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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Do Jul 01, 2021 22:35

Lonar hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:So lange Ihr nicht Schulden von pünktlich bedientem Kapitaldienst trennen könnt, ist hier jede weitere Fortsetzung unnötig! :roll:

Du meinst also nicht gedeckten Fehlbetrag oder doch eher zu spät getilgte Kapitaldienste und zu hohe Verbinlichkeiten gegenüber Lieferanten. :mrgreen:
Ich meine schon saubere Kredite

Schuldig bin ich erst ab dem Datum der Fälligkeit!
So lange ich oder jeder Unternehmer alle offenen Forderungen pünktlich begleichen kann, spielt die Fremdkapitalhöhe oder- Quote keine Rolle!
Das ist Buchhaltung und Unternehmertum, was auch um die Landwirtschaft keinen Bogen macht.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Fr Jul 02, 2021 6:04

langholzbauer hat geschrieben:So lange ich oder jeder Unternehmer alle offenen Forderungen pünktlich begleichen kann, spielt die Fremdkapitalhöhe oder- Quote keine Rolle!


Echt jetzt? Da wird mir einiges klar!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Fr Jul 02, 2021 7:03

moinsen,

sagt ja auch keiner was gegen kreditfinanziertes wachsen das ist schon in ordnung...nur dadurch kann eine wirtschaft wachsen...!

ist ja auch wahnsinn mit den zinsen unter 1 prozent....das letzte ganz große ding mit kredit bei mir da waren das noch 4,6 prozent ....aber da steht und fällt jetzt ja auch die ganze "wirtschaft" mit....kommen wir da mal wieder hin dann sind grob gesagt ganz viele unternehmungen nicht mehr rentabel.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Fr Jul 02, 2021 8:54

Mit dem Wachstum muss ich mich schon wundern wir das einige mir ihrem Lohnunternehmer und moderner Technik im Griff haben.
Da gibts einen Betrieb mit großer Biogasanlage und so 120 Milchkühe und viel Fläche der ist mit silieren bei jedem Schnitt mit Häcksler und 3 Großkipper schneller fertig als ein Junggeselle der in seinem alten Hochsilo alles alleine mit Ladewagen siliert und der hat nur 30 Kühe und keine Biogas und wenig Fläche. :mrgreen:
Bei Kühe ist aber das Problem wenn man da zuviele hat kommt man aus dem Stall nicht mehr raus weil jeden Tag was los ist. Draussen auf dem Feld ist Wachstum weniger ein Problem da holt man einfach den Lohnunternehmer und fährt halt selber noch mit.
Aber ich würd das machen wie von Clemi beschrieben muss ich zugeben, wenn ich 1 Million versteuertes Geld auf dem Konto haben würde was vorher hart verdient wurde, würde ich damit keinen neuen Stall und Zubehör bauen + Kredit den man auch noch braucht. Größere Maschinen müssen auch noch gekauft werden.
Wenn man damit an die Börse geht statt Stall bauen hat man schon ein Risiko muss man sagen.
Das hab ich als Landwirt aber auch wenn ich viel Geld im Betrieb investiere.
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon wastl90 » Fr Jul 02, 2021 9:03

Wer wartet bis er 75% Eigenkapital hat, der hat in den letzten Jahren schon auch einen Fehler gemacht. Die Bank hat das wahrscheinlich mit ordentlichen Negativzinsen belohnt und zusätzlich steigen jährlich die Baukosten um 3-5%. Er hat also Geld verbrannt. Dann doch lieber einen Kredit für 1,x% aufnehmen und finanzieren.

Solange ein Vorhaben solide finanziert ist und seine Rentabilität abwirft ist doch auch alles gut.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Fr Jul 02, 2021 9:12

Aber zu früh bauen ist auch ein Risiko. Man weis doch nicht ob der Hofnachfolger in 5 oder 10 Jahren immer noch Lust hat den Hof zu übernehmen ? Wenn nicht wäre es ein Vorteil man hat noch nicht gebaut. :idea:
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Fr Jul 02, 2021 9:38

moinsen,

naja wer da ne mille cash liegen hat der hat ja auch finanziell "ausgesorgt"...der muss auch keine 30ig kühe mehr melken wenn er nicht mehr mag oder kann....das geld muss ja auch nicht dödelig auffn konto rumliegen....

das hamsterrad aus investieren und ersatzivestieren dreht sich aber auch immer weiter dann...irgendwann muss man dem finanzamt halt auch mal was gönnen....

julius, ja mit den kühen musst du dann ja auch so groß bauen das du mitarbeiter einstellen kannst um deine und deren work-live balance im lot zu halten...diese 200 kühe mit bauer+frau, altenteiler und junior sowie stift ..das geht solange gut wie die "alten" noch fit sind und stramm durcharbeiten....wird da einer von zum pflegefall (und das kommt)bricht das alles in sich zusammen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Fr Jul 02, 2021 10:05

Ich frag mich immer, wenn ich hier bestimmte Beiträge lese, von was für größenwahnsinnigen Stallpalästen geträumt wird.
Wer 35 ist, und wartet, ob der 10 jährige Bimpf in den Betrieb einsteigt, ist schon ein Auslaufbetrieb.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Jul 02, 2021 10:41

clemi hat geschrieben:julius, ja mit den kühen musst du dann ja auch so groß bauen das du mitarbeiter einstellen kannst um deine und deren work-live balance im lot zu halten...diese 200 kühe mit bauer+frau, altenteiler und junior sowie stift ..das geht solange gut wie die "alten" noch fit sind und stramm durcharbeiten....wird da einer von zum pflegefall (und das kommt)bricht das alles in sich zusammen.


Bei 200 brauchst du eine/n Faamilienfremde/n der fit ist, nur der ist teuer und frisst deinen Ertrag. Das geht erst ab 400 und ab 600 gut.
Mir haben im Osten viele sehr gut geführte Milchviehbetriebe in einer Topstruktur, dort läuft es trotzdem nicht rund.
Sollte man mal drüber nachdenken.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ReinerStoff » Fr Jul 02, 2021 10:42

Gibt's eig. schon erste Rauchzeichen, was für Almosen die feinen Herren des LEH uns bzw. den Molkereien zukommen lassen wollen, für die verzögerten Kontrakte der weißen Linie, halt wie das faire Partner der Landwirte so machen?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 02, 2021 11:16

Isarland hat geschrieben:Ich frag mich immer, wenn ich hier bestimmte Beiträge lese, von was für größenwahnsinnigen Stallpalästen geträumt wird.
Wer 35 ist, und wartet, ob der 10 jährige Bimpf in den Betrieb einsteigt, ist schon ein Auslaufbetrieb.

Jein. Wer am Ball geblieben ist und sehr gute Daten in der Produktion hat, kann auch mal ein paar Jährchen mit dem Vorhandenen wirtschaften, ohne den Anschluss zu verpassen.
Im Moment sehe ich mit Tierwohl, Green Deal, Farm to Fork, Ammoniakrichtlinie,... einige Unwägbarkeiten für die künftige Entwicklung.
Beispiel Gangbreite für Tierwohl ab Stufe 3 sind 4 m im Gespräch. Ich kenne keinen Stall, egal wie alt, der das vorweisen kann.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 02, 2021 11:21

clemi hat geschrieben:moinsen,

naja wer da ne mille cash liegen hat der hat ja auch finanziell "ausgesorgt"...der muss auch keine 30ig kühe mehr melken wenn er nicht mehr mag oder kann....das geld muss ja auch nicht dödelig auffn konto rumliegen....

das hamsterrad aus investieren und ersatzivestieren dreht sich aber auch immer weiter dann...irgendwann muss man dem finanzamt halt auch mal was gönnen....

julius, ja mit den kühen musst du dann ja auch so groß bauen das du mitarbeiter einstellen kannst um deine und deren work-live balance im lot zu halten...diese 200 kühe mit bauer+frau, altenteiler und junior sowie stift ..das geht solange gut wie die "alten" noch fit sind und stramm durcharbeiten....wird da einer von zum pflegefall (und das kommt)bricht das alles in sich zusammen.


Mitarbeiter sind dünn gesät. Insbesondere für Melk- und Stallarbeit. Die alte Garde geht in Rente und die Jungen verlieren spätestens mit der ersten ernsten Beziehung ihre Flexibilität. Und die Guten kommen immer irgendwo anders mit geregelten Zeiten unter. Auch mit wettbewerbsfähigen Löhnen hat man oft die schlechteren Karten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 02, 2021 11:22

julius hat geschrieben:Aber zu früh bauen ist auch ein Risiko. Man weis doch nicht ob der Hofnachfolger in 5 oder 10 Jahren immer noch Lust hat den Hof zu übernehmen ? Wenn nicht wäre es ein Vorteil man hat noch nicht gebaut. :idea:

Der Hof sollte generell so geführt werden, dass er als Einheit erhalten werden kann. Egal ob es die Eigene oder eine fremde Brut ist.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Jul 02, 2021 11:29

meyenburg1975 hat geschrieben:Der Hof sollte generell so geführt werden, dass er als Einheit erhalten werden kann. Egal ob es die Eigene oder eine fremde Brut ist.


So ist das, dann sind halt alle Kinder weichende Erben. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Fr Jul 02, 2021 13:15

moinsen,

ja müsste ja jetzt der neue kontrakt für die weiße linie gelten, dann bis jahresende....soll wohl bald mal was zu hören sein...denke das wird aber eher enttäuschend ausfallen....und die molkereien wollen ihre marge ja auch ausbauen oder behalten...höhere löhne, corona kosten, und die verrückten preissteigerungen bei den ganzen sachen wie kunststoffen, papier..verpackung und logistik...da bin ich mal gespannt.
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