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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Mai 27, 2020 15:56

https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... ierung.pdf Sieht man sich die Blockbutterpreise an, dann dürften die Verarbeiter in den nächsten Verhandlungen Aufschläge bei dem LEH für die Ziegeln verlangen. :D
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mai 27, 2020 16:05

Hosenträger hat geschrieben:https://www.butterkaeseboerse.de/UserFiles/Media/aktuelles/270520-amtlichenotierung.pdf Sieht man sich die Blockbutterpreise an, dann dürften die Verarbeiter in den nächsten Verhandlungen Aufschläge bei dem LEH für die Ziegeln verlangen. :D


Die sind halt alle ein bissi doof ... auch wenn die meinen sie wären was Besseres
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Mai 28, 2020 0:36

Also für die Milch vom Mai wird es bis zu 1,5 Cent weniger, dann ist mit einem Anstieg für die kommenden Monate von 2 - 4 Cent zu rechnen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Jun 04, 2020 11:38

Zitat ZMP: Die Importe von loser Milch stiegen beachtlich um 42,0% auf 815.919t.

Diese Menge wurde in den ersten 3 Monaten 2020 in Deutschland eingeführt! Aber unsere Molkereien sagen wir sollen die Anlieferungsmenge drosseln. Das stinkt doch zum Himmel, vor allen daß keiner was sagt, oder die Politik einen Riegel vorschiebt! Auch sind solcher Frevel in keiner Presse zu lesen! Mich würde interessieren, wie hoch denn der Selbstversorgungsgrad bei Milch ausfallen würde, wenn alle Importe von Milch und Molkereiprodukten weg gerechnet würden! Nun Frau Klöckner das haben Sie doch drauf, um es medienwirksam in der Presse zu veröffentlichen. Und um der Wahrheit noch etwas näher zu kommen, können Sie auch ganz bestimmt die Milch auch noch weg rechnen, welche mit Importierten Raps und Soja erzeugt wurde. Erst dann ist der wahre Selbstversorgungsgrad zu minderst annähert zu ermitteln! Diese Zahlen werden aber der Bevölkerung nicht gerade zur Beruhigung dienen! :oops:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Jun 08, 2020 4:48

Ach du lieber Gott,
erst sind die Leute alle krank und so konnten keine Lagerbestände beim Käse aufgebaut werden,
dann sinkt auf einmal noch die Milcherzeugung
und jetzt wollen die Schlitzaugen nicht mehr ihr Mamipu beim Yankee kaufen,
sondern in Europa.

Da wurden doch die ganzen Schlitzohren bei uns auf dem falschen Fuß erwischt
und jeder sucht noch schnell nach billiger Ware und nix ist da.

Quelle : Börse Kempten 23. KW

Das ist das neue Programm "Forke for Renadde"
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Jun 08, 2020 13:02

T5060 hat geschrieben:Ach du lieber Gott,
erst sind die Leute alle krank und so konnten keine Lagerbestände beim Käse aufgebaut werden,
dann sinkt auf einmal noch die Milcherzeugung
und jetzt wollen die Schlitzaugen nicht mehr ihr Mamipu beim Yankee kaufen,
sondern in Europa.

Da wurden doch die ganzen Schlitzohren bei uns auf dem falschen Fuß erwischt
und jeder sucht noch schnell nach billiger Ware und nix ist da.

Quelle : Börse Kempten 23. KW

Das ist das neue Programm "Forke for Renadde"

Auch die Preise für Sahne und Magermilchkonzentrat ziehen am Spotmarkt bei geringerer Verfügbarkeit vermehrt an. Zurzeit ist der Verkauf im Flüssigbereich manchmal lukrativer, als die Milch zu verarbeiten. Die Diskussionen innerhalb der Betriebe um Milchströme in die besten Verwertungen nehmen wieder zu.
Meinst du das?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Jun 08, 2020 14:20

Ich meinte nicht "das", sondern ich berichte das die Bauern melken was sie können und der Preis in allen Teilmärkten trotzdem steigt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » Mo Jun 08, 2020 15:24

wie schätzt ihr denn überregional die Grundfutterversorgung ein?
hier zeichnet sich das dritte Dürrejahr in Folge ab, das Gras ist großteils nach einem bestenfalls mittelprächtigem ersten Schnitt kaum wieder ausgewachsen.
So mancher Mais wurde am WE vom Regen gerade noch so vor dem Dürretod gerettet
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Jun 08, 2020 15:44

Cheffe hat geschrieben:wie schätzt ihr denn überregional die Grundfutterversorgung ein?
hier zeichnet sich das dritte Dürrejahr in Folge ab, das Gras ist großteils nach einem bestenfalls mittelprächtigem ersten Schnitt kaum wieder ausgewachsen.
So mancher Mais wurde am WE vom Regen gerade noch so vor dem Dürretod gerettet


Alles knapp... die zwei Jahre Dürre haben dem Boden die Regenerationskraft genommen und gerade jetzt bräuchte es besonders für das Gras etwas mehr Stickstoff,
so verhungert jetzt auch noch der letzte Grashalm in der Narbe, weil die Stickstoffnachlieferung klemmt
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Jun 08, 2020 16:20

Cheffe hat geschrieben:wie schätzt ihr denn überregional die Grundfutterversorgung ein?
hier zeichnet sich das dritte Dürrejahr in Folge ab, das Gras ist großteils nach einem bestenfalls mittelprächtigem ersten Schnitt kaum wieder ausgewachsen.
So mancher Mais wurde am WE vom Regen gerade noch so vor dem Dürretod gerettet

Wir haben die letzten zwei Jahre von Vorräten gezerrt. Grasmäßig sieht bisher alles gut aus(der frühe erste Schnitt war mau, dafür steht da schon ein sehr kräftiger zweiter Schnitt, den ich zT. heuen muß, da ich ihn nicht alles verfüttern kann). Der spätere Schnitt(16.5.) ist auch schon wieder 20-25 cm gewachsen. :D
Mais hat im Mai deutlich unter den Frösten gelitten, wenn sich da noch der Drahtwurm dazugesellte, vor allen die sehr früh gelegten, ist es besser die Schläge nicht genauer zu betrachten. Es soll ja bald wärmeres Wetter kommen, dann kann der Mais so richtig Gas geben.
Betrachte ich so meine Nachbarn, so ist auffällig, daß der eine auch nicht mehr 2 Jahre Futtervorrat hat, und der andere, welcher immer schon knapp mit Futter war, fünfstellige € Summen einsetzte, um sich wieder ins nächste Frühjahr zu retten. Mittlerweile hat dieser wohl begriffen, daß in unserer Lage(bayerischer Wald) 6 maliges mähen zu viel Ertrag kostet. So hat er heuer 3 Wochen später den ersten Schnitt ins Silo gefahren.Und auch er weis jetzt, daß die Vorgaben der DV mehr als Wunsch den als Wirklichkeit zu betrachten sind. Die Lehren der Berufs- und Meisterschule+ die Ratschläge von Futtermittelberatern sollte man doch kritisch überprüfen, und an die eigenen Gegebenheiten anpassen. :?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mo Jun 08, 2020 16:31

Was ich so höre von Kollegen haben hier alle genug Futter auch wenns mal wieder trocken war.
Begründung :
Seit der 170 kg N Begrenzung und der amtlich ( Düvo ) mehrmals erhöhte N Gehalte der Gülle + weniger anrechenbare Verluste, haben alle notgedrungen deutlich mehr Fläche / GV als früher.
Insofern spielen auch 2 trockenere Jahre keine Rolle.
Aber wir haben hier keine flachgründigen Sand oder Kiesböden muss man erwähnen.

Ist was das Futter betrifft, zudem ein großer Unterschied ob es bei Milchkühe wie früher 3 GV /ha, oder heute wegen der Düvo nur noch unter 2 GV / ha sind.
Wer bei 2 GV / ha liegt bei normaler Milchleistung wird mit den 170 Kg N erhebliche Probleme bekommen sofern er keine Gülle verschenkt/ entsorgt. Braucht also nochmehr Fläche.
Da gibts eigentlich kaum Futterprobleme, ausgenommen extreme Dürrejahre.

Vorteil der Trockenjahre ist natürlich das kein N mehr ins Grundwasser ausgewaschen wird - Nitrat.
Sonst drohen weitere Verschärfungen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Jun 08, 2020 19:40

Marius, Abfuhr von hohen Erntemengen = niedrige Nitratwerte, da ja das N in der Pflanze gelandet ist
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mo Jun 08, 2020 21:45

Klar, ich hab hier mal geschrieben man könnte einer 6 schnittigen Weidelgraswiese statt der erlaubten 170 kg N über Gülle, locker das doppelte geben, da Bedarf besteht.
Stattdessen muss der Landwirt Gülle abgeben, noch Geld bezahlen und Mineraldünger zukaufen. So werden durch unfähige Politiker Betriebe ruiniert.
Wobei, wenn ich mir den Junky so ab und an angesehen habe, haben die in Brüssel ganz schön die Korken knallen lassen und sich die Rübe vollgeschüttet, vermutlich finanziert vom dt. Steuerzahler über irgendwelche Target Salden.
Kein Wunder also was so an Gesetze rauskam.

Aber zu meiner Aussage.
Es kam auch mal vor, wenn auch selten, dass es in 2 Tagen 150 Liter/m² geregnet hat, und der Boden vorher schon feucht war.
Dann werden flächendeckend Nährstoffe in tiefere Schichten verlagert was die Pflanze nicht mehr erreicht.
Was nach mehreren Dürrejahren in Folge sicher nicht passiert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Jun 08, 2020 23:03

marius, 150 Liter in kurzer Zeit laufen schlicht oberflächlich ab. Bevor überhaupt irgend etwas in in das Grundwasser gelangen könnte, müßte die Dürre in 2 Metern tiefe verschwinden. Das Wasser, welches die letzten 2 Jahre auf die Erde fiel kam nicht mal in diese Schicht. Das wurde durch die Kapillarwirkung verhindert.
Als ich in den Genuß der Berufsschule gekommen bin, wurde so nebenbei erwähnt, daß in Gunstlagen (uns wurde von der Küste SH genannt) Weidelgras 700 Kg N im Jahr benötigt. Mir kam das damals schon etwas viel vor, soll aber nur Aufzeigen, wie sich der Bedarf an N bin in einer Generation "verändert" hat! :oops:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Jun 10, 2020 17:38

Heute war ich im LK BC, BaWü auf einem Hof 60/70 MK neuer Robi und genausoviel Fläche wie man für Gülle und Futter braucht.
Der Laden dort läuft, normaler Maschinenpark, teil arrondiert, Weide. 20.000 € Einkommensteuer, verh. 2 Kids

Oberfranken-West Minus 0,5 Cent, Auszahlung lag bei uns immer noch bei 42,3 incl. Ust. und OGF
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