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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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2750 Beiträge • Seite 93 von 184 • 1 ... 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96 ... 184
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Sep 08, 2021 18:38

Hosenträger hat geschrieben:https://www.agrarheute.com/markt/milch/milchpreise-hoehere-exportpreise-spotmilch-steigt-ueber-40-cent-585083
Jetzt schreiben sie schon von einen "Globalen" Milchmangel, und die Briten schütten die Milch weg. (Schnell, schnell da steckt bestimmt der BDM dahinter :lol: )


Werft alle über 35 und mit mehr als 120 Milchkühen bzw. 150 ha aus den Ehrenämtern bei den Molkereien.
Dann läufts.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Do Sep 16, 2021 20:16

viele kleine Milchbauern geben auf
https://www.agrarheute.com/management/b ... 2021-09-15

aber der Milchpreis der Molkereien steigt immer noch nicht oder kaum. :roll:
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Sep 16, 2021 20:30

julius hat geschrieben:viele kleine Milchbauern geben auf
https://www.agrarheute.com/management/b ... 2021-09-15

aber der Milchpreis der Molkereien steigt immer noch nicht oder kaum. :roll:


Was glaubt ihr was große Milchviehbetriebe aussteigen, in 5 Jahren ist der Osten milchfrei

Die Alten dort sterben weg und die Jungen, die was taugen, kann keiner mehr bezahlen
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon vansan » Fr Sep 17, 2021 6:35

T5060 hat geschrieben:
Was glaubt ihr was große Milchviehbetriebe aussteigen, in 5 Jahren ist der Osten milchfrei

Die Alten dort sterben weg und die Jungen, die was taugen, kann keiner mehr bezahlen


das kann nicht sein,das sind doch alles goldgruben. von der größe alles zukunftsbetriebe,die werden doch nicht die segel streichen.
Zuletzt geändert von vansan am Fr Sep 17, 2021 12:32, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Fr Sep 17, 2021 9:30

Das Zitat ist nicht von mir sondern von T5060 aber es stimmt schon was er schreibt wenn man sich die Lage anschaut.

Kostenfalle schnappt zu: Bauern zahlen für alles Rekordpreise
https://www.agrarheute.com/management/b ... ise-585293

Dann werden bei der neuen GAP 2023 die Flächenbeihilfen deutlich gesenkt und der umweltschädlichen Agrardieselverbilligung will der Habeck an den Kragen trotz jedes Jahr weitere Klimasteuer auf Diesel.
Die Subventionen machen heute schon 42 % vom Gewinn im Haupterwerb aus. Die können also eigentlich nicht reduziert werden :
https://www.agrarheute.com/management/f ... ten-581147

Dann soll die Farm to Fork und green Deal Einschränkungen den Landwirten nochmal 10-20 % Einkommen kosten laut Berechungen.

Da müßte der Milchpreis nicht nur bald steigen sondern auch deutlich steigen. 10-15 Cent pro Liter sind da schon zuwenig. Sonst tritt das Zitat von T5060 wirklich ein aber dann nicht nur der Osten.
julius
 
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Manfred » Fr Sep 17, 2021 10:42

Ich sage das ja schon seit Jahren immer wieder mal. Wer weiter melken will, muss mittel- bis langfristig auf das System Neuseeland umstellen, sprich er braucht arrondierte Flächen und Grundfutterkühe und muss das Weiden neu lernen.
Die ganzen High-Input-Lösungen werden durch die exponentiell wachsenden Kosten aufgefressen.
Der Osten hat wenigstens arrondierte Flächen. Da sind das Problem die Betriebsleiter, die die Schalter im Kopf nicht umgelegt kriegen. Im Süden fehlt den allermeisten Betrieben die Arrondierung. Diese benötigt höchste Priorität bei der Landwirtschaftspolitik.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Sep 17, 2021 10:59

Das angestrebte politische Ziel, das die Landwirtschaft zurück zudrängen ist und sich die Viehbestände reduzieren, werden umgesetzt und erreicht.
Da die Bauern dem nicht freiwillig nachgeben, hungert man sie aus und mobbt sie weg.

Und genau vor dem Hintergrund halte ich Kiesgrubenpreise von 100 € für durch aus angemessen.

Es braucht auch niemand denken, dass er von dieser Entwicklung verschont bleibt, egal wieviel Parteibücher und Vorstandsposten man hat.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Manfred » Fr Sep 17, 2021 11:38

Mir erscheint die gesamte Agrarpolitik völlig konzept- und hilflos,
abgesehen von diversen Lobbys, die erfolgreich die Agrarbudgets blündern und so die Probleme immer weiter verschärfen.
Was aktuelle an politischen "Lösungen" für die Schweinekrise diskutiert wird, macht alles nur noch schlimmer.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neo-LW » Fr Sep 17, 2021 14:24

Moin Männer,

nun mal bei Frau Baerbock zuhören, dann ist die Sache geritzt.

Auf die Frage, was ein Landwirt für einen Liter Milch bekommt,
hatte sie zwei Antworten:
1. Weniger als der Verkaufspreis
2. 50 Cents der Liter.

Na, dann ist doch alles gut.
Mit 50 Cents per Liter lässt sich doch wirtschaftlich ein Michviehbetrieb führen.


Olli
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Fr Sep 17, 2021 15:08

Neo-LW hat geschrieben:Moin Männer,

nun mal bei Frau Baerbock zuhören, dann ist die Sache geritzt.

Auf die Frage, was ein Landwirt für einen Liter Milch bekommt,
hatte sie zwei Antworten:
1. Weniger als der Verkaufspreis
2. 50 Cents der Liter.

Na, dann ist doch alles gut.
Mit 50 Cents per Liter lässt sich doch wirtschaftlich ein Michviehbetrieb führen.


Olli

Die ist doch neben ihrem kaum vorhandenen Hirn noch blöd.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Fr Sep 17, 2021 15:52

moinsen,

ja das ist schon erschreckend wie wenig ahnung die annalena von der landwirtschaft hat.....auch das zigtausend hühner auf ein din A5 blatt passen....ist schon sportlich.

aber das ist der gesamten politischen branche so...der scholz wusste auch nicht was der sprit anna tanke kostet....."er hätte halt schon seit jahren nicht mehr selber getankt"...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » So Sep 19, 2021 10:03

h
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon lena4866 » So Sep 19, 2021 10:22

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:So ein Jammertread.

Meine 10 000 Liter Kühe bringen einen Deckungsbeitrag von 1800 Euro. Futterkosten bereits abgezogen. Minus Pacht für die Fläche ca. 300 Euro. Sind dann auch noch 1500 Euro für 40 Stunden Arbeit im 40 Jahre alten Stall. Kommt grob geschätzt immer noch eine Stundenverwertung von 35 Euro raus. Da kann man schon einen Polen für 12 Euro die Stunde bezahlen.


Selbst wenn der Stall abgeschrieben ist fehlen noch jede Menge Kosten die zumindest teilweise auf die Kühe umgelegt werden müssen .
Berufsgenossenschaft , Buchführung,Reparaturen,Maschinenkosten ,Versicherungen.
Bei Krankenkasse und Alterskasse kann man den Standpunkt haben das Sie zu den Kosten der arbeit zählen , Sie fallen aber auch an wenn man dem Polen 12€ zahlt (Ich bezweifele das man selbst bei Mindestlohn mit 12€ Arbeitskosten bei einem Polen auskommt)
Weil es immer Leute gibt die sich Ihre Kosten schönrechnen gibt es auch immer Landwirte die sich selbst ausbeuten,
Wenn es immer noch Landwirte gibt die so rechnen wird es nie anständige Preise geben.

Es gibt im plattdeutschen übrigens einen schönen Spruch
Klagers keen Not, Puchers keen Brot .
Heisst: diejenegen die Jammern geht es oft sehr gut und diejenigen die angeben geht es oft nicht so gut
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Sep 20, 2021 1:59

Es wurde schon mal angeschntten, wie seht/steht ihr aktuell zu den Hoch und Höchstleistungen in der Milchviehhaltung bei den KF Preisen?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Sep 22, 2021 8:22

https://www.topagrar.com/rind/news/prei ... 92356.html
Jetzt hat der BDM auch noch den Global Dairy Trade infiltriert! :lol: (gibt doch immer wieder Kommentare der Art)
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