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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Fr Okt 14, 2016 18:09

Aus die Maus, hab am 12.10.2016 da letzte Milchgeld bekommen.

Der Spruch müßte heißen :" Die Bauern melken sich arm oder krank"
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Mo Nov 21, 2016 22:49

Bald gibt es ja KULAP + Ausgleichzahlungen, das kann das Leiden noch weiter verzögern :mrgreen:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Di Apr 17, 2018 21:02

Wer hat auch aufgehört sich arm zu melken :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Di Apr 17, 2018 21:08

Paule1 hat geschrieben:Wer hat auch aufgehört sich arm zu melken :idea:


Wir haben in den letzten 7,5 Jahren den erarbeiteten Umsatz um 480 % gesteigert, ohne Prämien und Dividenden.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 4911 » Di Apr 17, 2018 21:24

Paule1 hat geschrieben:Wer hat auch aufgehört sich arm zu melken :idea:


Hallo,
ich melke noch mit 30 Kühen im Haupterwerb. Vielleicht höre ich in ein paar Jahren auch auf zu melken. Was ich dann sicher nicht
machen werde : mich über Berufskollegen lustig zu machen, die mich mit günstigen Lebensmittel versorgen.

mfg
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Juwel » Do Apr 19, 2018 6:41

4911 hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Wer hat auch aufgehört sich arm zu melken :idea:


Hallo,
ich melke noch mit 30 Kühen im Haupterwerb. Vielleicht höre ich in ein paar Jahren auch auf zu melken. Was ich dann sicher nicht
machen werde : mich über Berufskollegen lustig zu machen, die mich mit günstigen Lebensmittel versorgen.

mfg
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Laufstall oder Anbinde....... nur Interesse halber?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 4911 » Do Apr 19, 2018 7:45

hallo,

Anbindestall. Laufstallbau war aufgrund des sehr geringen Umfangs unseres damaligen Milchkontingents fördertechnisch schwer zu
begründen.(Ich war damals gerade mit der Ausbildung fertig). So wurde halt dann ein Anbindestall genehmigt. Waren halt noch andere
Zeiten.

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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Fortschritt » Do Apr 19, 2018 9:15

@4911,ich habe am 31.3.2007 aufgehört zu melken,weil diese Tendenz mit dem Arm melken erkennbar war ,als junger Mensch mit 23 Jahren ,im JAHRE 1979 wurde ein Boxenlaufstall für 50Kühe gebaut,alles lief gut,auch nach Einführung der milchqoute 1984,aber ab Mitte der 90er war erkennbar,als die Quoten frei verkäuflich wurden,das nur die stärksten Betriebe weiter extrem gewachsen sind,,,,wie gesagt nach 2007-2014 Färsenaufzucht betrieben,mehr oder weniger Arbeits-Beschaffungsmaßnahme;aber die Reserven aus dem Milchquotenverkauf garantierten die Liquidität,,ab 2014 75% der Fläche verpachtet,mit Stall und Güllesilo!

Ich will nicht klagen,auch ich finde deine Ansicht OK, wir wollen nicht über die verbliebenen Berufskollegen herziehen,was ja oft geschieht,wir müssen froh sein das die Wertschöpfung behaupt noch in industriearmen Regionen verbleibt, ja und meinetwegen ,wir als Verbraucher günstige Lebensmittel kaufen können,,,,,mit dem Zusatz ,angemessene Preise für die Erzeuger,wir brauchen keine weiteren Aufgabe Wellen und Industrielle in der Landwirtschaft !!

Mfg.H.Sch.
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Eicher1950 » Do Apr 19, 2018 10:01

4911 hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Wer hat auch aufgehört sich arm zu melken :idea:


Hallo,
ich melke noch mit 30 Kühen im Haupterwerb. Vielleicht höre ich in ein paar Jahren auch auf zu melken. Was ich dann sicher nicht
machen werde : mich über Berufskollegen lustig zu machen, die mich mit günstigen Lebensmittel versorgen.

mfg
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Das ist eben das Märchen in das sich viele Bauern hinein spinnen! Wir versorgen Niemanden mit günstigen Lebensmitteln, wir sind in den allermeisten Fällen auf Geld aus öffentlichen Töpfen angewiesen! Gäbe es dieses nicht, würden wir unsere Rohstoffe zwangsläufig teurer verkaufen müssen oder aufhören! Die kommenden Generationen von Landwirten werden anders als ihre Vorgänger Unternehmer werden oder aufhören müssen! Wer das erkannt hat und auch umsetzen kann, kann auch mit 20 ha erfolgreich wirtschaften!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon CarpeDiem » Do Apr 19, 2018 11:43

Eicher1950 hat geschrieben: Die kommenden Generationen von Landwirten werden anders als ihre Vorgänger Unternehmer werden oder aufhören müssen!

Du liegst richtig mit deiner Schreibe, aber da wäre eine gehörige Gehirnwäsche, nicht nur bei den Lw, sondern vor allem bei den BV Funktionären notwendig. Im Moment läuft es gerade umgekehrt, wobei die derzeitige Situation schon gar nicht hätte eintreten dürfen!!!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Rohana » Do Apr 19, 2018 11:45

Eicher1950 hat geschrieben:Das ist eben das Märchen in das sich viele Bauern hinein spinnen! Wir versorgen Niemanden mit günstigen Lebensmitteln, wir sind in den allermeisten Fällen auf Geld aus öffentlichen Töpfen angewiesen! Gäbe es dieses nicht, würden wir unsere Rohstoffe zwangsläufig teurer verkaufen müssen oder aufhören!

Was ist daran ein Märchen? Subventionen & günstige Lebensmittel aus deutscher Produktion sind zwei Seiten der selben Medaille - solange die Inlandsproduktion nicht explizit bzw. weitergehend geschützt wird. Stattdessen werden x Tonnen Rindfleisch mehr importiert damit die deutschen Autos sonstwo verkauft werden dürfen. DAS hat mit dem Unternehmertum der Landwirte nicht viel zu tun...
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Eicher1950 » Do Apr 19, 2018 13:06

Subventionen schneidet sich Niemand aus den Rippen! Die lässt sich die EU einiges kosten, im Endeffekt also wer ? Genau..der Steuerzahler. Es ist also ein Märchen, dass hier irgendjemand günstige Lebensmittel für wen auch immer produziert. Richtig hätte es heißen müssen, dass der Steuerzahler die Landwirtschaft unterstützt, weil ein Großteil dieser mit den Weltmarktpreisen nicht mithalten kann.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Rohana » Do Apr 19, 2018 13:21

Subventionen bekommen bloss nicht nur die Landwirte, sondern andere (Betriebe, Institutionen, Industrie) auch, sei es nun direkt über Zuschüsse und Geldleistungen oder indirekt über "Erleichterungen" .Davon profitiert der Steuerzahler wieder, wenn er deren Produkte und Leistungen kauft. Ist ja nicht so dass der liebe Steuerzahler von Luft und Liebe lebt.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Fassi » Do Apr 19, 2018 13:25

Der Steuerzahler unterstützt in erster Linie sein eigenes Einkommen. Wie oben schon geschrieben, sind die Lebensmittel deshalb so günstig, weil der Aussenschutz (Zölle) unten ist und der Markt mit günstigen Agrarprodukten gesättigt werden kann, eben damit die deutsche Wirtschaft/Industrie am Laufen gehalten wird. Das hat mit Unternehmertum wenig zu tun, ohne Subventionien bleiben ne handvoll Betriebe in Nischen mit Direktvermarktung und Landschaftspfleger, aber der Großteil macht die Tore zu. Siehe den Lammfleischmarkt, die Preise bestimmt keine deutsche Schäferei sondern ausschließlich der englische und neuseeländische Export und die könnten fast problemlos die restliche deutsche Produktion übernehmen. Das sähe bei Geflügel, Schweine- und Rindfleisch nicht anders aus ohne Prämien; ausser dass es andere Prodktionsländer wären. Den Großteil der Verbraucher würde es nicht nennenswert jucken.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Do Apr 19, 2018 14:44

Ne sie sind deshalb so günstig, weil der Staat alles tut um die Agrarpreise so niedrig zu halten, wie sie sein müssen, damit noch genug produziert wird.
In allen Länderministerien ist das Fachgebiet "Ernährungssicherung" immer noch das wichtigste Fachgebiet und direkt dem Minister unterstellt.
Nur da redet NIEMAND drüber. Sollte da mal was haken, werden die schnell entscheiden.
Problem ist halt, wir erzielen bei der Arbeitsproduktivität keine wesentlichen Fortschritte mehr und es werden zu wenige Leute die wirklich Ahnung von Landwirtschaft haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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