst, daß ich begriffstutzig bin mit meinen 10 000€, dann lege ich meine Rechnung offen. Ganz einfach. Dreschen kostet bei uns 165€/ha - 40€ Diesel/ha sind 125€ x 90ha sind ca. 11000€. Ein wenig Lohn, Fett und Ersatzteile, Unterbringung, usw. abgezogen (ich weiß, es ist sehr günstig gerechnet, Dann sind wir bei 10 000€.Höffti hat geschrieben:240236 hat geschrieben:Höffti, dann rechne mal vor (wenn er mit 2,5 Ernten bezahlt ist), was ein solcher Drescher für 2,5 Ernten oder 90ha kosten darf.
Ich habe ja nicht geschrieben, daß ich diese Investition für falsch halte.
Ich bin nach Deiner Aussage ja zu blöd, sowas auszurechnen.
Ich kann ihm nir zum Kauf raten und ich denke, er wird es nicht bereuen.
Er wird dadurch mehr Flexibilität in der Ernte haben. Saubere Arbeit und am Ende wird's sich entgegen aller Rechnerei sogar rechnen mit einer Maschine, die quasi nichts mehr an Wert verlieren kann.
langholzbauer hat geschrieben:Und trotzdem kostet die Eigenmechanisierung, selbst mit so einem alten Schätzchen, auch Geld für Unterbringung und Betrieb sowie Zeit für Wartung, Reparatur und Einsatz.
Und schon könnt ihr Rechenkünstler bereits ohne Lohnansatz davon ausgehen, dass die Amortisation doppelt so lange dauert.
swk1982 hat geschrieben:Grund für den Kauf wäre weniger das Argument Kosten, sondern vor allem die eigene Flexibilität. Es kostet Nerven, wenn ich im Sommer bei bestem Wetter nicht ernten kann und auch keine Strohbergung machen kann, weil noch nichts gedroschen ist. Irgendwann sind alle Alibi- Tätigkeiten aufgebraucht, mit denen man sich ablenken kann. Es geht nur um meine eigenen Felder. Ich würde, wenn mich einer fragt, auch keine Aufträge in kleinem Umfang annehmen.
Aber so ist das eben mit dem Größenwahn. Wenn der Lohner dann da ist, wird am liebsten das feuchte Zeug auch mit gedroschen, weil man ist ja jetzt sowiso da und morgen oder übermorgen ist man ja wo anders und die An- und Abfahrt kostet ja auch Geld. Das ganze Drama sparen wir uns, die eigene Getreidelogistik ist auf Großmähdrescher auch nicht ausgelegt. Reparaturen waren bisher auch nur Kleinigkeiten. Es kommt auch vor dass man mal 2 Ernten ganz ohne Störung bewältigt. Die Wartung hält sich in Grenzen, macht man meistens beim Tanken. Bei uns im Mittelgebirge hast auch durch die unterschiedliche Höhenlage nicht soviel reife Flächen auf einmal. Da drischt man eben mal 2 Flächen und die dritte braucht noch einen Tag länger. 260er hat geschrieben:(…)
Zum Thema Probleme beim Abtransport: Bei kleinen Betrieben werden in der gleichen Ecke schonmal abwechselnd die Flächen von verschiedenen Landwirten gedroschen, so bleibt jedem mehr Zeit zum Abtransport.
Nick hat geschrieben:Vielleicht stehen dann ja weniger Leerfahrten an wenn er gleich am nächsten Acker des anderen Betriebes weitermachen kann anstatt erst sämtliche Flächen eines Betriebes in der Gemarkung zusammenzusuchen.
mfg
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