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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » So Okt 03, 2021 11:18

meyenburg1975 hat geschrieben:Sollten sich die Kostensteigerungen als genauso nachhaltig erweisen, wie die Stagnation der Milchpreise, wird sich in den nächsten 2-4 Jahren einiges in Sachen Strukturwandel tun.


Welche Kosten, abgesehen vom Dieselpreis, haben sich denn für die gerade zurückliegende Produktion so erheblich gesteigert? Dünger- und PSM-Kosten, die jetzt entstehen, müssen bei der nächsten Ernte berücksichtigt werden. Lohnkostensteigerung? Wohl eher nicht! Die Erlössituation beim Getreide ist besser als seit 10 Jahren! Diesen Erlösen stehen die geringen Kosten der Produktion bis zur letzten Ernte gegenüber. Die Schweinehalter sollten sich von meiner Äußerung hier nicht angesprochen fühlen. Das ist wirtschaftlich eine ganz andere Welt. Aber, der Grüngekreuzigte ist ja auch kein Schweinehalter!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » So Okt 03, 2021 11:30

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Sollten sich die Kostensteigerungen als genauso nachhaltig erweisen, wie die Stagnation der Milchpreise, wird sich in den nächsten 2-4 Jahren einiges in Sachen Strukturwandel tun.


Welche Kosten, abgesehen vom Dieselpreis, haben sich denn für die gerade zurückliegende Produktion so erheblich gesteigert? Dünger- und PSM-Kosten, die jetzt entstehen, müssen bei der nächsten Ernte berücksichtigt werden. Lohnkostensteigerung? Wohl eher nicht! Die Erlössituation beim Getreide ist besser als seit 10 Jahren! Diesen Erlösen stehen die geringen Kosten der Produktion bis zur letzten Ernte gegenüber. Die Schweinehalter sollten sich von meiner Äußerung hier nicht angesprochen fühlen. Das ist wirtschaftlich eine ganz andere Welt. Aber, der Grüngekreuzigte ist ja auch kein Schweinehalter!



ich weiß nicht, wie es bei euch ist.
Aber in der konventionellen Haltung fressen die Kühe das Getreide und erzeugen keins. Silomais zieht wahrscheinlich auch an, da Dreschen als Alternative entsprechend interessant ist.
Das Stichwort Opportunitätskosten braucht man dir doch nicht erklären, oder ? :wink:


Vorteil dies Jahr - die Grasernte war ertraglich hervorragend. Teilweise allerdings miese Qualitäten.

Ich muss aber sagen, dass ich im Vergleich zu den Jahren davor keine Stagnation bei den Milchpreisen feststellen kann. Trotzdem gibt der Markt offenbar deutlich mehr her, als wir ausgezahlt bekommen, und ich frag mich, wann das mal bei uns ankommt und wer sich da die Taschen so voll macht.
Zuletzt geändert von Cheffe am So Okt 03, 2021 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Okt 03, 2021 11:32

Ach du mit deinen alten Ansichten, wann hast du dich das letzte mal wirklich mit Fleckvieh auseinander gesetzt ? Schaue dir bitte heute mal eine moderne Fleckvieh-Milchkuh an. Meine wirtschaftliche Überlegenheit begründet sich in aller erster Linie dadurch das unsere Milch nach Coburg geht. Das sind 4 Cent mehr als bei DMK oder Hochwald und 2 Cent mehr als bei der doofen überkorrekten Molkerei Berchtesgaden.

Ich habe aber hier nicht die eigenen Daten zur Diskussion, sondern die des deutschen Milchviehhalters genommen.

Dann nimmts du 700.000 kg x 5 Cent = 35.000 € notwendige Milchpreissteigerung

Krankenkasse + 700 €
Strom + 1.500 €
Dünger + 12.000 €
KF + 14.000 €
Maschinen + 4.000 €
Diesel + 3.000 €
allgem. Kosten + 1.000 €
Lebenshaltung + 1.500 €

Macht 37.7000 € Mehrkosten nur durch Preissteigerung, bei einem 80 Kuh-Betrieb mit 100 ha Fläche

Mehr Einnahmen Rindfleisch / Kälber = 2.700 € macht 35.000 € die kompensiert werden müssen
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » So Okt 03, 2021 12:31

Es läuft gerade für die Molkis hervorragend! Entgegengetzt dem üblichen Abwärtstrend steigt die Milchmenge. Das gibt doch Anlaß über Auszahlungskürzungen nach zu denken. Oder? :cry:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » So Okt 03, 2021 12:35

T5060 hat geschrieben:Ach du mit deinen alten Ansichten, wann hast du dich das letzte mal wirklich mit Fleckvieh auseinander gesetzt ? Schaue dir bitte heute mal eine moderne Fleckvieh-Milchkuh an. Meine wirtschaftliche Überlegenheit begründet sich in aller erster Linie dadurch das unsere Milch nach Coburg geht. Das sind 4 Cent mehr als bei DMK oder Hochwald und 2 Cent mehr als bei der doofen überkorrekten Molkerei Berchtesgaden.

Ich habe aber hier nicht die eigenen Daten zur Diskussion, sondern die des deutschen Milchviehhalters genommen.

Dann nimmts du 700.000 kg x 5 Cent = 35.000 € notwendige Milchpreissteigerung

Krankenkasse + 700 €
Strom + 1.500 €
Dünger + 12.000 €
KF + 14.000 €
Maschinen + 4.000 €
Diesel + 3.000 €
allgem. Kosten + 1.000 €
Lebenshaltung + 1.500 €

Macht 37.7000 € Mehrkosten nur durch Preissteigerung, bei einem 80 Kuh-Betrieb mit 100 ha Fläche

Mehr Einnahmen Rindfleisch / Kälber = 2.700 € macht 35.000 € die kompensiert werden müssen


Lass mich die Absurdität deiner Auflistung nur an einem Beispiel festmachen. Diesel plus 3.000€ bei einem 100ha-Betrieb? Ich verbrauchte bei 300ha in 2020 exakt 14.500l. Die sich ergebende Preissteigerung für das 2. Wirtschaftshalbjahr, umgerechnet auf 100ha und 1 ganzes Wirtschaftsjahr macht 1450€! Und da wir Ökos ja angeblich extrem viel Diesel verbrauchen, dürfte die Kostensteigerung bei den konv. Kollegen noch geringer ausfallen! Beim Strom macht die Kostensteigerung ca. 360€ aus. Die Maschinenkosten sinken um 3€/Bh (weil die Schlüter extrem an Wert zunehmen :D ). Krankenkasse wird, weil ich in der höchsten klasse bin, vermutlich um 350€/Jahr steigen, wobei ich jedes Jahr einen Monatsbeitrag erstattet bekomme, weil ich die Kasse nicht in Anspruch nehme. Von besonders steigenden allgemeinen Kosten in der ldw. Produktion, kann also gar keine Rede sein. Du solltest einfach eine deiner Aussagen selbst befolgen. Sparsamkeit!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Okt 03, 2021 12:37

Hosenträger hat geschrieben:Es läuft gerade für die Molkis hervorragend! Entgegengetzt dem üblichen Abwärtstrend steigt die Milchmenge. Das gibt doch Anlaß über Auszahlungskürzungen nach zu denken. Oder? :cry:


Mir hatten drei Jahre Dürre und 2021 sind die Futterqualitäten nicht so berauschend, so das mit mehr KF ausgeglichen werden muss.

Bei Hochwald und DMK sind auf alle Fälle keine Reichtümer vorhanden, die haben sich sogar noch "schön" gerechnet.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Okt 03, 2021 12:40

Lieber DWEWT, lass mich mal die Dummheit deiner Behauptung widerlegen. 100 l Diesel / ha sind normal, davon alleine 3.500 l für das Futtermischen je Betrieb. Dein Problem ist einfach, du hast keine Ahnung mehr von der Landwirtschaft-heute.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » So Okt 03, 2021 12:54

T5060 hat geschrieben:
Mir hatten drei Jahre Dürre und 2021 sind die Futterqualitäten nicht so berauschend, so das mit mehr KF ausgeglichen werden muss.



In welchem Bereich der Sahelzone bist du denn ansässig? Wer es in diesem Jahr nicht geschafft hat, qualitativ und quantitaiv, eine gute Ernte hinzubekommen hat entweder gepennt oder er sitzt auf einer unglücklichen Scholle.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 240236 » So Okt 03, 2021 12:58

T5060 hat geschrieben:Lieber DWEWT, lass mich mal die Dummheit deiner Behauptung widerlegen. 100 l Diesel / ha sind normal, davon alleine 3.500 l für das Futtermischen je Betrieb. Dein Problem ist einfach, du hast keine Ahnung mehr von der Landwirtschaft-heute.
50l Diesel/ha und Jahr. So sparsam kann der Schlüter gar nicht sein, daß das reicht.
Ist ja ganz einfach: Der Lohnunternehmer kommt macht seine Arbeit und fährt wieder. So habe ich nicht das Diesel verbraucht und es wird nicht gerechnet. :?

Diesel wird nicht teuerer. Ich tanke immer für 20€. :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » So Okt 03, 2021 13:01

T5060 hat geschrieben:Lieber DWEWT, lass mich mal die Dummheit deiner Behauptung widerlegen. 100 l Diesel / ha sind normal, davon alleine 3.500 l für das Futtermischen je Betrieb. Dein Problem ist einfach, du hast keine Ahnung mehr von der Landwirtschaft-heute.

Aber jetzt mal ein bissl leiser, Herr Gutachter. Wir brauchten letztes Jahr 5600ltr. Diesel bei 70 ha.
Futtermischen im Winter und Gras holen im Sommer incl.
Der Strom wurde um drei Cent teurer hier. Macht bei 60.000kwh Verbrauch 1800€ aus. Davon entfallen aber nur 10.000 auf den Stall, 10.000 aufs Haus, und der Rest auf die Hofmolkerei. Über die anderen, in deiner Phantasie erdachten Hausnummern lass ich mich nicht aus. Ist es nicht wert.
Nachtrag...der Lohner tankt bei uns am Hof, und die zwei Autos werden an der Tankstelle aufgetankt. Nicht dass dir wieder eine andere Absurdität einfällt
Zuletzt geändert von Isarland am So Okt 03, 2021 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 240236 » So Okt 03, 2021 13:05

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Mir hatten drei Jahre Dürre und 2021 sind die Futterqualitäten nicht so berauschend, so das mit mehr KF ausgeglichen werden muss.



In welchem Bereich der Sahelzone bist du denn ansässig? Wer es in diesem Jahr nicht geschafft hat, qualitativ und quantitaiv, eine gute Ernte hinzubekommen hat entweder gepennt oder er sitzt auf einer unglücklichen Scholle.
In diesem Jahr hat man Masse geerntet, aber die Qualitäten sind bei uns in Niederbayern auch unterdurchschnittlich.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » So Okt 03, 2021 13:05

T5060 hat geschrieben:Lieber DWEWT, lass mich mal die Dummheit deiner Behauptung widerlegen. 100 l Diesel / ha sind normal, davon alleine 3.500 l für das Futtermischen je Betrieb. Dein Problem ist einfach, du hast keine Ahnung mehr von der Landwirtschaft-heute.


Wo ist der Beleg? Oder reicht da deine Mutmaßung schon aus?
Läuft da ein 200-PS-Schlepper vor dem Mischwagen? Wieviel Futter mischt denn ein Betrieb mit 80 Kühen, bei 100 ha, LF täglich? Wenn wir großzügig von 55kg/Tier/Tag ausgehen, dann sind das knapp 4,4t/Tag. Und dafür sollen 10l Diesel verbraucht werden, incl. Befüllung und Austragung? Wenn die Silage nicht gehäckselt, das evtl. zugegebene Heu und Stroh nicht geschnitten ist, könnte das wohl sein. Aber ungeschnittene Ware fährt ja wohl niemand mehr ein, oder?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » So Okt 03, 2021 13:12

240236 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Lieber DWEWT, lass mich mal die Dummheit deiner Behauptung widerlegen. 100 l Diesel / ha sind normal, davon alleine 3.500 l für das Futtermischen je Betrieb. Dein Problem ist einfach, du hast keine Ahnung mehr von der Landwirtschaft-heute.
50l Diesel/ha und Jahr. So sparsam kann der Schlüter gar nicht sein, daß das reicht.
Ist ja ganz einfach: Der Lohnunternehmer kommt macht seine Arbeit und fährt wieder. So habe ich nicht das Diesel verbraucht und es wird nicht gerechnet. :?

Diesel wird nicht teuerer. Ich tanke immer für 20€. :lol:


Du weißt aber schon, dass der Dieselverbrach durch Dritte, zugunsten des Betriebes, im Dieselantrag mit berücksichtigt wird; oder? Somit ist dieser Verbrauch voll erfasst. Da der Lohner nicht für 50 Ballen zu mir kommt, wird der Dieselverbrauch vom LU in der Rechnung auch immer genau angegeben. Aber, ich juckel auch nicht auf der Straße herum!
Ich stelle fest, dass ich energetisch schon weit in der Zukunft bin! :D
Übrigens, kommen auf eine Stunde auf dem Acker ca. 15 Minuten auf der Straße! Diese Größe entfällt bei mir fast komplett! :D
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Okt 03, 2021 13:38

DWEWT, wo ich früher Gasleitungsbaustellen abgerechnet habe, habe ich immer mir den unterschiedlichen Dieselverbrauch im Betrieb angeschaut und da wusste ich immer wie hoch der baustellenbedingte Maschinenmehraufwand war unter Berücksichtigung +/- Hektar. Ich hab schon soviele Betriebe gesehen und die Zahlenwerke dazu, da machst du mir nur noch wenig vor, weil im Gegensatz zu Dir bin ich nicht gegen Erkenntnisgewinn immun.

Gut beim einen wird der Strom um 3 Cent teurer, beim anderen um 5 Cent. Wieder der eine braucht 120 l Diesel, der andere 50 l Diesel. Wenn mehr nicht zu meckern ist, liege ich doch ganz gut in einer sehr groben Einschätzung. Ja DWEWT sind dieses Jahr bundesweit ein paar MJNel weniger je Tonne Mais/Gras lag an der fehlenden Sonne. Kurzum sind 5 Cent im Familienbetrieb zuwenig, der Fremdarbeits - oder Roboterbetrieb braucht gar 7 Cent mehr um die gestiegenen und noch steigenden Kosten auszugleichen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » So Okt 03, 2021 15:59

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Sollten sich die Kostensteigerungen als genauso nachhaltig erweisen, wie die Stagnation der Milchpreise, wird sich in den nächsten 2-4 Jahren einiges in Sachen Strukturwandel tun.


Welche Kosten, abgesehen vom Dieselpreis, haben sich denn für die gerade zurückliegende Produktion so erheblich gesteigert? Dünger- und PSM-Kosten, die jetzt entstehen, müssen bei der nächsten Ernte berücksichtigt werden. Lohnkostensteigerung? Wohl eher nicht! Die Erlössituation beim Getreide ist besser als seit 10 Jahren! Diesen Erlösen stehen die geringen Kosten der Produktion bis zur letzten Ernte gegenüber. Die Schweinehalter sollten sich von meiner Äußerung hier nicht angesprochen fühlen. Das ist wirtschaftlich eine ganz andere Welt. Aber, der Grüngekreuzigte ist ja auch kein Schweinehalter!

Ich hab von der Zukunft gesprochen.
KF + 20%
Dünger aktuell + 80%
Lohner + 10%
Sielacht ist schon bisschen her + 20%
Die steigenden Energiekosten werden auch in Zukunft umgelegt
Ich persönlich habe in der Tat höhere Stundelohnschnitt und Mechaniker Handwerkerstunden sind weiter angezogen.
Nur mal so paar Beispiele.
Die 2 Cent höheren Kosten, die ich so bis Ende 2023 kalkuliert hatte, reichen jedenfalls so vorne und hinten nicht. Eher 3,5 aufwärts

Zum Füttern brauch ich übrigens etwa 2.5 Liter pro 100 Kühe und Tag. So mal in die Runde gebracht :wink:
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
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